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Aufregung um Macron-Spruch - »Wenn ich über die Straße gehe, finde ich einen Job!

Wirbel um Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron (40)!

Die Franzosen diskutieren über ein in den sozialen Netzwerken kursierendes Video, das Macron am Tag der offenen Tür im Elyséepalast im Gespräch mit einem arbeitslosen Gärtner zeigt.

Darin berichtet der junge Mann dem mächtigsten Mann Frankreichs, dass er trotz zahlreicher versendeter Bewerbungen keine Arbeit finde. Die Antwort von Macron? Ziemlich unsensibel.

Der französische Staatschef antwortet, dass er in einer Branche mit hohem Bedarf an Arbeitskräften leicht einen Job finden würde – wenn er denn „bereit und motiviert“ sei.

Macron: „In Hotels, Cafés und Restaurants – da gibt es nicht einen einzigen Ort, an den ich gehe, wo sie nicht sagen, sie suchen Leute. Nicht einen, das ist wahr!“ Er verweist auf den Pariser Stadtteil Montparnasse mit vielen Cafés und Restaurants.

Besonders im Kurzbotschaften-Dienst Twitter kritisieren die Nutzer Macrons Ratschlag. „Komplett von der Wirklichkeit der Franzosen entfernt“, schreibt ein User. Ein anderer fragt: „Wie kann jemand in nur 30 Sekunden so viel Geringschätzung, Mangel an Empathie und Ignoranz zeigen?“

Der Chef von Macrons Partei La République en marche, Christophe Castaner (52), weist Kritik zurück, laut der Macron „Arbeitslose schlecht behandelt“. Castaner in einem TV-Interview: „Ist es falsch, was der Präsident gesagt hat? Wenn Sie nach Montparnasse gehen, werden Sie nicht sehen, dass dort Arbeitskräfte gebraucht werden? Sind Ihnen leere Worthülsen lieber? Ich bevorzuge einen Präsidenten, der die Wahrheit sagt.“

Macron sieht sich immer wieder Kritik ausgesetzt, er sei ein „Präsident der Reichen“, der die Sorgen der einfachen Leute nicht ernst nehme.

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