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Statt von der Scharia reden sie von LGBT-Rechten und strukturellem Rassismus – warum islamistische Medien jetzt plötzlich «woke» sind

Islamisten lehnen Frauenrechte ab, verachten Homosexuelle und verbreiten antisemitische Verschwörungstheorien. Aus strategischen Gründen geben sie sich im Westen jedoch ausgesprochen «woke». Wie das geht, zeigt der weltbekannte Sender al-Jazeera.

Frankreich wird auf dem al-Jazeera-Ableger AJ+ besonders gerne kritisiert. (Demonstration gegen Rassismus und Faschismus in Paris, 16. April 2022)

Frankreich wird auf dem al-Jazeera-Ableger AJ+ besonders gerne kritisiert. (Demonstration gegen Rassismus und Faschismus in Paris, 16. April 2022)

Sarah Meyssonnier / Reuters

Wer von «Wokeism» spricht, denkt oft an weisse amerikanische Studenten, die auf ihrem Campus gegen Mikroaggressionen oder die Unterdrückung von Minderheiten protestieren. Doch inzwischen hat sich das «Wachsein» gegenüber tatsächlichen oder vermeintlichen Ungerechtigkeiten zu einer Mode entwickelt, der westliche Politiker, Medien und Unternehmen nacheifern. Konzerne zum Beispiel schmücken ihre Websites in Regenbogenfarben, um ihre Verbundenheit mit Homosexuellen zu demonstrieren, dies allerdings nur im Westen (im arabischen Raum verzichtet man lieber auf bunte Botschaften).