Austria

Gericht gibt grünes Licht: Stadtstraße Aspern darf gebaut werden

© REUTERS/RALPH ORLOWSKI

Bereits 2018 hatte die Stadt die Umweltverträglichkeit bestätigt. Projektgegner erhoben zunächst Einspruch.

von Bernhard Ichner

Die umstrittene Stadtstraße Aspern darf nun doch gebaut werden. Das Bundesverwaltungsgericht hat mit 29. Juli den positiven UVP-Bescheid der Stadt für die geplante Stadtstraße in der Donaustadt und die Anschlussstelle Seestadt Ost bestätigt. Wie berichtet hatten Projektgegner die Bewilligung 2018 beeinsprucht. 

Der Bau der 3,2 Kilometer langen Stadtstraße zwischen A23 (Anschlussstelle Hirschstetten) und S1 (Seestadt West), die die Ortskerne von Hirschstetten, Stadlau und Breitenlee entlasten soll, ist ab Ende 2021 möglich, die Verkehrsfreigabe Ende 2025.

"Straßennetz entlasten"

Das freut in erster Linie die SPÖ. „Die neue Straßenverbindung im Nordosten Wiens wird das bestehende Straßennetz dauerhaft entlasten und damit die Lebensqualität der Donaustädterinnen und Donaustädter verbessern“, meint etwa Klubchef Josef Taucher. Die neue Straßenverbindung stelle die Versorgung eines Stadtgebietes in der Größe von St. Pölten sicher und stärke den Wirtschaftsstandort Donaustadt mit den Gebieten Aspern, Hausfeld und Breitenlee.

Mit der Stadtstraße werde auch der Verkehr in eine neue Zukunft gelenkt, sagt Taucher. Die vierspurig geplante Straße werde den Verkehrsfluss verbessern und sei ein erster Schritt für den weiteren, wichtigen Infrastrukturausbau (Verbindungssstück S1 – Außenring).

Verkehrsexperten der Asfinag erwarten eine Verringerung des Durchzugsverkehrs im 22. Bezirk, wie beispielsweise entlang der Erzherzog–Karl–Straße und der Groß-Enzersdorfer Straße. Durch die Entlastung und Steuerung des Individualverkehrs entstehe Platz für die Öffentlichen Verkehrsmittel. Dichtere Intervalle und schnellere Öffi-Verbindungen seien in weiterer Folge möglich, wie beispielsweise ein Schnellbus von der Donaustadt nach Wien-Landstraße. Zudem sollen Fuß – und Radwege ausgebaut werden.

Umweltschützer haben Bedenken

Im Rahmen des Bauprojektes werden Wohnbereiche weitgehend untertunnelt, was mehr Frei- und Grünflächen für die BewohnerInnen an der Oberfläche schaffe, wie es bei der SPÖ heißt.

Ganz anders argumentieren in der Causa Umweltschutzorganisationen und Bürgerinitiativen, die zum einen die Verkehrsprognosen des Bundes infrage stellen und zum anderen Feinstaub- und Lärmbelastungen für die Anrainer entlang der Trasse befürchten. VIRUS-Sprecher Rehm verwies infolge ehemaliger Betriebsansiedlungen auch bei der Anschlussstelle Seestadt West auf Altlasten. Die Erstentscheidung der Wiener Umweltschutzabteilung MA22 wurde daher beeinsprucht.

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