Switzerland

Videos zeigen riesige Explosion in Beirut ++ Mindestens zehn Todesopfer, Schweizer Botschafterin leicht verletzt

Zwei kurz aufeinander folgende Explosionen haben am frühen Abend die libanesische Hauptstadt Beirut in ihren Grundfesten erschüttert. Die Detonationen ereigneten sich in der Gegend des Hafens. Sie waren derart heftig, dass im Umkreis von zwei Kilometer die Fensterschreiben zu Bruch gingen. Im vor 20 Jahren sanierten Stadtzentrum von Beirut, das östlich des Hafens liegt, wurden durch herumfliegende Glas - und Metallsplitte zahlreiche Personenwagen schwer beschädigt.

Auf Videofilmen sieht man Passanten, die mit blutendem Gesicht und Kopfwunden am Strassenrand hocken. Die Zahl der Verletzten wird von Augenzeugen mit 100 angegeben. Beiruter Fernsehsender meldeten nach Sonnenuntergang mindestens zehn Tote. Mit weiteren Opfern, hiess es, müsse gerechnet werden. Über der Stadt stieg eine dichte Rauchwolke auf.

Auch die Schweizer Botschafterin in Beirut bekam die Druckwelle zu spüren. Sie wurde dabei leicht verletzt, wie das Aussendepartement in Bern mitteilt.

SRF-Korrespondentin Susanne Brunner schreibt, dass sie keine Fensterscheiben mehr sehe. Zahlreiche Gebäude seien zerstört worden.

Auch der SRF-Nahost-Korrespondent Pascal Weber spürte die Explosion an seinem Wohnort, fünf Kilometer weg vom Hafen. Sie seien sicher, aber geschockt:

Die Hintergründe der Explosionen blieben zunächst unklar. In den sozialen Medien wurde spekuliert, dass ein Waffenlager oder eine unsachgemäss gelagerte Waffenlieferung für die libanesische Armee explodiert sein könnte. Nach einer anderen These waren detonierende Feuerwerkskörper die Ursache.

In Beirut war es in den letzten Tagen fast 40 Grad heiss. Aus Wut über die sich häufenden Stromabsperrungen, die oft bis zu Stunden andauernde, hatten Dutzende von Demonstranten am Dienstagnachmittag versucht, das Energieministerium zu stürmen. Die Proteste gingen auch am Abend weiter.

Auch ein politischer Grund für die gewaltigen Explosionen kann nicht ausgeschlossen werden. In Den Haag wird in den nächsten Tagen das Urteil eines Sondergerichts der Vereinten Nationen im Mordfall des früheren libanesischen Ministerpräsidenten Rafik Hariri erwartet. Beobachter rechnen damit, dass Mitglieder der pro-iranischen Hisbollah verurteilt werden. Die Explosion in der Beiruter Hafengegend am Dienstagabend ereignete sich nur wenige Hundert Meter von dem Ort, an dem Hariri am Valentinstag des Jahres 2005 von einer gewaltigen Bombe in Stücke gerissen wurde. Das könnte ein Zufall gewesen sein, an den viele Libanesen jedoch nicht glauben wollen.

Nach einem Online-Bericht der Cyprus Mail waren die Explosionen am Beiruter Hafen auch in Nicosia zu spüren. Die Hauptstadt Zypern liegt etwa 170 Kilometer Luftlinie von der libanesischen Hauptstadt entfernt.

Im näheren Umkreis der Explosion herrscht totale Verwüstung, wie dieses Video zeigt:

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