1793 meldete die ungarische Kanzlei aus dem Bezirk Košice (heute: Slowakei) bedenkliches: Man habe alle Mittel angewandt, um die Schüler dazu zu bringen, Ungarisch zu lernen. Jedoch waren diese Bemühungen „[…] dergestalten fruchtlos verschwunden, dass 78 derselben sich diesem Studio, ohne die Ursache ihres Ausbleibens anzugeben, entzogen haben.“ Ausgerechnet das Neu-Pflichtfach Ungarisch wurde konsequent geschwänzt. Erst 1792 wurde Ungarisch mit dem Artikel 7 an allen Schulen des Königreiches Ungarn als Pflichtfach eingeführt.