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Switzerland

Dritter Schweizer Digitaltag findet zum ersten Mal in Bern statt: Noch grösser, noch mehr Unternehmen – und auch im Ausland

In 55 Tagen findet der Digitaltag zum dritten Mal statt. Dank über 80 Partnern an zwölf Standorten in der ganzen Schweiz soll sich die Bevölkerung mit dem Thema Digitalisierung auseinandersetzen können. Im Mittelpunkt steht erstmals die Bundeshauptstadt Bern.

Für einmal nicht Zürich, sondern Bern: Erstmals seit der Lancierung des Digitaltags ist die Bundeshauptstadt Austragungsort des Eröffnungsanlasses. Der Countdown läuft, bereits am 3. September findet die dritte Ausgabe des landesweiten Aktionstags statt.

Bundespräsident Ueli Maurer (68) wird den Digitaltag gegen Mittag unter dem Baldachin des Bahnhofplatzes in Bern eröffnen. Zusammen mit Bundesrat Guy Parmelin (59) hat er dessen Patronat übernommen. Parmelin selber wird – ebenfalls in Bern – die Eventreihe «tell» lancieren, die nahezu an allen zwölf Standorten verteilt in der ganzen Schweiz stattfinden soll. Hier mit dabei ist auch Digitalministerin Simonetta Sommaruga (59). «Das ist sicherlich ein Highlight der ‹tell›-Veranstaltungen», heisst es in einer Mitteilung der Standortinitiative Digitalswitzerland.

Der Digitaltag steht unter dem Motto «Digital gemeinsam erleben». Digitalswitzerland-Initiant Marc Walder (53), Chef von BLICK-Herausgeber Ringier, sagt: «Es ist wichtig, dass die Menschen die Chancen begreifen lernen, die ihnen die Digitalisierung bietet.» Dazu gehöre auch das Aufzeigen von Gefahren. Walder sieht den Digitaltag als das wesentliche Vehikel, um dem Thema «positiven Auftrieb» in der breiten Bevölkerung zu geben. Für Jung und Alt, für die ganze Familie – Digitalisierung zum Anfassen, und das erst noch kostenlos.

Nicht konsumieren, sondern mitgestalten

Der Digitaltag, eine Schweizer Erfindung und bislang einzigartig in Europa, hält nun in diversen anderen europäischen Ländern Einzug. Laut Mitteilung vom Mittwoch gehören auch Polen und Liechtenstein dazu – inspiriert vom Schweizer Vorbild. Marc Walder: «Über den Erfolg unserer Initiative im In- und Ausland sowie die Unterstützung durch die Politik freuen wir uns seit dem Start vor drei Jahren.»

Vor allem dürfen sich die Besucherinnen und Besucher des Digitaltags freuen. Es finden zahlreiche Kurse für alle statt. Beispielsweise können erste Erfahrungen mit dem Programmieren gemacht werden. Im Hauptbahnhof Zürich findet den ganzen Tag ein moderiertes Bühnenprogramm mit Talks, Dialogformaten, Live-Sendungen und Präsentationen von Geschäftsideen statt.

Nicht nur konsumieren, sondern sich auch aktiv einbringen können Interessierte an den «tell»-Veranstaltungen. Wer im Büro bleiben muss, kann alles via Livestream am PC mitverfolgen (Programmdetails zum Digitaltag finden Sie hier).

Schweiz als Magnet für digitale Talente

Die Standortinitiative Digitalswitzerland will die Schweiz fit trimmen für das digitale Zeitalter. Dass man hier Fortschritte erzielt hat, belegt eine Arbeitnehmer-Studie von Boston Consulting Group und Jobcloud. Zu den beliebtesten Ländern für digitale Talente und Fachkräfte weltweit zählen sie die Schweiz (Rang 6).

«Die Schweiz scheint hier dank des hohen Grades an Innovation, der Reputation der Spitzenforschung und der Hochschulen zu punkten», heisst es bei Jobcloud. Weiter spielten die hierzulande angesiedelten Zentren von Tech-Unternehmen und die hohe Lebensqualität eine Rolle, so die Experten.

Noch beliebter für digitale Talente (Programmierer, Datenspezialisten, Forscher in den Bereichen Künstliche Intelligenz und Robotik) als die Schweiz sind die Arbeitsländer USA, Deutschland, Kanada, Australien und Grossbritannien. (uro)

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