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Brutale Messer-Attacke erschüttert Frankreich: Frau in der Basilika Notre-Dame enthauptet - weitere Tote

In Nizza hat ein Mann mit einem Messer Passanten in einer Kirche angegriffen. Es gibt drei Tote und sechs Verletzte.

Update vom 29. Oktober, 14.16 Uhr: In Frankreich gilt nun die höchste Terror-Warnstufe, das heißt die Regierung kann außergewöhnliche Ressourcen im Kampf gegen den Terror mobilisieren. Ziel sei ein verbesserter Schutz vor einer unmittelbar bevorstehenden Bedrohung durch Terror, schreibt die Deutsche Presse-Agentur. Nach der Tat, bei der ein Mann drei Menschen in Nizza getötet hat, übernahm die Pariser Anti-Terror-Staatsanwaltschaft die Ermittlungen. Dabei gehe es unter anderem um den Vorwurf des Mords in Verbindung mit einem terroristischen Vorhaben. Entgegen erster Gerüchte hat der Täter laut der französischen Zeitung Nice Matin allein gehandelt.

Aus vielen Ländern trafen Solidaritätsbotschaften in Frankreich ein. Kanzlerin Angela Merkel* zeigte sich „tief erschüttert über die grausamen Morde“ in der Basilika Notre-Dame. „Meine Gedanken sind bei den Angehörigen der Ermordeten und bei den Verletzten“, erklärte Merkel nach Angaben ihres Sprechers Steffen Seibert auf Twitter. Auch Spanien, Italien und die Niederlande verurteilten die Tat und sicherten Paris Beistand zu.

Anschlag in Nizza: Höchste Terror-Warnstufe in Frankreich

Update vom 29. Oktober, 13.33 Uhr: Höchste Terror-Warnstufe in Frankreich: Nach dem mutmaßlich islamistischen Anschlag von Nizza mit drei Toten hat Frankreich landesweit die höchste Terror-Warnstufe ausgerufen. Das teilte Regierungschef Jean Castex am Donnerstag in Paris mit. Castex verurteilte die „ebenso feige wie barbarische Tat, die das ganze Land in Trauer versetzt“. Am Freitag will die Regierung nach Angaben des Premiers in einer Krisensitzung über die Lage beraten.

Neben der Tat in Nizza mit drei Toten hat die Polizei im südfranzösischen Avignon einen mutmaßlichen Angreifer getötet, der Passanten mit einer Waffe bedroht haben soll (siehe Update vom 29. Oktober, 12.55 Uhr). Außerdem hat ein Mann am französischen Konsulat in Dschidda in Saudi-Arabien einen Wachmann angegriffen und leicht verletzt. Der Täter sei festgenommen worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur SPA am Donnerstag.

Messerattacke in Nizza: Präsident Emmanuel Macron wird in der französischen Stadt erwartet

Update vom 29. Oktober, 12.55 Uhr: Ein erneuter Messerangriff in Nizza schockiert Frankreich: Wie die Polizei laut der Nachrichtenagentur AFP mitteilte, hat ein mutmaßlicher Islamist drei Menschen mit einem Messer getötet, mindestens einem Opfer wurde die Kehle durchgeschnitten. Eine Frau und ein Mann sollen in der Basilika Notre-Dame gestorben sein. Das dritte Opfer habe zunächst in eine Bar fliehen können, sei dann aber an seinen Verletzungen erlegen. In den nächsten Stunden wird der französische Staatspräsident Emmanuel Macron in Nizza erwartet.

Kurz nach der Tat hat die Polizei im südfranzösischen Avignon einen mutmaßlichen Angreifer getötet, der Passanten mit einer Waffe bedroht haben soll. Derzeit gebe es keine Hinweise auf einen Terrorhintergrund, berichten Polizeikreise laut der Deutschen Presse-Agentur.

Nizza: Drei Tote nach Messerattacke in Kirche Basilika Notre-Dame

Update vom 29. Oktober, 11.56 Uhr: Bei einem Anschlag in der Basilika Notre Dame in Nizza sind am Donnerstagvormittag nach aktuellen Informationen drei Personen ums Leben bekommen. Zudem soll es sechs Verletzte geben. Das bestätigten Polizeikreise der Deutschen Presse-Agentur in Paris am Donnerstag. Der Tatverdächtige ist nach Angeben des Bürgermeisters von Nizza, Christian Estrosi, festgenommen worden. Die Polizei habe ihn mit Kugeln verletzt. Nach Informationen der französischen Zeitung Nice Matin werde derzeit nach möglichen Komplizen gesucht.

Die Basilika Notre-Dame ist eine bekannte Sehenswürdigkeit in Nizza und liegt im Stadtzentrum der Stadt. Eines Tweets des Bürgermeisters zufolge habe dieser bereits mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron telefoniert.

Der Präsident des Europaparlaments David Sassoli rief zur Geschlossenheit auf. „Wir haben die Pflicht, gemeinsam gegen Gewalt und gegen diejenigen zu stehen, die Hass anstacheln und verbreiten“, schrieb der Italiener am Donnerstag auf Twitter.

Polizisten der Eliteeinheit Raid treffen ein, um die Kirche Notre-Dame in Nizza nach einem Messerangriff zu durchsuchen.

Nizza-Attacke: Innenminister leitet umgehende Krisensitzung nach Messerattacke ein

Erstmeldung vom 29. Oktober, 10.25 Uhr: Nizza - Bei einer Messerattacke in der südfranzösischen Küstenstadt Nizza hat es Medienberichten zufolge mindestens einen Toten und mehrere Verletzte gegeben. Der Vorfall soll sich in der Nähe der Kirche Notre-Dame ereignet haben. Das berichtete der Nachrichtensender BFMTV am Donnerstag. Die Polizei riet, den Bereich zu meiden.

Der französische Innenminister Gérald Darmanin bestätigte einen Polizeieinsatz in der Innenstadt von Nizza auf Twitter. Er riet, die Umgebung zu meiden und schrieb zudem, er leite eine umgehende Krisensitzung im Innenministerium ein. Er hatte in den vergangenen Wochen, nach der Enthauptung eines Lehrers in Paris, mehrfach vor einer hohen Terrorgefahr gewarnt.

Nizza-Anschlag: Bürgermeister Christian Estrosi spricht von Terror

Der Bürgermeister von Nizza, Christian Estrosi, teilte auf Twitter mit, dass ein Tatverdächtiger festgenommen worden sei. Nach Ansicht des Bürgermeisters deutet vieles auf eine terroristisch motivierte Attacke hin. In einem weiteren Tweet berichtete Estrosi von drei Opfern. Zwei davon seien in der Kathedrale ums Leben gekommen. In einem Interview mit dem Nachrichtensender Franceinfo erklärte Estrosi, der Angreifer habe mehrmals „Allahu Akbar“ gerufen.

Die Pariser Anti-Terror-Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen. Dabei gehe es unter anderem um den Vorwurf des Mords in Verbindung mit einem terroristischen Vorhaben, bestätigte die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft gegenüber der dpa.

Die französische Zeitung Nice Matin berichtet, dass ein Opfer enthauptet worden sei. Zudem sollen sieben bis acht Schüsse zu hören gewesen sein. Vor 13 Tagen wurde in Paris ein Lehrer enthauptet. Dabei handelte es sich um einen terroristischen Angriff. (ph) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

Rubriklistenbild: © Valery Hache/AFP/dpa

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