Germany

Bundeswehr-Eliteeinheit KSK bleibt bestehen – und bekommt neuen Kommandeur

Die unter anderem wegen rechtsradikaler Vorfälle in die Kritik geratene Bundeswehr-Eliteeinheit KSK (Kommando Spezialkräfte) bleibt bestehen. Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) teilte dies am Dienstag den Obleuten des Bundestags-Verteidigungsausschusses mit, wie das Ministerium erklärte. Die Ministerin habe entschieden, „dass das reformierte Kommando Spezialkräfte (KSK) fortbestehen wird“. Kramp-Karrenbauer betonte: „Klar ist, dass wir die einzigartigen militärischen Fähigkeiten brauchen, die im KSK vorhanden sind.“

Gehe der Verband den eingeschlagenen Weg konsequent weiter, „wird er auch künftig ein strategisches Instrument der Sicherheitsvorsorge im nationalen Rahmen und im Verbund mit unseren Partnern sein“.

Grundlage ihrer Entscheidung seien die Empfehlungen des Bundeswehr-Generalinspekteurs Eberhard Zorn und ein Besuch beim KSK in Calw am Montag gewesen, erklärte Kramp-Karrenbauer. Dort habe sie sich davon überzeugt, „dass im Verband ein positiver Wandel eingesetzt hat und der überwiegende Teil der Soldatinnen und Soldaten die Reformen mitträgt und aktiv umsetzt“.

Ansgar Meyer übernimmt

Unterdessen wird der Kommandeur des letzten deutschen Einsatzkontingents in Afghanistan, Brigadegeneral Ansgar Meyer, neuer Kommandeur des KSK. Er werde zum 1. September Brigadegeneral Markus Kreitmayr ablösen, sagte Kramp-Karrenbauer laut dpa ebenfalls den Obleuten im Verteidigungsausschuss.

Kreitmayr leitet einen als erfolgreich bewerteten Reformprozess des KSK nach rechtsradikalen Vorfällen. Er ist aber selbst in die Kritik geraten, weil er im KSK eine Sammelaktion für verschwundene und nicht nach den Regeln aufbewahrte Munition veranlasst hatte.

Die Staatsanwaltschaft Tübingen prüft den Anfangsverdacht eines Verstoßes gegen Paragraf 40 des Wehrstrafgesetzes, wie der Leitende Oberstaatsanwalt Matthias Grundke Anfang April erklärt hatte. Dies sei vergleichbar mit dem Straftatbestand der Strafvereitelung. Bis zu einem rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens gilt Kreitmayr als unschuldig. Er hat sich zu dem Sachverhalt bislang nur intern, nicht aber öffentlich geäußert.

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