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Amokfahrt in Trier: Auto rast durch Fußgängerzone – vier Tote, darunter ein Kleinkind

Trier -

Großeinsatz für Polizei und Rettungskräfte in Trier: Ein Auto ist dort durch die Fußgängerzone gerast. Mindestens zwei Menschen wurden dabei getötet. Der Bürgermeister sprach von einer Amokfahrt. Die aktuellen Entwicklungen im MOPO-Ticker:

Wohl mindestens 15 Verletzte

19.15 Uhr: Die Opferzahl steigt: Vier Menschen hätten schwere Verletzungen erlitten, fünf erhebliche Verletzungen, und sechs Menschen seien leicht verletzt worden, sagte der Innenminister von Rheinland-Pfalz, Roger Lewentz (SPD), am Dienstagabend. Zahlreiche Menschen in der Innenstadt seien zudem traumatisiert worden.

Weiter Rätsel über Motiv

18.87 Uhr: Was trieb den Amokfahrer zu seiner Wahnsinnstat? Laut Polizei ist der Tatverdächtige in der Vergangenheit „noch nicht polizeilich in Erscheinung getreten.“ Weiter hieß es: „Hinweise auf einen politisch motivierten Hintergrund liegen nach den bisherigen Erkenntnissen nicht vor.“

Polizei korrigiert Todeszahl

18.48 Uhr: Mittlerweile hat die Polizei die Todeszahl nach oben korrigiert. Laut einer Pressemitteilung vom Abend starben bei der Amokfahrt durch die Trierer Innenstadt vier Menschen, darunter ein Kleinkind. Weiter heißt es in der Mitteilung: „Nach sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen wurde der Fahrer bereits vier Minuten nach Eingang des ersten Notrufs im Bereich der Christophstraße von Einsatzkräften der Polizei gestoppt und festgenommen. Bei der Festnahme leistete der Beschuldigte erheblichen Widerstand.“

Kind unter den Toten

17.46 Uhr: Unter den Opfern des tödlichen Vorfalls in Trier ist nach Angaben der Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, auch ein kleines Kind. Ein Baby sei am Dienstag aus dem Leben gerissen worden, sagte die SPD-Politikerin. Nach derzeitigem Stand gibt es laut der Polizei in Trier mehrere Tote, darunter auch das Kleinkind, sowie mehrere Verletzte.

Kein Hinweis auf politische Motivation

17.40 Uhr: Den Behörden liegen keine Hinweise auf einen politischen Hintergrund des Vorfalls in Trier vor. Der Fahrer des Wagens, der in der Trierer Fußgängerzone mehrere Menschen erfasste, ist demnach auch nicht als Gefährder eingestuft. Als Gefährder bezeichnen die Sicherheitsbehörden Menschen, denen sie schwerste politisch motivierte Gewalttaten bis hin zum Terroranschlag zutrauen.

Die Polizei sichert den Tatort nahe der Fußgängerzone

Die Polizei sichert den Tatort nahe der Fußgängerzone.

Foto:

Polizei richtet Hinweisportal ein

16.55 Uhr: Die Polizei hat ein Hinweisportal im Internet freigeschaltet. Die Ermittler baten Augenzeugen am Dienstag per Twitter, dort Fotos oder Videos von der Tat hochzuladen. Hinweise und Informationen für Angehörige möglicher Verletzter gibt es unter der Nummer: 0800 6565651.

Bürgermeister geschockt: „Jetzt ist es auch in Trier passiert“

16.38 Uhr: Nach dem tödlichen Vorfall mit einem Auto in Trier hat sich der Oberbürgermeister der Stadt, Wolfram Leibe (SPD), geschockt gezeigt. „Wir sehen solche Bilder im Fernsehen ganz oft und denken das kann bei uns nicht passieren“, sagte er am Dienstag. „Jetzt ist es auch in Trier passiert.“ Rettungskräfte aus der ganzen Region seien im Einsatz. „Alle sind damit beschäftigt, Verletzte und Schwerstverletzte im Moment in die Krankenhäuser zu bringen.“ Er sei nach dem Vorfall durch die Innenstadt gelaufen. „Es war einfach nur schrecklich“, sagte Leibe und schilderte, wie er einen Turnschuh gesehen habe.

Polizei: „mehrere Tote und Schwerstverletzte“

16.07 Uhr: Die genaue Zahl der Opfer ist nach Polizeiangaben derzeit noch unklar. „Es gibt mehrere Tote und eine ganze Reihe Schwer- und Schwerstverletzter“, sagte der Sprecher des Präsidiums Trier, Karl-Peter Jochem, am Nachmittag. Nach ersten Informationen kamen bei dem Vorfall mindestens zwei Menschen ums Leben.

Regierung zeigt sich erschüttert 

15.50 Uhr: Die Bundesregierung hat mit Betroffenheit auf den tödlichen Vorfall reagiert. „Was in Trier geschehen ist, ist erschütternd“, erklärte Regierungssprecher Steffen Seibert auf Twitter. „Die Gedanken sind bei den Angehörigen der Todesopfer, bei den zahlreichen Verletzten und bei allen, die in diesem Moment im Einsatz sind, um die Betroffenen zu versorgen.“

Keine Gefahr für Bevölkerung

Nach der Festnahme des Fahrers besteht nach Polizeiangaben keine Gefahr mehr für die Bevölkerung. Das sagte der Sprecher des Präsidiums Trier, Karl-Peter Jochem, am Nachmittag. Die komplette Innenstadt sei aber weiter abgesperrt, Spuren würden gesichert.

Polizei gibt erste Details zum Fahrer bekannt

15.31 Uhr: „Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 51-Jährigen aus dem Kreis Trier-Saarburg“, twitterte die Polizei am Nachmittag.

Augenzeugen berichten über den Vorfall

14.59 Uhr: Augenzeugen berichteten, dass Menschen von dem Auto durch die Luft geschleudert worden seien.

Oberbürgermeister spricht von Amokfahrt

14.50 Uhr: Oberbürgermeister Wolfram Leibe sprach von einer Amokfahrt. Die Hintergründe sind bislang völlig unklar. Bei dem Wagen soll es sich um einen SUV handeln, berichtet die Lokalzeitung „Volksfreund“.

Polizei und Feuerwehr waren mit einem Großaufgebot vor Ort.

Polizei und Feuerwehr sind mit einem Großaufgebot vor Ort.

Foto:

Trierer sollen Innenstadt meiden

14.47 Uhr: Die Beamten baten die Bevölkerung darum, den Innenstadtbereich zu meiden und keine Spekulationen im Netz zu verbreiten. 

Polizei sperrt Tatort weiträumig ab

14.45 Uhr: Teile der Stadt sind weiträumig abgesperrt. Überall im Zentrum - auch nahe der berühmten Porta Nigra - war Blaulicht zu sehen. 

Auto rast durch Trierer Fußgängerzone – mindestens zwei Tote

14.30 Uhr: Ein Auto hat in der Fußgängerzone in Trier mehrere Menschen erfasst und nach ersten Erkenntnissen zwei von ihnen tödlich verletzt. Der Fahrer sei festgenommen worden, teilte die Polizei am Dienstag auf Twitter mit. 

In einem weiteren Tweet der Polizei war wenig später von „mehreren Toten und Verletzten“ die Rede.  „Die Versorgung der Verletzten hat absoluten Vorrang!“, twitterten die Beamten weiter.

(dpa)

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