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Der HSC Suhr Aarau und der TV Endingen spielen weiter, Städtli und Möhlin wissen es noch nicht

Jetzt ist es offiziell: Die Handballmeisterschaft in der Nationalliga A geht weiter. Das hat der Verband am Donnerstagabend mitgeteilt. Die Fortsetzung des Spielbetriebs hatte in der Schwebe gestanden, da eine entsprechende Einteilung der NLA als Profi-Liga ausstand. Nun ist die Bestätigung erfolgt.

Die Partien in der NLA werden bis Ende Jahr als Geisterspiele ausgetragen. Das Spielen vor leeren Rängen heisst auch, dass den Klubs finanzielle Einbussen drohen. Das ist auch bei den beiden Aargauer NLA-Vertretern nicht anders. «Die Auslagen für ein Spiel bleiben in etwa gleich, aber die Einnahmen durch Ticketing und Catering brechen weg», sagt Lukas Wernli, Geschäftsführer des HSC Suhr Aarau. Im Normalfall hat der Verein Auslagen von 1000 bis 1500 Franken pro Heimspiel. Diese Kosten werden nun ungleich grösser sein, da keine Mehreinnahmen durch Ticketverkäufe und Catering budgetiert werden können.

TV Endingen sucht nach zusätzlichen Einnahmequellen

Das Glück für den Verein: Viele Spiele in der Schachenhalle wird es nicht mehr geben bis Ende Jahr. Dieses und nächstes Wochenende hat die Liga Pause wegen des Zusammenzugs der Nationalmannschaft. Danach absolviert der HSC noch drei Heimspiele bis zum Winter.

Christian Villiger, der Geschäftsführer des TV Endingen, sagt, Match- und Cateringeinnahmen machen rund zehn Prozent des jährlichen Budgets aus. In nächster Zeit kommen auf den Verein erst einmal zusätzliche Kosten zu. So schickt der TV Endingen jeweils Matchprogramme an alle Haushalte von vier Gemeinden. Diese Bulletins müssen weiterhin geliefert werden. «Wir sind an die Sponsoringverträge gebunden», sagt Villiger. Um das Loch in der Kasse zu decken, sucht der Klub jetzt nach Möglichkeiten, zusätzliche Einnahmequellen zu erschliessen.

Ob die NLB weiterspielt, ist weiterhin unklar

Ein Fragezeichen steht noch immer hinter dem Cup-Achtelfinalspiel der Endinger gegen Handball Stäfa, das planmässig am Freitagabend stattfinden soll. «Wir bereiten uns ganz normal darauf vor», sagt Villiger. Auch Corona-Schnelltests konnten gerade rechtzeitig organisiert werden. Doch weil Stäfa in der Nationalliga B spielt, ist nicht klar, ob die Mannschaft überhaupt antreten darf. Denn noch steht eine Entscheidung aus, ob auch die NLB fortgesetzt wird.

Somit fehlt auch dem TV Möhlin und dem STV Baden Planungssicherheit. Simon Mahrer, der Präsident der Möhliner, sagt, der Klub sei gegen die Fortsetzung. «Wir sehen uns als Amateurverein», sagt Mahrer. Einen Entscheid fürs Weiterspielen würde man aber mittragen. Christoph Blöchlinger, Präsident der Handballsektion des STV Baden, lässt ausrichten, man wolle weiterspielen.

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