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Auto rast in Protestgruppe und verletzt zwei Frauen lebensgefährlich

Mit Dutzenden Einsatzkräften sind Polizei und Sanitäter vor Ort, nachdem ein 27-Jähriger in Seattle mit seinem Auto in eine Protestgruppe raste und dabei zwei Frauen lebensgefährlich verletzte. Bild: AP

In der Nacht zum Samstag sind bei einem Protest in Seattle zwei Frauen von einem Auto lebensgefährlich verletzt worden. Das Motiv des Fahrers ist noch ungeklärt.

Bei einem Protest in Seattle hat ein Auto in der Nacht von Freitag auf Samstag zwei Teilnehmerinnen erfasst und dabei lebensgefährlich verletzt. Der 27 Jahre alte Fahrer hatte seinen weißen Jaguar auf einem anlässlich der Demonstration geschlossenen Highway mit hoher Geschwindigkeit in eine große Protestgruppe gefahren. Er floh anschließend, konnte aber von einem Teilnehmer mit einem Auto verfolgt und festgesetzt werden, bis die Polizei eintraf. Der 27-Jährige befindet sich seit den frühen Morgenstunden in Untersuchungshaft.

Bisher ist das Motiv des Fahrers unklar. Offizielle Stellen haben noch nicht ausgeschlossen, dass der Fahrer den Wagen bewusst in die Gruppe gelenkt haben könnte. Laut ersten Angaben der Polizei stand der Fahrer jedoch unter Drogen- oder Alkoholeinfluss. Die beiden Frauen befinden sich laut Aussagen der Pressesprecherin des Harborview Medical Center in einem kritischen Zustand.

Die Polizei hatte bereits eine Stunde vor dem Unfall den betroffenen Straßenabschnitt weiträumig blockiert. Laut Nachrichtenagentur AP vermutet die Polizei, dass der Fahrer eine Blockade durchfahren haben soll. Das scheinen auch Videos in den sozialen Netzwerken zu belegen, die teilweise live verbreitet wurden. Darin ist zu sehen, wie der weiße Jaguar mit hoher Geschwindigkeit auf quer aufgestellte Autos zurast und anschließend in die Protestgruppe fährt, die laut „Vorsicht“ und „Auto!“ ruft. Bilder des Tatfahrzeugs zeigen die kaputte Windschutzscheibe und den beschädigten Kühler.

„Kann nicht für ihre Sicherheit garantieren“

Die Straße ist laut Angaben der Polizei aufgrund der Demonstrationen bereits seit 19 Tagen blockiert. Während der Pressekonferenz wies der Polizeikapitän der Washington State Patrol, Ron Mead, darauf hin, dass der Highway „einfach kein sicherer Ort“ für Fußgänger sei. Er hoffe darauf, dass die Demonstrationsteilnehmer nun mit dem „rechtswidrigen Verhalten“ aufhören würden. „Meine Hoffnung ist, dass die Protestierenden als Ergebnis dieser Tragödie ihr Bedürfnis, auf dieser Straße zu sein, überdenken. Ich kann dort ganz einfach nicht für ihre Sicherheit garantieren“, erklärte Mead weiter.

Zwei Polizisten der Washington State Patrol am Tatort.

Die Protestkundgebung war Teil der Black Lives Matter Bewegung in Amerika. In den vergangenen Wochen wurden bereits Dutzende Teilnehmende in verschiedenen „Protest-Zonen“ in Seattle festgenommen. In ganz Amerika gibt es seit dem Tod des Schwarzen George Floyd nach einem brutalen Polizeieinsatz Proteste, bei denen es auch immer wieder zu gewalttätigen Szenen und vereinzelt sogar Todesfällen kommt.

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