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Abschwung ausgesetzt: Die Wirtschaft im Euroraum ist unerwartet robust

Umschlagplatz Rotterdamer Hafen: Der Außenhandel hat sich zuletzt stabilisiert. Bild: Frank Röth

Zum Jahresende ist es um die Konjunktur besser bestellt als im Spätsommer befürchtet. Grund ist die Entspannung im Handelsstreit – aber nicht nur. Der Streit um Wachstumshemmnisse struktureller Art hält allerdings an.

Ein an Konjunkturturbulenzen nicht armes Jahr neigt sich dem Ende zu, doch stimmt die Lage im ausgehenden November positiver als noch vor einigen Wochen befürchtet. Das ist durchaus überraschend. Wenn auch merklich geschwächt, bleibt der Euroraum auf Wachstumskurs. Insgesamt dürfte die Wirtschaftsleistung laut Herbstprognose der EU-Kommission in diesem Jahr um 1,1 Prozent zugenommen haben. Das deckt sich mit den Berechnungen der meisten Konjunkturforscher, der „Wirtschaftsweise“ genannte Sachverständigenrat der Bundesregierung und der Internationale Währungsfonds etwa gingen in ihren neuesten Gutachten von 1,2 Prozent aus.

Dass große Teile des Euroraums vorerst doch nicht in jene Rezession entglitten sind, die viele angesichts von Brexit und Handelskonflikt im Spätsommer schon als unausweichlich erachtet haben, dürfte der leichten Entspannung von ebenjenen Unruheherden geschuldet sein. „Die ,Großthemen‘ der letzten Monate – der amerikanisch-chinesische Handelsstreit und die Brexit-Debatte – haben in den vergangenen Wochen deutlich an Brisanz verloren“, schrieben die Ökonomen der DZ Bank in ihrem jüngsten Lagebericht.

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