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Corona im Sport: NBA plant Saisonstart noch vor Weihnachten

Köln -

Weltweit bemühen sich Regierungen, die Coronavirus-Pandemie einzudämmen. Die Sportwelt steht weitgehend still. Die Ereignisse im Newsblog.

NBA plant Saisonstart noch vor Weihnachten 

8.30 Uhr: Die nordamerikanische Basketball-Profiliga NBA plant einen Saisonstart noch vor Weihnachten. Wie verschiedene US-Medien, darunter die Agentur AP und das Sportportal ESPN, übereinstimmend berichten, hat die Liga den Besitzern der Teams am Freitag (Ortszeit) einen Start am 22. Dezember vorgeschlagen. Eine Entscheidung wurde bei dem Treffen nicht gefällt, zumal bis Ende des Monats noch Verhandlungen mit der Spieler-Organisation NBPA laufen.

Die reguläre Saison soll den Plänen zufolge wegen der Corona-Pandemie ein wenig verkürzt werden und für jedes Team 72 statt wie sonst üblich 82 Spiele umfassen. Somit wäre ein Saisonende im Juni möglich, und damit auch rechtzeitig vor dem anvisierten Beginn der Olympischen Sommerspiele 2021 in Tokio.

Daneben soll es weitere Anpassungen bei den Spielplänen geben, um unter anderem die Zahl der Kontakte und Reisen zu verringern. Das All-Star-Wochenende in Indianapolis wird wohl ausfallen müssen. Eine abgeschottete sogenannte Blase, wie sie die NBA in der abgelaufenen Saison in den Playoffs in Florida eingerichtet hatte, soll es vorerst nicht geben. In Orlando hatten die Los Angeles Lakers vor zwei Wochen ihre 17. Meisterschaft gefeiert.

BVB-Profi Can positiv auf Corona getestet - Revierderby nicht gefährdet

18 Uhr: Emre Can vom Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund ist als dritter deutscher Nationalspieler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der 26-Jährige, der die Champions-League-Reise unter der Woche zum Auswärtsspiel bei Lazio Rom (1:3) aufgrund einer Sperre nicht hatte mitmachen können, sei aktuell symptomfrei und befinde sich in häuslicher Isolation. Das teilte der BVB mit.Alle weiteren Testergebnisse von Spielern und Staff ergaben am Freitag ein negatives Resultat. Einer Austragung des Revierderbys gegen Schalke 04 am Samstag (18.30 Uhr/Sky) „steht nichts im Wege“, hieß es in der BVB-Mitteilung. Nach einem „intensiven Austausch mit dem Dortmunder Gesundheitsamt“ wurde lediglich die ursprünglich für 17.00 Uhr angesetzte Trainingseinheit am Freitag kurzfristig auf 18.30 Uhr verschoben.

Vor Can hatten sich aus dem DFB-Team bereits Ilkay Gündogan vom englischen Spitzenklub Manchester City sowie Serge Gnabry von Rekordmeister Bayern München mit COVID-19 infiziert.  

Ibrahimovic erneut positiv auf Corona getestet

22.30 Uhr: Der schwedische Fußballstar Zlatan Ibrahimovic wird seine Corona-Infektion nicht los. Ein am Donnerstag durchgeführter Test wies erneut ein positives Ergebnis aus, der Stürmer des italienischen Spitzenklubs AC Mailand war erstmals am 24. September positiv getestet werden. Auch der Brasilianer Leo Duarte, Teamkollege von Ibrahimovic bei Milan, ist noch nicht genesen.In Italien sind derzeit mehrere Klubs mit Coronafällen konfrontiert. Am Donnerstag meldete Inter Mailand positive Tests bei den Spielern Alessandro Bastoni, Milan Skriniar, Radja Nainggolan und Roberto Gagliardini. Beim FC Genua sind die 17 bereits infizierten Profis erneut positiv getestet worden.

Zwei Fälle wurden auch beim Zweitligisten Monza Calcio gemeldet, dem neuen Klub des ehemaligen Bundesligaprofis Kevin-Prince Boateng.

Draisaitls Teamkapitän McDavid positiv auf Corona getestet

Leon Draisaitls Kollege Connor McDavid von den Edmonton Oilers ist positiv auf Covid-19 getestet worden. Das gab der Club aus der nordamerikanischen Eishockey-Liga NHL am Montag (Ortszeit) bekannt. Der 23 Jahre alte Teamkapitän fühle sich trotz milder Symptome wohl, habe sich aber in Quarantäne begeben und befolge nun die Protokolle, hieß es.

McDavid gilt als einer der besten Spieler der NHL. In der verkürzten regulären Saison war er mit 34 Treffern und 63 Vorlagen zweitbester Scorer der Liga hinter seinem ein Jahr älteren Teamkollegen Draisaitl, der auch zum wertvollsten Spieler der abgelaufenen Saison gewählt wurde. Trotz ihres Sturmduos und Heimvorteils waren die Oilers überraschend bereits in der Qualifikation für die Playoffs gegen die Chicago Blackhawks ausgeschieden.

Die NHL hatte von Anfang August bis Ende September ihre Saison in Edmonton und Toronto in zwei sogenannten Blasen mit 24 Teams beendet - dabei hatte es laut Liga bei 33 394 Tests keinen einzigen positiven Fall gegeben. Zuvor waren während der Corona-Unterbrechung der Saison 45 Spieler positiv getestet worden, deren Namen nicht bekannt gegeben wurden.

Bundesligaspiel Schalke 04 gegen Werder Bremen findet ohne Zuschauer statt

09.14 Uhr: Wegen der Entwicklung der Corona-Fallzahlen in Gelsenkirchen findet das Spiel zwischen den Fußball-Bundesligisten Schalke 04 und Werder Bremen am Samstag (18.30 Uhr/Sky) entgegen der ursprünglichen Planungen ohne Zuschauer statt. Das gaben die Gelsenkirchener am frühen Morgen bekannt. Da die Sieben-Tage-Inzidenz am Samstag bei über 35 Fällen lag, mussten die Behörden reagieren und die Zulassung von Fans untersagen. Am Freitagmorgen hatte der Wert noch bei 33,4 gelegen.

Laut Beschluss der Bundesländer dürfen 20 Prozent der Kapazität, auf Schalke also 12.454 Besucher, ins Stadion, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz unter 35 liegt. Es war offen, ob der Klub dieses Kontingent komplett ausschöpfen wollte. Am Donnerstag hatte Schalke die Kartenzuteilung an die Fans gestartet, das Geld werde nun „schnellstmöglich über die jeweils gewählte Zahlungsform zurückerstattet“.

Es bleibt damit in vieler Hinsicht eine schwierige Saison für Königsblau. Der Auftakt bei Bayern München ging am vergangenen Wochenende mit 0:8 verloren, vor dem Spiel gegen Bremen wurde der Klub nun zudem durch einen Coronafall innerhalb der Mannschaft aufgeschreckt.

Der namentlich nicht genannte Spieler sei seit Bekanntwerden des Ergebnisses in häuslicher Quarantäne, alle weiteren Tests der Mannschaft seien negativ ausgefallen. „Da sind einige Gedankengänge hinfällig“, sagte Trainer David Wagner dennoch: „Die Gesundheitsbehörden übernehmen jetzt.“

Ob gegen Werder weitere Spieler als Kontaktpersonen nicht eingesetzt werden dürfen, war am Freitag zunächst nicht klar. „Ich halte bei den Ergebnissen jedes Mal die Luft an“, berichtete der Coach, der nach der Horrorserie von 17 Bundesligaspielen ohne Sieg um seinen Job kämpft. Schon das Trainingslager in Österreich hatte ein Coronafall empfindlich gestört.

Borussia Mönchengladbach vermeldet positiven Corona-Test

Abwehrspieler Jordan-Louis Beyer vom Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach ist positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Dies gab der Club am Freitag bekannt. Der 20-Jährige, der beim vorherigen Test wie alle anderen getesteten Personen noch negativ getestet worden war, zählte bislang nicht zum Kader in den bisherigen Pflichtspielen und befindet sich nun in häuslicher Quarantäne.

Die Austragung des Bundesligaspiels gegen Union Berlin am Samstag (15.30 Uhr/Sky) ist davon nicht betroffen. Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt müsse kein weiterer Spieler und kein Mitglied des Trainer- und Betreuerstabs in Quarantäne. (dpa)

Corona: Stürmer-Star Ibrahimovic positiv getestet

16.15 Uhr: Stürmer-Star Zlatan Ibrahimovic (38) vom AC Mailand ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das gaben die Italiener vor dem Spiel in der Europa-League-Qualifikation gegen den norwegischen Klub FK Bodo/Glimt am Donnerstagabend bekannt. „Wir haben die zuständigen Gesundheitsbehörden informiert und der Spieler hat sich umgehend in Quarantäne begeben“, teilte Milan mit. Alle anderen Tests beim Team des Schweden seien negativ ausgefallen.

Ibrahimovic war zur laufenden Saison zu den Rossoneri zurückgekehrt und hatte am 1. Spieltag der Serie A zuletzt einen perfekten Einstand gefeiert. Beim ungefährdeten 2:0 gegen FC Bologna erzielte der exzentrische Angreifer beide Treffer (35./51., Foulelfmeter). „Ich bin wie Benjamin Button. Ich wurde alt geboren, und ich werde jung sterben“, sagte der bald 39-Jährige danach.

Fußball-Nationalspieler Ilkay Gündogan positiv auf Coronavirus getestet

12.10 Uhr: Der deutsche Fußball-Nationalspieler Ilkay Gündogan von Manchester City ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der englische Vizemeister am Montag mit. Der 29-Jährige befolgt nach Angaben des Vereins nun die Corona-Richtlinien der Premier League und der britischen Regierung und befindet sich in einer zehntägigen Selbstisolation. „Jeder im Club wünscht Ilkay eine schnelle Genesung“, hieß es in der Mitteilung. Weitere Angaben machte der Verein von Trainer Pep Guardiola nicht. Gündogan fehlt City damit auch am Montagabend im Gastspiel bei den Wolverhampton Wanderers.

20.000 Zuschauer für Formel1-Rennen am Nürburgring zugelassen

11.12 Uhr: Für das Formel-1-Rennen auf dem Nürburgring Mitte Oktober sind 20 000 Zuschauer zugelassen. Das teilte die Kreisverwaltung Ahrweiler als zuständige Gesundheitsbehörde am Montag mit. Das Formel-1-Wochenende vom 9. bis zum 11. Oktober ist das erste Gastspiel der Motorsport-Königsklasse in der Eifel seit sieben Jahren. „Wenn am 11. Oktober der Titel „Großer Preis der Eifel“ verliehen wird, ist das weit über die Grenzen des Motorsports hinaus eine Werbung für die Eifel, in der die Formel 1 auch ein Stück Identität ist“, teilte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) mit.

„Dummheit oder Arroganz“ – Merz wettert gegen Bayern-Bosse

8.27 Uhr: Der CDU-Politiker Friedrich Merz hat die Chefetage des FC Bayern München für das enge Beieinandersitzen beim Bundesliga-Aufakt scharf kritisiert. „Mein Gedanke, bei dem, was ich da gesehen habe: Dummheit oder Arroganz“, sagte der Kandidat für den Bundesvorsitz der Partei der „Bild“-Zeitung (Montag). Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte sich am Sonntag bereits reumütig gezeigt und mit Blick auf die geltenden Einschränkungen in der Corona-Krise ein angemesseneres Verhalten versprochen. „Wir sind uns alle einig, dass das Bild nicht vorbildlich war. Wir werden das ändern“, sagte er in der TV-Sendung „Sky90“.

Auch Bayern-Präsident Herbert Hainer äußerte sich im „Kicker“ entsprechend: „In Zukunft werden wir uns absolut regelkonform verhalten.“ Beim 8:0 zum Bundesliga-Auftakt gegen den FC Schalke 04 am Freitagabend in der Allianz Arena hatten die Vereinsvertreter der Bayern und auch der Gäste aus Gelsenkirchen ohne Abstand und Mund-Nasen-Schutz auf der Ehrentribüne eng zusammengesessen.

Rummenigge sprach auch von einem Missverständnis in der Auslegung der Corona-Vorgaben. Der 64-Jährige berief sich wie schon sein Vorstandskollege Oliver Kahn auf Bestimmungen in der bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, die grundsätzlich einen Aufenthalt im öffentlichen Raum in Gruppen von bis zu zehn Personen gestattet. Aber er ergänzte einsichtig: „Beim nächsten Spiel werden wir den notwendigen Abstand halten, wenn das gewünscht ist.“

Veranstalter enttäuscht über neues Zuschauerlimit bei French Open

11.57 Uhr: Enttäuschung in Paris: Statt der zuletzt geplanten 11.500 Menschen pro Tag dürfen bei den French Open nun nur noch 5000 Zuschauer auf die Anlage. „Das ist ein schwerer Schlag für den französischen Tennisverband (FFT) und alle Liebhaber des kleinen gelben Balls“, schrieb die Tageszeitung „Le Parisien - Aujourd'hui en France“ am Freitag.

Anderthalb Wochen vor dem Grand-Slam-Turnier vom 27. September bis 11. Oktober hatte die Polizeipräfektur der Hauptstadt am Donnerstag die neue Begrenzung angeordnet. Hintergrund ist die sich verschlechternde Corona-Lage in der Hauptstadtregion.

Zugelassen sind nun 5000 Zuschauer pro Tag auf der gesamten Anlage. Bei früheren Ausgaben wurden bis zu 40 000 Besucher pro Tag bei dem weltbekannten Turnier gezählt.

Bundesliga-Eröffnungsspiel in München doch ohne Zuschauer

13.53 Uhr: Wegen der gestiegenen Infektionszahlen in München dürfen beim Eröffnungsspiel der Fußball-Bundesliga zwischen dem FC Bayern und dem FC Schalke 04 am Freitagabend nun doch keine Zuschauer dabei sein. Das entschied die Stadt München am Donnerstag. Davor war noch auf 7500 Fans in der Allianz Arena gehofft worden.

Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) sprach in einer Mitteilung von einem „falschen Signal“ und verwies auf aktualisierte Corona-Werte des Robert Koch-Instituts. Demnach ist die Inzidenzzahl in München über Nacht von unter 34 auf 47,6 gestiegen. „Für mich bedeutet dieser hohe, jetzt auch vom RKI bestätigte Inzidenzwert, dass wir über deutlich einschneidendere Einschränkungen im öffentlichen Leben zumindest nachdenken müssen. Und da kann ich nicht zeitgleich Tausende Fans in die Stadien lassen“, sagte der Politiker.

In dieser Woche hatte die Politik beschlossen, bundesweit in einem Probebetrieb 20 Prozent der Stadien in den zwei Bundesliga wieder zu füllen. Die Münchner blieben da aber bereits vorsichtig und planten nur mit einer Auslastung von zehn Prozent. Nun aber bleibt die Allianz Arena am ersten Spieltag zuschauerleer, wie Bürgermeister Reiter nach Beratungen mit Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und seiner Gesundheitsbehörde entschied. „Das ist bitter für die Fans und Vereine, ich weiß, aber die Krise ist noch nicht vorbei, das muss allen bewusst sein“, sagte er.

Fanrückkehr in Bundesliga-Stadien: Länder beraten am Dienstag

14.23 Uhr: Bund und Länder streben schneller als geplant eine einheitliche Lösung für die Fan-Rückkehr in die Fußball-Stadien an. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wollen die Chefs der Staatskanzleien der Länder am Dienstag (16.00 Uhr) erneut über Zuschauer auch in Sport-Hallen beraten. Demnach halten Schleswig-Holstein und auch andere Länder es für nötig, bereits bis Mitte September zu Ergebnissen über Kapazitäten zu kommen. Schleswig-Holsteins Regierung will den Vereinen bereits vor Saisonstart Klarheit über die Zuschauersituation verschaffen.

Man wolle in dieser Woche versuchen, einen Kompromiss zu finden für einen Probebetrieb mit Zuschauern, sagte Bayerns Ministerpräsident Söder am Montag nach einer Kabinettssitzung in München. Dies könne auch sehr schnell erfolgen, möglicherweise auch schon zum Start der Bundesliga an diesem Wochenende, sagte der CSU-Politiker. Man wolle in dieser Woche eine Entscheidung treffen, ob, wann und in welcher Form das stattfinden könnte.

Regierungssprecher Steffen Seibert verwies am Montag auf einen Beschluss von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder von Ende August. Dabei war die Einsetzung einer Arbeitsgruppe zum Thema vereinbart worden, die bis Ende Oktober Vorschläge vorlegen soll. „Der Auftrag der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin an die Arbeitsgruppe, der gilt weiterhin“, sagte Seibert.

Ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums sagte, die Entscheidungen über die Zulassungen von Großveranstaltungen würden vor Ort getroffen. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) habe aber deutlich gemacht, dass er sich eine bundeseinheitliche Lösung gewünscht hätte. Auch ein Sprecher des für Sport zuständigen Bundesinnenministeriums sprach davon, dass ein bundeseinheitliches Vorgehen wünschenswert sei und die Hoffnung bestehe, dass man nun schnell zu einem entsprechenden Konzept kommen werde. Genauere Angaben zum Zeitplan machte der Sprecher nicht.

Deutsche Box-Olympiamannschaft mit Corona infiziert

13.54 Uhr: Das komplette deutsche Nationalteam der Amateurboxer hat sich im Trainingslager im österreichischen Längenfeld mit dem Coronavirus infiziert. Das betrifft 18 Sportler sowie sieben Trainer und Betreuer. „Glücklicherweise gibt es keinen ernsten Fall. Einige hatten leichte Symptome wie Halsschmerzen, andere gar nichts“, sagte Sportdirektor Michael Müller der Deutschen Presse-Agentur am Samstag. Zuerst hatte der „Spiegel“ darüber berichtet.

Nach 14-tägiger Quarantäne dürfen die Sportler und Betreuer in der nächsten Woche wieder in die Heimat reisen. Das wird gestaffelt über mehrere Tage geschehen, weil Tests und Auswertungen an mehreren Tagen vorgenommen wurden. Schon Tage vor der Anreise hatten sich die Teammitglieder zwei Tests unterziehen müssen. Beide Male hatte es ausnahmslos negative Ergebnisse gegeben.

Die Sportler sollen nach Rückkehr in die Heimat an den Olympia- und Bundesstützpunkten gründlich untersucht werden, bevor sie ihre Vorbereitung auf den internationalen Cologne Cup (14. bis 18. Oktober) fortsetzen dürfen. Derzeit absolvieren alle Boxer lockeres Training im Mannschaftshotel in Längenfeld, weil keiner über Symptome klagt. Das Gesundheitsamt Tirol betreut das Team und verfolgt Kontaktketten.

„Wir haben einen eigenen Hoteltrakt, einen eigenen Essenraum, einen eigenen Seiteneingang. Die Boxer haben ausschließlich miteinander trainiert“, sagte Müller, der auch wenige Tage in Längenfeld war, aber früher abgereist ist. „Ich habe mich zu Hause natürlich gleich testen lassen: negativ. Jetzt bin ich in freiwilliger Isolation und lasse mich in der nächsten Woche nochmals testen“, betonte der Sportdirektor.

Pokal-Chaos um Schalke-Gegner: Türkgücü klagt Schweinfurt aus der ersten Runde

1746 Uhr: Keine 48 Stunden vor seinem geplanten Erstrundenspiel im DFB-Pokal muss Schalke 04 anscheinend umplanen. Der Drittliga-Aufsteiger Türkgücü München hat beim Münchner Landgericht I laut Vereinsmitteilung vom Freitag per Einstweiliger Verfügung seine Teilnahme an der ersten Runde erwirkt. Dies wäre zulasten des 1. FC Schweinfurt, der am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) gegen Schalke antreten sollte. Derzeit erscheint eine Austragung am Wochenende sehr unwahrscheinlich.„Das Urteil ist noch ganz frisch. Wir warten jetzt auf weitere Informationen seitens des DFB“, sagte Türkgücü-Geschäftsführer Max Kothny dem SID. Der Verband konferiert nach SID-Informationen derzeit mit dem Bayerischen Fußball-Verband (BFV), um eine Lösung zu finden. Schalke wollte sich auf Anfrage zunächst nicht äußern.

Der BFV hatte Schweinfurt bei der Pokal-Nominierung den Vorzug vor Türkgücü gegeben. Die Münchner waren nach dem Abbruch der Regionalliga-Saison aufgrund der Corona-Pandemie als klarer Tabellenführer zum Aufsteiger ernannt worden. Anschließend gab es eine Kontroverse darum, wie mit dem Pokal-Einzug zu verfahren ist. Gemäß Urteil müsse der BFV „die Meldung von Schweinfurt widerrufen und Türkgücü zum Pokal melden“, teilte Türkgücü mit: „Der DFB muss diese Maßnahmen zulassen.“

Eintracht Frankfurt zum Saisonauftakt vor 6500 Fans

12.55 Uhr: Eintracht Frankfurt darf den Saisonauftakt in der Fußball-Bundesliga gegen Aufsteiger Arminia Bielefeld vor 6500 Zuschauern bestreiten. Die Hessen erhielten am Freitag vom zuständigen Gesundheitsamt der Mainmetropole die entsprechende Genehmigung für die Partie am 19. September in der heimischen Arena.
Zuvor hatte bereits Ligarivale RB Leipzig grünes Licht für Heimspiele vor bis zu 8500 Fans erhalten. Eine bundeseinheitliche Freigabe für die teilweise Zuschauer-Rückkehr in die Stadien wird nicht vor Ende Oktober erwartet.

Die Zulassung für die Frankfurter von 6500 Besuchern gilt in der gleichen Größenordnung auch für das zweite Saison-Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim am 3. Oktober. In Hessen gilt eigentlich eine Beschränkung von maximal 250 Personen für Großveranstaltungen im Freien.

„Die Lage hat sich nicht groß entspannt, aber sie hat sich stabilisiert“, sagte Vorstandsmitglied Axel Hellmann über die Coronavirus-Pandemie und sprach mit Blick auf das 33 Seiten umfassende Hygienekonzept von einer der „größten und komplexesten Herausforderungen, die wir in der Zeit bei der Eintracht vergegenwärtigen mussten“.

Die Tickets für die beiden Bundesligaspiele sollen ausschließlich online unter den Dauerkarteninhabern und Vereinsmitgliedern verlost werden. Die erworbenen Eintrittskarten können übertragen werden, die Kontaktdaten des neuen Besitzers müssen aber bei der Eintracht hinterlegt werden.  

Auch Mainz und KSC planen mit Zuschauern

Nach dem Fußball-Bundesligisten RB Leipzig planen auch der FSV Mainz 05 und der Zweitligist Karlsruher SC künftig wieder mit Zuschauern - wenn auch in einem deutlichen kleineren Umfang. Der FSV teilte am Mittwoch mit, dass bereits in der ersten Runde des DFB-Pokals am 11. September gegen den TSV Havelse 1000 Zuschauer auf den Rängen sein sollen. Karlsruhe möchte beim Spiel gegen Union Berlin am 12. September 450 Zuschauer zulassen.

Mainzer Dauerkarteninhaber haben ein Vorkaufsrecht auf die 1000 Tickets, der genaue Ablauf der Verteilung steht noch nicht fest. Zuvor hatte der Verein ein Sicherheitskonzept vorgelegt. „Wir sind überzeugt, dass das von uns vorgelegte Konzept perspektivisch eine verantwortungsvolle stufenweise Rückkehr von noch mehr Fans ermöglichen kann, so, wie es uns in der Mitteilung der Stadt in Aussicht gestellt wird“, sagte der Vorstandsvorsitzende Stefan Hofmann.

„Der Fußball generell und der KSC im Speziellen leben von seinen Fans. Es freut uns, dass wir zumindest einigen Zuschauern ein Stück Normalität zurückgeben können“, sagte KSC-Geschäftsführer Michael Becker: „Zudem hoffen wir natürlich, in Abhängigkeit vom weiteren Infektionsgeschehen, bald wieder mehr Zuschauer im Wildparkstadion begrüßen zu können.“

Freigabe der Stadt: 8400 Fans bei Bundesliga-Auftakt von RB Leipzig

14.16 Uhr: RB Leipzig darf vor mehreren Tausend Fans in die neue Saison der Fußball-Bundesliga starten. Nach dpa-Informationen werden zum Spiel gegen den 1. FSV Mainz 05 am 20. September etwa 8400 Zuschauer zugelassen. Das entspricht 20 Prozent des Fassungsvermögens der Red Bull Arena. Zuerst hatte die „Bild“ darüber berichtet. Der Club wollte sich zunächst nicht äußern.

Die Karten für das Spiel werden unter Dauerkarten-Inhabern verlost und nicht in den freien Verkauf kommen. Wer ein Ticket möchte, muss seinen Wohnsitz zudem in Sachsen haben. Die Genehmigung der Gesundheitsbehörde ist allerdings abhängig vom Infektionsgeschehen in Leipzig und kann bei negativer Entwicklung wieder entzogen werden. RB hatte dem Gesundheitsamt bereits vor Wochen ein Hygienekonzept vorgelegt, das von der Behörde genehmigt worden war. Damals hatte man auf knapp 20.000 Fans gehofft.

Ball geküsst: Profifußballer López muss Corona-Strafe zahlen

13.14 Uhr: Neue Prüderie in Corona-Zeiten: Weil er bei einem Match im Überschwang den Fußball geküsst hat, muss der argentinische Profi-Fußballer Sergio López umgerechnet 1000 Euro Strafe zahlen. Die Disziplinarkommission befand den 31-jährigen Mittelfeldspieler vom ecuadorianischen Erstligisten SD Aucas am Montag für schuldig, mit dem Kuss am Freitag beim Spiel gegen CSD Macará gegen die Corona-Auflagen verstoßen zu haben.

Die Serie A hatte in Ecuador nach fünf Monaten Zwangspause im August wieder den Spielbetrieb unter strikten Hygieneauflagen wieder aufgenommen. Nun greift dort die Disziplinarkommission durch: Weil fünf Spieler ihr Trikot getauscht hatten, wurden sie ebenso zur Kasse gebeten wie der von spanischen Auswanderern gegründete Club Barcelona SC, der kein Hand-Desinfektionsgel zur Verfügung gestellt hatte.

Ecuadors Behörden haben bislang 114.000 Corona-Infektions- und knapp 6600 Todesfälle registriert; bei weiteren 3700 Toten befürchten sie einen Zusammenhang mit dem neuartigen Virus.

Keine Quarantäne für DFB-Spieler aus Risikogebieten - Tests am Montag

13.24 Uhr: Joachim Löw kann im Fall von negativen Corona-Tests gleich im ersten Training der Fußball-Nationalmannschaft am Montag mit Toni Kroos von Real Madrid und den Paris-Profis Julian Draxler und Thilo Kehrer planen. Wie der Deutsche Fußball-Bund am Sonntag auf Nachfrage mitteilte, müssen die Spieler nach der Ankunft im Teamquartier in Stuttgart nicht länger in Quarantäne, obwohl die spanische und die französische Hauptstadt als Corona-Risikogebiete eingestuft sind.

Wie alle anderen 19 Akteure des Aufgebots wird das Trio sofort nach der Anreise getestet. Jeder Spieler begibt sich dann bis zum Vorliegen des Resultats lediglich für einige Stunden alleine auf sein Hotelzimmer. Das erste Training ist für Montag um 18.00 Uhr im ADM-Sportpark auf dem Gelände der Stuttgarter Kickers angesetzt. Dorthin weicht der DFB-Tross aus, da der Rasen im eigentlich als Übungsort vorgesehenen Gazi-Stadion in schlechtem Zustand ist.

Nach den UEFA-Regularien unterziehen sich alle Spieler einen Tag vor den Spielen der Nations League am Donnerstag in Stuttgart gegen Spanien und am Sonntag in Basel gegen die Schweiz nochmals Corona-Testungen. DFB-Direktor Oliver Bierhoff hatte bereits betont, dass die Nationalmannschaft wegen der Pandemie in einer „Blase“ leben werden.

Seehofer setzt sich für Fan-Rückkehr ein

14.17 Uhr: Bundesinnenminister Horst Seehofer setzt sich dafür ein, in der Zuschauerfrage bei Sport-Großveranstaltungen von „Schwarz-Weiß-Lösungen“ wegzukommen. „Wir können Zuschauer langsam wieder in die Stadien einlassen, ohne den Infektionsschutz zu vernachlässigen“, sagte der CSU-Politiker in einem Interview des „Donaukurier“ (Samstag). Er sei froh, dass es nun immer mehr Anhänger für dieses Vorgehen gebe.

Mit den Entscheidungen der Ministerpräsidenten vom vergangenen Donnerstag sei er hochzufrieden. „Der Grundsatz, auf unbestimmte Zeit überhaupt keine Zuschauer zu zulassen, ist im Grunde vom Tisch. Wir werden jetzt prüfen, wann und wie wir den Sport auch wieder mit Publikumsbeteiligung erleben können“, sagte der Minister.

In den nächsten Wochen sollen laut Seehofer Konzepte entwickelt werden, wie man wieder Zuschauer zulassen kann. „Es geht dabei nicht nur um Fußball, sondern auch um alle anderen Sportarten. Ich denke, dass wir im Frühherbst genauere Pläne haben.“ Er setze sich dafür ein, dass zum Beispiel auch Eishockeyfans in diesem Jahr wieder in die Stadien können.

Viele Vereine arbeiten ja auch bereits an Konzepten. Deshalb bin ich sehr zuversichtlich, dass wir bald wieder Zuschauer - wenn auch erst einmal in begrenzter Zahl - im Stadion haben werden. Wir wissen nicht, wie lange die Pandemie uns noch beschäftigen wird, aber es könnte sein, dass es noch eine Weile dauert.“
Die Sicherheitsmaßnahmen müssten deshalb so ausgestaltet sein, dass gesellschaftliches Leben wieder möglich wird. „Wenn man die Präventionsregeln einhält, dann kann man das verantworten. Damit sind wir in Deutschland bislang gut gefahren.“

Tour de France verschärft erneut Maßnahmen bei Corona-Fällen

11.20 Uhr: Aufgrund der stark ansteigenden Infektionszahlen wird bei der Tour de France nun doch eine Mannschaft ausgeschlossen, wenn es zwei positive Corona-Fälle im gesamten Team inklusive Umfeld innerhalb von sieben Tagen gibt. Das gab Tourchef Christian Prudhomme kurz vor dem Start der 107. Frankreich-Rundfahrt am Samstag bekannt.

Erst am Freitag war die Maßnahme nach einer Entscheidung des Weltverbandes UCI gelockert worden. Demnach wäre ein Team erst bei zwei Positivfällen unter den jeweiligen acht Fahrern ausgeschlossen worden. Das direkte Team-Umfeld umfasst aber rund 20 weitere Personen wie Physiotherapeuten, Busfahrer oder Sportdirektoren.

Laut Prudhomme sei die Entscheidung vom interministeriellen Krisenstab getroffen worden. Hintergrund sind die seit Tagen steigenden Neuinfektionen in Frankreich. Damit könnte es in den nächsten drei Wochen schnell zu Team-Ausschlüssen kommen. Erst am Donnerstag hatte die belgische Lotto-Soudal-Mannschaft zwei Positivfälle im Betreuerstab vermeldet und insgesamt vier Personen nach Hause geschickt.

Unter strikten Corona-Maßnahmen soll die Tour in den nächsten drei Wochen durch das Land rollen. Zuschauer sind erlaubt, wenn auch limitiert. Für die ersten beiden Tage wurden bereits starke Einschränkungen vorgenommen. Statt der eigentlich erlaubten 5000 Zuschauer im Start- und Zielbereich sollen nur einige Dutzend Personen erlaubt sein. Das Département in der Region Nizza ist als rote Zone eingestuft worden, wo das Virus besonders stark zirkuliert.

Sportministerin befreit niederländische Nationalmannschaft von Quarantänepflicht

9.30 Uhr: Der niederländische Interims-Bondscoach Dwight Lodeweges startet mit seinem Wunschteam in die Nations-League-Heimspiele in Amsterdam am 4. September gegen Polen und am 7. September gegen Italien. Sportministerin Tamara van Ark hat die Spieler der Elftal, die aus einem Corona-Risikoland einreisen, von der verpflichtenden Zehn-Tage-Quarantäne befreit. Damit folgte sie einem Antrag des niederländischen Fußball-Verbandes KNVB. Einige Spieler wie Kapitän Virgil van Dijk (FC Liverpool) oder Frenkie de Jong (FC Barcelona) kommen aus einem Corona-Risiko-Gebiet.

Verteidiger Daley Blind von Ajax Amsterdam fehlt im Oranje-Aufgebot, der 30-Jährige leidet offenbar erneut an Herzproblemen. Er war am 25. August während eines Testspiels zwischen Ajax und Hertha BSC nach einem Alarm seines im vergangenen Jahr eingesetzten Defibrillators auf dem Spielfeld zusammengesackt.

16.15 Uhr: Der französische Fußball-Profi Paul Pogba hat sich nach Angaben des französischen Verbandes mit dem Coronavirus infiziert und fehlt daher im Aufgebot der Nationalmannschaft für die kommenden Länderspiele. „Er hat sich gestern einem Test unterzogen, der sich heute Morgen leider als positiv erwiesen hat“, sagte Nationaltrainer Didier Deschamps am Donnerstag bei der Bekanntgabe seines Kaders.

Deschamps war vorab über den positiven Test auf Covid-19 bei dem 27-Jährigen von Manchester United informiert worden und nominierte für diesen Eduardo Camavinga von Stade Rennes nach. Erstmals in die Equipe tricolore berufen wurde Dayot Upamecano von RB Leipzig. Lucas Hernandez vom Triple-Sieger FC Bayern München steht ebenso im Aufgebot wie Kylian Mbappé vom Champions-League-Finalisten PSG.
Frankreich trifft am 5. September in Sölna auf Schweden, drei Tage später im Stade de France auf Kroatien.

Zverev über Adria-Tour: „Ich habe einen riesen Fehler gemacht“

7.15 Uhr: Alexander Zverev hat sich erstmals zur umstrittenen Adria-Tour, seinem Verhalten im Anschluss und der Absage für das Show-Turnier in Berlin geäußert. „Ich habe einen Fehler gemacht mit der Adria-Tour und danach auch mit der Geburtstagsfeier. Ich habe einen riesen Fehler gemacht und da kann ich die Leute natürlich auch verstehen“, sagte der 23-Jährige nach seinem frühen Aus beim ATP-Turnier vor den US Open in New York. Er habe niemandem in Gefahr gebracht außer sich selbst und sei siebenmal negativ auf das Coronavirus getestet worden, sagte Deutschlands bester Tennis-Profi. „Aber klar war das jetzt nicht das Schlaueste auf der Welt.“

Im Juni war Zverev bei der von Novak Djokovic organisierten Adria-Tour zunächst zusammen mit dem Weltranglisten-Ersten und weiteren Profis wegen Partyvideos und der Missachtung von Hygieneempfehlungen negativ aufgefallen. Danach war ein Partyvideo mit ihm, ohne zeitliche Zuordnung, im Internet aufgetaucht. Schließlich verärgerte Zverev die Organisatoren eines Einladungsturniers in Berlin mit seinem kurzfristigen Rückzieher.

„Nach der Adria-Tour, da hat mein Management gesagt: Bleib lieber zu Hause“, sagte Zverev nun nach dem 3:6, 6:3, 5:7 gegen Murray. „Klar, ich war negativ. Ich wurde siebenmal negativ getestet nach der Adria-Tour, was ich nachweisen kann. Aber in Berlin waren ja auch wieder ein paar Zuschauer und ich wollte das Risiko einfach nicht nochmal eingehen.“
Djokovic war nach der Adria-Tour wie seine Frau positiv auf das Coronavirus getestet worden und hatte sich danach für zwei Wochen in häusliche Quarantäne begeben. Auch andere Spieler und Trainer waren betroffen.

14.28 Uhr: Der erst kürzlich von einer Leukämie-Erkrankung genesene Trainer des italienischen Fußball-Erstligisten FC Bologna, Sinisa Mihajlovic, hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Das gab der Verein am Sonntag bekannt. Der 51-Jährige habe keine Symptome und wird sich in den kommenden zwei Wochen in häusliche Quarantäne begeben.Am Freitag habe sich Mihajlovic bei seiner Rückkehr nach Bologna dem Test unterzogen. Neben ihm wurden weitere Mitarbeiter des Klubs getestet, deren Ergebnisse aber allesamt negativ waren. Am Montag unterziehen sich alle Spieler und Mitarbeiter der ersten Mannschaft beim Trainingsauftakt dem COVID-19-Test. Die Saison in Italien beginnt am 19. September.

Mihajlovic hatte im Juli 2019 seine Leukämie-Erkrankung publik gemacht, Anfang August hatte er offiziell seine Genesung bekannt gegeben. Die Leitung der Mannschaft hatte er während dieser Zeit nicht aufgegeben. Im Juni hatte der FC Bologna den Vertrag mit Mihajlovic bis Juni 2023 verlängert. Der Serbe ist seit Januar 2019 Coach des norditalienischen Klubs.

Armin Laschet glaubt nicht an baldige Fan-Rückkehr

9.33 Uhr: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet glaubt derzeit nicht an eine baldige Rückkehr der Fans in die Fußball-Stadien. „Es gibt ein sehr verantwortungsvolles Schutzkonzept der Deutschen Fußball Liga“, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Auf dieser Grundlage gab es tatsächlich die Hoffnung, dass wir bald wieder Stadionbesuche zulassen können. Angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens scheint das derzeit aber schwierig.“

Der 59-Jährige verwies auf die wohl in der kommenden Woche stattfindende Konferenz mit seinen Amtskollegen für eine „zeitnahe“ Absprache, „wobei man aktuell hier wenig Hoffnung auf große Veranstaltungen machen sollte“.

Die DFL hatte ein Konzept für die Rückkehr der Fans erarbeitet, dass die Clubs in Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden umsetzen sollen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte Lockerungen der Corona-Auflagen für den Fußball allerdings erst am Montag ausgeschlossen. Die Gesundheitsminister der Länder hatten sich zuvor darauf verständigt, dass eine Öffnung der Stadien für die Fans bis mindestens zum 31. Oktober nicht zu befürworten sei. Die Saison 2020/21 im Profifußball beginnt mit der ersten Runde im DFB-Pokal am zweiten September-Wochenende.

Borussia-Sportchef kritisiert Union Berlin in Zuschauerdebatte

16.51 Uhr: Borussia Mönchengladbachs Sportchef Max Eberl fordert ein Ende der Debatte um eine schnelle Rückkehr von Zuschauern in die Stadien. „Ich finde, dass die Diskussion zum jetzigen Zeitpunkt einfach nicht richtig ist und nicht passt. Wir haben viele andere Dinge zu lösen. Da sollten wir uns im Fußball vielleicht auch der Demut hingeben und einfach mal abwarten, was passiert“, sagte Eberl im Gladbacher Trainingslager in Harsewinkel im Ostwestfalen.

Zuvor hatte Bundesliga-Konkurrent Union Berlin einen Vorschlag unterbreitet, wie demnächst wieder vor Zuschauern gespielt werden könnte. Eberl kritisierte dies: „Ich würde mich freuen, wenn wir uns jetzt nicht ständig positionieren würden und besser dastehen wollen als andere. Sondern uns lieber solidarisch als Bundesliga versuchen vorzubereiten und wenn es die Gesellschaft, die Pandemie-Situation zulässt, gemeinsam als Bundesliga wieder Überlegungen anstrengen, wie wir wieder Zuschauer ins Stadion bekommen.“

Alpine Ski-Weltcups in Nordamerika abgesagt

16.43 Uhr: Wegen der Coronavirus-Pandemie sind die alpinen Ski-Weltcups in Nordamerika frühzeitig abgesagt worden. Das gab der Weltverband Fis bekannt. Betroffen sind davon die Ende November und Anfang Dezember geplanten Damen-Wettkämpfe in Killington (USA) und Lake Louise (Kanada) sowie die Herren-Rennen ebenfalls in Lake Louise und in Beaver Creek (USA). Geplant sei, so viele Rennen wie möglich in Europa nachzuholen, hieß es.

In den nächsten Wochen will die Fis die entsprechenden Planungen vorantreiben, um Ende September dann einen neuen Kalender verabschieden zu können. Val d'Isère in Frankreich hat sich bereits angeboten, ein zusätzliches und damit zweites Herren-Wochenende im Dezember auszutragen. Bei den Damen soll St. Moritz in der Schweiz eine der Lake-Louise-Abfahrten übernehmen. In Courchevel in Frankreich sind dafür weitere Technik-Events geplant.

Mittwoch, 19. August

FSV Mainz 05 muss Testspiel wegen Corona-Falls absagen

13 Uhr: Wegen eines Corona-Falls in der Mannschaft hat der FSV Mainz 05 sein Testspiel an diesem Mittwoch gegen den VfB Stuttgart abgesagt. „Ein Profi von Mainz 05 hat sich mit Covid19 infiziert. Der am Dienstag durchgeführte Test ergab ein positives Resultat“, teilte der Fußball-Bundesligist via Twitter mit. „Alle übrigen Tests fielen negativ aus. Der Spieler wurde isoliert & befindet sich in Quarantäne.“

Den Namen des Spielers nannten die Rheinhessen nicht. Für den VfB ist es bereits das zweite wegen Corona abgesagt Testspiel innerhalb weniger Tage: Vergangenen Freitag sollte der Aufsteiger bei Olympique Marseille antreten, der wegen des Verdachts auf einen positiven Fall im eigenen Aufgebot kurzfristig auf die Partie verzichtete. 

Angela Merkel schließt weitere Lockerungen im Fußball aus

12.30 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) schließt weitere Lockerungen im Fußball derzeit aus. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen der ersten virtuellen CDU-Präsidiumssitzung nach der Sommerpause sagte Merkel am Montag, es könne derzeit wegen der ansteigenden Zahlen von Corona-Infektionen keine weiteren Lockerungen geben. Dies gelte auch für Fußballspiele.

Die Gesundheitsminister der Länder hatten sich zuvor darauf verständigt, dass eine Öffnung der Stadien für die Fans bis mindestens zum 31. Oktober angesichts der momentanen Corona-Situation nicht zu befürworten sei. Die Deutsche Fußball Liga hatte die vorläufige Absage der Politik akzeptiert, nachdem sie ein Konzept für eine Teilzulassung von Zuschauern schon zum Beginn der Spielzeit 2020/21 am dritten September-Wochenende erarbeitet hatte. Dieses sieht zunächst eine Rückkehr einer reduzierten Zahl von Fans ohne Stehplätze, ohne Alkohol und ohne Gästeanhänger vor.

​Djokovic sagt für US-Open zu

14.41 Uhr: Der serbische Tennisprofi Novak Djokovic hat seine Teilnahme an den US Open zugesagt. Anders als sein spanischer Rivale Rafael Nadal will der Weltranglisten-Erste beim ersten Grand-Slam-Turnier nach der Coronavirus-Zwangspause antreten und am Samstag nach New York reisen, wie er auf seiner Webseite bestätigte. „Es war keine einfache Entscheidung mit all den Hindernissen und Herausforderungen, aber die Aussicht, wieder an einem Wettbewerb teilzunehmen, reizt mich sehr“, schrieb Djokovic.

Die US Open sollen trotz der Coronavirus-Pandemie ohne Zuschauer vom 31. August bis zum 13. September stattfinden. Zuvor wird Djokovic bereits am Masters-Turnier von Cincinnati, das nach New York verlegt wurde, teilnehmen.

Nadal hatte aufgrund von Sicherheitsbedenken die USA-Reise abgesagt, der Schweizer Roger Federer fehlt aufgrund seiner Knie-Operationen. 

Jens Spahn: Zuschauer in Stadien wären jetzt falsches Signal

18.15 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hält eine Rückkehr von Fans zu Spielen der Fußball-Bundesliga trotz guter Corona-Schutzkonzepte vorerst für unangebracht. „Tausende Zuschauer in den Stadien – das passt nicht zum aktuellen Infektionsgeschehen“, erklärte der CDU-Politiker am Montag bei Twitter nach Beratungen mit den Länder-Gesundheitsministern. Jetzt heiße es, keine vermeidbaren Risiken einzugehen. „Wir spüren, dass wir wachsam bleiben müssen. In der jetzigen Situation wären Zuschauer auf den Rängen das falsche Signal.“ Das Konzept der Deutschen Fußball Liga sei in der Theorie gut. Entscheidend sei in der Pandemie aber die Praxis im Alltag. 

Gesundheitsminister: Rückkehr der Fans in Stadien hat keine Priorität

17.25 Uhr: Eine mögliche Rückkehr von Fans in die Stadien der Fußball-Bundesliga mit Corona-Schutzauflagen hat aus Sicht der Gesundheitsminister der Länder derzeit keine Priorität. Darin bestehe Einigkeit, verlautete am Montag aus Teilnehmerkreisen nach einer Besprechung der Gesundheitsministerkonferenz (GMK). Wie es weiter hieß, wurde das Konzept der Deutschen Fußball Liga grundsätzlich als gut angesehen. Aus Sicht der großen Mehrheit der Ressortchefs wäre eine Umsetzung aber aktuell ein falsches Signal. Zuschauer in den Stadien seien zunächst nicht vor dem 31. Oktober wieder vorstellbar.

Die GMK-Vorsitzende, Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci, hatte in der „Berliner Morgenpost“ vor den Beratungen über das Rückkehrkonzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) bereits gesagt, die Idee, dass unter anderem alle Besucherinnen und Besucher nach Testungen wieder ins Stadion kommen könnten, werde von der Mehrheit der Minister kritisch gesehen. „Ganz besonders, weil vor und nach dem Spiel niemand große Menschenansammlungen und Alkoholkonsum ausschließen und kontrollieren kann“.

Zweite Corona-Testreihe bei Atlético negativ - Correa in Quarantäne

14.55 Uhr: Die erneute Coronavirus-Testreihe ist bei allen Spielern und Trainern von RB Leipzigs Champions-League-Gegner Atlético Madrid negativ ausgefallen. Das teilte der Club am Montag mit. Auch das Ergebnis der zwei zuvor positiv getesteten Personen war bei der zweiten Testung negativ. Dennoch werden der Stürmer Angel Correa und Abwehrspieler Sime Vrsaljko, die keine Symptome aufweisen, weiterhin zu Hause isoliert. Bereits am Montagnachmittag nahm Atlético das Training wieder auf. Am Donnerstag (21.00 Uhr/Sky) soll in Lissabon das Viertelfinale gegen Leipzig stattfinden.

Corona-Ersatzfahrer: Brawn wünscht Hülkenberg Formel-1-Cockpit

13.04 Uhr: Formel-1-Sportchef Ross Brawn wünscht Nico Hülkenberg einen festen Platz in der Motorsport-Königsklasse. Der Brite verriet in seiner Formel-1-Kolumne nach dem Rennen in Silverstone zudem, dass er den Rheinländer früher gerne zu Mercedes geholt hätte. „Ich hätte ihn vor ein paar Jahren fast verpflichtet, als ich noch in der Verantwortung bei Mercedes war. Wenn Lewis damals nicht zu Mercedes gekommen wäre, wäre Nico unsere nächste Wahl gewesen“, erzählte der 65-Jährige am Montag. „Ich habe Nico als Fahrer immer enorm respektiert. Er ist ein sehr starker Fahrer, der in der Formel 1 sein sollte.“

Hülkenberg hatte Ende vergangenen Jahres kein Cockpit mehr bekommen. Zuletzt half der 32-Jährige bei einem Blitz-Comeback Racing Point in zwei Rennen nach der Corona-Erkrankung von Sergio Perez aus. Hülkenberg reist vorsorglich auch nach Barcelona zum nächsten Grand Prix. Brawn war früher Mercedes-Teamchef. Die Silberpfeile holten Ende 2012 Lewis Hamilton als Nachfolger von Michael Schumacher.

Zuschauer beim Bundesliga-Start? Söder „außerordentlich skeptisch“

12.49 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) steht einer Rückkehr von Zuschauern in der Fußball-Bundesliga zum Saisonstart äußerst kritisch gegenüber. „Ich habe mich sehr für den Start von Geisterspielen eingesetzt, das läuft auch hervorragend. Aber bei vollen Stadion zum Bundesliga-Start bin ich außerordentlich skeptisch. Ich kann es mir derzeit nicht vorstellen“, sagte der Ministerpräsident am Montag in Nürnberg. „Es ist auch nicht klug, wenn wir Schulstart haben, wenn wir beginnenden Herbst haben, zu überlegen, dass wir dann zusätzlich 20.000, 25.000 Leute in den Stadien haben“, sagte Söder.

In der letzten August-Woche werde er versuchen, in Abstimmung mit dem Bund eine Ministerpräsidentenkonferenz zum Thema Bundesliga abzuhalten, sagte Söder nach einer außerplanmäßigen Videokonferenz seines Kabinetts. „Ich kann mir vielleicht im Laufe der Saison, aber nicht zum Bundesliga-Start volle Stadien vorstellen.“

Das Konzepte könnten theoretisch gute Ansätze haben, aber das in Praxis umzusetzen sei sehr schwierig, sagte Söder. „Es hätte aber auch eine verheerende Signalwirkung an die Öffentlichkeit. Sowohl was Kapazitäten im medizinischen betrifft als auch gegenüber kulturellen Veranstaltungen.“

UEFA rechnet mit planmäßigem Viertelfinale von Leipzig gegen Atlético

12.23 Uhr: Die UEFA sieht trotz der zwei Corona-Fälle in der Delegation von RB Leipzigs Gegner Atlético Madrid keinen Anlass für eine Verschiebung oder Absage des Champions-League-Viertelfinals. „Das Spiel soll wie geplant gespielt werden“, teilte die Europäische Fußball-Union am Montag auf Anfrage mit. Weitere Kommentare werde es vom Kontinentalverband nicht geben, hieß es mit Verweis auf das Medizinische Protokoll der UEFA.

Am Sonntagabend hatte Atlético zwei positive Corona-Fälle bei den obligatorischen Tests vermeldet. Laut spanischen Medien soll es sich um Profis des Spitzenclubs handeln.
Die Madrider Delegation mit insgesamt 93 Mitgliedern hatte daraufhin die für Montagabend geplante Anreise zu der Partie gegen RB Leipig am Donnerstag (21.00 Uhr/Sky) nach Lissabon verschieben müssen. Die positiv getesteten Personen begaben sich in Quarantäne. Alle anderen Mitglieder müssen sich einem erneuten Corona-Test unterziehen.

Sorge nach zwei Corona-Fällen bei Leipzig-Gegner Atlético Madrid

10.12 Uhr: Nach der Bekanntgabe zweier Coronavirus-Fälle beim spanischen Fußball-Erstligisten Atlético Madrid ist weiter unklar, ob es sich dabei um Spieler handelt. Der Club hatte am Sonntagabend, vier Tage vor dem Champions-League-Viertelfinale in Lissabon gegen RB Leipzig, keine Namen genannt. Spanische Medien wollen jedoch erfahren haben, dass es zwei Profis sind. Dies berichteten am Montag die Sportzeitungen „As“ und „Marca“ in ihren Online-Ausgaben sowie der Rundfunksender Cadena Ser. Eine Bestätigung dafür gab es nicht. Befürchtet werde, dass es weitere Fälle geben könne, hieß es weiter.

Der Club hatte im Zuge der Bekanntgabe der positiven Corona-Tests am Sonntagabend mitgeteilt, man werde am Montag die gesamte 93-köpfige Delegation, die zum Miniturnier der Königsklasse nach Portugal fahren soll, erneut testen.

Nach spanischen Medienberichten droht im Falle von positiven Tests bei Spielern gar eine Verschiebung der Partie. Atlético soll am Donnerstag (21.00 Uhr) gegen Leipzig spielen.
Am Samstag waren den Angaben zufolge alle Delegationsangehörigen im Trainingszentrum in Majadahonda bei Madrid auf das Coronavirus getestet worden. Die positiv getesteten Personen hätten sich nach Bekanntgabe der Ergebnisse in häusliche Quarantäne begeben, hieß es.

Ärzte warnen vor Fan-Rückkehr

7 Uhr: Der Ärzteverband Marburger Bund hat vor einer Fan-Rückkehr in die Stadien der Fußball-Bundesliga gewarnt. „Die Gefahr von Massenansteckungen wäre real. Wenn wir Pech haben, sitzt ein Superspreader unter den Fans, und das Virus breitet sich wie ein Lauffeuer aus“, sagte die Vorsitzende des Marburger Bundes, Susanne Johna, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ).

Die Hygiene-Oberärztin bekräftigte vor den Beratungen der Gesundheitsminister der Länder über eine Zuschauer-Teilzulassung in Fußball-Stadien mit Corona-Schutzauflagen ihre Bedenken: „Das ist ja das Tückische an Covid-19: Jemand kann überhaupt noch keine Beschwerden haben, aber trotzdem steckt sein Rachen schon voller Viren. Und wenn dann geschrien und gejubelt wird, kann es blitzschnell gehen.“

Zu dem in der vergangenen Woche vorgestellten Konzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) für einen erst reduzierten Wiedereinzug der Fans ohne Besetzung der Stehplätze, Alkohol und Gästefans sowie mit personalisierten Tickets, sagte Johna: „Die Bestrebungen der Liga sind mehr als nachvollziehbar. Aber dass ihr Konzept Ansteckungen verhindert, halte ich für unrealistisch.“  

Zwei Corona-Fälle bei Leipzig-Gegner Atlético Madrid

21.36 Uhr: Nur vier Tage vor dem Champions-League-Viertelfinale gegen RB Leipzig hat Atlético Madrid zwei positive Corona-Tests gemeldet. Wie der spanische Fußball-Erstligist am Sonntagabend mitteilte, seien die Test bei zwei namentlich nicht genannten Personen positiv ausgefallen. Somit ist auch unklar, ob es sich um Spieler handelt. Man werde deshalb am Montag die gesamte 93-köpfige Delegation, die zum Miniturnier der Königsklasse nach Lissabon fahren soll, erneut testen, teilte der Club mit.

Nach spanischen Medienberichten droht im Falle von positiven Tests bei Spielern gar eine Verschiebung des Spiels. Atlético soll am Donnerstag gegen Leipzig das erste Viertelfinalspiel bestreiten.

Die Tests auf das Coronavirus wurden den Angaben zufolge am Samstag im Trainingszentrum in Majadahonda bei Madrid bei allen Delegationsangehörigen durchgeführt. Die positiv getesteten Personen hätten sich nach Bekanntgabe der Testergebnisse in häusliche Quarantäne begeben, hieß es. Der Europäische Fußball-Verband Uefa und alle Behörden und Verbände in Spanien und Portugal seien bereits informiert worden. Die ursprünglich für Montag angesetzte Anreise der Delegation nach Portugal werde sich wegen der neuen, vom Uefa-Aktionsprotokoll vorgeschriebenen neuen Tests, verschieben. Der neue Reiseplan stehe noch nicht fest. 

Bundesregierung befürwortet DFL-Konzept

13 Uhr: Das Konzept der Deutschen Fußball-Liga (DFL) für eine Rückkehr von Zuschauern in die Stadien stößt bei der Bundesregierung grundsätzlich auf Unterstützung. Ein Sprecher des Innen- und Sportministeriums bezeichnete die DFL-Vereinbarung am Mittwoch in Berlin als einen „begrüßenswerten Schritt“. Auch ein Sprecher des Gesundheitsministeriums begrüßte das Konzept ausdrücklich. Jetzt komme es allerdings auf die konkrete Umsetzung mit den Behörden und Vereinen vor Ort an. Hierbei müsse auch das jeweilige, regionale Infektionsgeschehen berücksichtigt werden.

Am Vortag hatten die DFL-Vereine mehrheitlich ein Maßnahmenbündel beschlossen, um Bundesligaspiele zumindest vor einer geringen Zahl von Zuschauern austragen zu können. Kernpunkte sind ein Verbot von Alkohol und Stehplätzen sowie der Ausschluss von Gästefans. Dazu kommt die Einführung personalisierter Online-Tickets, um während der Corona-Pandemie die Nachverfolgung von Infektionsketten zu ermöglichen.

Tennisstar Rafael Nadal verzichtet wegen Pandemie auf Teilnahme an US Open

20.42 Uhr: Spaniens Tennisstar Rafael Nadal verzichtet in diesem Jahr auf einen Start bei den US Open und kann damit seinen Titel aus dem Vorjahr nicht verteidigen. „Nach vielen Überlegungen habe ich mich entschieden, die diesjährigen US Open nicht zu spielen. Die Situation ist weltweit sehr kompliziert, die Covid-19-Fälle nehmen zu. Es sieht so aus, als hätten wir immer noch keine Kontrolle darüber“, twitterte der 34-Jährige am Dienstagabend.

Das Grand-Slam-Turnier soll ab dem 31. August bis 13. September in New York ohne Zuschauer ausgetragen werden. Diese Entscheidung habe er „nie“ treffen wollen: „Aber ich habe mich entschlossen, diesmal meinem Herzen zu folgen, und vorerst reise ich lieber nicht.“ Auch andere Spieler überlegen noch, ob sie den Start gehen.

Der 19-malige Grand-Slam-Sieger hatte das Hartplatzturnier im vergangenen Jahr nach 4:50 Stunden mit 7:5, 6:3, 5:7, 4:6, 6:4 gegen den Russen Daniil Medwedew gewonnen. Es war sein vierter US-Open-Erfolg.

Fußballvereine beschließen Manahmen zur Fan-Rückkehr

14.56 Uhr: Keine Gästefans, keine Stehplätze, kein Alkohol: Die 36 Vereine der Deutschen Fußball Liga haben sich auf ein einheitliches Vorgehen zur möglichen Rückkehr zumindest einiger Zuschauer in die Stadion geeinigt. Die Mitgliederversammlung der DFL beschloss am Dienstag auf Antrag des DFL-Präsidiums vorübergehende Änderungen in der Spielordnung. Ein vierter zentraler Punkt ist die zeitweise Einführung personalisierter Online-Tickets, mit denen während der Corona-Pandemie die Nachverfolgung von Infektionsketten möglich sein sollen.

Die endgültige Entscheidung, ob tatsächlich schon zum oder bald nach dem Saisonstart der Bundesliga und 2. Bundesliga am dritten September-Wochenende Zuschauer zugelassen sind, obliegt den Behörden. Die erste DFB-Pokalrunde ist schon vom 11. bis 14. September terminiert. Zuletzt hatte der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) angesichts ansteigender Zahlen von Neuinfektion Zweifel geäußert. Er hält Bundesligaspiele mit 25.000 Zuschauern „für sehr schwer vorstellbar“. Diskutiert wird auch über Partien mit deutlich weniger Fans auf den Rängen.

Die DFL hatte Mitte Juli einen Leitfaden an die Clubs verschickt, damit diese in Absprache mit den Gesundheitsämtern individuelle Sicherheits- und Hygienekonzepte für ihren Standort erstellen können. Einheitlich geregelt werden nun der Umgang mit den Eintrittskarten sowie das Alkoholverbot. Dieses gilt wie die „vorübergehende Durchführung von Spielen ohne Stehplätze“ zunächst bis zum 31. Oktober. Die Maßnahmen, ohne Gästefans zu spielen, sowie zur Nachverfolgung von Infektionswegen gelten bis Jahresende. Die genaue Ausgestaltung der Nachverfolgung liege in der Verantwortung der Clubs, sagte Seifert.

Das Fan-Bündnis „Unsere Kurve“ hatte die Pläne der DFL schon im Vorfeld kritisiert. „Bei aller Sehnsucht, die ich selber als regelmäßiger Stadiongänger habe, wir leben in einer Pandemie. Und die Vernunft sollte immer den Gesundheitsschutz nach vorne stellen“, sagte Vorstandsmitglied Jost Peter am Dienstag im Inforadio vom rbb und betonte: „Wenn die Fallzahlen steigen und sich daraus ergibt, dass das Fußballspiel nicht zu besuchen ist, dann habe ich das zu akzeptieren.“

Profi-Basketballer Saibou fristlos gekündigt

12.26 Uhr: Basketball-Bundesligist Telekom Baskets Bonn hat Nationalspieler Joshiko Saibou nach seiner Teilnahme an der Großdemonstration gegen die Anti-Coronamaßnahmen fristlos gekündigt. Wie der Verein am Dienstag mitteilte, seien Verstöße „gegen Vorgaben des laufenden Arbeitsvertrags als Profisportler“ der Grund dafür. Zuvor hatte der Deutsche Basketball Bund (DBB) noch von Konsequenzen abgesehen.„Die Vereine der BBL arbeiten gerade akribisch an Hygienekonzepten für die Zuschauer in der nächsten Saison und an speziellen Arbeitsschutzrichtlinien für die Aktiven. Deshalb können wir ein permanentes Infektionsrisiko, wie es der Spieler Saibou darstellt, weder gegenüber seinen Arbeitskollegen in unserem Team noch gegenüber anderen BBL-Teams im Wettkampf verantworten“, sagte Bonns Geschäftsführer Wolfgang Wiedlich.

Am vergangenen Wochenende hatte Saibou mit seiner Freundin, der Weitspringerin Alexandra Wester, an der Protestaktion in Berlin teilgenommen. Nach der Demonstration veröffentlichte Saibou am Montag bei Instagram ein Video, das ihn ohne Mundschutz im Fitnessstudio auch neben Nationalmannschaftskollege Maodo Lo beim Training zeigte. Schon im Mai hatten er und Wester mit Einlassungen zur Coronakrise in den Sozialen Netzwerken polarisiert.

Rote Karte für absichtliches Husten möglich

11.29 Uhr: Fußballer können zukünftig auch wegen absichtlichen Hustens in Richtung Schiedsrichter oder anderen Spielern des Feldes verwiesen worden. Das beschlossen die Regelhüter des International Football Association Board (Ifab). Die neue Richtlinie wurde zum Schutz vor dem Coronavirus in das Regelwerk aufgenommen. Jede Bestrafung liegt aber im Ermessen des Schiedsrichters.

Bei zufälligem Husten oder bei einem großen Abstand zwischen den Spielern solle der Schiedsrichter keine Maßnahmen ergreifen, heißt es weiter. Es müsse eine eindeutige Handlung vorliegen.

Hoeneß hofft auf bis zu 25.000 Zuschauer im Herbst

22.36 Uhr: Uli Hoeneß betet für einen Impfstoff gegen das Coronavirus und hofft auf die Erlaubnis für 20- bis 25.000 Zuschauer in Bayern Münchens Allianz Arena beim Saisonstart der Fußball-Bundesliga am 18. September. In einem Interview mit der FAZ (Montagausgabe) sagte der Ehrenpräsident des deutschen Rekordmeisters: „Ich hoffe sehr, dass wir im Herbst Spiele mit Zuschauern erleben werden, in München vielleicht mit 20- bis 25.000.“ Dies könne sich aber nur erfüllen, „wenn die Infektionszahlen nicht stark hochgehen“, so Hoeneß, „meine große Hoffnung ist der Impfstoff. Ich schließe in mein Nachtgebet immer die Forscher ein, die ihn entwickeln.“ Er denke dabei „zunächst nur bis Weihnachten. Ich mag mir gar nicht vorstellen, dass wir eine ganze Saison so spielen. Das würde den Fußball ins Mark treffen“, fuhr der 68-Jährige fort.

MLB: Baseball-Boss droht mit Saisonabbruch – Spieler in der Pflicht

08.56 Uhr: In der nordamerikanischen Baseball-Profiliga MLB wird nach weiteren Corona-Fällen ein Abbruch der Saison diskutiert. Medienberichten zufolge soll MLB-Boss Rob Manfred den Geschäftsführer der Spielergewerkschaft MLBPA, Tony Clark, gewarnt haben, dass ein vorzeitiges Ende der Spielzeit droht, wenn die Situation nicht unter Kontrolle kommt. Vor allem die Spieler seien in der Pflicht, sich an das 113 Seiten starke Hygiene-Protokoll der Liga zu halten.

Am Freitag (Ortszeit) war das Spiel der St. Louis Cardinals bei den Milwaukee Brewers kurzfristig abgesagt und auf Sonntag verschoben worden, nachdem zwei Cardinals-Spieler positiv auf Covid-19 getestet worden waren. Zuvor waren bereits Spiele der Miami Marlins und Philadelphia Phillies bis Anfang nächster Woche ausgesetzt worden. In den Reihen des Teams aus Florida hatte es vorige Woche 21 Corona-Fälle gegeben, die Phillies waren der letzte Gegner.

Die MLB hatte am Freitag vor einer Woche als erste der vier großen US-Sportligen - dazu zählen noch die NBA (Basketball), NHL (Eishockey) und NFL (Football) - trotz der in den USA weiter rasant steigenden Infektionszahlen den Spielbetrieb wieder aufgenommen und dabei auf die Errichtung einer sogenannten Blase an einem Ort verzichtet. Die 60 Spiele je Mannschaft finden ähnlich wie in der Fußball-Bundesliga in Stadien ohne Zuschauer statt.

Rückkehr von Nico Hülkenberg in die Formel 1 perfekt

10.23 Uhr: Die überraschende Rückkehr von Nico Hülkenberg in die Formel 1 ist perfekt. Wie der Rennfahrer aus Emmerich dem Fernsehsender RTL am Freitag bestätigte, soll er beim Großen Preis von Großbritannien in Silverstone das Cockpit von Sergio Perez beim Team Racing Point übernehmen. Der Mexikaner war am Donnerstag positiv auf das Coronavirus getestet worden und befindet sich in Quarantäne. Er kann beim Rennen am Sonntag (15.10 Uhr/RTL und Sky) nicht antreten und muss kurzfristig ersetzt werden.

Eine Bestätigung für den Fahrerwechsel gab es zunächst nicht, da noch verschiedene Formalien zu klären waren. Unter anderem musste ein negativer Corona-Test von Hülkenberg vorgelegt werden, der Voraussetzung für einen Einsatz ist.

Der 32 Jahre alte Hülkenberg ist am Freitagmorgen jedoch bereits an der Strecke in Silverstone gesehen worden. Er fuhr bis 2016 mit einer Unterbrechung vier Jahre für Racing Points Vorgänger Force India und ist derzeit ohne Vertrag. Zuletzt war Hülkenberg von 2017 bis 2019 für Renault aktiv und hatte im Vorjahr keinen neuen Vertrag mehr erhalten.

Rückkehr der Fans: Sörgel übt massive Kritik an DFL-Plänen

06.20 Uhr: Pharmakologe Fritz Sörgel übt weiter massive Kritik an den Plänen der Deutschen Fußball-Liga (DFL), ohne vorherige Risikountersuchungen Fans trotz anhaltender Corona-Pandemie wieder in die Stadien zu lassen. „Dass ausgerechnet die DFL, die finanziell am besten aufgestellte Organisation im Sport- und Unterhaltungswesen in Deutschland, keine eigene Studie entwickelt hat, ist inakzeptabel“, sagte der Nürnberger den Zeitungen der „Funke Mediengruppe“.

Sörgel verweist auf fallende Temperaturen im Herbst, die ein Infektionsrisiko in den Stadien erhöhen könnten: „Im November haben wir Temperaturen unter zehn Grad, es ist nebelig. Man hatte genug Zeit im Labor, bei gesunden Probanden zu untersuchen, welche Auswirkungen das auf die Ansteckungsgefahr hat.“ Derzeit arbeiten alle Bundesliga-Clubs an Konzepten für die Rückkehr von Zuschauern in die Stadien. Gleichzeitig vermeldete das Robert Koch-Institut ein Ansteigen der Corona-Infektionszahlen.  

Positiver Corona-Test bei Wolfsburgs Kevin Mbabu

Wegen eines positiven Corona-Tests muss der VfL Wolfsburg in der Vorbereitung erst einmal auf Abwehrspieler Kevin Mbabu verzichten. Der am Mittwoch durchgeführte Test auf das Virus habe bei dem Schweizer einen positiven Befund aufgewiesen, wie der Fußball-Bundesligist am Samstag kurz vor dem Trainingsauftakt mitteilte. Der 25-Jährige befindet sich bis auf weiteres in häuslicher Quarantäne.

Mittlerweile 28 Coronafälle beim Zweitligisten Fuenlabrada

Beim spanischen Fußball-Zweitligisten CF Fuenlabrada breitet sich das Coronavirus immer weiter aus. Wie der Verein am Samstag mitteilte, wurden bei einer neuerlichen Testrunde zwölf weitere Teammitglieder positiv getestet. Insgesamt haben sich damit innerhalb der Mannschaft bereits 28 Personen infiziert. Der komplette Tross sitzt seit über einer Woche in einem Hotel in A Coruna fest, niemand soll sein Hotelzimmer verlassen.Der Aufstiegsaspirant befand sich bereits für das letzte Saisonspiel in der Region Galizien, ehe die ersten Coronafälle entdeckt wurden und die Partie abgesagt werden musste.

Damit blockiert Fuenlabrada derzeit das Rennen um den letzten Aufstiegsplatz. Mit einem Sieg im Nachholspiel gegen Deportivo La Coruna würde sich der Vorort von Madrid noch für die Play-off-Runde qualifizieren, die anderen Teams auf den Plätzen drei bis sechs sind somit zum Warten verdammt. La Coruna war nach der Absage der Partie aufgrund der Ergebnisse der direkten Konkurrenten auf der Couch abgestiegen. Klub-Präsident Fernando Vidal kündigte bereits rechtliche Schritte an.

Uefa-Boss Čeferin: „Bis auf weiteres werden keine Zuschauer zugelassen“

Uefa-Präsident Aleksander Čeferin dämpft die Hoffnungen auf eine Rückkehr der Fans in die Fußballstadien. „Bis auf weiteres werden keine Zuschauer zugelassen. Wir werden keine Risiken eingehen“, sagte Čeferin am Dienstag im Gespräch mit Uefa Direct.

Die verbleibenden Spiele in der Champions League und der Europa League werden im August ausgetragen. Bei vier von acht Champions-League- und allen acht Europa-League-Paarungen müssen zunächst die Achtelfinal-Duelle abgeschlossen werden, die im März wegen der Corona-Pandemie unterbrochen wurden.

Ab dem Viertelfinale werden Champions und Europa League in dieser Corona-Saison in Turnierform zu Ende gespielt. Die Champions League wird in Lissabon ausgetragen, die Europa League an den vier westdeutschen Standorten Köln, Duisburg, Düsseldorf und Gelsenkirchen. Gespielt wird in K.o.-Form und nur noch mit einer Partie - also ohne Hin- und Rückspiel.

Die UEFA habe einen Teil ihrer Saison geopfert, damit die nationalen Meisterschaften bis Ende Juli fertig gespielt und die UEFA-Clubwettbewerbe dann im August beendet werden könnten, sagte Čeferin. Die Ligen hätten sich damit einverstanden erklärt - „und in der Länderspielperiode im September wird seitens der Vereine dieselbe Solidarität gefragt sein“, sagte Čeferin. 

Corona-Fälle bei Roter Stern Belgrad

12.31 Uhr: Sechs weitere Spieler des serbischen Fußball-Meisters Roter Stern Belgrad sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie der Club am Samstag mitteilte, müssen sie sich in Belgrad für zwei Wochen in Quarantäne begeben und dürfen nicht am Trainingslager teilnehmen.

Bereits am 22. Juni waren fünf Akteure positiv auf das Virus getestet worden. Zuvor hatte die Mannschaft ihren dritten Meistertitel nacheinander gefeiert. Dabei waren 18 000 Fans im Stadion, nach dem Spiel gab es Feierlichkeiten.
Serbien hatte als eines der ersten europäischen Länder Corona- Beschränkungen sehr früh gelockert und ließ als erstes wieder Zuschauer bei Massenveranstaltungen zu - so auch bei der umstrittenen Adria-Tour des Tennis-Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic, der sich ebenfalls mit dem Virus infizierte.

Cardinals-Besitzer mit Corona infiziert

9.30 Uhr: Michael Bidwill, Besitzer der Arizona Cardinals aus der Football-Profiliga NFL, befindet sich wegeneiner Coronainfektion im Krankenhaus. Das gab der Verein auf seiner Website bekannt. Bidwill sei zuletzt gereist, habe danach Symptome gezeigt und sich testen lassen. Sein Arzt habe ihm dann empfohlen, sich ins Krankenhaus zu begeben. Mittlerweile gehe es Bidwill besser, „es wird erwartet, dass er im Laufe des Wochenendes aus dem Krankenhaus entlassen wird“, heißt es in dem Statement. Der 55-Jährige habe seit Ausbruch des Coronavirus im März zwar gearbeitet, aber keinen direkten Kontakt zu Spielern, Trainern oder dem Staff gehabt.
Zurzeit arbeiten die NFL und die Spielergewerkschaft NFLPA an einem Sicherheitskonzept für die kommende Saison, die voraussichtlich am 10. September starten soll.

NHL startet am 1. August

8.26 Uhr: Die nordamerikanische Eishockey-Liga NHL soll am 1. August mit fünf Spielen ihren Betrieb wieder aufnehmen. Der Liga-Vorstand und die Mehrheit der Profis billigten einen am Montag von Liga und Spielergewerkschaft verabschiedeten Plan. Die Saison war am 12. März wegen der Coronavirus-Pandemie noch vor dem Ende der Hauptrunde unterbrochen worden.

Wie Liga und Gewerkschaft am Freitag (Ortszeit) mitteilten, sollen der deutsche Liga-Topscorer Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers beim Re-Start auf heimischem Eis gegen Ex-Meister Chicago Blackhawks antreten, außerdem ist an gleicher Stelle die Partie zwischen Calgary und Winnipeg geplant. In Toronto sollen am gleichen Tag drei Begegnungen stattfinden, Zuschauer sind nicht zugelassen.

Wegen der zahlreichen Infektionen mit dem Coronavirus in den USA sollen die Teams in die beiden Spielorte in Kanada reisen. Zunächst gibt es eine Qualifikationsrunde, dann folgen Playoffs mit 24 Teams. Der Stanley Cup an den Meister soll Ende September oder Anfang Oktober in Edmonton vergeben werden. Ab diesem Montag öffnen die Trainingslager. Spieler, die in dieser Saison nicht mehr spielen wollen, sollen nicht bestraft werden. Liga und Gewerkschaft einigten sich außerdem auf eine vierjährige Verlängerung des derzeitigen Gehaltsabkommens, wie sie in ihrer gemeinsamen Erklärung mitteilten.

Formel-1-Doppelpack in Silverstone Anfang August kann stattfinden

14.20 Uhr: Dem Formel-1-Doppelpack in Silverstone steht erwartungsgemäß nichts mehr im Wege. Die britische Regierung befreite die Motorsport-Königsklasse am Sonntag offiziell von der 14-tägigen Quarantäne, die derzeit bei der Einreise ins Land gilt. Damit sind die Rennen am 2. und 9. August endgültig gesichert. Der Formel-1-Tross reist nach dem Großen Preis von Ungarn am 19. Juli auf die Insel und wäre damit eigentlich ein paar Tage zu spät dran, denn das erste Training steigt am 31. Juli.

„Eine Reihe von Sportstars und die sie unterstützenden Teams sowie Film- und Fernsehstars, Regisseure und Produzenten werden von der Quarantäne befreit, wenn sie für die Durchführung von Veranstaltungen oder Dreharbeiten unerlässlich sind“, teilte der Staatssekretär für Digitales, Kultur, Medien und Sport in einer Erklärung mit.

All diese Personen müssen die Richtlinien der Regierung zur Bekämpfung von COVID-19 einhalten und „in geschlossenen Umgebungen leben und arbeiten“. Dies praktiziert die Formel 1 ohnehin, seit dem Saisonstart an diesem Wochenende in Österreich gilt ein striktes Hygienekonzept.

DFL und Gesundheitsministerium erarbeiten Plan für neue Saison

8.32 Uhr: Die Deutsche Fußball Liga will gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium Leitlinien erstellen zu einer Wiederzulassung von Fans im Stadion. „Einen Regelbetrieb in dieser Corona-Situation zu etablieren, das wird die nächste große Herausforderung“, sagte DFL-Chef Christian Seifert der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

De facto seien Großveranstaltungen bis zum 31. Oktober ausgeschlossen, „es sei denn, sie verfügen über ein Hygienekonzept, und die Nachverfolgung der Besucher ist möglich. An einem solchen Leitfaden arbeiten wir, da gibt es erste Gedanken, die wir mit dem Bundesgesundheitsministerium austauschen“, sagte Seifert.
Letztlich sei es egal, „ob Sie 200 Zuschauer ins Theater bringen wollen oder 5000 ins Stadion nach Dortmund, sie werden immer individuelle Lösungen finden müssen, die sich an den baulichen Gegebenheiten – und unter Umständen auch an der epidemiologischen Lage in dieser Gegend – orientieren“, sagte Seifert in dem gemeinsamen Interview mit Regisseur und Filmproduzent Nico Hofmann.

„Wir werden lernen müssen, die Unsicherheit in unsere Überlegungen einzubinden. Wir müssen nur aufhören, uns unsicher zu fühlen – sonst wird es schwierig am Standort Deutschland“, sagte der 51-Jährige.

DFL-Chef Seifert lobt Fans

8.30 Uhr: DFL-Geschäftsführer Christian Seifert hat die Verdienste der Fans bei der Beendigung der Saison nach der Corona-Zwangspause hervorgehoben. „Wir haben ein Drehbuch geschrieben, am Ende stand eine neunteilige Serie, um die Geschichte dieser Saison zu Ende zu erzählen. Auf sportliche Art, ohne Rechtsstreitigkeiten, bei denen vor Sportgerichten über Auf- und Abstiege und anderes entschieden wird“, sagte der Chef der Deutschen Fußball Liga in einem gemeinsamen Interview mit dem Regisseur und Filmproduzenten Nico Hofmann in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Dies sei „nur durch sehr viel Disziplin“ gegangen, „auch von Seiten der Fans, die eben nicht – wie vorab kolportiert – vor den Stadien in Massen zusammengekommen sind“, sagte Seifert.

Dänisches Pokalfinale wegen Verstoß gegen Corona-Regeln unterbrochen

9.25 Uhr: Das dänische Pokalfinale am Mittwochabend in Esbjerg musste für 13 Minuten unterbrochen werden, weil sich einige Zuschauer nicht an die Corona-Regeln hielten. Bei dem Spiel zwischen Aalborg BK und Sonderjyske standen einige Fans zu dicht zusammen. Nach mehreren vergeblichen Aufforderungen des Stadionsprechers, einen Meter Abstand voneinander zu halten, brach der Schiedsrichter das Spiel dann vorübergehend ab.

Mehr als 40 Personen wurden von der Polizei aus dem Stadion eskortiert und in einem Bus wegfahren. Nach Angaben des Aab hatte das Spiel rund 1750 Zuschauer.

Die dänische Regierung hatte erst am Dienstag grünes Licht für mehr Zuschauer in den Stadien gegeben. Kulturministerin Joy Mogensen sagte: „Es ist sehr ärgerlich, dass ein Teil des Publikums nicht respektiert, dass diese Regeln da sind, um uns alle zu schützen. Ich hoffe, dies ist ein Signal an alle im Publikum.“ Das Pokalfinale endete mit einem 2:0-Sieg für Sønderjyske, das seinen ersten Pokalsieg in der Vereinsgeschichte feierte.

Djokovic spendet 40.000 Euro

21.08 Uhr: Der wegen seines Verhaltens in der Coronakrise heftig kritisierte Tennis-Superstar Novak Djokovic hat einer besonders schwer von der Pandemie betroffenen Stadt in seiner serbischen Heimat rund 40.000 Euro gespendet. Dies berichtet der Sportsender SportKlub TV auf seiner Webseite.Demnach habe der 33 Jahre alte Weltranglistenerste dem südwestserbischen Novi Pazar das Geld zur Verfügung gestellt, um die wachsende Zahl an Coronafällen - zuletzt mehr als 200 pro Tag - bewältigen zu können. Die Stadt hatte Ende Juni den Ausnahmezustand ausgerufen.
Bei der von ihm selbst organisierten Adria-Tour in Belgrad und Zadar hatten sich mehrere Spieler, darunter Djokovic selbst mit dem Coronavirus infiziert. Die Show-Turnierserie war wegen mangelnder Sicherheitsvorschriften stark kritisiert und letztlich abgebrochen worden. Djokovic, Alexander Zverev und Co. hatten sich auch bei Partys gezeigt und zu Zeiten der Pandemie offensichtlich kaum auf Abstands- und Hygienemaßnahmen geachtet.

DFL-Chef Seifert: Bundesliga-Start wohl am 11. oder 18. September

09.10 Uhr: Die Deutsche Fußball Liga (DFL) will die neue Bundesliga-Saison entweder am 11. oder 18. September starten. Entschieden sei es noch nicht, „wir sind noch in Gesprächen mit dem DFB“, sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert in einem Interview der „Welt“ (Mittwoch) auch mit Blick auf die erste Runde des DFB-Pokals. Aber es sei „sicherlich so“, dass eines der beiden Daten für den ersten Spieltag vorgesehen sei. Die Möglichkeit, dass die Europapokal-Starter wegen der Final-Turniere im August in Portugal (Champions League) und Deutschland (Europa League) erst später einsteigen, schloss der 51-Jährige nicht aus.

„In diesen Zeiten ist eine gewisse Flexibilität erforderlich, das gilt für Verbände genauso wie für Clubs. Wir suchen nach einem für alle gangbaren Weg, das schließt die Spieler mit ein“, sagte Seifert. „Das kann in außergewöhnlichen Zeiten auch zu ausnahmsweise ungewöhnlichen Entscheidungen führen.“

Dass zum Liga-Start im September wieder Zuschauer in die Stadien dürfen, bleibe das Ziel. Bis zum 31. Oktober sind in Deutschland allerdings noch Großveranstaltungen verboten, für die kein Hygienekonzept vorliegt und bei denen eine adressenseitige Nachverfolgung der Besucher nicht möglich ist. „Es liegt also im Aufgabenbereich der DFL, einen Rahmen zu entwickeln, wie ein übergeordnetes Hygienekonzept aussehen kann“, sagte Seifert. Die Clubs müssten dann die standortspezifischen Inhalte einfügen. „Es kann keine Lösung von der Stange geben, auch weil ein Stadion in einer Region mit mehr oder weniger Neu-Infektionen und Maskenpflicht liegen kann - und ein anderes nicht“, erklärte Seifert.

Dänemark lässt 10.000 Fans ins Stadion

14. Uhr: Der dänische Fußball macht einen weiteren Schritt zurück zur Normalität. Ab Freitag dürfen in der ersten Liga wieder mehr Zuschauer die Spiele in den Stadien sehen. Zuvor hatte die Regierung grünes Licht dafür gegeben, den vorgeschriebenen Mindestabstand von zwei auf einen Meter zu verringern.Die Vereine können auf den Tribünen Abschnitte für bis zu 500 Fans einteilen. Im EM-Stadion Telia Parken von Meister FC Kopenhagen hätten so zwischen 12.000 und 15.000 Fans Platz, Traditionsklub Bröndby könnte 8000 bis 10.000 Zuschauer empfangen.

Allerdings beklagte Bröndby am Dienstag zwei Corona-Fälle: Die Profis Samuel Mraz und Simon Hedlund wurden positiv getestet und vom Rest der Mannschaft isoliert.

BVB rechnet mit Verlust von 45 Millionen Euro

Borussia Dortmund kommt die Corona-Krise teuer zu stehen. Wie der an der Börse notierte Fußball-Bundesligist am Montag in einer Ad-Hoc-Mitteilung bekanntgab, wird für das Geschäftsjahr 2019/20 ein Verlust von rund 45 Millionen Euro erwartet. Im Vorjahr blieben noch rund 17,4 Millionen Euro an Nettogewinn hängen. Allerdings steht der Ausblick „unter dem Vorbehalt werterhellender Tatsachen sowie möglicher weiterer Transfererträge“.

Der mögliche Fehlbetrag sei auf die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie zurückzuführen, die „alle Einnahmen- und Erlösfelder von Borussia Dortmund betroffen“ habe. Vor allem die Spiele seit dem Bundesliga-Wiederbeginn ohne Zuschauer kosteten Einnahmen. Darüber hinaus seien „Minderungen und/oder Rückerstattungen von Werbe- und VIP-Hospitalityerlösen erfolgt“.
Dank der gute Ertragslage in den vergangenen Geschäftsjahren und eines zum 30. Juni 2019 vorhandenen Konzerneigenkapitals in Höhe von rund 355 Millionen Euro sieht sich der BVB jedoch gewappnet, die erwarteten Verluste zu tragen.

Seit Juni 24 positive Tests in MLS

Seit der Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs der Mannschaften der ersten US-Fußball-Liga sind 24 Spieler und Betreuer positiv auf das Coronavirus getestet worden. Insgesamt 18 infizierte Spieler der Major League Soccer (MLS) und sechs Betreuer habe man seit Beginn der Testserien Anfang Juni ermitteln können, teilte die Liga-Organisation am Montag mit. 668 Spieler wurden nach Angaben der MLS regelmäßig getestet.

Die amerikanische Fußball-Liga setzt ihre Saison ab dem 8. Juli mit einem Turnier in Florida mit allen 26 Mannschaften fort. Vor der Reise nach Orlando haben alle Spieler, Trainer, Schiedsrichter, Club- und Ligamitarbeiter zwei weitere Tests in einem 24-Stunden-Abstand und einem Abstand von etwa 72 Stunden nach Anreise zu absolvieren, teilte die MLS mit.

Die Spiele sollen ohne Fans im ESPN Wide World of Sports Complex in Disney World in Bay Lake ausgetragen. Auch die Basketball-Liga NBA wird am 31. Juli auf dem riesigen Gelände in der Nähe von Orlando ihre Saison beenden. So können alle Teams in eine große gemeinsame Quarantäne-Situation geholt werden.

Alexander Zverev taucht auf Partyvideo auf

10 Uhr: Tennisprofi Alexander Zverev muss deutliche Kritik von einem Kollegen aushalten. Der Australier Nick Kyrgios geht den 23 Jahre alten Hamburger nach dem Erscheinen eines Partyvideos an, in dem sich Zverev erneut kaum an die gebotenen Hygienemaßnahmen angesichts der Corona-Pandemie zu halten scheint.

Zverev hatte am vergangenen Montag angekündigt, sich nach der umstrittenen Adria-Tour in häusliche Isolation begeben zu wollen.„Ich wache auf und sehe mehr kontroverse Sachen auf der ganzen Welt. Eine, die herausstach, war Sascha Zverev wieder zu sehen“, sagte Kyrgios in einem Video bei Instagram: „Mann, wie egoistisch kannst du sein?“

Wenn Zverev schon die Dreistigkeit besitze, sein Management eine Botschaft schreiben zu lassen, in der er eine Selbstisolation ankündige und sich entschuldige, solle er doch bitte für 14 Tage zu Hause bleiben, fügte Kyrgios an: „Das kotzt mich an.“ Die Tenniswelt werde immer egoistischer.

Zverev war ausgelassen feiernd in einem Video des Modedesigners Philipp Plein aufgetaucht, die entsprechenden Szenen wurden mittlerweile gelöscht. Zverev und Kyrgios hatten sich schon rund um die Australian Open in diesem Frühjahr eine öffentliche Kontroverse geliefert. 

Rund 1000 Schalke-Fans demonstrieren gegen Tönnies

16.46 Uhr:  Proteste, Banner und Menschenkette: Etwa 1000 Anhänger des FC Schalke 04 haben am Samstag rund um die Veltins-Arena gegen den Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies und den Vereinsvorstand des Fußball-Bundesligisten demonstriert. Zeitgleich zum letzten Bundesliga-Saisonspiel der Mannschaft von Trainer David Wagner beim SC Freiburg am Nachmittag bildeten die Fans unter Einhaltung der Hygienevorschriften eine Menschenkette am Vereinsgelände Berger Feld.

Die Demonstration unter dem Motto „Schalke ist kein Schlachthof - gegen die Zerlegung unseres Vereins“ war zuvor von den Behörden unter bestimmten Auflagen genehmigt worden. Bis zu 2000 Menschen waren erlaubt. Nach Angaben von Organisator Stefan Barta sollen etwa 1200 Fans gekommen sein, die Gelsenkirchener Polizei sprach von „deutlich weniger“. Alles blieb friedlich.

Mehr als 600 Coronatests vor Formel-1-Auftakt in Österreich

10.55 Uhr: Vor dem Formel-1-Auftakt am 5. Juli im österreichischen Spielberg hat es bei rund 600 Tests auf das Coronavirus noch keine positiven Ergebnisse gegeben. Das sagte Manuela Machner, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Spielberg, der Nachrichtenagentur APA.

Seit zwei Wochen werden in der Region Spielberg vor allem Hotellerie-Mitarbeiter wöchentlich getestet. Die Tests sind nach wie vor freiwillig. Knapp 400 Angestellte mehrerer Betriebe hatten sich gemeldet. Nur wenige schlugen das Angebot der Tests für eine der österreichweit fünf Pilotregionen aus, sagte die Tourismus-Chefin.

Allein am vergangenen Donnerstag seien 148 Personen in der Test-Straße „abgefertigt“ worden. Das Prozedere der Probeentnahme durch das geöffnete Autofenster dauert nur wenige Minuten.

Rund um die ersten beiden Formel-1-Saisonrennen in Spielberg im Juli sollen insgesamt zwischen 10.000 und 12.000 Coronavirus-Tests durchgeführt werden. Nur durch ein strenges Hygienekonzept ist es überhaupt möglich, dass die Motorsport-Königsklasse mit knapp vier Monaten Verspätung starten kann. Fans werden bei den WM-Läufen in der Steiermark am 5. und 12. Juli nicht dabei sein.

NBA startet wieder am 30 Juli in Disney World

10.15 Uhr: Die nordamerikanische Basketball-Profiliga NBA setzt ihre Saison am 30. Juli mit einem attraktiven Westduell fort. Beim Restart in Disney World in Orlando/Florida treffen in den Los Angeles Lakers und den Los Angeles Clippers die bislang besten Teams der Western Conference aufeinander. Das geht aus dem am Freitag (Ortszeit) veröffentlichten Spielplan hervor.

Am selben Tag bestreiten auch die Utah Jazz gegen die New Orleans Pelicans ihr erstes Match.Die Milwaukee Bucks mit Starspieler Giannis Antetokounmpo, bestes Team der bisherigen Spielzeit, starten einen Tag später gegen die Boston Celtics mit Daniel Theis in die Endphase der Saison. Ab diesem Tag finden bis zu sieben Begegnungen täglich in drei verschiedenen Hallen auf dem Sportkomplex von Disney World statt.
Die Liga will alle Beteiligten ab dem 7. Juli in Florida in Quarantäne schicken. Das Hygienekonzept umfasst 113 Seiten, allerdings sind nicht alle Risiken ausgeschaltet. Das Personal in den Hotels werde beispielsweise nicht ständig auf das Coronavirus getestet.

Am Freitag war bei insgesamt 16 Spielern der NBA eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Die betroffenen Spieler haben sich in Selbstisolation begeben. Der Bundesstaat Florida entwickelt sich zunehmend zu einem Corona-Hotspot. Am Freitag waren fast 9.000 neue Fälle bekannt geworden, damit wurde erneut ein Rekord an Neuinfektionen an einem Tag aufgestellt. (dpa, afp, sid)

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