Austria

Grünes Licht für den vierten Welser Autobahn-Anschluss

WELS. Wels und Gunskirchen einigten sich mit Grundeigentümer.

Wimpassing bekommt einen Autobahn-Anschluss.

Eine gravierende Panne brachte den geplanten Autobahn-Anschluss Wimpassing beinahe ins Wanken: "Als die Asfinag mit den Planungen startete, war eines der Grundstücke noch eben. Inzwischen wird dort Schotter abgebaut", sagt der Welser Bürgermeister Andreas Rabl (FP). Zum Glück habe das Versäumnis auf die Realisierung keinen Einfluss. In Verhandlungen wurde das Problem ausgeräumt.

Auf einer Liegenschaft der Firma Treul wird derzeit Kies gewonnen. Doch die Grube war gar nicht vorgesehen. Am Magistrat spricht man von einem länger zurückliegenden Kommunikationsfehler, das seinen Ursprung in der Baudirektion hatte. Das Projekt steht nun wieder auf Schiene: "Die Asfinag kann im Frühjahr 2019 zu bauen beginnen", zeigt sich der Bürgermeister erleichtert. Die Ausschreibung startet in den nächsten Wochen.

Mehr Potenzial in Gunskirchen

Der vierte Welser Autobahnanschluss erschließt neue Betriebsbaugebiete in der Stadt und in Gunskirchen. In der Welser Nachbargemeinde sollen in den nächsten zwei Jahrzehnten rund 50 Hektar für die Ansiedlung von Unternehmen geschaffen werden. In Wels zeigen sich die Landwirte zeigen noch zugeknöpft: "Unsere Flächen sind bereits verwertet. Wenn der Anschluss da ist, sieht es vielleicht wieder anders aus", drängt Planungsstadtrat Peter Lehner (VP) auf eine Erweiterung auch in Wels.

Der neue Anschluss soll zehn Millionen Euro kosten. 50 Prozent der Gesamtinvestition übernimmt die Asfinag, den Rest teilen sich Wels und Gunskirchen. Eine vertragliche Vereinbarung liegt noch nicht vor. Zuvor müssen die Gemeinderäte beider Kommunen Beschlüsse fassen. "Wenn die Widmungen kommen, leisten wir unseren Beitrag", sagt Gunskirchens Bürgermeister Josef Sturmair (VP). Wels gibt Kredit.

Betriebe zahlen Anschluss

Die Investitionen sollen über Betriebsansiedlungen wieder hereinkommen: "Von den Unternehmen verlangen wir 30 Euro Raumordnungsabgabe pro Quadratmeter. Dieses Geld dient zur Finanzierung des Anschlusses", sagt Lehner.

Die Politik in beiden Gemeinden möchte mit der Erschließung der Betriebsbauflächen die Schaffung möglichst vieler neuer Arbeitsplätze erreichen: "Wir wünschen uns für jedes verbaute Hektar mindestens 40 neue Jobs. Wenn der jeweilige Betrieb die Arbeitsplätze nicht garantieren kann, muss er selbst schauen, wie er zu Grund und Boden kommt", sagt Lehner. Ausnahmen gebe es bei der Erweiterung bestehender Betriebe. Die Flächen in Gunskirchen und Wels bilden den Grundstock für den Wirtschaftspark Voralpenland.

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