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Burkhard Hose übergibt Unterschriften gegen Segnungsverbot

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Gegen das Segnungsverbot homosexueller Paare hat der Würzburger Hochschulpfarrer Burkhard Hose zusammen mit seinem Priester-Kollegen Bernd Mönkebüscher aus Hamm, der sich vor zwei Jahren öffentlich als homosexuell outete, eine Unterschriftenaktion gestartet. Am Samstag hat Hose 2600 Unterschriften dem Zentralkomitee des deutschen Katholiken (ZdK) in Bonn übergeben. "Der Wunsch aller Unterzeichner ist es, das auch homosexuelle Paare gesegnet werden können", sagt er. Seelsorger, Pfarr- und Gemeindereferenten, Diakone, Priester und zahlreiche Ordensleute aus allen deutschen Diözesen haben mit ihrem Namen unterschrieben.

Leidensdruck ist groß

 "Als Initiatoren sind wir überwältigt von der großen Resonanz, die unsere Unterschriftenaktion #mehrSegen gefunden hat", so der Hochschulpfarrer. "Das starke Echo, das unsere Aktion unter Hauptamtlichen in der katholischen Kirche ausgelöst hat, ist einmal mehr Beleg für den Leidensdruck, unter dem viele von ihnen stehen." Für Hose ist das ein deutliches Signal.

Am 15. März gab die vatikanische Glaubenskongregation in einer Stellungnahme bekannt: Jede Segnungsform, die gleichgeschlechtliche Partnerschaften anerkenne, sei unzulässig. Noch am selben Tag haben die beiden Priester Burkhard Hose und Bernd Mönkebüscher ihre Unterschriftenaktion gestartet.

Volle Anerkennung für Homosexuelle gefordert

Entgegengenommen haben die Unterschriften Birgit Mock vom ZdK und Bischof Helmut Dieser. Beide sind Vorsitzende des Synodalforums, das sich mit dem Thema Sexualität und gelingende Partnerschaften beschäftigt. "Wir wollen damit einen Reformprozess in Gang bringen und erreichen, dass die Lehre geändert wird", sagt Hose. Auch der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Bischof Georg Bätzing hat die Unterschriften erhalten. "Wir verbinden damit die Erwartung, dass gleichgeschlechtliche liebende Paare künftig nicht nur die Möglichkeit einer kirchlichen Segnung erhalten, sondern volle Anerkennung erfahren", sagt der Hochschulpfarrer.

Wird die Unterschriftenaktion auch in Rom wahrgenommen? "Die deutschen Bischöfe könnten sich zusammenschließen und für eine Änderung der Lehre in Rom eintreten", sagt Hose. Ob dies allerdings geschieht, ist noch unklar. "Wir werden die Diskussion um dieses Thema aufmerksam verfolgen", sagt der Würzburger Studentenpfarrer.

Die Unterschriftenaktion sei jetzt auch für alle Menschen geöffnet, die nicht hauptamtlich in der Kirche tätig sind. Unter folgendem Link finden sich hierzu Informationen und die Möglichkeit zu unterzeichnen: aktion.publik-forum.de

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