Switzerland

«So kickt die Schweiz»: Livio Zanetti kam aus dem Fussball-Brachland Puschlav nach Zürich und wurde mit GC Meister – er ist unsere Legende der Woche

Der GC-Goalie Matic sichert am Montag seiner Mannschaft einen weiteren Sieg. Und unsere Wochenkolumne dreht sich um eine Aargauer Tragikomödie. Wissenswertes, Legendäres und Spannendes zum Schweizer Fussball gibt es in «So kickt die Schweiz».

Auf nzz.ch/sport finden Sie an dieser Stelle täglich Legendäres, Statistisches und Aktuelles aus der höchsten Schweizer Fussballliga – alles wohlgeordnet und kurz nach Schlusspfiff aktualisiert. Willkommen bei «So kickt die Schweiz».

Livio Zanetti war oft zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort, auf und neben dem Spielfeld.

Livio Zanetti war oft zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort, auf und neben dem Spielfeld.

Keystone

ac.

· Der Kanton Graubünden ist Wintersportland. Es kommt selten vor, dass es ein Spieler aus dieser Gegend in die grosse Fussballwelt schafft. Einer der wenigen war Livio Zanetti. Er erreichte mit GC zwischen 1980 und 1983 zwei Meistertitel, einen Cup-Sieg und einen Uefa-Cup-Viertelfinal. Gemessen am Werdegang darf man diesen Palmarès getrost als Sensation bezeichnen.

Denn Zanetti ist nicht nur Bündner, sondern auch: Puschlaver. Und das Puschlav, dieses verträumte Tal auf der südlichen Seite des Alpenpasses Bernina, war vor einem halben Jahrhundert nahezu Fussball-Brachland. Die Spieler organisierten sich selber, ohne Trainer, wenn sie auf einer Wiese kicken wollten. Und die Trikots mussten sie über der Grenze im italienischen Tirano besorgen, weil bei ihnen kein Sportgeschäft solche im Sortiment hatte. Ihre Mütter nähten dann Rückennummern auf.

Irgendwann landete die AC Poschiavo plötzlich irgendwie in der 3. Liga – und Zanetti beim grossen GC. Er verstand sich prächtig mit dem Trainer Timo Konietzka und stürmte an der Seite von Claudio Sulser. Dass es überhaupt dazu kam, war Zufällen zu verdanken, wie Zanetti der Zeitung «Südostschweiz» erzählte: «Wenn ich damals, ein Jahr vor der Maturaprüfung, wegen Missachtung der Internatsregeln nicht aus der Klosterschule Disentis verwiesen worden wäre, die Dinge hätten sich wohl komplett in eine andere Richtung entwickelt.»

Wegen dieses Hinauswurfs suchte er eine Teilzeitarbeitsstelle, um sich das Jus-Studium zu finanzieren, und er fand diese bei einer Bank in Zürich. Weil er dort in der 1. Liga bei den Young Fellows auf eine beachtliche Torquote kam, wurde GC auf ihn aufmerksam. Es zieht sich wie ein roter Faden durch sein Leben: Zanetti war oft zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort, wie man gerne sagt.

Zanetti galt als sogenannter Strafraumstürmer und Abstauber, also als einer, der vor dem gegnerischen Tor den Riecher hatte, wohin die Bälle als Nächstes fliegen könnten. In 89 Nationalliga-A-Spielen für GC und Wettingen gelangen ihm 26 Tore. Mit Kampf kompensierte er technische Defizite, die seiner spärlichen fussballerischen Grundausbildung geschuldet waren. 1985, mit erst 27 Jahren, beendete Zanetti die Karriere. Er litt unter Knieproblemen.

Doch der Erfolg blieb ihm hold. Zanetti etablierte sich in Zürich als Rechtsanwalt, in einer Kanzlei am Hegibachplatz. Valposchiavo Calcio, der heute einzige Fussballklub des Puschlavs, spielt in der 3. Liga, in der Organisation des Ostschweizer Fussballverbands. Das Tal scheint nun noch abgeschnittener von der Fussballwelt zu sein als früher: Die Amateure benötigen bei Auswärtspartien für jede Anreise mehr als zwei, manchmal sogar mehr als drei Autostunden. Ein Spieler sagt in der aktuellen Ausgabe des Magazins «Zwölf», sie kämen manchmal wie lahme Fliegen am Spielort an.

Lust auf weitere Legenden? Hier geht es zu den gesammelten Legenden der Woche.

Der GC-Goalie Mateo Matic hält den Penalty des Aarauers Oliver Jäckle.

Der GC-Goalie Mateo Matic hält den Penalty des Aarauers Oliver Jäckle.

Ennio Leanza / Keystone

Tor: 31. Santos 0:1. – 44. GC-Goalie Matic hält Penalty von Jäckle. – GC gewinnt in einem ausgeglichenen Spiel zum sechsten Mal in dieser Saison und liegt in der Tabelle mit einer Partie weniger vier Punkte vor Thun.

Das ist uns aufgefallen: Wenn man im Internet nach Simon Enzler sucht, stösst man zuerst auf den Appenzeller Kabarettisten. Dieser Enzler ist ein lustiger Mann. Der 23-jährige Goalie des FC Aarau heisst genau gleich, aber zum Lachen war ihm gegen GC nicht zumute, obwohl die Szene des Abends mit ihm amüsant aussah – zumindest aus Sicht der Grasshoppers, oder wenn man ein Flair für Schadenfreude hat.

Enzler rutschte tragikomisch aus, und sein Fehler führte zum Treffer des Portugiesen André Santos ins leere Tor. Die Grasshoppers mussten einen (fälschlicherweise gepfiffenen) Penalty überstehen und brauchten mit Mateo Matic einen aussergewöhnlich guten Torhüter, um zu überdecken, dass sie im Aarauer Brügglifeld nicht zwingend die bessere Mannschaft gewesen waren. Matic bewies nicht zum ersten Mal in dieser Saison, dass er mehr als nur ein valabler Ersatz für den verletzten Mirko Salvi ist.

Nach einer Stunde gingen die Lichter an einem Strommasten im Stadion aus, weitergespielt wurde trotzdem, man sah auch so genug: GC traf mit dem sehenswertesten Spielzug des Abends mit dem eingewechselten Robin Kalem nur die Latte, GC spielte aber insgesamt längst nicht so überzeugend, wie man es aufgrund der Tabelle und der Leaderposition vielleicht vermuten könnte. Der GC-Goalie Matic sagte: «Es war nicht einfach gegen Aarau. Aber wir haben unser Ziel erreicht.» (fcl.)

Tore: 47. Schönbächler 0:1. 48. Karlen 1:1. 56. Kololli 1:2. 79. Khasa 2:2. – Nach zuletzt drei Siegen gibt der FC Zürich im Wallis mit dem Interimstrainer Massimo Rizzo erstmals Punkte ab.

Das ist uns aufgefallen: Massimo Rizzo war hervorragend in sein zweites Engagement als FCZ-Chefcoach gestartet: Aus den ersten drei Partien resultierten drei Siege. Im Auswärtsspiel gegen Sitten mussten die Zürcher am Sonntag nun den ersten Punktverlust seit dem Trainerwechsel von Ludovic Magnin zu Rizzo hinnehmen – obschon sie zwei Mal in Führung gegangen waren.

Der auffälligste Offensivspieler in den Reihen der Zürcher war Marco Schönbächler, der für den gesperrten Aiyegun Tosin in die Startformation rückte. Erst 64 Sekunden waren in der zweiten Halbzeit gespielt, als der Ur-Zürcher nach einem gut getimten Pass von Blaz Kramer den Sitten-Goalie Kevin Fickentscher tunnelte und zum 1:0 traf. Das 2:1 durch Benjamin Kololli bereitete Schönbächler mit einem mustergültigen Doppelpass vor. Auf das 0:1 reagierte das Heimteam postwendend; Gaëtan Karlen schoss keine Zeigerumdrehung nach der FCZ-Führung das 1:1. Für den 2:2-Schlussstand war der zur Halbzeit eingewechselte Jared Khasa in der 79. Minute besorgt.

Der FCZ musste gegen den FC Sion doppelt so viele Gegentore hinnehmen wie in den drei Partien davor zusammen. Die Absenzen von Ousmane Doumbia und Lasse Sobiech, die der Defensive zuletzt viel Stabilität verliehen, machten sich im Tourbillon bemerkbar. Dennoch: Die Perspektive der Zürcher hat sich seit dem Trainerwechsel merklich verbessert. Davon zeugt nicht allein die Ausbeute von 10 gewonnenen Punkten aus vier Partien. Das Team wirkt so gefestigt wie lange nicht mehr – sodass es derzeit selbst so gewichtige Absenzen wie jene von Sobiech, Doumbia und Tosin mit Leichtigkeit wegzustecken scheint.

Die Sittener sind derweil die Remis-Könige. Am Sonntag absolvierten sie ihr erstes Meisterschaftsspiel nach zuletzt fast fünf Wochen Wettkampfpause. Die Walliser haben bisher erst fünf Meisterschaftspartien ausgetragen – seit der Startniederlage gegen St. Gallen kamen sie nie über ein Unentschieden hinaus. (bko.)

Die Luganesi bejubeln in der 63. Minute das Tor zum Ausgleich durch Numa Lavanchy (Dritter von links).

Die Luganesi bejubeln in der 63. Minute das Tor zum Ausgleich durch Numa Lavanchy (Dritter von links).

Salvatore Di Nolfi / Keystone

­­– Tore: Der FC Lugano bleibt im 15. Spiel in Folge ungeschlagen. Der Verweigerungsfussball des Trainers Maurizio Jacobacci sichert den Tessinern auch in Genf einen Punkt.

Das ist uns aufgefallen: Der FC Lugano ist für seinen defensiven, opportunistischen Fussball von meist überschaubarer Attraktivität zuletzt während Monaten fürstlich belohnt worden. Er war ein erstaunlicher Leader, der sich die Punkte mehr erdauerte, denn erspielte. Ein bisschen gemahnen die Luganesi an die griechische Nationalmannschaft in der Ära des Trainers Otto Rehhagel, als Destruktivität sehr erfolgreich kultiviert wurde.

2019/20 hatte Lugano alle erdenkliche Fortune aufbrauchen müssen, damit es in vier Vergleichen mit Servette die Ungeschlagenheit hatte wahren können. Am Sonntag war das 1:1 leistungsgerecht, wenn für Lugano auch leicht schmeichelhaft – Koro Kone traf kurz vor dem Spielende nur den Pfosten. In einer Partie auf bescheidenem Niveau war Servette die fünfwöchige Pause aufgrund von Quarantäne und Länderspielen anzumerken.

Die Genfer mussten zudem ohne den rekonvaleszenten Bosnier Miroslav Stevanovic antreten, ihren mit Abstand wichtigsten Individualisten, von dem Servette in der Offensive hoffnungslos abhängig ist. Servette hatte in vier Spielen zuvor zwei Tore erzielt, beide per Penalty, die Harmlosigkeit ist auch das Produkt einer seltsamen sommerlichen Transferperiode, in der der Klub es verpasst hat, sich in der Offensive zu verstärken. Immerhin: Gegen Lugano gelang erstmals ein Tor aus dem Spiel heraus, der Franzose Grejohn Kyei traf nach einem Eckball. Für einen Sieg war das zu wenig – Lugano weigert sich weiterhin zu verlieren. (nbr.)

Die Berner freuen sich über den Sieg gegen Basel.

Die Berner freuen sich über den Sieg gegen Basel.

Peter Klaunzer / Keystone

­­– Tore : Der FC Basel fordert den Meister in einer phasenweise hochklassigen und bis zuletzt intensiven Partie. Dennoch schaffte es der FCB auch im elften Match in Folge nicht, in Bern zu gewinnen.

Das ist uns aufgefallen: Der FC Basel kommt in Fahrt – und das, obwohl er mit einer neu formierten Abwehr nach Bern gereist war. Im Tor stand erstmals Heinz Lindner für Djordje Nikolic, der wie Silvan Widmer und Jasper Van der Werff wegen positivem Corona-Test fehlte. Timm Klose und Eray Cömert spielten im Abwehrzentrum, Andrea Padula und Jorge auf den Seiten. Beim Ausgleich, als Padula das Abseits aufhob, fiel dies ins Gewicht.

Positiv ins Gewicht fiel indes, dass mit Valentin Stocker, Fabian Frei und Pajtim Kasami erstmals die drei erfahrenen Mittelfeldspieler gemeinsam auf dem Feld standen. Die drei deuteten an, dass sie zum rotblauen Dreigestirn werden könnten. Sie suchten stets direkt die Tiefe, Pululu und Zhegrova waren auf den Flügeln präsent, Cabral lauerte im Sturmzentrum. Auch wenn YB den Match gewann, dürfte der FCB in dieser Saison zum echten Herausforderer der Berner werden. (ram.)

Wäre bei einem Meistertitel von Lugano im nächsten Frühling 58 Jahre alt: Maurizio Jacobacci.

Wäre bei einem Meistertitel von Lugano im nächsten Frühling 58 Jahre alt: Maurizio Jacobacci.

Laurent Gillieron / Keystone

bsn. · Der FC Lugano hat die Länderspielpause überraschend als Leader der Super League verbracht. Noch gibt es kaum jemanden, der damit rechnet, dass sich die Tessiner bis am Saisonende an der Spitze behaupten.

Auch die Statistik spricht dagegen – genauer: das Alter des Trainers. Maurizio Jacobacci wird im nächsten Frühling 58 Jahre alt – und es ist Jahrzehnte her, dass ein Meistertrainer in der Schweiz älter war. Die deutsche Trainerlegende Hennes Weisweiler war 63 Jahre alt, als er die Grasshoppers 1983 zum Meister machte. Weisweiler führte GC in der Saison 1982/83 nicht nur zum Meister-, sondern auch zum Cup-Titel. Kurz nach dem Double erlag Weisweiler einem Herzinfarkt.

Der zweitälteste Meistertrainer der vergangenen vierzig Jahre war Bernard Challandes, der sich mit dem FC Zürich mit 57 den Titel sicherte. Deutlich am jüngsten war ebenfalls ein FCZ-Trainer: Daniel Jeandupeux gewann 1981 als 32-Jähriger den Titel. Am nächsten kommen ihm die 36-jährigen Meistertrainer Rolf Fringer (1993, mit Aarau) und Heiko Vogel (2012, mit Basel).

Die ältesten Meistertrainer

in den letzten 40 Jahren

Hennes Weisweiler (GC/1983)Bernard Challandes (FCZ/2009)Christian Gross (FCB/2008)Urs Fischer (FCB/2017)Urs Fischer (FCB/2016)Christian Gross (FCB/2005)Lucien Favre (FCZ/2007)Christian Gross (FCB/2004)Alberto Bigon (Sitten/1997)Friedel Rausch (1989/Luzern)63575351505049494949

Die jüngsten Meistertrainer

in den letzten 40 Jahren

Daniel Jeandupeux (FCZ/1981)Heiko Vogel (FCB/2012)Rolf Fringer (Aarau/1993)Murat Yakin (FCB/2013)Murat Yakin (FCB/2014)Marcel Koller (FC St.Gallen/2000)Enzo Trossero (Sitten/1992)Guy Mathez (Servette/1985)Gerardo Seoane (YB/2019)Christian Gross (GC/1995)32363638393939394040

cov. Es ist nicht gerade die lustigste Zeit für die Menschheit, das wissen wir seit Monaten. Und geht’s den Menschen schlecht, läuft’s dem Sport nicht besser. Wer weiss, wie lange noch.

Der Schriftsteller Friedrich Dürrenmatt schaute gern von seinem Haus hoch über Neuenburg mit dem Fernglas auf die Maladière hinunter. Gute Zeiten damals. Heute würde er in ein leeres Stadion spähen. Eine Publikumssportart, die vom Live-Charakter lebt, reduziert auf 22 Männer und ihre Betreuer, die aus Pflicht und Existenznot weiterspielen – von einem unsichtbaren und unberechenbaren Virus umklammert.

Welch ein Stoff für Dürrenmatt! Ihn beschäftigten der Kalte Krieg, das drohende Unheil der Atombomben. Aber auch die Corona-Ära wäre wie geschaffen für ihn. Er hatte erkannt, dass der Lauf der Welt kaum zu beeinflussen ist, wie ein Zug, der immer schneller und unaufhaltsam auf irgendetwas zusteuert, in einer dunklen Röhre, die nie aufhört. So versinnbildlicht er seine Sicht in der Erzählung «Der Tunnel». Und in den meisten seiner Stücke ist unsere schöne, moderne Welt als Groteske dargestellt. «Wer so aus dem letzten Loch pfeift wie wir alle, kann nur noch Komödien verstehen», sagt Dürrenmatts Bühnenfigur Romulus. In den «Theaterproblemen» fand er: «Uns kommt nur noch die Komödie bei.»

Das Tragische unserer Zeit liess sich für ihn nur mit einem Schuss Komischem ertragen, mit übertriebener Groteske, die ein bitteres Lachen provozierte, eines, das im Hals steckenbleibt, weil die Wahrheit dahinter zu schmerzlich ist. Die Realität des Schweizer Fussballs braucht keine künstliche Groteske. Die Situation in Aarau ist wahr genug, um von sich aus tragikomisch zu sein. Seit den neunziger Jahren wird an einem Stadionprojekt gewerkelt, das Brügglifeld ist seit Jahrzehnten dem Abriss geweiht, auch weil es nicht ausreichend Sitzplätze hat. Als der Bundesrat per 1. Oktober 2020 wieder Spiele mit Publikum erlaubte, aber Sitzpflicht verordnete, bekam das Brügglifeld nun doch mehr Sitzschalen. Auf die alten Betonrampen schraubten unzählige Fans in Freiwilligenarbeit Holzlatten und Sitze an. Das dem Tod geweihte Stadion ist nun fast durchgehend mit funkelnden Plätzen ausgerüstet, eine hübsche Kleinarena, wie seit Jahren gewünscht.

Sie wurde genau einmal genutzt. Dann kam der Lauf der Welt – die zweite Welle.

(sda) Die 20 Vereine der Swiss Football League beschliessen mit einer Gegenstimme eine Neuregelung für Gesuche von Spielverschiebungen. Neu kann ein solches Gesuch nur noch eingereicht werden, wenn bei einem Klub nachweisbar weniger als 14 Feldspieler und zwei Goalies einer vorgängig eingereichten Spielerliste einsatzfähig sind. Diese umfasst in der Super League mindestens 30, in der Challenge League mindestens 25 Spieler.

Die bisherige Regel sah vor, dass eine Verschiebung beantragt werden konnte, wenn mindestens sechs Spieler wegen der gleichen ansteckenden Krankheit oder wegen Quarantäne nicht zur Verfügung standen. Die Zustimmung anlässlich der Generalversammlung erfolgte wegen der Coronavirus-Pandemie auf schriftlichem Weg.

Ebenfalls mit einer Gegenstimme sprachen sich die Klubs für eine Änderung im Lizenzreglement der SFL aus, die vom FC Aarau und dem FC Lugano beantragt wurde. Neu kann die Ausnahmebewilligung für die Austragung von Profispielen in einem eigentlich nicht den Vorgaben entsprechenden Stadion jeweils um ein Jahr verlängert werden, wenn der betroffene Klub den Nachweis erbringt, alles ihm Zumutbare unternommen zu haben, das Projekt voranzutreiben.

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