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Staatsanwaltschaft untersucht Maradonas Tod +++ St.Gallen bis 1. Dezember in Quarantäne

Sport-News

Staatsanwaltschaft untersucht Maradonas Tod +++ St.Gallen bis 1. Dezember in Quarantäne

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.

St. Gallen bis am 1. Dezember in Quarantäne

Die für diesen Sonntag geplante Super-League-Partie zwischen Zürich und St. Gallen kann nicht stattfinden. Nachdem zwei weitere Spieler der Ostschweizer positiv getestet worden waren, stellte das St. Galler Kantonsarztamt die gesamte Mannschaft bis am 1. Dezember unter Quarantäne.

Dem Verschiebungsgesuch der St. Galler gab die Swiss Football League statt, weil dem Klub für die Partie gegen den FCZ nachweisbar weniger als 14 Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung stehen. Noch ist offen, wann das Spiel der 9. Runde nachgeholt wird. (viw/sda)

Keine guten Neuigkeiten für St. Gallens Präsident Matthias Hüppi. Bild: keystone

Staatsanwaltschaft in Argentinien untersucht Maradonas Tod

Die Staatsanwaltschaft in Argentinien leitet Ermittlungen zum Tod von Diego Maradona ein. Der Tod des Fussball-Stars werde untersucht, weil er zu Hause gestorben sei und niemand die Sterbeurkunde unterzeichnet habe, hiess es aus Justizkreisen. Es gebe aber «keinen Verdacht auf Unregelmässigkeiten».

Laut einem vorläufigen Autopsiebericht starb Maradona Mittwochmittag an einem «akuten Lungenödem und verschärfter chronischer Herzinsuffizienz». Ermittlungen haben ergeben, dass Maradona zuletzt von seinem Pfleger lebend gesehen wurde. Gegen 06.30 Uhr am Mittwoch habe dieser sich versichert, dass Maradona «geschlafen und normal geatmet» habe, hiess es in einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung der Staatsanwaltschaft.

Zuvor hatte Maradonas Anwalt eine Untersuchung gefordert und behauptet, der Zustand des 60-Jährigen sei «zwölf Stunden lang» nicht kontrolliert worden. Er halte dies für «kriminellen Irrsinn». Die zum Todeszeitpunkt zuständige Pflegerin hörte nach Angaben der Staatsanwaltschaft zuletzt um 07.30 Uhr, wie Maradona «sich im Zimmer bewegte». Um 12.16 Uhr habe sein Arzt den Notruf gewählt. Rund zehn Minuten später sei eine Ambulanz vor dem Haus eingetroffen. (sda/apa/afp)

Die Trauer um den Fussballstar ist enorm. Bild: keystone

Volles Biathlon-Programm trotz weniger Destinationen

Die Biathleten lancieren ihre WM-Saison heute in Kontiolahti. Die Finnen empfangen den Tross coronabedingt gleich an zwei Wochenenden, so wie vier weitere Gastgeber im Verlaufe des Winters auch. Der Weltverband IBU hat gegenüber den Veranstaltern das Sagen – jedenfalls mehr als die FIS bei den Alpinen oder den Nordischen. Dieser Eindruck entsteht zumindest beim Blick auf die Wettkampfkalender. Die IBU-Funktionäre schränken anders als ihre Kollegen bei der FIS die Reisewege wegen der Coronavirus-Krise drastisch ein.

Einzig an den Biathlon-Hochburgen Antholz und Oslo verweilt der Tross nur eine Woche. Ansonsten dauert der Aufenthalt analog zu Kontiolahti auch in Hochfilzen, Oberhof, bei der WM in Pokljuka und in Nove Mesto knapp vierzehn Tage. Über die Klinge springen mussten wegen der Pandemie unter anderem der Klassiker in Ruhpolding oder Peking mit der Hauptprobe für die Olympischen Spiele 2022. Aber, und das freut die Athletinnen und Athleten, gelaufen und geschossen wird gleich oft wie in den vergangenen Jahren.

Ab diesem Wochenende sind die Biathletinnen und Biathleten wieder unterwegs. Bild: keystone

Swiss-League-Leader Thurgau verliert erneut

Leader Thurgau kassiert in der Swiss League die zweite Niederlage in Serie - gegen Langenthal. Den Siegtreffer der Gäste erzielte nach 79 Sekunden der Overtime der Finne Eero Elo, der schon für das 2:2 (12.) und 33 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit für das 4:4 verantwortlich gezeichnet hatte.

Wie das drittklassierte Langenthal feierte auch Kloten den fünften Sieg in Serie. Der Aufstiegsanwärter Nummer eins bezwang . Kloten liegt nun noch zwei Zähler hinter Thurgau und hat vier Spiele weniger ausgetragen als die Ostschweizer. Noch weniger Verlustpunkte hat Cupsieger Ajoie, der mit dem zum achten Erfolg in der neunten Partie in der laufenden Meisterschaft kam. Nach 18 Minuten führten die Jurassier bereits 3:0. Der Kanadier Philip-Michael Devos steuerte je zwei Tore und Assists zum Sieg bei.

Die EVZ Academy nimmt neu den letzten Tabellenplatz ein, da Visp nach neun Niederlagen hintereinander (inklusive Cup) das Eis wieder einmal als Gewinner verliess. Die Walliser setzten sich bei den durch. (dab/sda)

Wolfsburg gewinnt Torfestival gegen Bremen

Wolfsburg hat in der Bundesliga den Kontakt zu den Topteams gewahrt. Der Meister von 2009 gewann das torreiche Freitagsspiel der neunten Runde gegen .

Matchwinner für das Heimteam war Wout Weghorst. Der in dieser Saison zögerlich in die Gänge gekommene Vollstrecker erzielte vor der Pause das 3:2 und eine Viertelstunde vor Schluss das 4:3. Nach fünf torlosen Spielen zum Auftakt war der Niederländer in den letzten sechs Spielen somit sechsmal erfolgreich.

Renato Steffen und Admir Mehmedi standen in der munteren Partie bei Wolfsburg in der Startformation. Mehmedi bereitete Weghorsts ersten Treffer mit einem missglückten Versuch einer Ballannahme vor. Kevin Mbabu wartet weiter auf seinen ersten Saisoneinsatz. Für Bremen war es die zweite Saisonniederlage nach fünf Unentschieden in Folge. (dab/sda)


Tore: 13. Bittencourt 0:1. 22. Baku 1:1. 25. Brooks 2:1. 36. Möhwald 2:2. 37. Weghorst 3:2. 47. Brooks (Eigentor) 3:3. 76 Weghorst 4:3. 95. Bialek 5:3.
Bemerkungen: Wolfsburg mit Mehmedi (bis 81.) und Steffen (bis 65.), ohne Mbabu (Ersatz). 80. Gelb-Rote Karte gegen Möhwald (Bremen/Foul). (sda)

Wil ringt GC ein Remis ab

Die Grasshoppers haben in der Challenge League im zehnten Spiel zum vierten Mal Punkte abgegeben. Der Leader mühte sich in Wil

Bei nicht ganz so dichtem Nebel wie tags zuvor im Europa-League-Spiel der Young Boys bei CSKA Sofia waren die Grasshoppers in Wil fast durchwegs spielbestimmend. Je näher sie dem gegnerischen Tor aber kamen, desto schwerer taten sie sich, vor allem in den ersten 60 Minuten. Erst in der 83. Minute gelang der fällige Ausgleichstreffer.

Der eingewechselte Cristian Ponde profitierte beim Abstauber von einem Fehler von Wils Goalie Philipp KöhnMergim Brahimi erzielt. Er überlistete Ersatzkeeper Mateo Matic nach einem Auskick des eigenen Torhüters mit einem Schuss aus 20 Metern.

Bild: keystone

Winterthur verliert in Aarau

Der FC Winterthur hat den Sprung auf Platz 2 in der Challenge League verpasst. Die Mannschaft von Trainer Ralf Loose bezog mit einem die zweite Niederlage im achten Spiel.

Filip Stojilkovic und Petar Misic sicherten den Aarauern mit ihren Treffern in der zweiten Halbzeit den Sieg. Jérôme ThiessonsDavide Callà nach einer halben Stunde noch ausgeglichen.


SR Wolfensberger
Tore:
Bemerkung: 83. Gelb-Rote Karte gegen Jäckle (Aarau/Foul). (dab/sda)

Starke Leistungen von Caviezel und Bissig im Parallel-Riesenslalom

Alexis Pinturault gewann das Weltcup-Parallelrennen in Lech-Zürs – in Final setzte sich der Franzose gegen Henrik Kristoffersen durch. Der überraschende Semyel Bissig und Gino Caviezel belegten nach einem abschliessenden internen Duell die Plätze 5 und 6.

Der 22-jährige Nidwaldner Bissig, der erst sein viertes Weltcup-Rennen bestritt, sicherte sich seine ersten Weltcup-Punkte. Bissig, der die Qualifikation auf Platz 7 abgeschlossen hatte, schlug zum Auftakt den Kanadier Erik Read und scheiterte danach im Viertelfinal mit 14 Hundertsteln an Pinturault. Im Kampf um Platz 5 gegen Caviezel behielt er um vier Hundertstel das bessere Ende für sich.

Caviezel schaltete im Achtelfinal den Franzosen Thibaut Favrot aus, zog dann aber gegen den Österreicher Adrian Pertl knapp den Kürzeren. Der Bündner egalisierte mit Rang 6 sein zweitbestes Weltcup-Ergebnis. Vor sechs Wochen hatte er sich mit Platz 3 im Riesenslalom in Sölden seinen ersten Podestplatz geholt. (dab/sda)

Gino Caviezel im Duell mit Stefan Luitz. Bild: keystone

Zwei Bestzeiten für Weltmeister Hamilton

Lewis Hamilton gibt auch am ersten Trainingstag für den Grand Prix von Bahrain den Takt vor. Der Weltmeister fährt im Mercedes zweimal Bestzeit.

Hamilton führt die Rangliste nach dem zweiten Training mit gut drei Zehnteln Vorsprung vor dem Niederländer Max Verstappen im Red Bull und Teamkollege Valtteri Bottas an. In der zweiten Einheit fanden die Fahrer bei einbrechender Dunkelheit ähnliche äussere Bedingungen vor, wie sie während des Qualifyings und des Rennens herrschen werden. Die gefahrenen Zeiten sind entsprechend aussagekräftiger als jene im ersten Training, das bei Tageshitze abgehalten wurde.

Im Team Alfa Romeo kam im ersten Training zum vierten Mal in dieser Saison Simulator-Fahrer Robert Kubica zum Einsatz. Der Pole, der sich vor zwölf Jahren auf dem Rundkurs in Sakhir in einem Auto der Equipe BMW-Sauber seine einzige Pole-Position in der Formel 1 gesichert hatte, ersetzte Kimi Räikkönen. Kubica belegte Platz 13 und war damit um drei Positionen besser klassiert als Antonio Giovinazzi im anderen Auto der Zürcher Equipe. Nach den zweiten 90 Minuten nahm der Italiener Rang 15 ein, Räikkönen folgte auf Platz 17. (zap/sda)

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Jovian Hediger überzeugt mit Finaleinzug

Der Schweizer Langlauf-Equipe gelang ein verheissungsvoller Saisoneinstieg. Im Sprint in klassischer Technik in Kuusamo stiess Jovian Hediger (6.) in den Final vor, Nadine Fähndrich (10.) erreichte die Top Ten. Dario Cologna verpasste den Cut für die Finals als 38. um 1,5 Sekunden.

Das Podium lag für Hediger in Finnland ausser Reichweite. Gegen die Norweger, die mit einem Dreifachsieg überzeugten, oder Alexander Bolschunow, den Overall-Favoriten im Weltcup aus Russland, gab es nichts auszurichten. Im Final wurde zudem voll aufs Tempo gedrückt. Dabei fügte Erik Valnes dem Sprint-Dominator Johannes Hösflot Klaebo eine überraschende Niederlage zu. (abu/sda)

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SCL Tigers erneut in Quarantäne

Die SCL Tigers müssen sich aufgrund eines positiven Covid-19-Falls in ihren Reihen erneut in Quarantäne begeben, wodurch gleich drei Partien nicht stattfinden können.

Die Quarantäne ordnete der Berner Kantonsarzt für den National-League-Klub bis und mit dem 3. Dezember an. Damit mussten gleich drei Partien der Emmentaler – auswärts gegen Ambri-Piotta (Freitag, 27. November), zuhause gegen Genève-Servette (Samstag, 28. November) und auswärts gegen die ZSC Lions (Mittwoch, 2. Dezember) – verschoben werden.

Schweizer Duo Bissig/Caviezel kämpft um Parallelsieg

Mit Semyel Bissig und Gino Caviezel überstehen zwei der sieben Schweizer Starter die Qualifikation für das Weltcup-Parallelrennen in Lech-Zürs.

Hingegen schieden die weiteren gestarteten Schweizer – Tanguy Nef, Daniele Sette, Marco Reymond, Sandro Simonet und Cedric Noger – in der Qualifikation aus. Einzig Nef sicherte sich als 26. immerhin noch ein paar Weltcup-Punkte. Mit Loïc Meillard, Justin Murisier und Marco Odermatt musste ein Toptrio von Swiss-Ski nach positiven Coronavirus-Tests auf das Parallelrennen in Lech-Zürs verzichten.

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Letztjähriger MVP mit Covid-19

Lamar Jackson, Quarterback der Baltimore Ravens und MVP der letzten Saison, ist positiv auf Covid-19 getestet worden. Er ist einer von bereits zehn Spielern, darunter acht Startern, des zweifachen Super-Bowl-Champions, bei denen das Coronavirus festgestellt wurde. Ein Athletik-Coach des Teams wurde sanktioniert, da er trotz Symptomen zur Arbeit erschienen sei und teilweise keine Maske getragen haben soll.

Das mit Spannung erwartete Duell zwischen Baltimore und den ungeschlagenen Pittsburgh Steelers wurde wegen der Covid-19-Fälle vorerst von Donnerstag auf Sonntag verschoben. (abu/sda)

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