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Austria

Filmemacher Erwin Wagenhofer: "Es gibt immer eine Alternative"

In seiner neuen Doku "But Beautiful" hat Erwin Wagenhofer Menschen porträtiert, die ihren Blickwinkel auf die Welt verändert haben.

von Barbara Reiter

Er wurde mit Problem-Dokus wie „Alphabet“ oder „We Feed The World“ bekannt. Jetzt sucht Erwin Wagenhofer in seinem neuen Film Lösungen. In „But Beautiful“ geht es um  nach Alternativen zur grenzenlosen Konsumgesellschaft. Wagenhofer porträtiert dazu Menschen, die neue Wege gehen. Das Ehepaar Graf zum Beispiel, das seine gutbezahlten Jobs aufgegeben hat, um auszuwandern und Öd- in Grünland zu verwandeln. Das macht sie glücklich und unabhängig, verdienen die Aussteiger heute ihren Lebensunterhalt damit. Oder Förster Erwin Thoma, der aus einer Not heraus, die gesündesten Häuser der Welt entwickelt. Wagenhofers schöne Mission: Menschen positiv auzufladen.

Herr Wagenhofer, Sie sind einer der wenigen österreichischen Dokumentarfilmer, die sich einen Namen gemacht haben. "We Feed The World" oder "Let's Make Money" sind vielen Menschen ein Begriff. Haben Sie immer zur richtigen Zeit die richtigen Themen aufgegriffen?

Ja, aber nicht weil ich so gescheit oder raffiniert bin, sondern weil ich versuche, ganz organisch zu arbeiten. Die Filme mache nicht ich, sondern die Filme machen mich. Sie kommen auf mich zu, aber nicht wie bei einem Hollywood-Produzenten, der sich umhört, was gerade gefragt ist. Bei mir wächst das wie ein Garten. Das nennt man Entwicklung.

Ihr neuer Film "But Beautiful" gibt Hoffnung, dass noch alles gut werden kann.

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