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Bestwerte von Moisander – und ein Geständnis vom Werder-Kapitän

Niklas Moisander, Kapitän des SV Werder Bremen, zeigte bei seinem Startelf-Comeback gegen die TSG Hoffenheim eine souveräne Vorstellung.

Er ist wieder da – und das mit ziemlich beeindruckenden Zahlen: Niklas Moisander hatte am Sonntag bei seinem Comeback in der Startelf des SV Werder Bremen stolze 105 Ballkontakte, und seine Passquote lag beim 1:1 gegen die TSG 1899 Hoffenheim bei starken 95 Prozent.

Bremen – So viel und sicher agierte kein anderer Spieler mit dem Ball auf dem Platz. Aber richtig glücklich war der 35-Jährige trotzdem nicht. Er hätte gerne gewonnen – und die Reservistenrolle der vergangenen Wochen hat ihm auch zu schaffen gemacht. „Es ist sehr schwierig für mich, das zu verstehen und zu akzeptieren, aber ich mache das für die Mannschaft“, sagte Niklas MoisanderSV Werder Bremen am ersten Spieltag gegen Hertha BSC.

Niklas Moisander in seiner wohl letzten Saison bei Werder Bremen: Der Kapitän ist bisher meist Bankdrücker

In den drei Partien danach war er lediglich beim 1:0-Sieg gegen Arminia Bielefeld kurz vor Schluss eingewechselt worden. Für ihn durfte der junge Marco Friedl (22) als neuer linker Stamm-Innenverteidiger auflaufen. „Wir haben gepunktet, als ich weg war – und die Mannschaft steht über allem. Aber natürlich will ich in jedem Spiel spielen und es ist schwierig für mich, auf der Bank zu sitzen“, gestand Moisander nach seinem 110. Bundesliga-Spiel für Werder Bremen.

Wahrscheinlich ist die fünfte Saison auch die letzte des Finnen in Bremen, sein Vertrag läuft im Sommer aus. Trainer Florian Kohfeldt hatte sich Anfang September trotz der schwierigen sportlichen Perspektive Moisanders dazu entschieden, ihm die Kapitänsbinde für ein weiteres Jahr zu geben. Wohl wissend, dass es stets für Diskussionen sorgen wird, wenn der verlängerte Arm des Trainers nur auf der Bank sitzt.

Werder Bremen: Niklas Moisander nach Hoffenheim-Spiel wohl auch gegen Eintracht Frankfurt in der Startelf

Doch der Coach betonte stets, wie wichtig Niklas Moisander auf und neben dem Platz für die Mannschaft ist. „Es war sehr gut für mich, Niklas zentral bringen zu können. Da hat er uns fußballerisch einen sehr guten Impuls gegeben, hat mutig nach vorne verteidigt und sehr ordentlich gespielt“, urteilte Kohfeldt nun. Der Trainer hatte seine Defensive nach den Ausfällen der Linksverteidiger Ludwig Augustinsson (Oberschenkelzerrung) und Felix Agu (Corona-Infektion) umstellen müssen.

„Es war eine spezielle Woche für uns mit der Verletzung von ,Ludde’ und dem positiven Test von Felix“, erzählte Moisander und stellte ganz im Stile eines Führungsspielers fest: „Dafür haben wir heute eine gute Leistung gebracht. Wir sind auf einem guten Weg, dürfen aber nicht zufrieden sein. Wir müssen weiter arbeiten und fokussiert bleiben.“ Das gilt auch ganz besonders für ihn selbst, denn Augustinsson und Agu werden am Samstag in Frankfurt erneut fehlen und Moisander sehr wahrscheinlich sein 111. Bundesliga-Spiel bestreiten. (kni)

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