Die Berliner Sportler machen mobil gegen die strikten Corona-Verordnungen des Senats für den Sport. Sie fordern Lockerungen.

Dafür treffen sich am Sonntag ab 16 Uhr Vertreter von Sportverbänden, Vereinen, Sport- und Tanzschulen zu einer Kundgebung am Roten Rathaus in Mitte. Das Vorhaben wird vom Landessportbund unterstützt.

Die Organisatorin der Veranstaltung, Daniela Wendland (46) zu B.Z.: „Die bestehende Berliner Verordnung ist unverhältnismäßig gegenüber den Bestimmungen in den anderen Bundesländern. Man kann in Berlin in ein Tattoo-Studio gehen aber zum Beispiel Kanu in einem Zweier ist nicht erlaubt. Wir Sportler werden überhört. Gern wird Berlin als Sporthauptstadt Deutschlands bezeichnet. Aber davon merkt man im Moment nichts.“

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Wendland ist Inhaberin der Sportschule Senshy in Steglitz und rechnet mit 500 Teilnehmern bei der Kundgebung. Es haben sich auch Vertreter aus der Politik angesagt. Wendland: „Politiker der CDU und von den Grünen wollen kommen.“

Wie wird auf die Hygienebestimmungen angesichts der Corona-Pandemie geachtet? Wendland: „Wir Sportler sind immer diszipliniert, werden bei der Kundgebung Masken tragen und die Abstandsregeln auch einhalten.“