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Auto fährt in Trier in Fußgängerzone – Keine Hinweise auf politischen Hintergrund – Vier Tote

Im rheinland-pfälzischen Trier sind am Dienstag bei einem Vorfall mit einem Auto in der Fußgängerzone vier Menschen gestorben. Diese Zahl bestätigte die Polizei am Dienstagabend. Auch ein kleines Kind ist unter den Opfern.

Zunächst hatte die Polizei auf Twitter von zwei getöteten Menschen berichtet. „Es gibt mehrere Tote und eine ganze Reihe Schwer- und Schwerstverletzter“, sagte der Sprecher des Präsidiums Trier, Karl-Peter Jochem am Mittag. Wie viele, ist noch unklar.

Laut Angaben der Polizei gab es eine Festnahme, das Auto wurde beschlagnahmt. Augenzeugen berichteten, dass Menschen durch die Luft geschleudert worden seien.

In einem Statement gab die Polizei bekannt, dass es sich bei dem Verdächtigen um einen 51-Jährigen Deutschen aus dem Kreis Trier-Saarburg handelt. Sie geht von einem Einzeltäter aus.

Den Behörden liegen bislang keine Hinweise auf einen politischen Hintergrund vor. Der Tatverdächtige sei in der Vergangenheit noch nicht polizeilich in Erscheinung getreten. Hinweise auf einen politisch motivierten Hintergrund liegen nach bisherigen Erkenntnissen nicht vor.

Der Autofahrer wird am Dienstagabend noch vernommen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand habe er alleine in dem Fahrzeug gesessen.

Er sei „vier Minuten nach Ersthinweis“ festgenommen worden, sagte der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) am Dienstagabend vor Ort. Ein Polizeisprecher ergänzte, der Fahrer sei „durch Kräfte des Polizeipräsidiums angehalten“ und überwältigt werden“. Geäußert hat sich der Fahrer den Angaben zufolge bislang nicht.

Der Mann sei laut Polizei mit einem SUV durch eine Fußgängerzone gefahren und habe offenbar „wahllos“ Menschen angefahren. Für die Bevölkerung bestehe nach der Festnahme keine Gefahr mehr.

Gegen 13.48 Uhr seien die ersten Notrufe eingegangen, hieß es vonseiten der Polizei. Am Ende der Fußgängerzone, nach einer Strecke von circa einem Kilometer, habe der Fahrer durch die Polizei gestoppt werden können und sei festgenommen worden.

Teile der Trierer Innenstadt wurden nach dem Vorfall weiträumig abgesperrt. Überall im Zentrum – auch nahe der berühmten Porta Nigra – war am Dienstag Blaulicht zu sehen. Der ADAC schickte Rettungshubschrauber, ein Verletzter wurde nach Wittlich geflogen.

Die Polizei hatte zunächst dazu aufgerufen, den betroffenen Bereich zu meiden. Zudem warnte sie davor, Spekulationen zu verbreiten. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe veröffentlichte eine amtliche Gefahrenmitteilung. In Trier herrsche eine „Sonderlage“, der betroffene Bereich sei unbedingt zu meiden, hieß es.

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Quelle: Infografik WELT/Paul Daniel

Die Polizei hat außerdem ein Hinweisportal im Internet freigeschaltet. Die Ermittler baten Augenzeugen per Twitter, dort Fotos oder Videos von der Tat hochzuladen. Hinweise und Informationen für Angehörige möglicher Verletzter gibt es unter der Nummer 0800 6565651.

Spur der Verwüstung auf dem Hauptmarkt

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) äußerte sich entsetzt über den tödlichen Vorfall. Mitten an einem ganz normalen Tag seien Menschen aus dem Leben gerissen worden, sagte Dreyer. „Das ist einfach sehr schlimm für uns alle“. Sie sei mit ihren Gedanken bei den Verletzten und Schwerverletzten und hoffe und bete, dass sie überlebten und gesundeten.Der Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) sagte im SWR, dass es sich um einen Amok-Fall handele. Leibe sprach von einem „Bild des Grauens“, das sich ihm beim Eintreffen am Tatort geboten habe.

Eltern wurden gebeten, ihre Kinder aus Schulen im Innenstadtbereich abzuholen, da es eine Amokfahrt gegeben habe, berichtete der „Trierische Volksfreund“.

Demnach habe der Fahrer eines SUV auf dem Hauptmarkt eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Das sei an den Marktständen zu sehen.

Auto erfasst Fußgänger in Trier

Die Polizei sichert den Tatort

Quelle: dpa/Harald Tittel

Steffen Seibert, Sprecher der Bundesregierung, schrieb auf Twitter: „Was in Trier geschehen ist, ist erschütternd. Die Gedanken sind bei den Angehörigen der Todesopfer, bei den zahlreichen Verletzten und bei allen, die in diesem Moment im Einsatz sind, um die Betroffenen zu versorgen.“

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich bestürzt über den Vorfall in Trier geäußert. „Die Nachrichten aus Trier machen mich sehr traurig“, hieß es in einer Erklärung Merkels, die Seibert am Dienstagabend auf Twitter verbreitete. „Meine Anteilnahme gilt den Angehörigen der Menschen, die so jäh und gewaltsam aus dem Leben gerissen wurden.“

Sie denke auch an diejenigen, „die zum Teil schwere Verletzungen erlitten haben, und wünsche ihnen viel Kraft“, fügte Merkel hinzu. Mit der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Dreyer stehe sie „über den Stand der Ermittlungen in Kontakt“.

Tote bei Vorfall mit Auto in Trier

Im rheinland-pfälzischen Trier sind bei einem Vorfall mit einem Auto in der Fußgängerzone mindestens zwei Menschen gestorben. Mehrere Menschen wurden verletzt, bestätigt Polizeisprecher Uwe Konz im Interview mit WELT.

Quelle: WELT

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