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Bundestagswahl 2021 im Landkreis Starnberg: Drei Gemeinden sind fertig

In unserem Ticker verfolgen Sie die Bundestagswahl 2021 in der Region Starnberg am Wahltag live. Mit allen lokalen News rund um die Abstimmung und allen Ergebnissen.

20.30 Uhr: Wörthsee hat sein Ergebnis komplett:

Erststimme


Kießling (CSU) 38,0
Wegge (SPD) 10,9
Groß (AfD) 4,6
Hundesrügge (FDP) 8,8
Neubauer (Grüne) 25,8
Ketterl (Linke) 2,15
von Rebay (FW) 4,78
Heinlein (Die Basis) 2,5

Zweitstimme


CSU 32,4
SPD 14,0
AfD 4,80
FDP 14,4
Grüne 23,1
FW 3,4
Linke 2,4
Die Basis 2,4

20.25 Uhr: Fast zwei Drittel im Wahlkreis sind ausgezählt, die Briefwahl fehlt vielfach aber noch. Der Trend bleibt, wie er war: Michael Kießling liegt mehr als 18 Prozent vorn, Martina Neubauer kommt auf rund 20 Prozent.

20.15 Uhr: Die Kandidaten beziehen angesichts des recht eindeutigen Trends Position. Rasso von Rebay (Freie Wähler) wollte eigentlich an die FDP herankommen (was nicht gelang), ist aber trotzdem zufrieden. Er sagt, Aiwangers Aussagen zum Impfen hätten den Freien Wählern einige Stimmen gekostet.

20.12 Uhr: Auch die Gemeinde Berg hat ein Ergebnis:

Erststimme


Kießling (CSU) 44,3
Wegge (SPD) 9,5
Groß (AfD) 5,4
Hundesrügge (FDP) 11,8
Neubauer (Grüne) 17,5
Ketterl (Linke) 1,3
von Rebay (FW) 5,2
Heinlein (Die Basis) 3,0

Zweitstimme


CSU 37,5
SPD 11,5
AfD 5,4
FDP 18,4
Grüne 14,7
FW 5,3
Linke 1,8
Die Basis 2,3

20.05 Uhr: Die erste Gemeinde im Landkreis hat komplett ausgezählt, nämlich Inning. Das Ergebnis:

Erststimme
Kießling (CSU) 40,3
Wegge (SPD) 12,1
Groß (AfD) 4,6
Hundesrügge (FDP) 10,1
Neubauer (Grüne) 21,4
Ketterl (Linke) 1,64
von Rebay (FW) 6,2
Heinlein (Die Basis) 1,64

Zweitstimme


CSU 35,8
SPD 14
AfD 5,0
FDP 15,5
Grüne 18.3
FW 4,7
Linke 1,97
Die Basis 1,43

19.50 Uhr: Derzeit - ausdrücklich: derzeit - sieht es so aus, als ob Michael Kießling Wahlkreisabgeordneter bleibt. Das heißt nicht, dass er der einzige Bundestagskandidat aus dem Landkreis bzw. Wahlkreis bleibt. Bei der Erststimme, der Direktwahl des Wahlkreisabgeordneten, gewinnt der oder die mit den meisten Stimmen - alle anderen sind raus, soweit sie keinen Listenplatz haben. Den haben tatsächlich nicht alle: Kießling hat keinen, Rainer Groß (AfD) nicht, und die Kandidaten von ÖDP, V-Partei3, Die Basis und Volt auch nicht. Carmen Wegge (SPD) steht auf Platz 20 der Bayern-Liste und damit Chancen, in den Bundestag einzuziehen. 2017 schickte Bayern 18 SPD-Abgeordnete nach Berlin bei damals 15,3 Prozent in Bayern. Laut BR-Hochrechnung kommt die SPD in Bayern auf wohl 17 Prozent. Ein ähnliches Szenario gilt für die FDP mit Britta Hundesrügge, die Listenplatz 18 in Bayern innehat. Je nach Abschneiden der FDP könnte sie in den Bundestag kommen. Martina Neubauer (Grüne) hat Listenplatz 31 inne und kaum Aussichten für einen Einzug über die Liste, auch wenn die Grünen dazugewonnen haben. Sicher weiß man das erst später. Rasso von Rebay (Freie Wähler) hat hingegen keine Chancen auf ein Büro in der Bundeshauptstadt: Listenplatz 53 in Bayern war sowieso chancenlos. Gleiches gilt für Christoph Raab (Die Partei).

Etwas anders sieht es bei Gerrit Huy aus Inning aus, die für die AfD im Wahlkreis Weilheim/Garmisch antritt und auf Listenplatz 12 der bayerischen AfD-Liste steht. Im bisherigen Bundestag hatte die AfD 14 Abgeordnete nach der Wahl 2017 bei 12,4 Prozent der Zweitstimmen, verliert laut Hochrechnung aber. Was das am Ende bedeutet - noch unklar.

19.36 Uhr: EIn Drittel der Bezirke im Wahlkreis ist ausgezählt, was faktisch 30 000 Wählern entspricht - von vermutlich etwa 170 000. Der Trend verfestigt sich im erwarteten Rahmen, nämlich einen Sieg von Michael Kießling (CSU). Er liegt 16 Prozentpunkte vor Martina Neubauer (Grüne): 37 zu 21. Carmen Wegge (SPD) liegt auf Platz 3 mit 12,7. Bleibt es dabei, hat die SPD bei der Erststimme verloren. Jedoch: Städte sind noch nicht dabei, Briefwähler faktisch auch nicht. Deswegen kann ein großer Wahlbezirk bereits Verschiebungen ergeben. Aus mehreren Gemeinden im Landkreis Starnberg liegt noch gar kein Ergebnis vor.

Bei der Zweitstimme sieht es anders aus. Die CSU steht bei 30,9, die SPD bei 15,5, die Grünen bei 18,9. FDP 12,5, AfD 7,4.

19.21 Uhr: Mehrere Kandidaten und Parteienvertreter verfolgen im Starnberger Landratsamt den Eingang der Ergebnisse. Coronabedingt konnten nur 35 Personen eingeladen werden. CSU-Kandidat Michael Kießling kam kurz vorbei, ist schon wieder woanders. Martina Neubauer erklärte mit Blick auf die Ergebnisse: „Wenn ich gleichauf mit dem Bundesergebnis bin, bin ich zufrieden.“ Aktuell darf sie es sein. Sie spricht von einem „deutlichen Regierungsanspruch“ und freut sich, dass die Grünen ihr Ergebnis wohl fast verdoppeln können.

Warten auf Ergebnisse: Szene aus dem Starnberger Landratsamt. Auf dem Bildschirm ebenfalls eine Landkreis-Vertreterin: Prof. Ursula Münch, Direktorin der Akademie für politische Bildung Tutzing.

19.18 Uhr: Noch sind die Ergebnisse lückenhaft, die Briefwähler fehlen fast völlig. Es gibt aber schon einige markante Daten: In Weßling liegt Grünen-Kandidatin Martina Neubau mit 31,52 gegen 31,04 Prozent von Michael Kießling vorn. Ausgezählt sind sechs von zehn Walhbezirken. Weßling war schon immer eine Hochburg der Grünen. Im Vorfeld hatten Prognosen ergeben, dass Neubauer auf jeden Fall Zweitplatzierte im Wahlkreis wird. Derzeit liegt Kießling knapp elf Prozent vor Neubauer auf Wahlkreisebene bei 74 von 366 ausgezählten Bezirken.

19.12 Uhr: Bei allen Zahlen muss gelten: Die Basis ist noch recht klein. Derzeit sind etwa 4600 Stimmzettel ausgewertet bei rund 100 000 Wahlberechtigten. Wie hoch die Wahlbeteiligung war, ist noch offen.

19.08 Uhr: Es werden schon ein paar Meldungen - 14 von 168 sind es, meist kleine Wahllokale. Der Trend bleibt: Kießling 34,82, Wegge 11,53, Groß 6,55, Hundesrügge 8,36, Neubauer 26, Ketterl (Linke) 2,39, von Rebay 5,44.

Für den ganzen Wahlkreis (mit Landsberg und Germering) gilt: 57 von 366 Bezirken ausgezählt - Kießling 38, Wegge 11,8, Groß 7,4, Hundesrügge 7,9, Neubauer 20,8, von Rebay 5,1.

18.50 Uhr: Auch aus dem Landkreis Starnberg liegen erste Ergebnisse vor, so aus Tutzing und Weßling. Sechs von 168 Bezirken sind ausgezählt, die allerdings kaum Wähler hatten - knapp 900 und damit eine Wahlbeteiligung von rechnerisch 12 Prozent. Doch Vorsicht: Der große Rest hat Briefwahl gemacht. Trend bisher: Kießling 34,8, Hundesrügge 8,5, Neubauer 24,1, Wegge 12, Groß 6, von Rebay 7. Im Landkreis Landsberg sind fast 20 Prozent der Wahlbezirke ausgezählt, klarer Trend für Kießling mit 41 Prozent. Allerdings ist auch das noch nicht sehr aussagekräftig.

Bei den Zweitstimmen deutet sich das erwartete Bild an: Die CSU bleibt vorne, verliert aber kräftig - derzeit sind es weniger als 30 Prozent (29,5). Die Grünen liegen bei 21,4, die SPD liegt bei 15,2, die FDP bei 12,4, die AfD bei 7,1, FW 5,2. Wie gesagt, wegen der geringen Zahl an ausgezählten Stimmen ist es nicht mehr als ein erster Trend.

18.28 Uhr: Aus dem Landkreis gibt es noch keine Ergebnisse, aber aus dem Landkreis Landsberg - aus einem Wahllokal der Gemeinde Weil. Dort gewinnt Michael Kießling (CSU) klar mit 42,39 Prozent. Allerdings wurden dort insgesamt nur 92 Stimmen ausgezählt, der Bezirk hat 193 Wahlberechtigte. Auf Platz 2 Rainer Groß (AfD) mit 18,5 Prozent, auf 3 Rasso von Rebay (Freie Wähler) mit 9,8 Prozent. Aussagekräftig ist das allerdings nicht. Aus dem Nachbarkreis kommen weitere Ergebnisse, inzwischen sind es vier. Inzwischen liegt Kießling mit etwa 42 Prozent vorne, Martina Neubauer (Grüne) mit 16,6 auf 2, Carmen Wegge (SPD) auf 3 mit 10,2. Schon diese wenigen weiteren Ergebnisse zeigen, dass das erste Ergebnis keinen Trend zeigte.

18.20 Uhr: Die Auszählung läuft, und sie könnte länger dauern als in den vergangenen Wahljahren - auch wegen Corona, weil Hygieneregeln gelten. Aus den kleineren Wahlbezirken im Landkreis dürften dennoch bald Ergebnisse vorliegen, weil angesichts der Briefwahlquote weniger Stimmzettel in den Urnen liegen und deswegen schneller ausgezählt werden kann. Aussagekräftige Ergebnisse werden allerdings erst später am Abend vorliegen.

18.05 Uhr: Die Wahllokale sind geschlossen, die Auszählung beginnt in diesen Minuten. Bis erste Ergebnisse aus dem Landkreis bzw. Wahlkreis vorliegen, wird es allerdings noch etwas dauern. Zur Überbrückung die Prognose, die sich dann doch etwas von den jüngsten Umfragen unterscheidet - die gibt es hier.

17.05 Uhr: Bis etwa eine Stunde vor Schließung der Wahllokale verlief die Bundestagswahl weitgehend problemlos. Es habe, wie bei jeder Wahl, Fälle gegeben, in denen neu zugezogene Einwohner nicht im Wählerverzeichnis standen, berichtete Kreiswahlleiter Holger Albertzarth auf Anfrage. Die Probleme habe man lösen können. In einigen wenigen kleinen Wahlbezirken bestand die Gefahr, dass um 18 Uhr weniger als 50 Stimmzettel in der Urne liegen - dann dürfte dort nicht ausgezählt werden, weil bei so geringen Wählerzahlen das Wahlgeheimnis nicht mehr als gesichert gilt. Folge: Die Stimmzettel würden einem anderen Wahllokal zugeschlagen und dort ausgezählt. Bei zwei Bezirken im Landkreis Starnberg verflog die Gefahr, weil mehr Wähler kamen. Wie es im Landkreis Landsberg aussieht, zeigt sich erst am Abend.

16.30 Uhr: Noch 90 Minuten bis zur Schließung der Wahllokale - Zeit, auf Ergebnisse zu schauen. Die werden freilich nicht kurz nach 18 Uhr vorliegen, schließlich muss erst ausgezählt werden. Einige kleinere Wahlbezirke werden recht schnell melden, was dann allerdings nicht viel aussagt. Zumal: Bei einer Briefwahlquote von 50 und mehr Prozent wird die Auszählung wohl etwas länger dauern als 2017, auch wenn die Gemeinden die Briefwahlkapazitäten erhöht haben. Denn: Zwar dürfen am Nachmittag der erste Umschlag geöffnet und der Umschlag mit dem Stimmzettel in die Urne geworfen werden, bei der Auszählung muss aber erst ein Umschlag geöffnet werden. Zudem sind in Briefwahlbezirken in der Regel mehr Stimmzettel auszuzählen als in Urnenbezirken. Beispiel von 2017 in Starnberg: In einem Innenstadt-Wahlbezirk mit 1052 wahlberechtigten kamen 447 an die Urne, also waren 447 auszuzählen. Briefwahlbezirke waren damals um die 1000 Stimmzettel groß, die auch vorlagen. Mit einem vorläufigen Endergebnis dürfte nicht vor 22 Uhr zu rechnen sein.

15.35 Uhr: Ein Wahlsonntag ist für viele nach wie vor eine besondere Sache. Bevor sich das Ehepaar Sedlmayr mit den Zwillingen Jakob und Anna auf den Weg in die Weilheimer Altstadt zum Eisessen gemacht hat, haben Julia und Johann Sedlmayr noch schnell im Vereinsheim im Frieding ihr Kreuz gemacht. Dem gebürtigen Andechser sei es dieses Jahr besonders schwer gefallen, eine Entscheidung zu treffen. „Ich war lange unentschlossen“, sagt er. Das Programm der verschiedenen Parteien habe sich oft geähnelt. Auch mit den Kanzlerkandidaten sei Sedlmayr nicht zu hundert Prozent zufrieden. „Keiner überzeugt so richtig.“

Erst wählen, dann zum Eisessen: Johann und Julia Sedlmayr mit Zwillingen Anna und Jakob (4).

14.35 Uhr: Allein in Gauting sind rund 200 Wahlhelfer im Einsatz, die sich um die Abwicklung der Wahl kümmern. Dafür gab es ein süßes Dankeschön: Bürgermeisterin Dr. Brigitte Kössinger kam vorbei und verteilte Süßigkeiten.

Dank für Wahlhelfer: Gautings Bürgermeisterin Dr. Brigitte Kössinger (l.) verteilte Süßigkeiten.

13.05 Uhr: An diesem Wahltag sind im Landkreis Starnberg mehr als 1400 Wahlhelfer im Einsatz, die tagsüber die Wahlräume besetzen und ab 18 Uhr auszählen. Eine davon ist Christa Martini aus Herrsching, die schon um die 20 Wahlen mitgemacht hat und dem Starnberger Merkur Kurioses berichtet hat und von einem Gänsehautmoment.

10.05 Uhr: Im Landkreis Starnberg sind rund 100 000 Wahlberechtigte aufgerufen, ihre Stimme bei der Bundestagswahl abzugeben. Mehr als jeder zweite hat das bereits getan - per Briefwahl. Schon zwei Wochen vor der Wahl lag die Briefwahl-Quote in einigen Gemeinden bei 50 und mehr Prozent. Ein Trend, der sich seit Jahren abzeichnet, denn schon 2017 lag die Briefwahl-Quote bei mehr als 40 Prozent. Der Landkreis hat bei Bundestagswahlen stets eine sehr hohe Beteiligung, anders als bei anderen Wahlen. 2017 waren es 84,39 Prozent. In einigen Gemeinden ging die Beteiligung auf 90 Prozent zu. Das gilt auch für andere Wahlen: Bei der Landtagswahl 2017 waren es 80,1 Prozent, auch bei der Europawahl waren es mit 71,9 Prozent vergleichsweise viele Wähler. Bei der Kommunalwahl 2020 waren es bei der Kreistagswahl hingegen gerade 62,4 Prozent.

Wahlbeteiligungen bei Bundestagswahlen im Landkreis Starnberg

Wahlsonntag, 8.44 Uhr: Guten Morgen! Schon gewählt? Nein? Dann aber los. Wir begleiten Sie heute durch den Wahltag im Landkreis Starnberg.

Bundestagswahl 2021: Alle Ergebnissefür die Region Starnberg, Bayern und Deutschland auf Merkur.de

Die Spannung steigt. Um 18 Uhr am 26. September 2021 schließen die Wahllokale. Dann wird es eine erste deutschlandweite Prognose für den Ausgang geben, die Sie live auf Merkur.de finden. Parallel zählen die freiwilligen Wahlhelfer in jedem Wahlbezirk die Stimmen aus. Am schnellsten erfahren Sie die lokalen Ergebnisse, sobald vorhanden, in diesem Ticker. Wie hat meine Gemeinde abgestimmt? Welcher Direktkandidat gewinnt in meinem Wahlkreis mit welchem Ergebnis? Antworten auf diese beiden Fragen finden Sie als erstes hier im Ticker.

Alle Ergebnisse aus Bayern finden Sie übersichtlich in unserer interaktiven Wahlkarte:

Weitere Zahlen und Daten zur Bundestagswahl 2021 finden Sie in unserer großen Bundestagswahl-Daten-Übersicht für Deutschland.

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