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Bei Erstimpfungen in Rhön-Grabfeld geht es weiter kaum voran

Die gute Nachricht ist, dass der Inzidenzwert in Rhön-Grabfeld weiterhin sehr niedrig und am Freitag sogar noch etwas gesunken ist. Die schlechte Nachricht lautet, dass das Trauerspiel bei den Erstimpfungen wohl auch in der kommenden Woche weitergehen wird.

So meldete das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag keine Neuinfektion im Landkreis, womit die Sieben-Tage-Inzidenz von 11,3 am Donnerstag auf nunmehr wieder 10,0 gesunken ist. Aktuell (Stand Freitagmittag) gelten in Rhön-Grabfeld noch 17 Personen (Donnerstag 19) als mit dem Covid-19-Virus infiziert. Und auch die Zahl der Infizierten in stationärer Behandlung ist auf einen Patienten zurückgegangen (Donnerstag zwei).

Viele Impfungen in Arztpraxen durchgeführt

Wie das Landratsamt am Freitagmittag vermeldete, wurden in Rhön-Grabfeld bislang 35 569 Erstimpfungen und 24 173 Zweitimpfungen durchgeführt. 22 635 Personen wurden in Arztpraxen geimpft. Die Impfquote in Rhön-Grabfeld liegt demnach bei den Erstimpfungen aktuell bei 44,74 Prozent, bei den Zweitimpfungen bei 30,40 Prozent.

Vergleicht man die Zahlen mit denen vor einem Monat, wird deutlich, wie schleppend der Impffortschritt vor allem bei den Erstimpfungen ist. Am 18. Mai waren 30 348 Erstimpfungen und 8009 Zweitimpfungen registriert worden, 10 757 davon in Arztpraxen. Die Impfquote bei den Erstimpfungen im Landkreis lag vor einem Monat bei 38,1 Prozent, bei den Zweitimpfungen bei 10 Prozent.

Zahl der angekündigten Impfdosen schwankt weiterhin

Betrachtet man die Zahl der Impfdosen, die in den letzten vier Wochen an das Impfzentrum geliefert worden sind, wird deutlich, warum die Erstimpfungen innerhalb von einem Monat gerade einmal um etwas mehr als sechs Prozent zugelegt haben.

In der Kalenderwoche 21 waren es rund 1800 Impfdosen, in der folgenden Woche ab Montag, 31. Mai, 2200, in der Kalenderwoche 23 gerade einmal etwas mehr als 1600 und in dieser Woche nicht einmal 1600. Und es wird nicht viel besser. Für die kommende Woche sind 1804 Impfdosen für das Impfzentrum angekündigt, heißt es in der Mitteilung des Landratsamtes. Die Arztpraxen erhalten ihren Impfstoff unabhängig davon.

Großes Interesse an den Impf- oder Genesenennachweisen

Erfolgreicher ist der Landkreis mit seinen Nachweisen im Scheckkartenformat. Bislang sind rund 12 400 der Corona-Impf- oder Genesenennachweise ausgegeben worden, heißt es im Statusupdate des Landkreises.

Dabei stößt dieser Nachweis sogar auf bundesweites Interesse, wie Landrat Thomas Habermann auf Anfrage feststellte. Von Urlaubern aus dem hohen Norden und anderen Urlaubsgebieten habe er erfahren, dass der Scheckkarten-Impfausweis anerkannt werde. Sehr oft gebe es dann lobende Worte für die Eigeninitiative des Landkreises Rhön-Grabfeld. Ein Lob, das der Landkreischef natürlich gerne hört. "Schließlich machen wir damit auch auf unseren Landkreis Rhön-Grabfeld aufmerksam."

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