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Corona in Göttingen: Neuer Ausbruch mit 102 Infizierten - Stadt ergreift drastische Maßnahme

Neuer Corona-Ausbruch in einem Hochhaus in Göttingen. 102 Menschen sind infiziert. Die Stadt reagiert mit drastischen Maßnahmen.

Die Stadt Göttingen hat eine Vielzahl von Maßnahmen beschlossen, um mit der Corona-Masseninfektion in einem Göttinger Hochhaus umzugehen. Unter anderem muss die Hausverwaltung Flure, Treppenhäuser und Fahrstühle ab sofort täglich reinigen und Informationen zu Corona aufstellen. Die etwa 700 Bewohner des Hochhauses stehen unter Quarantäne

Im gesamten Hochhaus gilt jetzt eine Masken-Pflicht. Vor Ort hat die Stadt Göttingen ein mobiles medizinisches Versorgungszentrum eingerichtet, das die hausärztliche Versorgung der Bewohner während der Quarantäne sicherstellen soll. Alle getesteten Bewohner können sich mit einem Nachtest erneut auf eine Corona-Infektion testen lassen.

Corona-Masseninfektion in Hochhaus: 700 Bewohner unter Quarantäne

Mit den Maßnahmen soll der Übertragungsweg des Coronavirus unterbrochen werden. Die Stadt Göttingen behält es sich vor gegebenenfalls weitere Maßnahmen zu treffen.

Göttingen – Neuerlicher Corona-Ausbruch in Göttingen. 102 Menschen sind infiziert, eine Pressekonferenz läuft. Die Stadt greift jetzt zu einer drastischen Maßnahme, wie hna.de* berichtet.

Neuer Corona-Ausbruch: 102 Menschen in Hochhaus infiziert 

Die Stadt Göttingen wird einen gesamten Wohnkomplex am Rande der Innenstadt ab sofort unter Quarantäne stellen. Der Grund: Corona. Der Massentest am Montag und Dienstag auf Basis von zwei Zufallsbefunden hat 102 positive Infektionen ergeben, wie die Sozialdezernentin der Stadt, Petra Broistedt, am Donnerstagmorgen bekannt gab. Insgesamt waren 700 Bewohnerinnen und Bewohner der Anlage Groner Landstraße 9 getestet worden. Es handelt sich um einen Hochhaus-Komplex, wie Bilder bei Google Maps zeigen.

In diesem Hochhaus in Göttingen hat es einen neuerlichen Corona-Ausbruch gegeben.

Neuer Corona-Ausbruch: Hochhaus von vielen Rumänen bewohnt

„Die Maßnahme ist alternativlos, es geht darum, weitere Infektionen zu verhindern. Zumal die Anzahl der Kontaktpersonen - vor allem in dem Wohngebäude - hoch ist“, sagte Broistedt auf Anfrage noch vor der offiziellen Bekanntgabe der Quarantäne-Auflage, die über eine Allgemeinverfügung rechtskräftig wird. Die Stadt Göttingen steht nun vor einer Mammut-Aufgabe, denn es gilt zunächst alle Bewohner des Hochhauses zum Thema Corona zu informieren, dafür wird ein Info-Mobil aufgestellt. Dabei sein wird auch ein Dolmetscher, denn viele Menschen in dem Hochhaus stammen aus Rumänien. 

Neuer Corona-Ausbruch: Hochhaus gilt als sozialer Brennpunkt

Ordnungskräfte sichern das betroffene Corona-Hochhaus.

„Es werden Ansprechpartner vor Ort sein, auch ist das Info-Telefon mit einem Dolmetscher besetzt“, schilderte Broistedt. Zudem muss auch die Versorgung der Bewohner mit Lebensmitteln und Waren für den häuslichen Gebrauch gesichert werden. „Wir arbeiten mit Ordnungsdienst, Feuerwehr, Polizei und städtischen Einrichtungen zusammen.“ Nach zahlreichen Corona-Infizierten im Iduna-Zentrum* sind nun zahlreiche Menschen in einem weiteren Wohnblock in Göttingen betroffen. Der Hochhaus-Komplex Groner Landstraße 9 gilt als sozialer Brennpunkt. 

tko

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Rubriklistenbild: © Hubert Jelinek, Screenshot Google Maps (Fotomontage) 

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