Austria

Neue Proteste gegen Wahlfälschungen in Weißrussland

© REUTERS/VASILY FEDOSENKO

In Minsk und anderen Städten gehen neuerlich Tausende Menschen auf die Straßen. Die Polizei reagiert mit aller Härte.

Nach der von Manipulationsvorwürfen überschatteten Präsidentenwahl in Belarus (Weißrussland) ist es erneut zu Protesten gekommen. In der Hauptstadt Minsk zogen am Montagabend Tausende Menschen ins Zentrum, wie auf Videos in sozialen Netzwerken zu sehen war. Uniformierte mit schwarzen Schutzmasken nahmen dabei auch viele Demonstranten fest.

Einsatzkräfte prügelten den Aufnahmen zufolge auf friedliche Menschen ein und nahmen augenscheinlich wahllos Bürger auf den Straßen fest - selbst Jugendliche sollen darunter sein.

Die Rede war auch davon, dass die Sicherheitskräfte erneut Blendgranaten eingesetzt haben. Augenzeugen berichteten auch von Tränengas. Zu sehen war zudem, wie Demonstranten vor den Einsatzkräften wegliefen. Andere blockierten Kreuzungen. Autos fuhren hupend als Zeichen des Protestes durch die Hauptstadt. Viele Menschen klatschten und schwenkten mit ihren Handykameras.

Aufrufe zu Protesten gegen Wahlfälschung gab es auch in anderen Städten des Landes. Auch von dort gab es Berichte, dass Polizisten zentrale Plätze mit Schutzgittern abgesperrt haben. In Brest an der Grenze zu EU-Mitglied Polen sollen Demonstranten Einsatzkräfte mit Flaschen und Feuerwerkskörper attackiert haben.

80 Prozent

Zuvor hatte die Wahlleitung der ehemaligen Sowjetrepublik den amtierenden Staatschef Alexander Lukaschenko mit 80 Prozent der Stimmen zum Sieger erklärt. Herausforderin Swetlana Tichanowskaja kam demnach auf nur 10 Prozent. Sie erkennt das Ergebnis nicht an und verlangt eine Neuauszählung der Stimmen.

Den Protesten will sich Tichanowskaja ihrem Wahlkampfstab zufolge zunächst nicht anschließen, um die Polizei nicht zu provozieren. Lukaschenko, der bereits seit mehr als einem Vierteljahrhundert an der Macht ist, regiert das Land zwischen Polen und Russland mit harter Hand. Bereits in der Nacht zum Montag waren landesweit Zehntausende Menschen auf die Straße gegangen. Es kam zu blutigen Zusammenstößen mit mehr als 3000 Festnahmen und vielen Verletzten.

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