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Bayer unterliegt 0:2: FC Bayern eine Nummer zu groß für Leverkusen

München -

Vielleicht hatte es im Vorfeld vage Hoffnungen gegeben, dass die Profis des FC Bayern aufgrund des Rosenkriegs um Trainer Hansi Flick vom Sportlichen abgelenkt sein könnten. Ein Beispiel gab es in dieser Saison mit Borussia Mönchengladbach bereits – nach dem feststehenden Abschied von Trainer Marco Rose war die Mannschaft in ein schier bodenloses Loch gefallen. Doch der FC Bayern ist eben der FC Bayern. Und mit genau diesem Selbstverständnis trat der designierte Meister am Dienstagabend gegen Bayer 04 Leverkusen an – und gewann 2:0 (2:0). Bereits nach 13 Minuten hatte München beide Tore erzielt. In der Hinrunde war das Duell beider Teams noch eines auf Augenhöhe. Bayer 04 hatte kurz vor Weihnachten das Spiel samt Tabellenführung unglücklich verloren. Doch die Werkself ist heute eine andere. „Um in München etwas mitzunehmen, darf man keine Fehler machen. Gerade in der ersten Halbzeit haben wir nicht am Anschlag gespielt“, sagte Sven Bender.

Durch die Niederlage im Rückspiel muss Bayer 04 wieder um seinen Europa-League-Rang bangen. Mönchengladbach und Union Berlin könnten am Mittwoch mit Siegen bis auf einen Zähler an Leverkusen heranrücken. Die Bayern könnten hingegen bereits am nächsten Spieltag in Mainz die Meisterschaft perfekt machen.

Tapsoba patzt doppelt

Für Trainer Hannes Wolf war es nach seiner Amtsübernahme die mit Abstand größte Herausforderung. Allerdings hatte sein Team bereits bei den Siegen gegen Schalke und Köln sowie dem Remis gegen Hoffenheim Schwächen offenbart. Doch waren diese Gegner nicht gut genug, um daraus Kapital zu schlagen. Der FC Bayern tat dies bereits in der siebten Minute. Nach einer Flanke von David Alaba scheiterte Thomas Müller zunächst an Lukas Hradecky. Doch Eric-Maxim Choupo-Moting schoss den Abpraller artistisch unter die Latte. Bayer 04 hatte sich kaum von dem frühen Schock erholt, da stand es schon 2:0. Edmond Tapsoba, der schon vor dem 0:1 durch schlechtes Stellungsspiel aufgefallen war, tauchte erneut unter einer Flanke hinweg. Der Ball prallte Daley Sinkgraven ans Bein und direkt Joshua Kimmich vor die Füße. Der Nationalspieler vollendete wuchtig (13.).

Bis zur Pause kam Leverkusen zwar ab und zu in die Nähe des Münchener Strafraums, doch  fehlte es an Entschlossenheit. Auf der anderen Seite verhinderte Hradecky kurz vor der Halbzeit mit einer guten Flugparade nach einem Alaba-Freistoß das 0:3. „Wir sind kalt erwischt worden, wir haben in den ersten Minuten defensiv nicht gut sortiert“, sagte Geschäftsführer Fernando Carro. „Wir hätten die eine oder andere Chance haben können, wenn wir vorne etwas ruhiger gespielt hätten.“

In der zweiten Hälfte brachte Trainer Wolf für den defensiv zu schwachen Moussa Diaby den von seinen Adduktorenproblemen genesenen Florian Wirtz. Karim Bellarabi ersetzte Jeremie Frimpong. Die Wechsel brachten defensive Stabilität sowie etwas mehr Zielstrebigkeit im Spiel nach vorne. Bellarabi hatte in der 69. Minute nach Vorarbeit von Leon Bailey die beste Chance, doch traf der Routinier nur die Latte. Wenig später scheiterte der ebenfalls eingewechselte Nadiem Amiri mit zwei Distanzschüssen an Manuel Neuer. Das Gefühl, das Spiel noch drehen zu können, kam allerdings nicht mehr auf.

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