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Bayern-Vorstand glaubt an Mega-Rekord - KAHN: Lewandowski lässt sich das nicht mehr nehmen!

Oliver Kahn (51) glaubt an den Mega-Rekord von Robert Lewandowski (32)!

Der Weltfußballer steht aktuell bei 39 Saisontoren in der Liga. Nur noch ein Treffer fehlt ihm zum 40-Tore-Rekord von Gerd Müller (75) aus der Spielzeit 1971/72. Bayern-Vorstand Kahn (ab Januar 2022 Vorstandschef) spricht in BILD über den Lewy-Rekord, die Moral des Meister-Teams und den Abschied von Hansi Flick (56).

BILD: Herr Kahn, knackt Lewandowski den 40-Tore-Rekord von Gerd Müller?

Kahn: „So wie ich Robert kenne, lässt er sich das nicht mehr nehmen. Er darf sich jetzt nicht zu sehr unter Druck setzen, aber das weiß er selbst, dafür ist er viel zu erfahren. Ich persönlich kannte diese Bestmarke schon als junger Kerl, immer wieder war dieser Fabelrekord von Gerd Müller ein Thema. 40 Tore in einer Saison – niemand dachte, dass dieser Rekord jemals eingestellt oder gebrochen werden könnte. Wenn Robert das schafft, ist das eine weitere unglaubliche Bestmarke für ihn.“

BILD: Acht Schalen als Spieler, zwei Geister-Meisterschaften, seitdem Sie im Vorstand des FC Bayern sind. Wie viel echte Freude schwingt da noch mit?

Kahn: „Ich werde immer gefragt, ob man sich daran gewöhnt? Nein, daran gewöhnt man sich nie. Wir waren am Samstag in der Uli-Hoeneß-Lounge und haben die Meisterschaft dort miterlebt, weil Leipzig gegen Dortmund verloren hat. Das war auch etwas ganz Besonderes. Man freut sich für die Spieler. Ich selbst habe das oft erlebt und weiß, was das für ein befriedigendes Gefühl ist, wenn du 34 Spieltage alles rausholst und zum Schluss ganz oben stehst. Für Meisterschaften gibt es keinen Ersatz.”

BILD: Mit was für einem Abschied kann Hansi Flick rechnen?

Kahn: „Wir sind schon voll in den Planungen und schauen, wie wir ihm den bestmöglichen Abschied bereiten können. Natürlich unter den Rahmenbedingungen, die wir durch Corona haben.“

BILD: Bekommen die Fans die Titel zu Gesicht? Stichwort: Meisterfeier auf dem Marienplatz.

Kahn: „Wir sind davon abhängig, was beschlossen wird. Es ist ein ständiges Anpassen an die jeweils aktuelle Situation. Aber zu optimistisch sollte man diesbezüglich nicht sein.”

BILD: Waren die vergangenen Monate die anstrengendsten Ihrer Karriere?

Kahn: „Ich bin letztes Jahr im Januar gekommen und im März, April ging das Corona-Thema los. Somit war fast meine gesamte Zeit von dieser enorm schwierigen Situation geprägt. Man ist immer mit der Frage konfrontiert, wann wieder eine gewisse Normalität einkehrt. Dabei muss man zugleich die Stimmung und Motivation hochhalten. Daher geht mein Kompliment nochmal an die Mannschaft. Dass sie es geschafft hat, trotz dieser Rahmenbedingungen ohne Zuschauer und ohne die Emotionalität des Fußballs, diese Leistung abzurufen. Ich muss sagen: Hut ab!”

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