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Beamte in Sachsen verletzt - Polizei bei Corona-Protesten eingekesselt und attackiert

Zwönitz am Montagabend: Ein Mann wird von den Polizisten zu Boden gedrückt
Zwönitz am Montagabend: Ein Mann wird von den Polizisten zu Boden gedrücktFoto: B&S/Bernd März

Zwönitz (Sachsen) – Am Montagabend ist eine unangemeldete Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen in Zwönitz eskaliert – mehrere Polizisten wurden dabei von einem wütenden Mob angegriffen, mindestens zwei Beamte verletzt.

Zunächst hatten sich etwa 300 Menschen auf dem Marktplatz der erzgebirgischen Bergstadt versammelt. Die Polizei – mit einer ganzen Hundertschaft vor Ort – verwies mehrfach auf die Einhaltung der Corona-Regeln und versuchte, illegale Aufzüge zu unterbinden. Wenig später eskalierte die Situation.

„Die Einsatzkräfte wurden aus einer Gruppe Demonstranten heraus mit Pfefferspray angegriffen und setzten sich schließlich mit selbigem zur Wehr“, erklärte eine Polizeisprecherin. „Mehrere Identitäten wurden festgestellt. Nach derzeitigem Stand wurden zwei Beamte verletzt.“

Die Beamten nehmen einen Mann fest. Mehrere Identitäten wurden aufgenommen
Die Beamten nehmen einen Mann fest. Mehrere Identitäten wurden aufgenommenFoto: B&S/Bernd März

Die Angreifer werden nach BILD-Informationen der gewaltbereiten Fußballszene zugeordnet.

Auf einem Video, welches im Internet verbreitet wurde, ist zu sehen, wie die Polizisten von einem wütenden Mob umzingelt und eingekesselt werden. Einem Beamten tränen offensichtlich die Augen vom Pfefferspray.

Im erzgebirgischen Zwönitz kocht die Stimmung bereits seit einigen Wochen hoch. Immer wieder versammeln sich die Menschen im Hochinzidenzgebiet (Platz 3 in Deutschland, Inzidenz von 266,6) zu Protesten. Am Montag war die Polizei daher mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Im gesamten Einzugsgebiet der Chemnitzer Polizei hat es am Montagabend laut den Behörden mehr als 20 unangemeldete Demonstrationen gegeben.

Beamte sichern die unangemeldeten Proteste in Zwönitz
Beamte sichern die unangemeldeten Proteste in ZwönitzFoto: B&S/Bernd März

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