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Corona in Leverkusen: Gesundheitsdezernent wirbt für die App „ePassGo“

Leverkusen -

Die Pandemie beschert allen, die ein Smartphone benutzen, noch weitere Programme. Am Freitag warb Gesundheitsdezernent Alexander Lünenbach vehement dafür, die App „ePassGo“ zu installieren. Dort können die Benutzer Ergebnisse von Antigen-Schnelltests speichern – sofern sie denn aus einem Zentrum stammen, das die App ebenfalls benutzt. Bisher ist das nur das der Malteser am früheren Freibad Auermühle. Aber der Betreiber zweier großer Zentren in den Fußgängerzonen von Wiesdorf und Opladen wolle ebenfalls mitmachen – und das sei sicher nur der Anfang, wenn es um die Tests geht, die man vielfach jetzt noch benötigt, so der Dezernent.

Auch die Werbegemeinschaften in Opladen und Schlebusch hätten Interesse bekundet, so Lünenbach. Damit würde der Gang ins Geschäft oder in die Kneipe einfacher, falls die Corona-Regeln wegen steigender Infektionszahlen wieder strenger werden. Auch der Sportbund Leverkusen wolle bald auf „ePassGo“ setzen.

Der entscheidende Vorteil: „Nur diese App hat eine Schnittstelle zum Gesundheitsamt.“ Das eröffne die Möglichkeit der digitalen Kontaktverfolgung, wenn eine Infektion entdeckt wird. Keine andere Software könne das bisher. Dass in „ePassGo“ auch Impfbescheinigungen abgespeichert werden können, die bald immer mehr nachgefragt werden, sei nur ein, wenn auch wichtiger, Nebeneffekt.

Die Soldaten gehen

Was die Kontaktverfolgung angeht, ist das Gesundheitsamt ab nächste Woche wieder auf sich selbst gestellt: Die sinkende Zahl der Corona-Infektionen erlaubt es, die 21 Bundeswehr-Soldaten zu verabschieden. Sie hatten in der schlimmsten Phase der Pandemie geholfen, die Kontakte von Infizierten nachzuhalten. Freilich sei das Gesundheitsamt personell kräftig aufgestockt worden, so Lünenbach: 15 neue Stellen seien geschaffen worden. Das rund 50 Personen starke Amt müsse auch künftig sieben Tage pro Woche arbeiten: „Wir müssen uns auf Pandemien einstellen.“ Alles andere wäre blauäugig, unterstrich er.

Analog zu den sinkenden Infektionszahlen hat sich auch die Lage bei der Überwachung der Corona-Regeln ein wenig entspannt. Schuldezernent Marc Adomat berichtete am Freitag, dass es in den Gaststätten gar keine Probleme gegeben habe, trotz der Beschränkungen.

Bei der Maskenpflicht sah das anders aus: Bei 87 Kontrollen habe der Kommunale Ordnungsdienst 75 Verwarnungen ausgesprochen, aber auch zwölf Bußgelder verhängen müssen. 17 Kontrollen in Unternehmen hätten sechs Verwarnungen nach sich gezogen. 139 Kontrollen der Quarantäne verliefen in elf Fällen erfolglos.

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