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CDU fordert Aufhebung der Maskenpflicht im Freien

Mit den sinkenden Corona-Zahlen werden die Forderungen nach einem schrittweisen Ende der Maskenpflicht lauter. Nachdem sich Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ebenso wie SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach für eine Aufhebung der Maskenpflicht im Freien ausgesprochen hat, kommt Unterstützung auch von der CDU-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen liege in Hamburg stabil unter 20, daher sei es an der Zeit, die noch an einigen Orten geltende Pflicht aufzuheben, heißt es in einer Pressemitteilung vom Montag.

„Das Ansteckungsrisiko im Freien ist nach Experteneinschätzung eher gering, und daher ist die Maskenpflicht draußen an der frischen Luft bei der gegenwärtig geringen Inzidenz und Beachtung der Abstandsregeln nicht mehr länger zu rechtfertigen“, erklärte CDU-Fraktionschef Dennis Thering am Montag. In geschlossenen Räumen hält er die Pflicht zum Tragen von Masken aber weiter für sinnvoll.

Am Wochenende hatte unter anderen Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) ein rasches Ende von Vorgaben zum Maskentragen gefordert und am Montag dazu gesagt: „Wer die längerfristige Aufrechterhaltung der allgemeinen Maskenpflicht möchte – egal, ob in Innenräumen oder im Freien –, muss dafür die gesetzliche Grundlage schaffen. Die gibt es bei einer dauerhaften Sieben-Tage-Inzidenz von unter 35 nicht“, sagte Kubicki der Deutschen Presse-Agentur.

Hamburg vergibt kurzfristig 14.000 neue Impftermine

Am Montag ist die Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle um 42 angestiegen. Das sind 35 Fälle mehr als am Sonntag und 16 mehr als am Montag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg im Vergleich zum Vortag leicht von 15,1 auf 15,9. Vor einer Woche hatte sie noch bei 20,7 gelegen. Dies teilte die Gesundheitsbehörde am Mittag im Internet mit.

Laut Robert-Koch-Institut (RKI) sind in Hamburg seit Beginn der Pandemie 1580 Menschen (Stand Sonntag) an oder im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorbenen. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie laut Gesundheitsbehörde nachweislich 76.927 Bürger der Hansestadt mit Sars-CoV-2 infiziert. Davon gelten nach RKI-Schätzungen 74.200 als genesen.

In Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Freitag 56 Covid-19-Patienten behandelt, davon 30 auf Intensivstationen. Neuere Zahlen liegen nicht vor.

Weil Hamburg eine Biontech/Pfizer-Sonderlieferung erhalten hat, werden am Montagmittag kurzfristig 14.000 Termine für die Corona-Erstimpfung im Hamburger Impfzentrum freigeschaltet. „Sie werden, wie angekündigt, nur an Personen vergeben, die aufgrund der Priorisierung einen Anspruch auf bevorzugte Impfung haben“, sagte ein Sprecher der Sozialbehörde am Montag.

Am Sonntag erhielten nach Behördenangaben in Hamburg 7057 Menschen eine Corona-Schutzimpfung. Damit sind nun 836.798 Bürger der Stadt mindestens einmal geimpft worden, 467.818 erhielten zudem bereits ihre Zweitimpfung.

Die Corona-Bilanz der Polizei

Die Hamburger haben sich am Wochenende über das schöne Wetter und die neuen Freiheiten gefreut. Die Außenbereiche der Restaurants und Cafés waren gut besucht, auch an Alster und Elbe versammelten sich wieder viele, vor allem junge Menschen. Im Gegensatz zu den vergangenen Wochen blieb es aber etwas ruhiger, die Polizei musste nur vereinzelt einschreiten. „Es gab hier und dort größere Ansammlungen, aber es war nicht problematisch“, sagte ein Sprecher der Hamburger Polizei am Sonntag.

So hätten sich am Falkensteiner Ufer in Blankenese sowie in den angrenzenden Parks etwa 400 bis 500 Jugendliche aufgehalten. Auch im Stadtpark seien insgesamt 1500 bis 1800 Menschen unterwegs gewesen, darunter vermehrt jugendliche Gruppen. Es habe Ansprachen gegeben, teilweise auch Platzverweise, mehrere Strafanzeigen, eine vorläufige Festnahme und ruhestörenden Lärm. Allerdings sei die Lage nicht mit den letzten Tagen vergleichbar gewesen, es gab keine größeren Einsätze. Im Schanzenviertel herrschte zudem weiterhin Alkoholverbot.

Viele Menschen schauten in Grüppchen die Spiele der Fußball-Europameisterschaft in der Innen- und Außengastronomie. So waren unter anderen das „Hofbräu Wirtshaus Speersort“ am Rathaus und das „Old MacDonald“ in Eimsbüttel gut besucht. „Die Leute sind einfach froh darüber, wieder zu uns kommen zu dürfen – die EM kommt da noch on top“, sagte der Geschäftsführer von „Old MacDonald“. Eine Leinwand, mehrere Fernseher und 250 Sitzplätze stünden hier im Außenbereich zur Verfügung. Am Freitag seien sie ausgebucht gewesen.

Auch im „Hofbräu Wirtshaus“ war die Stimmung ausgelassen. „Es gab für uns sehr viel zu tun“, berichtete eine Angestellte. Den Corona-Regeln wird mit einer begrenzten Anzahl an Gästen an einem Tisch und der Kontaktnachverfolgung mit der Luca-App nachgekommen. Auf dem Spielbudenplatz auf St. Pauli standen am Freitagabend 15 TV-Geräte zur Übertragung des ersten EM-Spiels bereit. Hier hätten 590 Menschen Platz gehabt. Aber nicht alle Plätze waren belegt.

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