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Wespen: Das hilft gegen die hungrigen Insekten

Sommerzeit ist Wespenzeit! Auch wenn es wegen des kalten, feuchten Frühlings heuer weniger Wespen gibt als im Vorjahr, findet derzeit kaum ein Gartenfest ohne sie statt. Es kursieren einige Mythen, wie man die stechenden Quälgeister am besten loswird. Insektenexperte Christian Wieser verrät, welche davon wirklich sinnvoll sind:

Wespen können beim Essen im Freien ziemlich nerven. In Wespenfallen sterben zwar viele von ihnen, durch den Geruch werden aber ständig neue angelockt. (Bild: fotoforcher.at)

Wespen können beim Essen im Freien ziemlich nerven. In Wespenfallen sterben zwar viele von ihnen, durch den Geruch werden aber ständig neue angelockt.

(Bild: fotoforcher.at)

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Wichtig ist es, beim Essen und Trinken im Freien genau aufzupassen! Ein prüfender Blick ins Glas oder auf die Gabel reicht aus, um eine Wespe zu entdecken und eine bedrohliche Situation zu verhindern.

Christian Wieser, Fachgruppenleiter für Insektenkunde

210 Wespen- und Hornisseneinsätze

Im Jahr 2021 rückten die Einsatzkräfte insgesamt 1058 Mal aus. In den Bezirken St. Veit an der Glan und Wolfsberg wurden die Kameraden übrigens am häufigsten zu Hilfe gerufen.

Was kann man also machen, wenn einen Wespen und Co. belagern?

Wieser: „Auf keinen Fall herumfuchteln oder die Tiere anpusten.“ Am besten sei es, die Hochsaison abzuwarten und mit den Insekten leben zu lernen. „Die Wespenstaaten sind im August am größten. Schon wenige Wochen später löst sich das Problem von allein“, meint der Experte.