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Corona in NRW: Immer mehr Kitas wegen Infektionsgefahr dicht

Köln -

Hier sehen Sie immer auf einen Blick alle aktuellen Entwicklungen zur Corona-Pandemie in ganz NRW.

Hamm95,693,493,9
Remscheid206,6186,8185
Hagen116,6136,2156,3
Köln201,8195,5181,9
Düsseldorf158,2161,4140,4
Euskirchen87,8  -  -
Dortmund172,0156,7137,7
Essen129,9112,1118,7
Duisburg240,8201,5196,5
Bochum159,7146,9138,4
Wuppertal174,3161,1152,6
Bielefeld120,3114,3109,5
Bonn107,788,392,5
Münster89,485,375,5
M'gladbach92,7102,794,6
Gelsenkirchen152,9160,2140,2
Aachen183,7167,5186,0
Krefeld147,3142,0139,8
Oberhausen119,6123,4103,0
Recklinghausen143,0140,5136,5
Herne200,1189,2185,4
Solingen238,0216,0205,3

Update vom 29. Oktober: Kita-Schließungen immer häufiger, schon sechs Städte mit Inzidenz über 200

  • Die coronabedingten vorübergehenden Schließungen von Kindertagesstätten sind in NRW deutlich gestiegen. Nach 107 Schließungen aus Gründen des Infektionsschutzes im September seien es im Oktober bislang 173 gewesen, sagte NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) im Familienausschuss des Landtags. Hinzu kämen 147 Teilschließungen im September und bislang 185 im Oktober 2020. Die Kita-Betreuung sei „mehr als systemrelevant", sagte Stamp. Die Kitas sollten daher geöffnet bleiben. Eine Herausforderung bleibe die Personalsituation in den Kitas. Im September seien 219 Mal Unterbesetzungen angezeigt worden. Das Land fördere deswegen die Einstellung von Kita-Helfern. Dafür seien 7800 Anträge einschließlich Aufstockungen eingegangen. Bis zu den Winterferien sollen die Beschäftigten in den Kitas maximal drei Corona-Tests kostenlos in Anspruch nehmen können. Die SPD kritisierte dies als zu wenig, da die Beschäftigten dort keinen Abstand halten könnten.
  • Corona hat das Bundesland fest im Griff: Insgesamt sechs Städte in NRW hab am Donnerstag die Inzidenzzahl von 200 überschritten. Spitzenreiter in Bezug auf diesen Wert ist die Ruhrpott-Stadt Duisburg mit einer Inzidenz von über 240 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen.. Es handelt sich um die folgenden Orte in der Übersicht: Köln (201,8), Duisburg (240,8), Herne (200,1), Solingen (238,0), Kreis Düren (205,6) und Remscheid (206,6).
  • NRW-weit wies das RKI am Donnerstag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 131,52 aus (Vortag: 121,8). Nahezu alle der 53 Kreise und kreisfreien Städte haben die Warnschwelle von 50 übersprungen. Darunter liegt weiterhin lediglich der Kreis Soest mit einem Wert von 41,4 am Donnerstag. Das RKI registrierte für NRW am Donnerstagmorgen 4773 Neuinfektionen. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen lag damit im bevölkerungsreichsten Bundesland bei 122 051 - etwa ein Viertel aller bundesweit registrierten Fälle (481 013).

Update vom 28. Oktober: Nur ein Kreis kein Risikogebiet in NRW, starten in NRW die Weihnachtsferien früher wegen Corona?

  • In NRW steigt die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiter kontinuierlich an. Landesweit gab es 121,8 neue Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen, wie das Robert Koch-Institut am Mittwoch meldete. Am Dienstag hatte dieser Wert noch bei 116,8 gelegen. In allen Städten und Kreisen – mit einer einzigen Ausnahme – ist der kritische Wert von 50 weit übersprungen, viele Regionen kommen auch nach wie vor deutlich über die 100er Marke. Ausnahme blieb am Mittwoch der Kreis Soest, für den das RKI 39,4 Neuinfektionen angab - und damit ebenfalls eine steigende Tendenz (Dienstag: 36,1). Die dortige traditionelle Allerheiligenkirmes, die alljährlich Hunderttausende Besucher anlockt, war aber bereits abgesagt worden. Im Kreis Soest leben rund 301.800 Menschen. NRW hat knapp 18 Millionen Einwohner.
  • In der Debatte über weitere Maßnahmen in der Corona-Pandemie wird einem Bericht zufolge auch eine Vorverlegung der Weihnachtsferien um wenige Tage nicht ausgeschlossen. Laut „Rheinische Post" steht die Idee im Raum, die Ferien bereits am 21. Dezember 2020 (Montag) beginnen zu lassen, so dass am 18. Dezember 2020 letzter Schultag wäre. Woher konkret diese Anregung kommt, schreibt die Zeitung nicht. „Sämtliche Vorschläge, auch unkonventionelle" würden intensiv diskutiert, zitierte die RP das Schulministerium in Düsseldorf. Die Weihnachtsferien in NRW dauern bislang offiziell vom 23. Dezember 2020 bis 6. Januar 2021. Der Gedanke ist dem Bericht zufolge, dass den Familien Zeit für eine Art Vorquarantäne gegeben werde, um ihnen das Weihnachtsfest zu erleichtern. Der NRW-Lehrerverband und die SPD-Opposition lehnten ein solches Vorziehen jedoch ab, aus der Elternschaft kamen dagegen eher positive Signale.

Update vom 27. Oktober: Nur noch ein Kreis in NRW kein Risikogebiet

Update vom 26. Oktober: 25 Kreise und Städte inzwischen mit Inzidenz über 100

Update vom 25. Oktober: Fast alle Städte in NRW Risikogebiete, Gesundheitsministerium warnt vor Halloween-Brauch

  • Nahezu alle der 53 Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen gelten mittlerweile als Corona-Risikogebiete. Nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) und des Landeszentrums Gesundheit von Sonntag (0.00 Uhr) lagen lediglich die Kreise Euskirchen, Paderborn und Soest unter der Warnschwelle von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen.
    Den höchsten Wert wies laut RKI die Stadt Solingen mit 200,3 aus. Das Landeszentrum Gesundheit (LZG) registrierte am Sonntag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 199,7 für die Stadt. Dahinter lagen laut RKI und LZG die Stadt Duisburg mit 174,1 und der Kreis Düren mit 170,0. Für Nordrhein-Westfalens einwohnerstärkste Stadt Köln wurden 152,5 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche gemeldet.
    Zunächst blieb allerdings unklar, ob tatsächlich alle von den Gesundheitsämtern registrierten Neuinfektionen in die RKI-Statistik von Sonntag eingeflossen waren. Denn: Für acht Kreise und kreisfreie Städte in NRW wiesen RKI und LZG von Samstag auf Sonntag keine Neuinfektionen aus. Erst am Donnerstag war es wegen einer technischen Störung bei der Übermittlung der Zahlen zu Datenlücken gekommen. Grundsätzlich sind die amtlich gemeldeten Zahlen an den Wochenenden wegen der Personalkapazitäten in den Laboren und Gesundheitsbehörden meist niedriger.
    Für die übrigen 45 Kreise und Städte in NRW meldete das RKI am Sonntag 3142 Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen im bevölkerungsreichsten Bundesland lag damit bei 107 759 - etwa ein Viertel aller bundesweit registrierten Fälle (429 181).
  • Mit Blick auf die steigenden Corona-Zahlen hat das NRW-Gesundheitsministerium davor gewarnt, an Halloween am 31. Oktober von Tür zu Tür ziehen. Viele Kinder verkleiden sich zu dem modernen Fest und sagen bei den Nachbarn „Süßes oder Saures", um so Schokolade oder Bonbons zu ergattern. „In Coronazeiten das Grundstück anderer Personen zu betreten und ihnen - zuweilen ungefragt - eine Begegnung, bei der der Mindestabstand vermutlich nicht komplett eingehalten werden kann, 'aufzudrängen', erscheint wenig verantwortungsvoll", teilte das Ministerium mit.
  • Die Behörde erinnerte daran, dass man theoretisch zwar zu zehnt - in Risikogebieten zu fünft - von Tür zu Tür ziehen dürfe, die Einschränkung von Kontakten aber „das Gebot der Stunde" sei. Gerade für anfällige Bevölkerungsgruppen wie ältere Menschen sei es risikobehaftet, wenn man bei ihnen klingele - und eine Tüte für Süßigkeiten entgegenstrecke.

Update vom 24. Oktober: Kirchen verschärfen Regeln für Gottesdienste, Nonnen in Kloster in Gladbach infiziert

  • In einem Kloster in Mönchengladbach (NRW) sind 22 von 30 Schwestern positiv auf Corona getestet worden. Zwei Schwestern, beide schon weit über 80, sind ins Krankenhaus gekommen. Die anderen hätten teilweise Symptome, teilweise auch nicht, sagte eine der Schwestern vom Orden der Salvatorianerinnen, Esther Strauß, am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.
    „Es ist nicht schleichend reingekommen, sondern plötzlich", erläuterte die 84 Jahre alte Nonne. „Wir müssen uns alle zur selben Zeit infiziert haben." Wie das geschehen sei, wüssten sie nicht. „Wir dürfen das Haus nicht verlassen", sagte sie. „Die einen sagen: Wir sollen den Kreuzgang auf- und abgehen, damit wir nicht steif werden. Die anderen sagen: Wir sollen am besten auf unseren Zimmer bleiben." In jedem Fall würden sie sich ausschließlich im Komplex des Klosters Neuwerk aufhalten, um niemanden anzustecken.
  • Aufgrund der stark gestiegenen Corona-Fallzahlen haben die evangelische und die katholische Kirche in NRW ihre Regeln für den Gottesdienstbesuch verschärft. So gilt im Bistum Aachen ab sofort eine Maskenpflicht für Gottesdienstbesucher, wenn der Inzidenzwert vor Ort auf 35 steigt. Singen ist möglich, wenn der Mindestabstand eingehalten wird. Ab einer Inzidenz von 50 muss der Gemeindegesang deutlich reduziert werden.
    Das Erzbistum Paderborn hat festgelegt: Liegt die Sieben-Tage-Inzidenz über dem Wert von 50, muss die Zahl der Gottesdienstbesucher auf maximal 50 Prozent der normalen Kapazität der jeweiligen Kirche begrenzt werden. „Aufgrund der sehr unterschiedlichen Situationen vor Ort bleibt die Empfehlung zum Verzicht auf Gesang im Gottesdienst im geschlossenen Raum bestehen", heißt es im Erzbistum Paderborn.
    Die drei evangelischen Landeskirchen in NRW haben ebenfalls ihre Regeln angepasst. Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 35 tragen die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher eine Mund-Nase-Bedeckung auch am Sitzplatz. Ausgenommen davon sind Pfarrerinnen und Pfarrer, Lektorinnen und Lektoren sowie Musikerinnen und Musiker, Chor- und Solosängerinnen.
    Ab einer Inzidenz von 50 wird die maximale Teilnehmerzahl der Gottesdienstbesucher in Kirchen auf maximal 250 Personen festgelegt, außerdem wird auf Gesang verzichtet. 
    Mit Blick auf die Advents- und Weihnachtszeit teilte das Bistum Essen mit, es werde empfohlen, die Planungen unter Berücksichtigung entsprechender Vorsichtsmaßnahmen erst einmal weiterzuführen. „Ende November werden wir gemeinsam die dann aktuelle Situation prüfen", heißt es in einer Handreichung des Generalvikariats.

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