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Börse aktuell: Wienerberger verdreifacht Nettogewinn

Ziegelhersteller Wienerberger.

© APA - Austria Presse Agentur

Quartalszahlen, Kurse und Anlagetipps: Verfolgen Sie die wichtigsten Entwicklungen an den Börsen auf einen Blick.

von Thomas Pressberger

Der weltgrößte Ziegelhersteller Wienerberger hat im ersten Halbjahr mehr verdient, als im gesamten Vorjahr. In Deutschland werden heute die Inflationsdaten für Juli veröffentlicht. Vorläufigen Zahlen zu Folge lag die Teuerungsrate bei 7,5 Prozent. Fraglich ist, wie sehr sich Tankrabatt und das Neun-Euro-Ticket in der Bahn ausgewirkt haben.

Im Laufe des Tages kommen neue Inflationsdaten aus den USA. Zuletzt lag die Teuerung bei 9,1 Prozent, Experten erwarten einen leichten Rückgang.

Weitere Meldungen:

Börse aktuell - Tagesüberblick

  • Weniger Gewinn bei Energiekonzern E.On

    Die hohen Energiepreise haben bei dem deutschen Energiekonzern E.On für positivere Erwartungen im Nicht-Kerngeschäft, sowie für hohe Umsätze auf Konzernebene gesorgt. Gleichzzeitig drücken sie aber auch aufs operative Ergebnis. Anders als im Auftaktquartal konnte E.ON nun bereits einen Teil seiner gestiegenen Kosten an die Kunden weitergeben. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ging um 15 Prozent zurück auf 4,1 Milliarden Euro, zumal der Vorjahreszeitraum von positiven Sondereffekten beeinflusst war. Der bereinigte Konzernüberschuss sank um ein Fünftel auf 1,4 Milliarden Euro.

  • Wienerberger verdreifacht Gewinn

    Der börsennotierte Baustoffkonzern Wienerberger hat heuer im ersten Halbjahr gut verdient. Unter dem Strich blieben 320,9 Mio. Euro - mehr als im gesamten Vorjahr (310,7 Mio. Euro) und fast dreimal so viel wie in den ersten sechs Monate 2021, wie aus den endgültigen Zahlen von heute, Mittwoch, hervorgeht. Der Umsatz erhöhte sich um 38 Prozent auf 2,57 Mrd. Euro.

  • Evonik steigert Umsatz und Gewinn

    Der deutsche Spezialchemiekonzern Evonik steuert dank höherer Verkaufspreise für seine Produkte weiter auf Wachstumskurs. Der Konzern steigerte im zweiten Quartal den bereinigten operativen Gewinn (EBITDA) auf 728 (Vorjahr: 649) Millionen Euro. Der Umsatz kletterte um 31 Prozent auf 4,77 Milliarden Euro. Evonik will 2022 den operativen Gewinn (bereinigtes EBITDA) weiter auf 2,5 bis 2,6 Milliarden Euro steiger

  • Italiener fanden keinen Geschmack an Domino's Pizza

    Der US-amerikanischen Pizza-Kette Domino's ist im Mutterland des Kultgerichts kein langes Überleben gewährt gewesen. Der Konzern hat Italien verlassen, die letzte von 29 Filialen nach sieben Jahren geschlossen. Ursprünglich hatten die Amerikaner große Pläne und wollten 880 Lokale eröffnen. Dafür wurden auch hohe Kredite aufgenommen. Doch die Italiener zogen ihre eigene Version der Pizza jener aus den USA vor.

  • Krypto-Crash reißt Coinbase mit

    Die größte US-Kryptobörse Coinbase ist angesichts des Kursrutsches bei Digitalwährungen wie Bitcoin und Ether tief in die roten Zahlen geraten. Im zweiten Quartal entstand ein Verlust von 1,1 Milliarden Dollar (1,08 Mrd Euro), wie Coinbase am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Vor einem Jahr hatte die Handelsplattform noch einen Gewinn von 1,6 Milliarden Dollar gemacht. Hohe Abschreibungen auf Investments belasteten Coinbase nun erheblich. Die heftigen Schwankungen der Bilanz zeigen auch, wie stark das auf Handelsgebühren basierende Geschäftsmodell vom Auf und Ab der Kryptomärkte abhängt. Im jüngsten Quartal sanken die Erlöse verglichen mit dem Vorjahreswert um über 60 Prozent auf 808 Millionen Dollar.

  • ATX gibt um 0,49 Prozent nach

    Die Wiener Börse hat sich heute, Dienstag, am Nachmittag weiterhin mit leichterer Tendenz gezeigt. Der ATX wurde um 14.15 Uhr mit 3.028,90 Punkten errechnet, das ist ein Minus von 0,49 Prozent. Der ATX Prime notierte mit einem Minus von 0,44 Prozent bei 1.531,76 Zählern.

  • Europas Börsen tendieren im Verlauf mit Verlusten

    Die europäischen Leitbörsen tendieren im Verlauf des Dienstags schwächer. Der Euro-Stoxx-50 sank gegen 14 Uhr um 0,95 Prozent auf 3.721,38 Punkte. Der britische FTSE-100 bewegte sich bei 7.477,1 Zählern wenig vom Fleck. In Frankfurt zeigte sich der DAX mit einem Minus von 1,24 Prozent bei 13.518,58 Einheiten. Für den französischen CAC-40 ging es um 0,47 Prozent auf 6.493,64 Punkte nach unten. Vor Bekanntgabe der mit Spannung erwarteter Inflationsdaten aus den USA am Mittwoch hielten sich die Anlegerinnen und Anleger mit Engagements zurück.

  • Euro im Verlauf weiterhin fest

    Der Euro hat am Dienstag etwas zugelegt. Am frühen Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung zu 1,0225 US-Dollar gehandelt. In der Früh hatte der Euro noch bei 1,02 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuletzt am Montagnachmittag auf 1,0199 Dollar festgesetzt.

  • Chipkonzern Micron kündigt große Investition in den USA an

    Das US-Gesetz zur Förderung der Halbleiter-Produktion trägt erste Früchte: Branchen-Schwergewicht Micron will Milliarden in die Speicherchip-Fertigung in den USA stecken. Bis Ende des Jahrzehnts sollen in mehreren Stufen 40 Mrd. Dollar (39 Mrd. Euro) investiert werden, wie Micron am Dienstag ankündigte. Die Firma verwies ausdrücklich auf die Subventionen aus dem "Chips and Science Act". Bei Micron sollen dabei 5.000 Jobs entstehen. Micron-Manager sollten nach eigenen Angaben auch bei der Unterzeichnung des Gesetzes durch US-Präsident Joe Biden später am Dienstag dabei sein. Mit dem Gesetz wollen die USA ihre Abhängigkeit von der Chipproduktion in Asien verringern. Unter anderem in Taiwan befinden sich große Fertigungskapazitäten - angesichts der Spannungen mit China macht sich die US-Politik Sorgen um die Versorgungssicherheit.

  • Modemarke Marc O'Polo erwirtschaftete Rekordumsatz

    Die bayerische Modefirma Marc O"Polo wächst stark und hat im Ende Mai abgelaufenen Geschäftsjahr erstmals mehr als eine halbe Milliarde Euro umgesetzt. Die Modernisierung und Verjüngung der Marke und die Investitionen in Internationalisierung und Nachhaltigkeit hätten sich voll und ganz ausgezahlt, sagte Vorstandschef Maximilian Böck am Dienstag in Stephanskrichen bei Rosenheim.

    Der Umsatz stieg auf 592 Mio. Euro und übertraf damit den Wert des Vor-Corona-Geschäftsjahrs 2018/19 um gut 25 Prozent. Der Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern sei gegenüber dem Vorjahr überproportional gewachsen, teilte Marc O'Polo mit, ohne Zahlen zu nennen. Größte Treiber des Umsatzwachstums seien die auf jüngere Kunden zielende Denim-Linie und der Ausbau des Auslandsgeschäfts gewesen. Der Anteil der Männermode lege stetig zu und mache inzwischen schon fast ein Drittel des Umsatzes aus - hier sieht das Unternehmen noch großes Potenzial. Sehr stark zugelegt habe das Geschäft mit Schuhen und Accessoires.

  • Europas Börsen zu Mittag mit Abschlägen

    Europas Börsen haben am Dienstag zu Mittag wieder etwas nachgegeben. Vor Bekanntgabe der mit Spannung erwarteter Inflationsdaten aus den USA am Mittwoch hielten sich die Anlegerinnen und Anleger mit Engagements zurück. Der Euro-Stoxx-50 fiel bis Mittag um 0,48 Prozent auf 3.739,27 Punkte. Für den französischen CAC-40 ging es um 0,2 Prozent auf 6.511,68 Punkte nach unten. Der britische FTSE-100 bewegte sich bei 7.487,08 Zählern kaum vom Fleck.

  • ATX etwas schwächer

    Die Wiener Börse hat sich heute, Dienstag, zu Mittag bei moderatem Volumen mit etwas schwächerer Tendenz präsentiert. Der ATX wurde um 12.00 Uhr mit 3.029,18 Punkten errechnet, das ist ein Minus von 0,48 Prozent. Der ATX Prime notierte zum oben genannten Zeitpunkt 0,43 Prozent tiefer bei 1.531,90 Punkten.

  • Allianz-Versicherung Österreich steigerte Halbjahresergebnis

    Die Allianz-Versicherung in Österreich hat ihre Prämieneinnahmen im ersten Halbjahr verglichen zur Vorjahresperiode um 6,7 Prozent auf 910,2 Mio. Euro gesteigert. Das operative Ergebnis stieg um 22,9 Prozent auf 112,1 Mio. Euro, teilte die Tochter des Münchner Versicherungsgiganten am Dienstag in einer Aussendung mit. Die Schaden-Kosten-Quote (combined ratio) belief sich demnach auf 85,7 Prozent. Im zweiten Halbjahr will man Wachstumspotenziale nutzen, so CEO Rémi Vrignaud. In der Schaden/Unfall- und Krankenversicherung wurde ein Plus von 5,7 Prozent auf 704,0 Mio. Euro erzielt. Ein Treiber war weiterhin die Gesundheitsversicherung, die mit 12,6 Prozent deutlich über dem Markt gewachsen sei. Die Prämien aus der Lebensversicherung stiegen um 10,5 Prozent auf 206,2 Mio. Euro. Der Trend hielt sowohl in der laufenden Prämie als auch bei den Einmalerlägen an.

  • Ölpreise sinken leicht

    Die Ölpreise haben am Dienstagvormittag leichte Abschläge verzeichnet. Um 11.15 Uhr lag der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent bei 95,43 US-Dollar und somit 0,82 Prozent niedriger. Die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) gab um 1,04 Prozent auf 89,42 US-Dollar pro Barrel nach. Der Preis für ein Barrel OPEC-Öl wurde für den Montag mit 100,78 US-Dollar festgelegt. Der OPEC-Preis setzt sich aus einem Korb von zwölf Rohöl-Sorten zusammen. Der Goldpreis notierte am Dienstagvormittag etwas höher. In London lag der Preis pro Feinunze (31,10 Gramm) bei 1.791,69 US-Dollar und damit rund 0,15 Prozent im Plus.

  • Europas Börsen am Vormittag mehrheitlich etwas leichter

    Europas Börsen haben sich am Dienstagvormittag mehrheitlich etwas leichter präsentiert. Der Euro-Stoxx-50 verlor kurz nach Börsenstart 0,27 Prozent und fiel damit auf 3.747,08 Zähler. In Frankfurt zeigte sich der DAX mit einem Minus von 0,32 Prozent bei 13.643,95 Punkten. Der britische FTSE-100 stieg um geringe 0,01 Prozent auf 7.483,20 Einheiten.

  • Europas Börsen starten den Dienstag mit moderaten Verlusten

    Die europäischen Leitbörsen sind überwiegend mit moderaten Abgaben in den Dienstagshandel gestartet. Der Euro-Stoxx-50 verlor kurz nach Sitzungsbeginn 0,29 Prozent und fällt somit auf 3.746,16 Zähler. In Frankfurt zeigte sich der DAX mit einem Minus von 0,13 Prozent bei 12.669.61 Punkten in den ersten Minuten des Xetra-Handels. Der britische FTSE-100 stieg minimal um 0,01 Prozent auf 7.483,49 Einheiten.

  • Wiener Börse startet leicht schwächer

    Der Wiener Aktienmarkt hat den Handel am Dienstag mit leicht schwächerer Tendenz begonnen. Der heimische Leitindex ATX notierte kurz nach Sitzungsbeginn bei 3.035,23 Zählern um 8,57 Punkte oder 0,28 Prozent unter dem Montag-Schluss (3.043,80). Auch das europäische Umfeld startete knapp behauptet in die Sitzung. Zuvor hatten die Übersee-Börsen uneinheitliche Vorgaben geliefert. Die Finanzmärkte befinden sich angesichts der zahlreichen Krisenherde im Stress. Dies spiegelt sich in einer hohen Volatilität wider, kommentierten die Helaba-Experten. Unter den Einzelwerten in Wien schwächten sich Warimpex um 1,7 Prozent ab. Wienerberger kamen nach den klaren Vortagesgewinnen um 1,3 Prozent zurück. Zumtobel und UNIQA konnten sich hingegen jeweils um rund ein Prozent steigern.

  • Leitbörsen in Fernost uneinheitlich, Taiwan weiter im Fokus

    Asiens wichtigste Aktienmärkte haben am Dienstag uneinheitlich tendiert. Verluste in Japan standen Gewinne in Australien, Indien und Südkorea gegenüber. Dabei belastete, dass sowohl China als auch Taiwan weitere Manöver abhielten. Das chinesische Militär setzte am Dienstag seine bereits seit Tagen andauernden "kampforientierten" Übungen fort, wie chinesische Staatsmedien berichteten. Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Unternehmen tendierte wenig verändert, während der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong im Späthandel um 0,14 Prozent auf 20.018,28 Punkte nachgab. Anfängliche Gewinne der Immobilienaktien hatten keinen Bestand, nachdem Spekulationen über eine gelockerte Stempelsteuer gedämpft worden waren. Während der japanische Leitindex Nikkei-225 um 0,88 Prozent auf 27.999,96 Punkte nachgab, zog der australische Markt leicht an. Der S&P ASX 200 schloss mit 7029,80 Punkten 0,13 Prozent fester. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf den NAB-Index des Geschäftsvertrauens. Trotz steigender Zinsen und zunehmender Inflation habe sich der Indikator besser als erwartet entwickelt.

  • Munich Re hält trotz Gewinneinbruch an Jahresziel fest

    Kursverluste bei Aktien und anderen Wertpapieren haben dem Rückversicherer Munich Re (Münchener Rück) im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang eingebrockt. Auf die Aktionäre entfiel ein Überschuss von 770 Mio. Euro und damit gut 30 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie der Dax-Konzern am Dienstag in München mitteilte. Vorstandschef Joachim Wenning rechnet für 2022 infolge der hohen Abschreibungen jetzt zwar mit einer geringeren Rendite auf Kapitalanlagen, peilt aber weiterhin einen Konzerngewinn von 3,3 Milliarden Euro an.

  • Fotoanbieter Cewe baut auf Preiserhöhungen

    Der Fotodienstleister Cewe sieht sich nach Wachstum im zweiten Quartal auch dank erhöhten Preisen in der Spur für die Jahresziele. "Die wieder deutlich wachsende Zahl von Urlaubsreisen, von Feiern und Veranstaltungen schaffen aktuell zahlreiche Foto-Anlässe, die im Laufe des zweiten Quartals zunehmend unser Geschäft gestärkt haben", sagte Vorstandschef Christian Friege am Dienstag. Dabei stimmen ihn vereinbarte und zum Teil bereits umgesetzte Preiserhöhungen zuversichtlich. Die im deutschen SDax notierten Oldenburger steigerten den Erlös in den Monaten April bis Juni im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 132 Mio. Euro. Operativ reduzierte das Unternehmen den Verlust, vor Zinsen und Steuern fiel ein Minus von 4,3 Mio. Euro an nach 6,4 Millionen vor einem Jahr. Unter dem Strich stand ein Verlust von 2,8 Mio. Euro - auch hier etwas weniger als die 4,4 Mio. aus dem Vorjahr.

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