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Bei den CDU-Mitgliedern liegt Merz weit vor Laschet und Röttgen

Die aktuelle Infektionslage spricht nicht dafür, dass der CDU-Parteitag Anfang Dezember in Stuttgart wie geplant mit 1000 Delegierten stattfinden wird. Aber egal wann, wo und welcher Form – die Christdemokraten werden spätestens im ersten Quartal des kommenden Jahres einen Weg finden müssen, einen Nachfolger für die scheidende Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer zu wählen. Dafür kandidieren Armin Laschet, Friedrich Merz und Norbert Röttgen.

Würden alle CDU-Mitglieder – und nicht nur die Parteitagsdelegierten – den neuen Parteichef wählen, hätte Merz mit großem Abstand die besten Chancen. Denn laut des neuen RTL/ntv-Trendbarometers von Forsa würden sich 45 Prozent der Parteimitglieder (1000 wurden befragt) für Merz, 24 Prozent für Laschet und 13 Prozent für Röttgen entscheiden.

Merz würden vor allem die Christdemokraten in Ostdeutschland wählen (54 Prozent) sowie die Parteimitglieder, die sich selbst als politisch rechts einstufen (59 Prozent). Laschet hat seinen größten Zuspruch in der nordrhein-westfälischen CDU (39 Prozent) sowie bei den CDU-Mitgliedern des eher linken Flügels (44 Prozent).

Laschet trauen demnach 38 Prozent der CDU-Mitglieder zu, die verschiedenen Strömungen in der Partei zu integrieren. Merz gilt in der Partei nur für 31 Prozent als Mann, der die verschiedenen Flügel der CDU zusammenhalten kann.

Wen auch immer der Parteitag zum neuen Vorsitzenden bestimmen wird – fast drei Viertel der CDU-Mitglieder (71 Prozent) haben die Erwartung, dass Gesundheitsminister Jens Spahn künftig „eine herausragende Rolle in der CDU übernehmen“ sollte. Der Auffassung sind auch 67 Prozent derjenigen Christdemokraten, die Merz zum Vorsitzenden wählen würden.

Bessere Wahlchancen mit Kanzlerkandidat Söder

Egal, wer neuer CDU-Vorsitzender wird – für 51 Prozent der Parteimitglieder sollte er auch gemeinsamer Kanzlerkandidat der Union werden. 39 Prozent von ihnen wären aber für Markus Söder – dem auch von einer Mehrheit der CDU-Mitglieder (53 Prozent) größere Wahlchancen eingeräumt werden. Von Laschet und Merz glauben jeweils ein Fünftel, dass sie die besten Erfolgsaussichten bei der nächsten Bundestagswahl hätten. Von Röttgen denken das zwei (!) Prozent. Auch von denen, die Merz als CDU-Vorsitzenden wählen würden, sehen 49 Prozent in Söder den Kanzlerkandidaten mit den besten Wahlchancen.

Unabhängig vom Kandidaten rechnen 65 Prozent der CDU-Mitglieder für die Bundestagswahl im nächsten Herbst mit einem schlechteren, neuen Prozent davon sogar mit einem „deutlich schlechteren“ Ergebnis als die aktuellen Umfragewerte, die zwischen 35 und 38 Prozent liegen. Ein Drittel der Befragten (33 Prozent) glauben, dass die Union diese Umfragewerte halten kann.

Zur künftigen politischen Ausrichtung der CDU möchte mit 80 Prozent eine sehr große Mehrheit der Mitglieder, dass der Kurs der Mitte fortgesetzt wird: Sieben Prozent wünschen, dass die liberalen Werte sogar stärker betont werden, 70 Prozent wollen, dass die CDU bei Merkels bisherigem Kurs bleibt. Das meinen auch 90 Prozent derjenigen, die Laschet gern als neuen Vorsitzenden hätten und 54 Prozent derjenigen, die Merz zum Parteichef wählen würden. 21 Prozent sind der Meinung, die CDU solle nach Merkel „mehr die konservativen Werte betonen“.

Die Daten zum Partei-Vorsitzenden der CDU und Kanzlerkandidaten der Union wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Mediengruppe RTL vom 20. bis 22. Oktober erhoben. Datenbasis: 1007 Mitglieder der CDU.

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