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Schauspielerin Lily Collins (31) über Vater Phil und ihr eigenes Berühmtsein: «Ich mag es, wenn Menschen mich ansprechen»

«Emily in Paris» heisst die neue Netflix-Serie. Darin spielt Lily Collins (31) die ebenso naive wie ambitionierte Marketing-Managerin Emily Cooper, die es auf einer Geschäftsreise nach Paris verschlägt. Trotz mangelnder Sprach- und Ortskenntnisse verfällt die Amerikanerin dem europäischen Charme.

Als BLICK die Schauspielerin vor einem Jahr bei den Dreharbeiten vor Ort besuchte, gab sie sich über ihr Liebesleben noch bedeckt. «Es gibt einen speziellen Mann in meinem Leben», sagte sie. Den Namen dieses Mannes wollte sie nicht verraten.

Ende letzter Woche wurde dann aber bekannt, dass Lily Collins von Regisseur Charlie McDowell (37) einen Heiratsantrag bekommen hat.

Auf Twitter schwärmen Sie über Charlie: «Ich habe mein ganzes Leben auf dich gewartet.» Wie haben Sie das letzte Jahr überbrückt, als Sie in Paris und er in Los Angeles waren?
Lily Collins: Wenn du jemanden wie ihn in deinem Leben hast, dann tust du alles, um ihn zu sehen. Du jettest überallhin. Wir sind also beide ständig gereist, um zusammen zu sein.

Also das genaue Gegenteil Ihrer Serienheldin, die erstmals in Paris ist.
Genau. Wobei es auch bei mir sogenannte «Emily»-Momente gab. Am Anfang hatte ich Mühe, meine Wohnung zu finden, weil es in Paris so viele ähnlich klingende Strassennamen gibt. Dann funktionierte die Heizung die ersten zwei Wochen nicht. Einmal ging der Lift kaputt, ich musste hochlaufen, landete im falschen Stockwerk und versuchte, eine fremde Tür aufzuschliessen.

Haben Sie sich auf Französisch entschuldigt, als die fremde Tür aufging?
Ich bin in der Schweiz auf eine französischsprachige Grundschule gegangen und hatte da einige Freunde. Als ich in Paris war, kam alles nach und nach zurück. Schliesslich habe ich sogar französisch geträumt.

Wo sind Sie nach den Jahren in der Romandie aufgewachsen?
Auf dem Land in England. Ich fand das super. Und würde noch heute am liebsten durch die Welt reisen und jeweils sechs Monate an einem Ort leben, um fremde Kulturen richtig kennenzulernen.

Ihr Vater ist Poplegende Phil Collins, der nach langer Absenz kürzlich wieder auf Tournee ging. Haben Sie ihn live gesehen?
Ja, in Los Angeles. Es war die erste Show seit meiner Kindheit. Ich habe vergessen, dass ich seine Tochter bin und war einfach nur Fan. Bis er mir plötzlich zugewinkt und dann einen Song für mich gespielt hat. Es war so, als wären nur er und ich im Saal. Es war der coolste Moment überhaupt!

Erinnern Sie sich noch daran, als Sie als Kind realisierten, dass Ihr Vater berühmt ist?
Ganz genau. Ich war noch ein kleines Mädchen und mit Dad zum ersten Mal im Disneyland. Ich sass auf seinen Schultern. Plötzlich fragte uns ein Fremder, der ein T-Shirt trug, auf dem Dads Gesicht darauf war, ob er mit uns ein Foto machen könnte. Das war ein bisschen verwirrend. Aber dann erkannte ich den Zusammenhang.

Auch als Model begehrt

Lily Collins ist die Tochter von Phil Collins (69) und seiner zweiten Ehefrau Jill Tavelman (64). Sie hat vier Halbgeschwister und lebte während ihrer Kindheit mehrere Jahre am Genfersee. Schon während der Uni schrieb sie Kolumnen für Magazine und moderierte Shows. 2009 gab sie ihr Filmdebüt im Drama «Blind Side». Neben der Schauspielerei arbeitet Collins auch als Model. Sie ist mit Regisseur Charlie McDowell (37) verlobt. Zu dessen Ex-Freundinnen gehören die Kinostars Emilia Clarke (33) und Rooney Mara (34).

Heute sind Sie selber berühmt. Können Sie sich noch normal unter die Leute begeben?
Ich liebe es, die Subway zu nehmen. Ich bin eine sehr extrovertierte Person und mag es, wenn Menschen mich ansprechen. Ich will mich auch nicht verändern, nur weil ich bekannt bin.

Gibt es etwas, was sich in Ihrem Leben durch Corona grundlegend verändert hat?
Am ehesten meine Einstellung zu Social Media. Ich fand vorher, dass es nicht nötig ist, Privates von mir preiszugeben. Während des Lockdowns habe ich dann aber gemerkt, wie wichtig es mir ist, durch Social Media den Kontakt zu anderen zu halten und Anteil an deren Leben zu nehmen. Weil man ja selbst nicht reisen oder sie von Angesicht zu Angesicht sehen kann.

Was haben Sie während des Lockdowns sonst noch getan?
Ich meditierte und hörte viel Musik. Ach ja, und ich trank viel Tee. Das ist wohl die Britin in mir.

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