Switzerland

Tod überschattet ihren 70. Geburtstag: Paola Felix trauert um ihre Mutter (†98)

Freude und Trauer liegen manchmal nahe beieinander. Am 5. Oktober feiert Paola Felix ihren 70. Geburtstag, SRF schenkt ihr morgen Samstag eine grosse Show. Getrübt wird die Feier allerdings durch den Tod ihrer Mutter, die Teile ihres Lebens in Bergamo (Italien) verbrachte. Von ihr hat sie ihr Talent geerbt. Mamma Anna sang mit der kleinen Paola einst zweistimmig Opernarien in der Küche. Später hat sie ihre Tochter während deren Karriere liebevoll unterstützt.

Wann verstehen Sie eigentlich selber Spass?
Es gibt Momente, in denen unvorhergesehen etwas Lustiges passiert. Der unfreiwillige Humor ist immer noch etwas vom Feinsten – wie bei der versteckten Kamera.

Sie sind seit 30 Jahren nicht mehr im Showbusiness aktiv. Warum sind Sie noch so beliebt?


Ich denke, es sind die Erinnerungen der Menschen an meine Lieder und an die Zeiten, als sie bei «Verstehen Sie Spass?» einen vergnüglichen Abend vor dem Fernseher verbrachten.

Was ändert sich mit 70 im Leben?


Nichts! Die 70 ist eine schöne Zahl. Ich fühle mich mitten im Leben.

Dieser Geburtstag muss sehr emotional für Sie sein. Sie erfahren viel Zuneigung. Der Tag wird aber auch vom Tod Ihrer 98-jährigen Mutter überschattet. Haben Sie sich noch gefreut, gemeinsam feiern zu können?
Paola Felix: Dass Mamma nicht mehr da ist, macht mich tieftraurig und erfüllt mich zugleich mit grosser Dankbarkeit. Sie wird mir mit ihrer umfassenden Liebe und Herzensgüte immer nahe bleiben. So gerne hätte ich meinen 70. Geburtstag mit ihr verbracht. Es war mir immer ganz wichtig, ihr an diesem Tag auch zu gratulieren. Ihr zu sagen: «Grazie, cara Mamma.»

Feiern Sie trotzdem?


Ja. Wie seit vielen Jahren werde ich gemeinsam mit der Familie einen gemütlichen Abend verbringen.

SRF ehrt Sie am Samstag mit einer grossen Geburtstagssendung. Ein Lichtblick, oder?


Es freut mich wirklich sehr, dass das SRF mir eine Samstagabend-Sendung zu meinem Geburtstag widmet. Sie wurde im August aufgezeichnet. Darin begebe ich mich zusammen mit Sandra Studer auf eine Zeitreise durch mein Leben. Die Fahrt beginnt in St. Gallen, meiner Heimatstadt, und endet am Luganersee in Italien, meiner zweiten Heimat.

Sie besuchen darin nochmals den Bürgenstock, wo Sie einen unvergesslichen Tag erlebten.


Das war ein sehr emotionaler Moment, als ich vor der Kapelle stand, in der Kurt und ich am 13. September vor 40 Jahren geheiratet hatten. An diesem herrlichen Ort hoch über dem Vierwaldstättersee haben wir uns das Jawort gegeben. Da konnte ich all meinen schönen Erinnerungen freien Lauf lassen.

Sie haben die Liebe zu Kurt immer wieder als tief beschrieben.


Mit grosser Dankbarkeit darf ich auf die wunderschönen gemeinsamen Jahre mit Kurt zurückschauen. Wir waren seelenverwandt, symbiotisch in idealer Zweisamkeit vereint.

Macht diese tiefe Verbindung mit ihm es für Sie unmöglich, sich nochmals zu verlieben?


Kurt ist die grosse Liebe meines Lebens. Er ist für immer tief in meinem Herzen verankert. Ich bin also nicht allein, er ist immer bei mir.

Sie werden in der Sendung einige Male überrascht.


In Zürich überraschte mich Pepe Lienhard beim Gang durch die Fernsehkulissen. Wir haben viele Gemeinsamkeiten. Wir begannen unsere Karrieren fast zeitgleich und sind uns immer wieder begegnet.

Wer ist sonst noch dabei?
Auf der Gotthard-Passhöhe kam überraschend Luca Hänni auf einer Vespa angerauscht, und Michael von der Heide stand am Luganersee mit einem grossen Blumenstrauss vor der Haustür.

Welche Überraschung war die emotionalste?


Ganz besonders berührt hat mich, als mich meine Geschwister Elisabeth und Luigi sowie Kurts Sohn Daniel überraschten – bedeutet mir die Familie doch alles.

Man hört, es soll eine Fülle von Gratulanten geben.
Ja, gleich zu Beginn der Sendung gratuliert mir Roger Federer. Welch eine Freude! Und so geht es weiter. Von Thomas Gottschalk über Frank Elstner bis zu Karl Dall: Eine Videobotschaft reiht sich an die andere. Viele liebe Kolleginnen und Kollegen aus den ZDF-Hitparade-Zeiten – von Peter Maffay über Howard Carpendale, Peter Kraus, Mary Roos, Heino und Andy Borg bis zu Roland Kaiser – haben mich mit lieben Geburtstagsgrüssen überrascht. Und die sehr einfühlsamen Worte von Arthur Cohn haben mich besonders tief berührt.

Haben Sie noch unerfüllte Träume?


Ich darf mit grosser Dankbarkeit auf sieben Jahrzehnte voll unvergesslicher Erlebnisse und Glück zurückschauen. Und glücklich schaue ich mit den vielen Erinnerungen in die Zukunft.

Sie haben Ihre Karriere schon mit 40 Jahren beendet. Es gab aber immer Angebote. Warum haben Sie nie zugeschlagen?
Das Aufhören war eine Sache. Es ist aber tatsächlich so, dass Angebote nicht ausblieben. Das Neinsagen fiel Kurt und mir aber nicht schwer, denn wir hatten unseren Rückzug aus dem Showgeschäft wohlüberlegt und nie bereut. Es war uns wichtig, unserem Privatleben den Vorrang zu geben.

Was hätten Sie im Leben besser anders gemacht?


Ich hatte so viel Glück im Leben, dass ich gar nicht auf die Idee komme, mir diese Frage zu stellen.

Wenn Sie heute in Deutschland unterwegs sind: Wie oft werden Sie noch erkannt?


Noch heute sprechen mich Leute an, die mir sagen, sie seien mit meinen Liedern und den Sendungen von «Verstehen Sie Spass?» aufgewachsen. So schön. Das freut mich sehr.

Sie haben Ihr Haus behalten, das Sie mit Kurt am Luganersee bauten. Können Sie dort privat sein?


Ganz genau, es ist ein Zufluchtsort, an den ich mich immer gerne zurückziehe. Wunderschön gelegen in Italien. Ein Ort, den Kurt auch so sehr geliebt hat.

Wie sieht ein Tag im Leben von Paola Felix aus?


Jeder neue Tag hält etwas für mich bereit. Ich lebe bewusst, vergeude die Zeit nicht, tue mir Gutes und falle abends immer glücklich ins Bett.

Ihr Mann Kurt ist vor acht Jahren verstorben. Sie haben den Halt im Leben trotzdem nie verloren. Was gab Ihnen die Kraft weiterzugehen?


Es ist mein Glück, dass ich eine positive Einstellung zum Leben habe. Auch Kurt hat nie gehadert. Die Erinnerung an Erlebtes macht mich dankbar.

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