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Bier-Wirrwarr: Saisonstart: Kein Schumacher Alt in Düsseldorfs Arena

Düsseldorf -

Während Fortunas Profis noch in Maria Alm schwitzen, beginnt die Saison für die Arena bereits am Sonntag.

Dann startet Neu-Mieter KFC Uerdingen in seine zweite Drittliga-Saison, empfängt den Halleschen FC. Das bleibt allerdings die einzige Premiere an diesem Wochenende...

Denn trotz des Bier-Wechsels von Frankenheim zu Schumacher gibt es das Alt von der Hausbrauerei erst ab dem zweiten Fortuna-Heimspiel, bis dahin läuft noch der Vertrag mit Frankenheim. Aber warum ist das eigentlich so?

Düsseldorf: Vertrag mit Frankenheim läuft noch bis Ende August

„Das kommt noch aus dem Jahr 2004“, erklärt Frankenheim-Geschäftsführer Ulrich Amedick. „Damals haben wir zum 1. September abgeschlossen, anschließend wurde immer jeweils um fünf Jahre verlängert. Diesen Vertrag erfüllen wir jetzt.“

Das bedeutet, dass der bisherige Altbier-Versorger noch bei den ersten drei Düsseldorf-Gastspielen des KFC und bei Fortunas Partie gegen Bayer Leverkusen den Ausschank besitzt. Hinzu kommt Uerdingens Pokal-Kracher gegen Borussia Dortmund in der Woche vor Bundesliga-Beginn.

Düsseldorf: Arena wohl voll mit Fans von Borussia Dortmund

Große Luftsprünge hat Amedick aber nicht gemacht, als dieses Los gezogen wurde. Warum? Müsste nicht gerade der BVB viel Trinklust mitbringen? „Fortuna als Uerdingens Gegner wäre uns lieber gewesen“, so Amedick.

Der Grund: Die Arena dürfte fest in Dortmunder Hand sein. „Und die werden lieber das Helle trinken.“ Die neue Zeitrechnung beginnt dann am 1. September, beim Spiel Uerdingen gegen Braunschweig gibt es erstmals Schumacher in der Arena. Zuvor wird noch das Frankenheim-Equipment abgebaut, das von Schumacher eingebaut.

Düsseldorf: Vorfreude bei Schumacher riesig

„Wir haben dafür zwei Wochen Zeit, das ist ganz entspannt“, sagt Schumacher-Chefin Thea Ungermann. „Die Vorfreude ist riesig.“

Auch bei vielen Fans, die in den sozialen Medien jubelten, als der Coup mit dem Düsseldorfer Kult-Bier bekanntwurde.

Bleibt nur noch die Frage nach Fortunas künftigem Biersponsor. „Wir sind langjähriger Club-Partner bei Fortuna, der Verein ist uns natürlich alles andere als egal“, erklärt Ungermann. „Wir werden das in Zukunft aber nicht in dem Umfang wie Frankenheim machen können.“

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Frankenheim wiederum kommt nach dem Verlust des Arena-Vertrags wohl kaum in Frage. Oder? „Bei unserer Partnerschaft hieß es immer: in guten wie in schlechten Zeiten. Wir sind im Dialog“, antwortet Amedick überraschend auf unsere Frage. „Man kann ja auch andere Veranstaltungen nutzen, wie zum Beispiel die Saisoneröffnungsparty am Apollo-Theater.“

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