Austria

AMS holt sich frisches Geld für Osram-Übernahme

Der Sensorenhersteller gibt eine Wandelanleihe aus und beschafft sich einen Brückenkredit, um Osram integrieren zu können.

Der österreichische Sensorhersteller AMS beschafft sich, wie bereits Anfang Oktober angekündigt, am Kapitalmarkt weitere 750 Millionen Euro für die Finanzierung von Osram. Das Unternehmen aus Premstätten bei Graz begibt eine 750 Millionen Euro schwere Wandelanleihe mit einer Laufzeit von sieben Jahren, wie AMS am Dienstag ankündigte. Der Kupon soll zwischen 1,875 und 2,375 Prozent liegen. Gleichzeitig sei ein weiterer Brückenkredit über 750 Millionen Euro mit den Banken vereinbart worden. Damit wolle AMS den Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag mit dem Münchner Lichtkonzern sowie die Integration von Osram finanziell unterfüttern.

Der Vertrag, der AMS den umfassenden Durchgriff in München gibt, soll auf einer außerordentlichen Hauptversammlung von Osram am 3. November beschlossen werden. Das Geschäft des Apple-Zulieferers AMS läuft dank des Consumer-Geschäfts weiterhin gut. Für das Weihnachtsquartal erwartet das Unternehmen - noch ohne Osram - einen Umsatz von 650 bis 690 Millionen Dollar. In der Mitte der Spanne wäre das ein Plus von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) werde bei 24 bis 27 Prozent liegen. Im abgelaufenen dritten Quartal habe die Ebit-Marge - ebenfalls ohne Osram - mit rund 23 Prozent die Firmenerwartungen (21 bis 24 Prozent) erfüllt, teilte AMS mit. Das entspricht einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 130 Millionen Euro. Der Umsatz lag mit 564 (Vorjahr: 645) Millionen Dollar um 13 Prozent unter Vorjahr, aber am oberen Rand der Erwartungen.

(APA)

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