Austria

Acht Fälle in Kasernen-Cluster; Italien will Corona-Maßnahmen weiter lockern

Truppenbesuch Tanner in Salzburg / Angelobung

Archivbild: Angelobung in Salzburg

© Bundesheer/Helmut Steger

1.383 aktuell Infizierte in Österreich. Lesen Sie nationale wie internationale Entwicklungen zur Corona-Pandemie in unserem Live-Ticker.

von Daniela Wahl, Josef Siffert

Interaktive Grafiken: Klicken Sie auf 'weiter' um noch mehr Grafiken zu sehen

Coronavirus: Aktuelle Entwicklungen

  • Vier weitere Corona-Fälle bei Fivers Margareten

    Fünf Tage nach den ersten zwei positiven Coronavirus-Fällen sind beim Handball-Spitzenclub Fivers Margareten vier weitere Spieler positiv getestet worden. Das gab der Wiener Club am Mittwoch bekannt. Die häusliche Quarantäne für das gesamte Team wurde verlängert, das geplante Trainingslager in Faak/See inklusive Testspiele abgesagt.

    "Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind insgesamt sechs Spieler positiv auf COVID-19 getestet. Allen erkrankten Spielern geht es den Umständen entsprechend gut, vereinzelt kämpfen die Spieler mit Symptomen wie Husten, Hals- und Kopfschmerzen, erhöhter Temperatur oder dem Verlust des Geschmacksinns", schrieben die Fivers auf ihrer Homepage nach Auswertung der Tests vom Dienstag.

  • Weitere EU-Städte mit Maskenpflicht im Freien

    Angesichts des sich weiter ausbreitenden Coronavirus gingen weitere Städte in Europa dazu über, das Tragen von Masken auch im Freien zur Pflicht zu machen. Im Amsterdamer Rotlichtviertel, in den Geschäftsvierteln der niederländischen Hafenstadt Rotterdam und in belebten Stadtteilen im südwestfranzösischen Toulouse trat am Mittwoch eine Pflicht zum Maskentragen auch im Freien in Kraft. Auch die Pariser Stadtverwaltung kündigte eine Maskenpflicht für alle stark besuchten Plätze der französischen Hauptstadt wie etwa an den Uferpromenaden der Seine an. In Nizza an der französischen Mittelmeerküste sowie in Lille im Norden des Landes gilt bereits Maskenpflicht im Freien, ebenso in weiten Teilen Spaniens.

  • Eine Million Euro für Tourismus in St. Wolfgang

    Das Land Oberösterreich hat nach den Gäste-Stornos als Folge eines Corona-Clusters in St. Wolfgang im Bezirk Gmunden einen "Comeback-Plan" für den Tourismus geschmiedet. Es macht dafür eine Million Euro locker - für Zuschüsse an die betroffenen Betriebe und eine Medienkampagne.

    Der für den Tourismus zuständige Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner, der Bürgermeister von St. Wolfgang Franz Eisl (beide ÖVP) und der Geschäftsführer der Wolfgangsee Tourismus Gesellschaft Hans Wieser kündigten in einer gemeinsamen Pressekonferenz am Mittwoch im Ort einen nicht rückzahlbaren Zuschuss für mehr als 200 besonders betroffene Betriebe der Sparten Tourismus- und Freizeitwirtschaft an. Die Höhe orientiert sich am Tourismusbeitrag des Jahres 2018 und wird aufgrund der besonderen Situation um den Faktor vier erhöht. Das ergibt eine Unterstützungsleistung des Landes mit rund 700.000 Euro.
     

  • Neuinfektionen in Israel sanken wieder auf unter 2.000

    Die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Israel nach einem starken Anstieg zuletzt leicht zurückgegangen. Seit dem Rekordhoch von Dienstag vergangener Woche blieb die Zahl konstant unter dem Wert von 2.000 Fällen. Diese galt zuletzt als Marke für schärfere Einschränkungen bis hin zu einem kompletten Lockdown.

    Das Gesundheitsministerium des Landes mit einer Bevölkerung von rund neun Millionen Einwohnern teilte am Mittwoch mit, am Vortag seien 1.700 Fälle gemeldet worden. Der Rekord liegt bei 2.100 neuen Fällen. Insgesamt wurden in Israel bisher 76.763 Infizierte registriert, als aktiv gelten derzeit 24.866 Fälle, davon sind 355 Menschen schwer erkrankt. 564 Corona-Infizierte starben bisher laut den offiziellen Angaben.

  • Wissenschafter eher für Schulöffnungen

    Der heraufdämmernde Spätsommer sorgt in Pandemiezeiten in vielen Staaten für Diskussionen darüber, ob und wie Schulen wieder geöffnet werden. Mehrere aktuelle wissenschaftliche Publikationen in Fachjournalen sprechen eher für Schulbetrieb: weil Kinder sich seltener mit SARS-CoV-2 infizieren, oft nur leicht erkranken und Infektionen außerhalb der Schulen sowieso bekämpft werden müssen.

    Mehr dazu hier:

  • Schwedens Wirtschaft bricht massiv ein

    Trotz der vergleichsweise lockeren Corona-Maßnahmen in Schweden ist die Wirtschaftsleistung des skandinavischen Landes im zweiten Quartal so stark eingebrochen wie seit mindestens 40 Jahren nicht mehr. 

    Mehr dazu hier:

  • Infektionen in Heimen gering, Pfleger stark belastet

    Der Schutz von Bewohnern von Alters- und Pflegeheimen vor einer Covid-19-Ansteckung hat in Österreich vergleichsweise gut funktioniert. Gleichzeitig sind und waren aber die Mitarbeiter dieser Einrichtungen einer enormen Belastung ausgesetzt. Das ist das Ergebnis einer Studie, die am Mittwoch von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) und Studienautorin Elisabeth Rappold präsentiert wurde.

    Aktuell sind sieben Bewohner und 19 Mitarbeiter von Alters- und Pflegeheimen infiziert. Auch die Grafiken, die Minister Anschober gerne zeigt, dokumentieren die gegenwärtig geringeren Infektionen bei älteren Menschen. Gleichzeitig steigen die Ansteckungen in der Gruppe der 15- bis 24-Jährigen immer weiter. "Möglicherweise haben wir ein Problem mit dem Risikobewusstsein bei den Jungen", meinte Anschober zu dieser Entwicklung.

    Mehr dazu hier:

  • Zweifel an Effekt von Plasma von Ex-Covid-19-Patienten

    Seit rund einem Jahrhundert zur Therapie schwerer Infektionen bekannt, wurde in den vergangenen Wochen die Gabe von Spenderplasma mit Antikörpern von genesenen Covid-19-Kranken in Einzelfällen bei Schwerkranken als "rettend" bezeichnet. Eine nun mit Korrekturen versehene im Journal der American Medical Association (JAMA) erschienene chinesische Studie lässt am Effekt deutliche Zweifel aufkommen.

    "Eine klinische Besserung innerhalb von 28 Tagen trat bei 51,9 Prozent der Gruppe mit Rekonvaleszenten-Plasma versus 43,1 Prozent in der Kontrollgruppe auf", schrieben die Ärzte. Statistisch signifikant war das nicht. Bei der Untergruppe der Schwerkranken zeigte sich zwar ein besseres Ergebnis, die Schwerstkranken in lebensbedrohendem Zustand profitierten offensichtlich nicht von der Plasmatherapie. Auch bei der 28-Tages-Mortalität (15,7 Prozent mit Plasmatherapie, 24 Prozent ohne) war kein statistisch signifikanter Unterschied zu erkennen. 

    Mehr dazu hier:

  • Italien will Maßnahmen weiter lockern

    Italien denkt an eine weitere Lockerung der Vorsichtsmaßnahmen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie. So prüft Premier Giuseppe Conte den Neustart des Kreuzfahrt- und des Kongresstourismus. Auch Messen sollen wieder organisiert werden, sagte der Premier im Gespräch mit der Mailänder Tageszeitung Corriere della Sera (Mittwochausgabe).

    Mehr dazu hier:

  • Nach Cluster: Betroffener Schlachthof in NÖ wieder in Betrieb

    Der Corona-bedingt geschlossene Schlachthof in Eggenburg (Bezirk Horn) hat seinen Betrieb wieder aufgenommen. Nachdem bereits am Montag die Produktionshalle geöffnet hatte, sperrten am Mittwoch auch die beiden Filialen auf. Begleitet werden die Beschäftigten einer Unternehmenssprecherin zufolge durch die ABC-Abwehrgruppe. Ziel sei, das bestehende Hygienekonzept weiter zu verschärfen.

    Bereits seit März wurde im Betrieb u.a. auf Desinfektionsschleusen gesetzt. Nun werden die Mitarbeiter zudem in einzelne Gruppen aufgeteilt, die sich nicht durchmischen sollen, wie auch die NÖN berichteten. Dies soll garantieren, dass beim Auftreten eines neuerlichen Infektionsfalls "nicht der ganze Betrieb geschlossen werden muss", sagte die Unternehmenssprecherin.

    Mehr dazu hier:

  • Alle Tests in Berndorfer Pflegeheim negativ

    Nach drei Coronavirus-Fällen in einem Pflege- und Betreuungszentrum in Berndorf (Bezirk Baden) ist am Mittwoch ein umfangreiches Screening aller 250 Mitarbeiter und Klienten abgeschlossen worden. Sämtliche Testergebnisse waren negativ, teilte ein Sprecher von Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) mit. Lediglich eine Person müsse nachgetestet werden.

    Wie am vergangenen Freitag bekannt wurde, waren eine Patientin, eine Pflegerin und eine Mitarbeiterin zuvor an Covid-19 erkrankt. Alle Betroffenen wurden daraufhin unter Quarantäne gestellt, zudem wurde ein Besuchsverbot für die Einrichtung erlassen.

  • Wiener Kartografen stellen "VIRUS atlas" online

    Etwas andere Einblicke in die Coronavirus-Epidemie in Österreich geben Forscher der Arbeitsgruppe "Kartographie und Geoinformation" der Universität Wien auf einer neuen Online-Plattform. So versucht der "VIRUS atlas" etwa auch die Anzahl positiv Getesteter anschaulich mit der Bevölkerungsdichte in Verbindung zu setzen. Dazu gibt es regionale Auswertungen zu Arbeitsmarktdaten und Altersstruktur.

    Während in bisherigen Ampeldarstellungen zur Covid-19-Verbreitung Regionen flächig in die jeweilige Signalfarbe getaucht werden, setzen die Forscher die Anzahl positiv Getesteter auf Bezirksebene etwa auch in Bezug zu der dort tatsächlich ansässigen Bevölkerung oder stellen unbewohnte Gebiete dar.

    Mehr dazu hier:

  • Cluster in Österreichs größter Kaserne weitet sich auf acht Infizierte aus

    Der Cluster in der Kaserne Schwarzenberg in Wals-Siezenheim hat sich jetzt laut einem Sprecher des Militärkommandos Salzburg auf acht Personen ausgeweitet - darunter ist nun auch jener Grundwehrdiener, dessen Symptome Ausgangspunkt für inzwischen 61 Tests waren. 

    Mehr dazu hier:

  • Covid-19-Studie: Nur 60 Prozent entwickeln Antikörper

    Ein neu entwickelter Labortest zeigt, ob Patienten nach einer Erkrankung tatsächlich schützende Antikörper haben.

    Mehr dazu hier:

  • Südafrikas Gesundheitsbereich mit Tausenden Infizierten

    Im schwer von der Corona-Pandemie betroffenen Südafrika haben sich auch tausende Ärzte und Krankenpfleger mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Mehr als 24.000 Mitarbeiter im Gesundheitswesen wurden bisher positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet, 181 von ihnen starben, wie Gesundheitsminister Zweli Mkwize am Mittwoch bei einer Pressekonferenz sagte.  Landesweit stieg die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen demnach auf mehr als 521.000. 

    Südafrika ist das am schwersten von der Corona-Pandemie betroffene Land auf dem afrikanischen Kontinent. Seit die Regierung die im März verhängte Ausgangssperre gelockert hat, steigen die Infektionszahlen täglich stark an.

  • Laut Uni Johns Hopkins nun über 700.000 Tote weltweit

    Seit Beginn der Corona-Pandemie sind US-Wissenschaftern zufolge weltweit bereits mehr als 700 000 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus gestorben. Das ging am Mittwochmorgen (MESZ) aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Inzwischen gibt es demnach bereits mehr als 18,5 Millionen bestätigte Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2.

    Erst vor rund zweieinhalb Wochen war die Schwelle von 600.000 Toten und 14 Millionen bestätigten Infektionen überschritten worden. Seither hat sich die Pandemie unter anderem in den USA, Brasilien, Peru, Mexiko, Indien und Südafrika weiter ausgebreitet. Weltweit entfallen die meisten Infektionen und Todesfälle auf die USA, ein Land mit rund 330 Millionen Einwohnern. Dort gibt es bislang Johns Hopkins zufolge etwa 4,8 Millionen bestätigte Infektionen und rund 157.000 Todesfälle. An zweiter Stelle steht Brasilien mit etwa 2,8 Millionen bekannten Infektionen und rund 96.000 Todesfällen.

  • Zahl der aktuell Infizierten in Österreich sinkt weiter

    Innerhalb der vergangenen 24 Stunden gab es hierzulande 77 Neuinfektionen, 128 Menschen sind wieder genesen. Aktuell sind 1.383 Menschen infiziert, das sind 51 Fälle weniger als gestern.

    Mehr dazu hier:

  • Grenzöffnung: Reisewarnung für Teile Spaniens "intensiv geprüft"

    Wegen der stark steigenden Zahl von Coronafällen könnte nach Deutschland auch bald Österreich vor Reisen in Teile Nordspaniens warnen. Wie die Tageszeitung Österreich (Mittwochsausgabe) berichtete, sollen davon die Regionen Katalonien, Navarra und Aragon betroffen sein. Das Außenministerium erklärte dazu auf APA-Anfrage, dass derzeit "intensiv geprüft" werde, welche Schritte gesetzt werden.

    Eine Teil-Reisewarnung für das Land könnte noch diese Woche verkündet werden. Laut dem Bericht ist dann - wie bei der Rückeinreise nach Österreich aus anderen als Risikogebiet eingestuften Regionen bzw. Ländern - ein negativer Coronatest oder eine 14-tägige Heimquarantäne verpflichtend.

    Mehr dazu hier:

  • Ischgl: Bericht der U-Kommission bis 15. Oktober

    Der Bericht der Expertenkommission zur Untersuchung des Corona-Krisenmanagements Tirols in Sachen Ischgl und Co soll bis spätestens 15. Oktober stehen. Die Ergebnisse der Kommission sollen nämlich dem Tiroler Landtag für seine Sitzung am 15. und 16. Oktober vorgelegt werden, erklärte Kommissionsvorsitzender Ronald Rohrer gegenüber der Tiroler Tageszeitung (Mittwochsausgabe).

    Man habe "bereits mit sehr vielen Leuten gesprochen", meinte der ehemalige Vizepräsident des Obersten Gerichtshofs. Die Befragten würden ein breites Spektrum abbilden, darunter seien sowohl Infizierte und Gäste, als auch Behördenvertreter. Derzeit gehe es darum, "ein möglichst rundes Bild" um die seinerzeitigen Vorgänge in der Wintersaison zu erhalten, so Rohrer zur TT.

  • 55 Personen in Tirol aktuell infiziert

    In Tirol sind seit Dienstagabend drei weitere Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit lag die Zahl der aktuell Infizierten in diesem Bundesland bei 55 Personen. Diese Zahlen gingen am Mittwochvormittag vom Dashboard des Landes hervor. Einen Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus gab es in Tirol indes seit dem 22. Mai nicht mehr.

    Die meisten Fälle gab es mit 16 im Bezirk Kufstein, gefolgt vom Bezirk Landeck mit 15 Fällen. In der Landeshauptstadt Innsbruck gab es aktuell fünf Coronavirusfälle und im Bezirk Reutte keinen einzigen. In Tirol wurden bisher 163.087 Tests durchgeführt.

Football news:

José Mourinho: was mit Dyer passiert ist, ist abnormal, er war dehydriert. Wenn es der Liga egal ist, ob es Spieler gibt, dann bin ich nicht Tottenham-Trainer José Mourinho
Er war während des Spiels auf der Toilette
Lampard über den Abstieg aus dem Ligapokal: wir Müssen das positive behalten. Alles wird kommen, wenn Chelsea das zweite Tor erzielt, während Chelsea-Trainer Frank Lampard die Niederlage gegen Tottenham kommentiert
Der Ruf der Natur, was du tun kannst. Dyer erklärte, warum er während eines Spiels gegen Chelsea in die Umkleidekabine lief
Mourinho und Lampard schüttelten vor dem Elfmeterschießen die Hände. In der ersten Halbzeit stritten Sie
Dest kam nach Spanien, um den Transfer zu Barça zu beenden
Lionel Messi: ich Trage die Verantwortung für meine Fehler. Ich wollte, dass Barcelona stärker wird