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Beinahe ertrunken: 46-Jähriger rettet verunglückten Schwimmer am Karlsfelder See - Polizei voll des Lobes

Am Karlsfelder See wurde ein verunglückter Schwimmer vor dem Ertrinken gerettet. (Symbolbild)

Ein 46-jähriger Karlsfelder hat am Donnerstagabend einem 55-jährigen Mann am Karlsfelder See vor dem Ertrinken gerettet. Die Polizei lobt seinen Einsatz.

Karlsfeld – Der 46-Jährige sah, wie der 55-jährige Mann im Wasser unterging. Sofort sprang er hinein und zog den in Not geratenen Schwimmer aus der Tiefe ans Ufer. Gemeinsam mit einem 20-jährigen Dachauer reanimierte er die verunglückte Person – erfolgreich. Die Polizei lobte den Einsatz des Retters, „sie haben Zivilcourage gezeigt“, so Polizei-Chef Thomas Rauscher.

In zwei Meter Tiefe fand der Retter den verunglückten Mann im Karlsfelder See

Am Donnerstagabend gegen 21 Uhr hatte der 46-jährige Karlsfelder gegen 21 Uhr am südwestlichen Ufer des Karlsfelder Sees beobachtet, wie eine männliche Person im Wasser um sich schlug und unter ging. Er sprang laut Polizeibericht sofort ins Wasser und konnte die Person etwa fünf Meter vom Ufer entfernt in zwei Meter Tiefe finden und an Land ziehen. Dort begann er mit einem 20-jährigen Dachauer sofort mit der Reanimation.

Karlsfelder Retter und Dachauer Helfer beginnen mit Reanimation - Dann übernimmt Notarzt

Nach 15-minütigen Wiederbelebungsmaßnahmen, die durch den zwischenzeitlich eingetroffenen Notarzt übernommen wurden, konnten bei dem 55-jährigen Mann wieder Vitalwerte festgestellt werden. Die Kräfte der Wasserwacht hatten ebenfalls mitgeholfen und Passanten aufgefordert, mit einer Stoppuhr die Zeit zu messen, die der Patient ohne Vitalfunktionen war. Diese sollte dem Notarzt dienen, die Situation besser einschätzen zu können. Der Patient wurde anschließend mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Identität des verunglückten Schwimmers am nächsten Morgen bekannt

Bis dahin war der Mann unbekannt, da keinerlei Ausweispapiere bei seiner Bekleidung am Ufer gefunden werden konnten, wie die Polizei mitteilte. Am Freitagmorgen jedoch meldete sich ein Arbeitgeber, der seinen Mitarbeiter, einen 55-jährigen Karlsfelder, als vermisst melden wollte. Dabei konnte der Verunfallte als der Mitarbeiter identifiziert werden.

Die Klinik teilte am Freitagmorgen mit, dass der Patient stabil sei. Laut Auskunft der Rettungswagenbesatzung war es eine unglaubliche Leistung der Ersthelfer und der Wasserwacht. dn

Auch eine 73-jährige aus Helmbrechts trieb am Donnerstag leblos auf einem See. Sie musste ebenfalls reanimiert werden.

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