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Austria

Gudenus klagt mutmaßlichen Auftraggeber des Ibiza-Videos

© APA - Austria Presse Agentur

Der ehemalige Klubobmann der FPÖ brachte am Mittwoch eine Klage auf Schadensersatz und löschung des Videos ein.

Gegen jenen Wiener Anwalt, der mutmaßlich das Ibiza-Video in Auftrag gegeben haben soll, hat der ehemalige FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus am Mittwoch Anzeige erstattet. Das berichtet "Ö1" am Freitagmorgen. Gudenus will demnach eine Löschung des Videos erzwingen - und Schadensersatz erhalten.

Dem Anwalt wird in der Klage Hinterlistige Täuschung, Missbrauch seiner Stellung als Anwalt, Missbrauch von Abhörgeräten, sowie die Verwendung des Videos mit Gewinnabsicht vorgeworfen. Gudenus' Anwalt Heinz-Dietmar Schimanko sagt dazu im Ö1-Morgenjournal: "Mein Mandant ist Opfer von Stasi-Methoden übelster Sorte und wir ergreifen jetzt alle rechtlichen Maßnahmen, dass von dem bereits hergestellten Ibiza-Video nicht mehr gezeigt wird."

Samt Schadensersatz beläuft sich der Streitwert auf ca. 68.000 Euro. Mithilfe einer einstweiligen Verfügung zielt Gudenus zudem darauf ab, dass das Video gelöscht wird. In weiterer Folge soll der Anwalt bekannt geben, wer es gekauft hat.

Schimanko befürchtet weiters keine strafrechtlichen Folgen für seinen Mandanten. Gudenus selbst habe in dem Video ja nur "eine Übersetzungstätigkeit geleistet" und sich "an keinens trafbaren Handlungen beteiligt".

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