Switzerland

Coronavirus in der Schweiz: Berset schlägt offenbar Maskenpflicht im Freien, Schliessung von Discos und maximal 50 Personen bei Veranstaltungen vor, Teil-Lockdowns in mehreren Kantonen

Die neusten Entwicklungen

Seit Beginn der Epidemie sind in der Schweiz und in Liechtenstein laut Angaben des Bundesamts für Gesundheit 103 653 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, 1877 Infizierte sind gestorben.

Martin Ackermann ist Präsident der wissenschaftlichen Corona-Task-Force. Während die Task-Force weitreichende Massnahmen empfiehlt und rät, keine Zeit zu vergeuden, setzt der Bundesrat weiterhin aufs Beobachten der Lage.

Martin Ackermann ist Präsident der wissenschaftlichen Corona-Task-Force. Während die Task-Force weitreichende Massnahmen empfiehlt und rät, keine Zeit zu vergeuden, setzt der Bundesrat weiterhin aufs Beobachten der Lage.

Anthony Anex / Keystone

Die neusten Entwicklungen

  • Gesundheitsminister Alain Berset schlägt den Kantonen offenbar eine massive Verschärfung der Massnahmen vor. Das vermeldet der «Blick» mit Verweis auf einen Konsultationsentwurf, den Berset den Kantonen am Freitag (23. 10.) in die Vernehmlassung gegeben habe. Der Entwurf liege der Redaktion vor, heisst es in dem Bericht. Demnach schlägt der Bundesrat eine Maskenpflicht im Freien innerhalb von Siedlungsgebieten sowie in allen öffentlich zugänglichen Innenräumen und am Arbeitsplatz vor. Für öffentliche Veranstaltungen soll es eine Obergrenze von 50 Personen geben, an privaten Veranstaltungen im Familien- und Freundeskreis dürften maximal 15 Personen teilnehmen. Für Gastro- und Klubbetriebe soll eine Sperrstunde von 22 bis 6 Uhr gelten, Diskotheken und Tanzlokale müssten ganz schliessen. An Universitäten und weiteren höheren Schulen soll wieder Fernunterricht stattfinden. Ausserhalb des Profisports sollen zudem nur noch Sportarten ohne Körperkontakt mit maximal 15 Personen erlaubt sein. Im Kulturbereich sollen Chor-Konzerte verboten werden. Wann der Änderungserlass in Kraft treten würde, ist laut «Blick» noch offen. Berset hatte diese Woche bereits angekündigt, dass der Bundesrat weitere Massnahmen verordnen könnte.
  • Mehrere Schweizer Kantonen haben am Freitag (23. 10.) die Massnahmen verschärft. Eine Ausnahme bildet der Kanton Zürich, der lediglich das Contact-Tracing ausbaut. In Luzern und Bern gilt neu eine Sperrstunde zwischen 23 und 6 Uhr, ebenso in Freiburg und Neuenburg und Basel-Stadt. In Luzern muss auch in Privatfahrzeugen eine Maske getragen werden, wenn die Personen nicht aus dem gleichen Haushalt stammen, ebenso gilt Maskenpflicht im Büro. In Bern machen Kinos, Fitnesscenter und Museen dicht, gewerbliche Messen finden nicht mehr statt. Im Profisport dürfen nur noch Geisterspiele stattfinden. In Genf dürfen sich höchsten noch fünf Personen privat oder in der Öffentlichkeit treffen. Der Kanton Jura hat ebenfalls weitreichende Einschränkungen beschlossen, ebenso die Waadt. Auch in Liechtenstein müssen Klubs und Restaurants schliessen. Weitere Kantone verbieten zudem Sportveranstaltungen mit über 1000 Besuchern. Was in welchem Kanton gilt
  • «Tun wir das Richtige. Freiwillig und ab sofort.» Mit diesen Worten appellierte Martin Ackermann, Leiter der wissenschaftlichen Task-Force des Bundesrates, am Freitag (23. 10.) an der Pressekonferenz des Bundesamts für Gesundheit (BAG) an die Bevölkerung. Er rief dazu auf, die Hälfte der Kontakte zu vermeiden. Die Eindämmungsstrategie funktioniere nicht mehr richtig. Es blieben nur noch zwei bis drei Wochen Zeit, bis die Kapazität der Intensivbetten erschöpft seien. Aus wissenschaftlicher Sicht gehe man davon aus, dass die aktuell verordneten Massnahmen «bei weitem nicht ausreichen». Die Task-Force empfiehlt deshalb zusätzliche Massnahmen – diese sollen bis März oder April 2021 beibehalten werden. Zuvor hatte Stefan Kuster vom BAG gesagt, dass die Schweiz alle Nachbarländer deutlich überholt habe und fünfmal so viele Fälle wie Deutschland aufweise. Stiegen die Zahlen weiterhin so stark, könnten die Tests knapp werden. Weiter hiess es, das Contact-Tracing habe vielerorts seine Grenzen erreicht. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) erwartet eine vollständige Erholung für den Tourismussektor mittlerweile erst für die Jahre 2023 oder 2024.
  • Von den Akutbetten in der Schweiz sind 4,2 Prozent von Covid-Patienten belegt. Das sagte Andreas Stettbacher vom Koordinierten Sanitätsdienst KSD am Freitag (23. 10.) in Bern. Man habe eine Reserve von 5520 Betten, das entspricht 25 Prozent aller Betten. «Diese Reserve hat in den letzten 5 Tagen um 7,8 Prozent abgenommen», so Stettbacher. Bei den Intensivbetten sind laut Stettbacher schweizweit 1174 vorhanden. Belegt sind aktuell 732 – davon 144 mit Covid-Patienten. Das entspricht fast 20 Prozent. Es gibt eine Reserve von 342 Betten auf den Intensivstationen.
  • Die Schweizer Armee setzt die für dieses Jahr geplanten grossen Truppenübungen aus. Sie tut dies im Hinblick auf mögliche Einsätze in der aktuellen Corona-Situation, wie das VBS am Freitagabend (23. 10.) mitteilte.
  • In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) innerhalb von 24 Stunden 6634 Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Zudem registrierte das BAG gemäss Mitteilung vom Freitag (23. 10.) 10 neue Todesfälle und 117 Spitaleinweisungen. Im 14-Tage-Schnitt liegt die Positivitätsrate aktuell bei 18 Prozent. Das bedeutet, dass von 100 Tests im Schnitt 18 Tests positiv waren. Der kritische Schwellenwert von fünf Prozent ist damit weit überschritten. Eine hohe Dunkelziffer ist wahrscheinlich.
  • Die gesamte Schweiz gilt als Risikogebiet in Deutschland. Dies gab das Robert-Koch-Institut am Donnerstag (22. 10.) bekannt. Wer aus der Schweiz nach Deutschland einreisen will, muss einen negatien Covid-Test vorlegen oder 14 Tage in Quarantäne. Neben der Schweiz befinden sich auch Polen, Irland und fast ganz Österreich (ausser Kärnten) auf der Risikoliste. Die Reisewarnungen gelten ab Samstag. Grenzgänger und Einkaufstouristen aus grenznahen Kantonen sind nicht betroffen.

Alle Nachrichten zu den Entwicklungen ausserhalb der Schweiz finden Sie hier.

Die Entwicklungen in Deutschland finden Sie hier.

Informationen zu den beliebtesten Feriendestinationen finden Sie hier.

Die wichtigsten Antworten zur Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus finden Sie hier.

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) innert 24 Stunden 6634 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Zudem registrierte das BAG gemäss Mitteilung vom Freitag (23. 10.) 10 neue Todesfälle und 117 Spitaleinweisungen. Am Donnerstag waren 5256 und am Mittwoch 5596 Ansteckungen gemeldet worden.

Die Zahl der Hospitalisationen hat sich vergangene Woche (Kalenderwoche 42) gegenüber der Vorwoche verdoppelt von 177 auf 342, wie einer Aufstellung des BAG vom Donnerstag zu entnehmen ist. Auch die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung hat sich in derselben Zeit verdoppelt von 17 auf 33 Fälle.

Die Anzahl der in den letzten 24 Stunden gemeldeten Covid-19-Tests lag bei 25 061. Die Anzahl der durchgeführten Tests hat von Woche 41 auf Woche 42 um 40 Prozent zugenommen. Die Positivitätsräte in den letzten 14 Tagen lag bei 18 Prozent.

Aufgrund der Kontakt-Rückverfolgung waren am Freitag laut dem BAG 17 888 Personen in Isolation und 19 215 Menschen standen unter Quarantäne. Zusätzlich sassen 15 380 Heimkehrerinnen und Heimkehrer aus Risikoländern in Quarantäne.

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen beträgt damit erstmals über 100 000. Seit Beginn der Pandemie wurden 5838 Personen hospitalisiert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion beläuft sich auf 1877.

Der 7-Tage-Schnitt der Neuinfektionen steigt deutlich

Bestätigte neue Coronavirus-Fälle pro Tag in der Schweiz und Liechtenstein, nach Testdatum

Der 7-Tage-Schnitt der Neuinfektionen steigt deutlich - Bestätigte neue Coronavirus-Fälle pro Tag in der Schweiz und Liechtenstein, nach Testdatum

Die Zahl der täglichen Neuinfektionen in der Schweiz steigt sprunghaft an

Täglich bestätigte Neuinfektionen in der Schweiz und Liechtenstein, 7-Tage-Schnitt bis vor 3 Tagen

März 2020April 2020Mai 2020Juni 2020Juli 2020Aug. 2020Sept. 2020Okt. 20200100020003000400036083608123456

1 16. März: Bundesrat erklärt die «ausserordentliche Lage».

2 27. April: Erste Lockerungen treten in Kraft.

3 11. Mai: Geschäfte und Restaurants wieder geöffnet.

4 19. Juni: Bundesrat beendet die «ausserordentliche Lage».

5 6. Juli: Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr eingeführt.

6 1. Oktober: Grossveranstaltungen sind wieder erlaubt.

Der Bundesrat hatte die Situation in der Schweiz Mitte März als ausserordentliche Lage gemäss Epidemiengesetz eingestuft. Seit dem 27. Mai gilt wieder die besondere Lage. Zur Zeit sind folgende Massnahmen in Kraft:

  • Der vorgeschlagene Sicherheitsabstand beträgt 1 Meter 50.
  • Die bisher geltende Maskentragpflicht im öffentlichen Verkehr gilt seit Montag (19. 10) auch für Perrons, Bahnhöfe, Flughäfen und weitere Zugangsorte des öffentlichen Verkehrs. Für Personen ohne Symptome einer Atemwegserkrankung rät das BAG zu einer Hygienemaske (Einweg-OP-Maske) oder einer industriell gefertigten Textilmaske.
  • Neben dem öffentlichen Verkehr gilt seit Montag (19. 10.) schweizweit eine Maskentragpflicht in allen öffentlich zugänglichen Gebäuden. Dazu zählen zum Beispiel Geschäfte, Einkaufszentren, Banken, Poststellen, Bibliotheken, Kinos, Theater, Konzertlokale, Hotels (mit Ausnahme von Gästezimmern), Restaurants, Bars, Discos, Arztpraxen, Spitäler, Kirchen und religiöse Einrichtungen. Die Maskentragpflicht gilt auch für Innenräume von Parlamenten, sofern diese für Besucher zugänglich sind. Verzichtet hat der Bundesrat bisher auf eine generelle Maskentragpflicht in obligatorischen Schulen, Schulen der Sekundarstufe II und der Tertiärstufe sowie der familienergänzenden Kinderbetreuung. Dort gilt die Maskenpflicht nur, wenn sie Teil des Schutzkonzeptes ist oder vom jeweiligen Kanton vorgeschrieben wird.
  • Spontane Menschenansammlungen von mehr als 15 Personen in der Öffentlichkeit sind seit Montag (19. 10.) verboten. Die Regel gilt auch für Örtlichkeiten draussen, etwa öffentliche Plätze, Spazierwege und Parkanlagen.
  • Für private Treffen mit bis zu 15 Personen gelten nur die üblichen Massnahmen, Abstand und Händewaschen. Wenn sich jedoch mehr als 15 Personen treffen, gilt seit Montag (19. 10.) eine Maskentragpflicht, ausser im Sitzen. Essen und trinken darf nur noch, wer an seinem Platz sitzt. Ausserdem müssen die Kontaktdaten erhoben werden. Trainings und Matches im Amateursport sind von der Beschränkung von 15 Personen bei spontanen Zusammentreffen im öffentlichen Raum nicht betroffen.
  • Private Veranstaltungen ab hundert Personen müssen seit Montag (19. 10.) über ein Schutzkonzept verfügen und dürfen nur in öffentlich zugänglichen Einrichtungen durchgeführt werden.
  • Seit dem 1. Oktober sind Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen wieder erlaubt. Die Organisatoren benötigen eine Bewilligung vom Kanton. Voraussetzung dafür ist, dass die epidemiologische Lage im Kanton eine Durchführung zulässt. Auch das Contact-Tracing muss funktionieren. In Fussball- und Eishockeystadien dürfen zwei Drittel der Plätze besetzt werden. Es gilt Maskenpflicht und Gästefans müssen zu Hause bleiben. Messen, Jahrmärkte, Fasnachtsveranstaltungen (ausser Umzüge) oder religiöse Veranstaltungen brauchen keine Bewilligung vom Kanton. In den Kantonen gelten teilweise Sonderregelungen (siehe nächste Frage).
  • In der Gastronomie und in Ausgehlokalen gilt seit Montag (19. 10.) eine Maskentragpflicht. Die Maske darf nur abgenommen werden, wenn der Gast sitzt. Auch essen und trinken sind nur noch sitzend erlaubt. Diese Regel gilt unabhängig davon, ob in Innenräumen oder im Freien konsumiert wird. Restaurants und Ausgehlokale müssen zudem die Nachverfolgung von Kontakten sicherstellen. Die Pflicht zur Erhebung der Kontaktdaten gilt pro Tisch bzw. pro Gästegruppe.
  • Reisende aus Risikoländern müssen in eine zehntägige Quarantäne, wenn ihr Reisedomizil am Tag der Rückkehr in die Schweiz auf der Liste der Corona-Risikoländer steht. Nachbarländer als Ganzes sollen jedoch nicht auf die Risikoliste gesetzt werden. Stattdessen sollen dort jeweils nur einzelne Regionen, die über dem Grenzwert liegen, auf die Liste der Staaten und Gebiete mit erhöhtem Ansteckungsrisiko kommen. Grenzregionen können von der Aufnahme in die Liste ausgenommen werden. Reisende aus Risikogebieten werden gezielt im Flugzeug, im Reisebus und an den Grenzübergängen informiert und müssen sich nach der Einreise bei den kantonalen Behörden melden. Die Flug- und Reisebusgesellschaften werden angewiesen, kranke Passagiere nicht zu transportieren. Wer sich nicht an die Quarantäne hält, riskiert eine Busse von bis zu 10 000 Franken. Von der Quarantänepflicht ausgenommen sind zurückkehrende Kulturschaffende nach einem kulturellen Anlass, Sportlerinnen und Sportler nach einem Wettkampf sowie Teilnehmende von Fachkongressen. Voraussetzung ist, dass für die betreffende Veranstaltung im Ausland ein spezifisches Schutzkonzept erarbeitet und umgesetzt wurde. Die wichtigsten Antworten zu Reisen ins Ausland
  • Der Bundesrat hat zudem die «Covid-19-Verordnung besondere Lage» mit einem Absatz zum Home-Office ergänzt. Arbeitgeber sind damit seit Montag (19. 10.) verpflichtet, die Home-Office-Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) zu beachten. Es besteht allerdings keine Pflicht zum Home-Office.
  • Präsenzunterricht in Mittel-, Berufs- und Hochschulen ist wieder erlaubt. Wie der Unterricht vor Ort wieder aufgenommen wird, entscheiden die Kantone oder die Bildungsinstitutionen. Diese können den Unterricht flexibel gestalten und die Möglichkeiten von Fernunterricht weiter nutzen. In vielen Kantonen müssen Schüler Maske tragen. Mehr dazu hier

Wo sich die Infizierten angesteckt haben

Anzahl der zwischen dem 16. Juli und dem 1. August in der Schweiz gemeldeten Coronavirus-Fälle, nach Ansteckungsort

FamilienmitgliedArbeitPrivatfestAls med. und PflegepersonalSpontane AnsammlungDisco/KlubBar/RestaurantSchuleDemo/VeranstaltungAndereUnbekannt/keine Daten2166924171715132199320

Was die Lockerungen seit dem 22. Juni im Detail für die verschiedenen Branchen und Bereiche bedeuten, können Sie hier nachlesen.

Die wissenschaftliche Corona-Task-Force des Bundes unter ihrem Leiter Martin Ackermann, berät den Bundesrat bei der Bewältigung der Pandemie. Seit geraumer Zeit macht sie auf den exponentiellen Anstieg der Fallzahlen aufmerksam. Dass der Bundesrat am Mittwoch (21. 10.) allfällige weitere Massnahmen erst für die kommende Woche ankündigte, empfinden die Wissenschafter als sinnloses Zuwarten und sind zunehmend frustriert. Am Freitag (23. 10.) rief Ackermann die Bevölkerung an der Pressekonferenz auf: «Tun wir das Richtige. Freiwillig und ab sofort.» Die Eindämmungsstrategie funktioniere nicht mehr richtig. «Viele Fälle werden auch gar nicht mehr entdeckt.» Die derzeitigen Massnahmen seien bei weitem nicht ausreichend.

Die Task-Force-Empfehlungen (Stand 23. 10.):

Grundsätzlich sind die Kantone für die Umsetzung und allfällige Verschärfungen der Massnahmen zuständig. Daher können in einzelnen Kantonen unterschiedliche Vorschriften in Bezug auf das Maskentragen, auf Freizeitaktivitäten oder den Besuch von öffentlichen Lokalitäten wie Restaurants oder von Veranstaltungen gelten. Hier finden Sie Bestimmungen in den einzelnen Kantonen, die von denjenigen des Bundes abweichen oder darüber hinausgehen:

Aargau: In Bar- und Klubbetrieben dürfen sich bis zum 31. Dezember gleichzeitig maximal 50 Gäste aufhalten. Zudem sind Organisatoren von Veranstaltungen mit über 100 bis maximal 1000 Besucherinnen und Besuchern, an denen während mindestens 15 Minuten der erforderliche Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, verpflichtet, eine Unterteilung in Steh- und Sitzplatzsektoren mit maximal 100 Personen vorzunehmen. Bei privaten Veranstaltungen mit 15 oder weniger Personen müssen Kontaktdaten erhoben werden und diese auf Verlangen dem Contact Tracing Center des Kantons Aargau zur Verfügung zu stellen. An den Volksschulen und sämtlichen Bildungseinrichtungen der Sekundarstufe II gilt seit dem 21. Oktober eine erweiterte Maskentragpflicht für Erwachsene in Schulgebäuden.

Appenzell-Ausserrhoden: In Klubs, Diskotheken, Tanzlokalen, Salsaclubs und Bars gilt ein Tanzverbot. Tanzen in Fitnessstudios, Sportvereinen oder Tanzschulen bleibt dagegen erlaubt. Zudem gilt seit Mittwoch (21. 10.) eine Maskenpflicht in Schulen ab Sekundarstufe I.

Appenzell-Innerrhoden: Der Kanton hat am Donnerstag (22. 10.) seine Coronamassnahmen überarbeitet und das bisherige Tanzverbot gelockert. Nach einer Angleichung an die St. Galler Regelung ist Tanzen in Fitnessstudios, Sportvereinen, Tanzschulen und ähnlichen Einrichtungen wieder möglich, sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird. Professionelle Tanzdarbietungen und deren Proben bleiben erlaubt.

Basel-Landschaft: In Klubs, Bars und Restaurants sowie an Veranstaltungen (innen und aussen) sind bis zum 31. Dezember nur noch 100 Personen erlaubt, wenn weder Abstandsregeln eingehalten werden können noch Schutzmassnahmen wie Abschrankungen vorgesehen sind. Veranstaltungen ohne weitere Schutzmassnahmen müssen in Sektoren à 100 Personen unterteilt werden.

Basel-Stadt: Öffentliche und private Veranstaltungen und mit mehr als 100 Personen müssen in Sektoren mit maximal 100 Personen unterteilt werden (gilt auch für Bar und Klubs). Alle Restaurationsbetriebe müssen zwischen 23 und 6 Uhr geschlossen bleiben. Die Maskenpflicht an Schulen, die bisher nur für die nachobligatorischen Schulen galt, ist auf die Volksschulen ausgeweitet worden.

Bern: Im Kanton gilt neu eine Sperrstunde zwischen 23 und 6 Uhr. Kinos, Fitnesscenter und Museen müssen dicht machen. Messen finden nicht mehr statt. Veranstaltungen mit über 15 Personen sind verboten. Unter den Lauben in der Berner Innenstadt muss Maske getragen werden. Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen sind bereits seit Montag (19. 10.) verboten. Zudem sind nur noch Geisterspiele ohne jegliche Zuschauer zulässig.

Freiburg: Es gilt ein Versammlungsverbot für mehr als 10 Personen im privaten und öffentlichen Raum. Davon ausgenommen sind politische, kulturelle und zivilgesellschaftliche Veranstaltungen. Discos und Freizeiteinrichtungen wie zum Beispiel Bowling-Hallen sind geschlossen. Für Restaurants gilt eine Sperrstunde ab 23 Uhr.

Genf: Für Versammlungen von mehr als 15 Personen ist eine Bewilligung notwendig, für die ein Schutzkonzept des Organisators Voraussetzung ist. Klubs und Discos bleiben bis zum 16. November geschlossen. Schul- und Studienreisen sind ebenfalls nicht mehr erlaubt.

Jura: Es gilt eine Sperrstunde nach 22 Uhr. Klubs, Discos und andere Vergnügungseinrichtungen der Nacht wurden geschlossen. Der Kanton verbietet Treffen im privaten und öffentlichen Raum mit mehr als 15 Personen - auch Demonstrationen. Verboten sind weiter Fussball, Volleyball sowie andere Mannschafts- und Kontaktsportarten. Fitnesszentren müssen geschlossen bleiben.

Luzern: Wer am Arbeitsplatz oder im Auto nicht allein ist, muss neu eine Maske tragen, in Spitälern und Altersheimen gilt ein Besuchsverbot. In Restaurants und Clubs ist zudem neu um 23 Uhr Schluss, Bordelle bleiben zu. An Arbeitsplätzen in Innenräumen gilt eine Maskenpflicht.

Neuenburg: Versammlungen von mehr als 10 Personen im öffentlichen Raum (Plätze und Spielplätze, Promenaden, Trottoirs, Wege usw.) sind verboten; dasselbe gilt für private Treffen. Discos und Freizeiteinrichtungen wie Casinos oder Spiel- und Billardsäle sind geschlossen. Alle übrigen Gaststätten müssen um 23 Uhr schliessen. Mannschaftssport und Sportarten mit Körperkontakt sind verboten. Bei Fussball- oder Eishockeyspielen der Profiligen sind höchstens 1000 Personen zugelassen.

Obwalden: Die Maskenpflicht gilt auch für Märkte im Freien.

In Schaffhausen müssen ab Dienstag (27. 10.) auch Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I eine Maske tragen. Für Musik- und Sportunterricht gibt es Einschränkungen. Auf Schulanlässe wie Klassenlager oder öffentliche Veranstaltungen soll möglichst verzichtet werden.

Schwyz: An Sekundar-, Mittel- und Berufsfachschulen gilt seit dem 21. Oktober eine generelle Maskenpflicht. Sie betrifft Lehrpersonen, Mitarbeitende, Schülerinnen und Schüler sowie allfällige Besucher. Im Kindergarten und in der Primarschule müssen Erwachsene eine Maske tragen, wenn die Abstände nicht eingehalten werden können.

Solothurn: In Klubs, Bars und Restaurants sowie an Veranstaltungen (innen und aussen) sind bis zum 31. Dezember nur noch 100 Personen erlaubt, wenn weder Abstandsregeln eingehalten werden können noch Schutzmassnahmen wie Masken oder Abschrankungen vorgesehen sind. In den Nächten auf Samstag und Sonntag gilt ab dem 22.10 in Bars, Klubs, Diskotheken und Tanzlokalen eine Sperrstunde zwischen 1 und 6 Uhr. An Kantons- und Berufsschulen gilt die Maskenpflicht auch während des Unterrichts.

St. Gallen: Bei Veranstaltungen mit weniger als 15 Personen muss nur dann eine Maske getragen werden, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Ebenfalls gilt zudem ein Tanzverbot. Für Mittel- und Berufsschulen empfiehlt die Kantonsregierung als Präventivmassnahme eine begrenzte Maskenpflicht auf den sogenannten Verkehrsflächen. Dazu gehören etwa Eingangsbereiche, Korridore, Toiletten und Mensen.

Tessin: Klubs, Discos und Tanzlokale sind seit dem 20. Oktober geschlossen. Seit dem 19. Oktober müssen auch Erotikbetriebe schliessen. Veranstaltungen mit mehr als 300 Personen sind bewilligungspflichtig. Tessiner Lehrkräfte müssen seit dem neuen Schuljahr im Lehrerzimmer, in den Schulhausgängen sowie in anderen gemeinsam genutzten Räumen eine Maske tragen.

Uri: In Schulhäusern der Volksschule gilt seit dem 20. Oktober eine Maskentragpflicht für Erwachsene. Wenn der Sicherheitsabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann oder andere Schutzvorkehrungen wie Plexiglasscheiben vorhanden sind, dürfen Lehrpersonen die Maske abnehmen.

Waadt: Wegen stark steigender Fallzahlen – vor allem unter jungen Personen zwischen 20 und 39 Jahren – hat der Kanton alle Nachtklubs und Discos geschlossen. Zudem sind Privatanlässe von mehr als 100 Personen verboten. Die Massnahmen traten am 17. September in Kraft. Zudem hat der Staatsrat entschieden, dass Gastrobetriebe die Kundendaten künftig digital festhalten müssen.

Wallis: Der Kanton begrenzt private Treffen auf 10 Personen. Ausserdem wird eine Sperrstunde ab 22 Uhr eingeführt und die Klubs geschlossen. Die neuen Beschränkungen gelten seit dem 22. Oktober.

Zug: In Klubs und Bars sind im Innern nur noch 30 Gäste erlaubt. Veranstaltungen ab 100 Personen sind nur dann noch möglich, wenn der Abstand eingehalten wird oder Masken getragen werden.

Zürich: Für Erwachsene gilt seit dem 19. Oktober an allen Schulen eine Maskenpflicht. In Restaurants, Bars und Klubs dürfen im gesamten Innen- und Aussenbereich der Betriebe höchstens 300 Personen gleichzeitig anwesend sein. Im Zürcher Kantonsrat gilt eine Maskenpflicht für alle Ratsmitglieder, die nicht an ihrem Platz sitzen oder am Rednerpult stehen.

Und für Liechtenstein gilt: Restaurants-, Bar- und Klubbetriebe sowie Diskotheken und Tanzlokale sind seit Samstag (24. 10.) für das Publikum geschlossen. Ebenfalls ist die Konsumation an Veranstaltungen nicht mehr gestattet. Dies betrifft auch private Veranstaltungen mit mehr als 30 Personen. Die Massnahmen sind auf drei Wochen befristet.

In mehreren Kantonen gilt nun auch an Schulen eine Maskenpflicht, so unter anderem in Appenzell Ausserrhoden, Aargau oder Schwyz.

In mehreren Kantonen gilt nun auch an Schulen eine Maskenpflicht, so unter anderem in Appenzell Ausserrhoden, Aargau oder Schwyz.

Urs Flüeler / Keystone

Seit dem 15. Juni sind die Grenzen für die EU- und Efta-Staaten sowie Grossbritannien wieder offen. Die Grenzkontrollen innerhalb des Schengenraums sind aufgehoben, womit wieder die volle Personenfreizügigkeit gilt. Seit dem 2. Juli veröffentlicht das BAG eine monatlich angepasste Liste von als Risikogebiete eingestuften Staaten – Einreisende aus diesen Ländern müssen für 10 Tage in Quarantäne. Wer aus einem Risikoland einreist, muss sich innert zweier Tage bei den kantonalen Behörden melden – das ist Pflicht. Unterlässt ein Reisender dies, muss er mit einer Busse rechnen.

Die wichtigsten Antworten zu Auslandreisen finden Sie hier.

Alle Kantone sollen die Übertragungsketten flächendeckend zurückverfolgen (Contact-Tracing). Alle Personen mit Symptomen sollen sich testen lassen können – der Bund übernimmt alle Kosten der Corona-Tests inklusive Selbstbehalte und Franchisen. Positiv getestete Personen werden isoliert und Kontaktpersonen unter Quarantäne gestellt.

Der Bevölkerung wird eine App zur Verfügung gestellt, die ihre Nutzer informiert, wenn sie zu lange in der Nähe von Infizierten waren: Die SwissCovid-App ist im Apple Store und im Google Play Store verfügbar.

Was Sie zur Tracing-App wissen müssen, finden Sie hier.

Der Wettlauf um die Entwicklung, Zulassung und Herstellung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus ist in vollem Gang. Russland hat bereits einen ersten Impfstoff zugelassen. Auch der Bund ist von sich aus aktiv geworden und hat mit der amerikanischen Firma Moderna Therapeutics einen Vertrag für 4,5 Millionen Impfdosen abgeschlossen. Es gehe darum, der Schweizer Bevölkerung einen schnellen Zugang zu einem sicheren und wirksamen Covid-19-Impfstoff zu gewährleisten. Moderna zählt gegenwärtig zu den führenden Kandidaten für Entwicklung und Herstellung eines Impfstoffs.

Zudem hat der Bund einen Reservierungsvertrag mit dem Schweizer Unternehmen Molecular Partners abgeschlossen. Damit hat er sich das Recht auf den Erwerb der ersten 200 000 Dosen des möglicherweise potenten neuen Medikaments gesichert – mit der Option, das Bestellvolumen um weitere drei Millionen Stück zu erhöhen. Anders als der Impfstoff der amerikanischen Firma Moderna Therapeutics befindet sich das Medikament von Molecular noch in einer frühen Phase der Erforschung. Seine Wirkung ist bis anhin erst bei Hamstern und in einzelnen Zellen untersucht worden, was der präklinischen Entwicklungsstufe entspricht.

Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus – hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten.

Am 6. Oktober wurde in der Schweiz erstmals ein Zulassungsgesuch für einen Impfstoff gegen Sars-CoV-2 eingereicht. Die Arzneimittelbehörde Swissmedic hat mit der wissenschaftlichen Begutachtung des «Covid-19 Vaccine AstraZeneca» begonnen. Die Begutachtung erfolgt in einem speziellen Verfahren, das es Pharmafirmen erlaubt, Gesuche für Covid-19-Arzneimittel einreichen, noch bevor die Entwicklung abgeschlossen und die Gesuchsdokumentation vollständig ist. Ein Zulassungsentscheid kann erst gefällt werden, wenn alle notwendigen Daten zur Prüfung der Sicherheit, Qualität und Wirksamkeit eines Impfstoffs vorliegen.

Der Bund hat schon mehrere Millionen von möglichen Corona-Impfstoffen reservieren lassen: AstraZeneca-Labor in Sydney.

Der Bund hat schon mehrere Millionen von möglichen Corona-Impfstoffen reservieren lassen: AstraZeneca-Labor in Sydney.

Dan Himbrechts / Imago

Das Coronavirus hat in der Schweiz zu dem gravierendsten Einbruch der Wirtschaftstätigkeit seit über vier Jahrzehnten geführt. Der achtwöchige Lockdown lähmte teilweise ganze Wirtschaftszweige. Zudem wurde die Schweiz als kleine, offene Volkswirtschaft von der Schockstarre der Weltwirtschaft und dem damit verbundenen Ausfall der internationalen Nachfrage stark tangiert. Da sich die Zahl der Fälle seit Mai auf einem niedrigen Niveau stabilisierte, konnten die harten Massnahmen gelockert werden. Dies hat zu einer konjunkturellen Wiederbelebung geführt. Dennoch wird die Dynamik der Schweizer Wirtschaft stark vom Fortgang der Pandemie abhängig bleiben. Die Konjunkturforschungsstelle der ETH (KOF) geht daher in ihrem Basisszenario davon aus, dass es bis ins Jahr 2022 dauern wird, bis das Wertschöpfungsniveau von vor der Krise wieder erreicht wird.

Dennoch hat trotz dem starken Einbruch in der Schweiz – anders als in den USA – noch keine grosse Entlassungswelle eingesetzt. Das Land steht dank seinen Absicherungsmechanismen wie der Kurzarbeit und Sofortkrediten gut da. Beim Seco sieht man noch keine Anzeichen für «Massenentlassungen auf breiter Front». Anders als während der Finanzkrise handle es sich bei solchen Meldungen noch um vereinzelte spektakuläre Ankündigungen und nicht um ein Massenphänomen.

Die Eidgenossenschaft hat für dieses Resultat tief in die Tasche gegriffen. Die ausserordentlichen Corona-Ausgaben des Bundes dürften sich 2020 auf 18 Milliarden Franken belaufen. Dies ist aber deutlich weniger als die im Frühjahr budgetierten 31 Milliarden Franken. Auf dem Höhepunkt der Krise war die Rede von deutlich grösseren Verlusten. Dies deutet darauf hin, dass das Defizit nicht grösser ausfallen wird, als es die Schuldenbremse zulässt. Für 2021 hat der Bundesrat ein Minus von 1,1 Milliarden Franken budgetiert.

In der Corona-Krise verändert sich die Wirtschaftslage fast im Wochenrhythmus. Wir zeigen mit neuartigen Daten den Verlauf der Krise.

Auch in Fussball- und Eishockeystadien müssen die Abstände eingehalten werden.

Auch in Fussball- und Eishockeystadien müssen die Abstände eingehalten werden.

Peter Schneider / Keystone

Das BAG hat Hygieneempfehlungen zum Schutz vor dem Coronavirus herausgegeben und ergänzt diese laufend. Ende September startete das BAG eine Kampagne gegen den sogenannten«Fist Bump»: Die Begrüssung mit «Ghettofaust» sei aus hygienischer Sicht keine Alternative zum Händedruck. «Hand ist Hand», lautet der Slogan des BAG.

Weiterhin sollte man unter anderem regelmässig die Hände mit Wasser und Seife oder einer alkoholbasierten Lösung reinigen. Händeschütteln oder Begrüssungsküsschen sollen vermieden werden, weil sich ansteckende Tröpfchen aufgrund von Husten oder Niesen an den Händen befinden könnten.

Muss man husten oder niesen, sollte man Mund und Nase mit einem Taschentuch oder der Armbeuge bedecken, das Taschentuch hinterher in einem geschlossenen Behälter entsorgen und die Hände waschen. Zudem darf man nur nach telefonischer Anmeldung in einer Arztpraxis oder auf einer Notfallstation erscheinen.

Ausserdem rät das BAG, Abstand zu halten. Dies gilt zum Beispiel für das Anstehen in einer Schlange. Um die besonders gefährdeten älteren Menschen zu schützen, soll das Abstandhalten vor allem für sie und ihnen gegenüber gelten. Auch Teilnehmende von Sitzungen sollen körperlich auf Distanz gehen.

Während es anfangs lange seitens des BAG hiess, Masken böten keinen wirklichen Schutz vor Viren, gilt seit dem 6. Juli eine Maskentragpflicht im öffentlichen Verkehr. Beim Einkaufen muss in einzelnen Kantonen ebenfalls eine Maske getragen werden.

Welche Maske ist die richtige?

Sehen Sie im Video, wie Sie sich und andere schützen können.

Coronavirus: Coronaviren sind eine Virusfamilie, zu der auch das derzeit weltweit grassierende Virus Sars-CoV-2 gehört. Da es anfangs keinen Namen trug, sprach man in den ersten Wochen vom «neuartigen Coronavirus».

Sars-CoV-2: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gab dem neuartigen Coronavirus den Namen Sars-CoV-2 («Severe Acute Respiratory Syndrome»-Coronavirus 2). Mit der Bezeichnung ist das Virus gemeint, das Symptome verursachen kann, aber nicht muss.

Covid-19: Die durch Sars-CoV-2 ausgelöste Atemwegserkrankung wurde Covid-19 (Coronavirus Disease 2019) genannt. Covid-19-Patienten sind dementsprechend Menschen, die das Virus Sars-CoV-2 in sich tragen und Symptome zeigen.

Ein ausführliches Glossar mit den 20 wichtigsten Begriffen in Zusammenhang mit der Pandemie finden Sie hier.

Mitarbeit: wej., len., gam., cts., cb., ase., alg., toc., eru., ran., med., nil., ni., amü., wde., bso. ela.; mit Agenturmaterial.

Football news:

José Mourinho: ich bin 57, ich bin sehr jung. Ich werde noch 10 bis 15 Jahre trainieren
Davis wird 2020 zum besten Spieler Kanadas gewählt
Iker Casillas: zidane ist großartig. Der Ehemalige Torhüter von Real Madrid, iker Casillas, hat sich zu den missglückten Auftritten der cremefarbenengeäußert. Real Madrid ist in der Champions League auf sich selbst angewiesen, und die Situation in der Liga Ist immer noch ziemlich glatt..
Gattuso über Napoli: fast verloren gegen die AZ, obwohl Sie in die Playoffs einziehen konnten
Wir spielen immer aggressiv, aber die Gegner sind viel dichter, also wenn man einen Fehler macht, muss man zahlen. In der Premier League sind wir im Angriff nicht so gewaltig wie in der Europa League
Roma hat zum ersten mal 4 Siege in 5 Runden der Europacup-Saison
Soboslai könnte im Winter nach Leipzig wechseln, wenn Salzburg nicht in die Champions-League-Playoffs einzieht. Auch für Bayern München will RB Leipzig weiterhin Mittelfeldspieler Dominik Soboslai von RB Salzburg verpflichten. Die deutschen können den 20-jährigen ungarischen Nationalspieler im Winter-Transferfenster kaufen, wenn der österreichische Klub nicht in die Champions-League-Playoffs kommt, teilt der Kicker mit. Auch der FC Bayern und, wie bereits erwähnt, Real Madrid zeigen nach eigenen Angaben großes Interesse an Soboslai. Zuvor war bekannt geworden, dass auch der FC Arsenal und der AC Mailand hinter dem BVB stehen und dessen Rücklagen 25 Millionen Euro betragen