Switzerland

Historischer Roman: Ein Emmentaler Verdingbub im wilden Kaukasien

Mit «Die grusinische Braut» legt Werner Ryser den zweiten Roman einer auf vier Bände angelegten Geschichte seiner Vorfahren vor. Eine lohnende Lektüre.

Vom Zaren ins Land geholte Kolonisten: Schweizer und süddeutsche Auswanderer liessen sich im frühen 19. Jahrhundert im Südosten Georgiens nieder.

Vom Zaren ins Land geholte Kolonisten: Schweizer und süddeutsche Auswanderer liessen sich im frühen 19. Jahrhundert im Südosten Georgiens nieder.

Foto: Archiv

Der alte Aristokrat ist mit seinem jungen Angestellten auf der Jagd. Sie werden Zeugen, wie ein alter Hirschbock vom jungen Nebenbuhler vertrieben wird. Der Ältere erlaubt seinem Begleiter einen Schuss und geht davon aus, dass dieser Ehrensache den Hirschbock schiessen wird. Allein, der Jüngere, ein Bauernsohn, offenbart eine andere Geisteshaltung: Er zielt auf die Hirschkuh mit der Begründung, diese habe wenigstens zartes Fleisch.

Die Wege des baltischen Adeligen und des Emmentaler Bauernsohns haben sich in den 1860er-Jahren auf einem Landgut in Südgeorgien gekreuzt: Baron Vitus von Fenzlau hat den Dienst in der zaristischen Armee quittiert und mit seinem Erbe das Gut Eben-Ezer gekauft. Mit der russischen Armee auf Eroberungszug hatte der Offizier Gräueltaten in der Region erlebt und als Racheakt ganze Dörfer ausradiert und er hat auch persönliche Schuld auf sich geladen, den Tod seines ihm anvertrauten Vetters.

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