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Germany

BSV Wulfen verpasst den Cup nur knapp

Im Finale gegen die Hertener Löwen lieferte das Team des Wulfener Trainers Gary Johnson am Sonntag drei Viertel lang eine starke Leistung ab.

Die ohne ihren etatmäßigen Aufbauspieler Mathias Perl angetretenen Löwen wurden vom BSV schon beim Ballvortrag unter Druck gesetzt. Vor allem Bryant Allen und Alexander Winck bereiteten Herten so Probleme. Das erste Viertel ging mit 20:19 noch an die Löwen, doch bis zum Seitenwechsel war Wulfen auf 36:29 vorbei gezogen und führte vor dem Schlussviertel mit 56:44.

„Dann“, da war sich Wulfens Sportlicher Leiter Philipp Lensing mit BSV-Vorsitzendem Christoph Winck einig, „haben wir das Spiel durch einige dumme Fehler aus der Hand gegeben.“ Hertens Semir Albinovic lief nun heiß und hatte mit seinen Dreiern maßgeblichen Anteil am Umschwung. In den Schlusssekunden hatte der BSV beim Stand von 65:66 noch einmal die Chance, die Partie für sich zu entscheiden. Der letzte Angriff sollte über Center Michael Haucke laufen. Der bekam auch den Ball, wurde aber von zwei Verteidigern gedoppelt, so dass er den Ball zu Steffen Piechotta passte. Dessen Wurfversuch verfehlte aber den Hertener Korb, der BSV foulte, und Herten nutzte einen der fälligen Freiwürfe zum 67:65-Endstand.

“Wir können mithalten“

„Schade“, meinte Christoph Winck, „aber wir haben gesehen, dass wir mithalten können. Die Finalniederlage war unnötig, aber Gary Johnson hat die Partien auch zum Testen genutzt und viel gewechselt. Wir freuen uns aufs nächste Jahr, da finden die Finalspiele des Vest-Cups bei uns in Wulfen statt.“

Den Einzug ins Endspiel in der Hertener Rosa-Parks-Gesamtschule hatten sich die Wulfener am Samstag durch einen 66:57 (39:36)-Erfolg über Citybasket Recklinghausen erkämpft. Hier war das Spiel genau andersherum verlaufen als das Finale. Wulfen hatte zunächst Schwierigkeiten, in die Partie zu finden, und Recklinghausen führte zunächst 13:5 (5. Minute) und 19:14 (10.). Als Bryant Allen besser traf, kam Wulfen jedoch in der 17. Minute zum Ausgleich (29:29) und ging mit einer Drei-Punkte-Führung in die Halbzeitpause.

Citybasket erspielte sich noch einmal eine 50:47-Führung vor dem Schlussviertel. Doch in dem übernahm dann wieder der BSV das Kommando. Ein Dreier von Jonas Kleinert zum 61:53 bedeutete nach 34 Minuten eine erstmals etwas komfortablere Führung, die Wulfen dann bis Spielende nicht mehr abgab.

Am Sonntag hielt sich Recklinghausen dafür mit einem 69:64-Sieg über die LippeBaskets Werne schadlos.

BSV (Herten-Spiel): Silic (2), Winck (4), F. Landwehr (o.E.); S. Landwehr (o.E.), Allen (24/3), Ajagbe (5), Terboven (4/1), Kleinert, Haucke (10), Bellscheidt (7/1), Vadder (5), van Buer, Piechotta (4), Peters.

BSV (RE-Spiel): Allen (16/1), Haucke (13), Kleinert (10/2), Terboven (7/2), Piechotta (6), Bellscheidt (4/1), Winck (4), Vadder (4), Ajagbe (2), van Buer, Silic, S. Landwehr

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