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Corona in Bayern: Inzidenzwert in neuem Super-Hotspot über 400 - massive Regeln greifen jetzt

Der Corona-Teil-Lockdown wurde noch einmal verlängert. Die Fallzahlen pendeln sich auf einem hohen Niveau ein. Als neuer Super-Hotspot in Bayern zählt die Stadt Passau.

München - Die Corona-Lage in Bayern hat sich nach dem vierwöchigen Teil-Lockdown im November kaum entspannt. Die Fallzahlen steigen zwar nicht mehr exponentiell an, bleiben aber auf einem hohen Niveau. Deshalb einigte man sich auf einem Treffen der Landeschefs mit der Kanzlerin in Berlin darauf, die Maßnahmen bis Weihnachten zu verlängern. Zusätzlich wurden weitere Verschärfungen beschlossen - vor allem für Städte und Landkreise mit sehr hohen Inzidenzwerten. Zu so einem sogenannten Super-Hotspot zählt auch die niederbayerische Stadt Passau*.

Corona in Bayern: Seit Samstag gelten in Passau Ausgangsbeschränkungen

Am Freitag (27. November) trat Passaus Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD) vor die Öffentlichkeit um über die hohen Corona*-Fallzahlen in seiner Stadt zu sprechen. Wie die Passauer Neue Presse berichtet, startete er seine Rede mit ein wenig Galgenhumor. „Wir sind eigentlich gerne vorne dabei in Bayern, diesmal können wir natürlich nicht stolz darauf sein.“ Gemeint war der hohe 7-Tage-Inzidenzwert. Er liegt laut Robert-Koch-Institut (RKI) bei 439,4 (Stand: 28. November, 0 Uhr). Damit liegt die Drei-Flüsse-Stadt auch auf Platz zwei in Deutschland - hinter dem thüringischen Landkreis Hildburghausen (595).

Um das Corona*-Infektionsgeschehen in Passau* weiter einzudämmen, gelten ab Samstag (28. November) besondere Beschränkungen. Zu denen in einer Allgemeinverfügung erlassenen Regeln zählt auch eine Ausgangsbeschränkung. „Das Verlassen der Wohnung ist nur noch mit triftigem Grund erlaubt“, sagte OB Dupper. Das heißt: Arztgänge, Einkauf von Lebensmittel und Verwandtenbesuche sind erlaubt, müssen aber glaubhaft nachvollziehbar sein. Die Polizei* sei angehalten dies auch zu überprüfen. Außerdem gehen die Schüler ab der 7. Jahrgangsstufe in den Wechselunterricht (ausgenommen die Abschlussklassen). Diese und viele weitere Maßnahmen sollen vorerst bis Freitag, 4. Dezember, gelten. Sollte bis dahin die Corona-Inzidenz nicht mindestens auf 300 gefallen sein, werden die Beschränkungen verlängert, so Dupper.

Coronavirus in Bayern: Söder irritiert mit Trump-Vergleich und verurteilt Querdenker

Am Freitag hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in einer Regierungserklärung* vor dem Bayerischen Landtag noch einmal die Verlängerung der Corona-Maßnahmen verteidigt. Mit den Worten „verlängern, vertiefen, helfen“ fasste der Landeschef die kommende Zeit bis zum 20. Dezember zusammen. Besonders für die Skitourismusbranche hatte er keine guten Neuigkeiten. Bergbahnen und Lifte müssten vorerst geschlossen bleiben. „Ischgl ist nicht vergessen“, so Söder. Und auch an Silvester soll mit Vorsicht gefeiert werden. „Keine großen Partys“, fordert der CSU-Chef.

In seiner Rede nahm Söder auch Bezug auf die Querdenkerin Jana aus Kassel, die sich auf bei einer Rede vor einigen Tagen mit Sophie Scholl verglichen hat. Solch ein Vergleich sei empörend und peinlich, verurteilte der Landeschef die Aussagen der Frau. Generell sei die Querdenken-Bewegung ein „toxisches Gebräu aus Fake-News, Hass, Angst und Intoleranz“. Für kurze Irritation sorgte Söder jedoch mit einem Trump-Vergleich*. Als es um die neue Maskenpflicht auf Parkplätzen ging, sagte er: „Sogar Donald Trump* trägt ab und zu Maske, da könnte sich der ein oder andere ein Beispiel nehmen.“ Welche Corona-Regeln nun genau bis zu den Weihnachtsferien gelten, können Sie in unserem Überblicksartikel* nachlesen. (tel) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Lino Mirgeler/dpa

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