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Corona in Oberberg: 25 neue Infektionen – Kita in Waldbröl geschlossen

Oberberg -

Das bevölkerungsreichste Land der Bundesrepublik kämpft gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Fast jeden Tag werden neue Entwicklungen im Hinblick auf Präventionsmaßnahmen, Quarantänezahlen oder Veranstaltungsabsagen wichtig. Wir informieren über die wichtigsten Entwicklungen, sowie Hilfsangebote aus der Nachbarschaft.

Freitag, 18. September: Ein neuer Fall in Hückeswagen

In Hückeswagen ist derzeit eine Person am Coronavirus erkrankt. Die Zahl der Infizierten in Oberberg steigt demnach auf 86. Wieder genesen sind mittlerweile insgesamt 614 Menschen.

Donnerstag, 17. September: 25 neue Infektionen –  Kita in Waldbröl geschlossen

Die Zahl der Infizierten ist am Donnerstag abermals in die Höhe geschossen: Nach 25 neuen Fällen gibt es aktuell 85 Infizierte: unter anderem kamen 9 in Waldbröl dazu und je 5 in Marienheide und Wipperfürth. Nach einem Coronafall am Gymnasium Wiehl gibt es nun einen weiteren am Kaufmännischen Berufskolleg Waldbröl und einen am Bergischen Berufskolleg Wipperfürth. Ein Fall verzeichnet das Käthe-Strobel-Familienzentrum Waldbröl, die nun geschlossen ist. Die Kita in Reichshof-Drespe hat ebenfalls einen Fall; die Gruppe befindet sich in Quarantäne. Insgesamt sind 486 Kontaktpersonen ersten und 30 zweiten Grades isoliert. Das Bürgertelefon des Kreises ist täglich bis 18 Uhr erreichbar unter (0 22 61) 88-3888. (ag)

Mittwoch, 16. September

19.36 Uhr: Nach einem laborbestätigten Fall von Corona eines Schülers des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums in Wiehl ist am Mittwoch die komplette Jahrgangsstufe elf bis auf Weiteres in häusliche Quarantäne geschickt worden. Es handelt sich um 160 Schüler. Zudem müssen elf Lehrerinnen und Lehrer vorerst zu Hause bleiben. Der positiv auf das Corona-Virus getestete Schüler soll nach Informationen dieser Zeitung Kontakte in die Waldbröler Moschee-Gemeinde haben.   

Mittwoch, 16. September: Fünf neue Fälle - Kontaktpersonen in Moscheegemeinden

Seit Dienstag sind fünf weitere Personen im Oberbergischen Kreis positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das berichtet der Kreis. Demnach sind aktuell 61 Menschen inifziert. Nachdem gestern 14 neue Fälle in der Stadt Waldbröl bekannt wurden, ist die Zahl der dortigen Fälle noch einmal um vier Personen auf 20 angestiegen. Damit gibt es dort die meisten Fälle im Kreisgebiet, vor Gummersbach mit 15 Inifzierten und Reichshof mit 11. 

Der Kreis meldet, dass die Ermittlung der Kontaktpersonen in Waldbröl noch anhält. Dabei werden mehrer Großfamilien und Waldbröler Schulen einbezogen.  Das Gesundheitsamt des Kreises habe außerdem auch Kontakte in die Moscheegemeinden von Bergneustadt und Waldbröl ermittelt.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 693 Menschen in Oberberg mit dem Virus infiziert. Davon sind 613 wieder gesund aus der Quarantäne entlassen. (ebu)

Dienstag, 15. September: Weitere Schulen betroffen

Als Ausgangspunkt des Ausbruchsgeschehens in Waldbröl hat das Gesundheitsamt mehrere Großfamilien ausgemacht. Die Kinder der
Familien besuchen neben der Gesamtschule weitere Schulen: die Realschule Waldbröl, die Gemeinschaftsgrundschule Hermesdorf und den Schulstandort Waldbröl des Kaufmännischen Berufskolleg Oberberg.

An der Realschule Waldbröl gibt es aktuell zwei laborbestätigte Corona-Fälle. Sie stehen ebenfalls im Zusammenhang mit den betroffenen  Familien. Die beiden betroffenen Schulklassen befinden sich in vorsorglicher Quarantäne.
An der Gemeinschaftsgrundschule Hermesdorf und dem Schulstandort Waldbröl des Kaufmännischen Berufskolleg Oberberg gibt es ebenfalls Kontaktpersonen. Auch sie werden auf eine Infizierung getestet. (r)

Gesamtschule Waldbröl bis Freitag geschlossen

Vorerst geschlossen – zunächst – von Mittwoch an bis kommenden Freitag – ist die Städtische Gesamtschule in Waldbröl. Dort haben sich ein Schüler aus der Jahrgangsstufe 10 und ein Schüler aus dem Jahrgang 13 mit dem Coronavirus angesteckt, wie Schulleiterin Kirsten Wallbaum-Buchholz auf Nachfrage dieser Zeitung erklärte. „Zudem haben wir 209 Schüler beider Jahrgänge aufgrund der Durchmischung in den Kursen sofort nach Hause geschickt, sie begeben sich für zwei Wochen in Quarantäne“, sagte die Direktorin am Dienstagnachmittag. Als Kontaktperson werde auch sie diese beiden Wochen zu Hause und in Quarantäne verbringen – ebenso wie 29 weitere Kollegen, davon drei aus der Schulleitung. Gerade liefen die entsprechenden Tests.

„Die Tage bis Freitag müssen wir nutzen, um neue Stundenpläne für die übrigen Kinder und Jugendlichen zu erarbeiten“, führt Kirsten Wallbaum-Buchholz aus und nennt ein Beispiel: „Allein der Klasse 6a fehlen nun vier Lehrer.“ Wie die Pläne aussehen könnten, das wisse sie noch nicht. „Es könnte sein, dass wir nur noch halbtags unterrichten oder die Jahrgänge wechselweise zur Schule kommen.“

Die dreitägige Schließung der Schule am Waldbröler Höhenweg sei mit dem Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises abgestimmt und in Gummersbach ausdrücklich befürwortet worden. „Sowohl die Zusammenarbeit mit dem Kreis und der Stadt Waldbröl als Schulträger hat sehr zügig und hervorragend geklappt. „Schlimm ist, dass erneut zwei Abschlussjahrgänge betroffen sind“, klagt Wallbaum-Buchholz – mit Blick auf die vorausgegangene Schließung ab März: Denn damals besuchte der heutige Jahrgang 13 etwa die Jahrgangsstufe 12. Infiziert haben sollen sich die beiden Jugendlichen in der Familie. (höh)

27 neue Infizierte - Ein weiterer Todesfall

Seit Montag hat es im Oberbergischen 27 neue bestätigte Infizierungen mit dem Coronavirus gegeben, berichtet der Kreis. Dabei handele es sich größtenteils um Familien, Reiserückkehrer und Personen, die sich auf privaten Feiern angesteckt hatten.

Auf Nachfrage bestätigte der Oberbergische Kreis Informationen dieser Zeitung, dass es auch Verbindungen zu einer Moschee-Gemeinde im Oberbergischen gebe. Sie sei bisher aber nur Gegenstand der Kontaktermittlungen

Die meisten neuen Infizierungen gibt es in Waldbröl: hier haben sich 14 weitere Menschen angesteckt. Hier sind nun 16 Menschen infiziert. 16 Fälle gibt es auch in Gummersbach und weiterhin 11 in Reichshof.

Ein 90-Jähriger aus Reichshof, der zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden war, ist nach Angaben des Kreises verstorben. Damit steigt die Zahl der Menschen, die nach einer Infizierung in Oberberg verstorben sind auf 19.

Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie 688 Coronafälle in Oberberg bestätigt worden. Davon sind 611 Personen wieder gesund. (ebu)

Montag, 14. September: Grundschullehrerin positiv getestet

Umfangreiche Quarantänemaßnahmen sind an der Dieringhauser Grundschule getroffen worden, nachdem dort eine Lehrerin im Routine -Test positiv auf Corona getestet worden ist. Das hat Gummersbachs Bürgermeister Frank Helmenstein am Abend auf Nachfrage dieser Zeitung bestätigt.

Daraufhin seien drei Lehrerinnen in angeordnete Quarantäne geschickt worden. Sechs Lehrerinnen sind in der Testung und in freiwilliger Quarantäne, davon eine Person in strikter Quarantäne. Bei den Schülerinnen und Schülern sei bis dato kein Kind positiv getestet worden, erklärte Helmenstein. Eine Klasse sei vollständig in Quarantäne, zwei weitere Klassen bleiben bis Donnerstag daheim, wie der Bürgermeister weiter sagte.

Schüler in Waldbröl infiziert

An der Gesamtschule Waldbröl hat sich eine Schülerin mit dem Coronavirus infiziert, berichtet der Oberbergische Kreis. Demnach seien mit ihr 87 Schüler und elf Lehrer in Quarantäne geschickt worden. Auch an der Realschule Waldbröl sind zwei Schüler infiziert. Dort wurden 64 Schüler und 14 Lehrer unter Quarantäne gesetzt.
Seit Samstag hat es im Oberbergischen außerdem eine neue bestätigte Infizierung mit dem Coronavirus gegeben. Aktuell sind im Kreisgebiet 39 Personen positiv getestet. Die Gesamtzahl aller Infizierten seit Beginn der Pandemie liegt bei 661. Davon sind 604 Personen wieder gesund. (ebu)

Freitag, 11. September: Corona-Fall in einem Altenheim

Eine Mitarbeiterin der Seniorenresidenz Ambiente in Gummersbach hat sich mit  SARS-CoV-2 infiziert. Wie die Kreisverwaltung meldet, wurden daraufhin  Personal und   Bewohner der betroffenen Wohneinheit getestet. Die Ergebnisse sind allesamt negativ. Sicherheitshalber werden die Kontaktpersonen  isoliert betreut.

Seit Donnerstag hat es in Oberberg zwei weitere Infizierungen mit dem Coronavirus gegeben, meldet die Kreisverwaltung.  Die Zahl der Personen, die  aktuell positiv getestet sind, liegt demnach bei 36.  Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Fallzahl pro 100 00 Einwohner in einer Woche, ist zwischen Mittwoch und Freitag von 6,2 auf 8,1 angestiegen. (tie/ebu)

Zwei neue Fälle - Vier Menschen wieder gesund

Seit Donnerstag hat es im Oberbergischen zwei weitere Infizierungen mit dem Coronavirus gegeben, meldet der Kreis. Die Zahl der Personen, die aktuell positiv getestet sind, liegt demnach bei 36. Vier Personen sind gesund aus der Quarantäne entlassen worden. Von den insgesamt 652 Infizierten seit Beginn der Pandemie sind damit 598 Menschen genesen.
Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Fallzahl pro 100 00 Einwohner in einer Woche, ist zwischen Mittwoch und Freitag von 6,2 auf 8,1 angestiegen. (ebu)

Donnerstag, 10. September: Coronafälle an zwei Schulen in Oberberg

Erneut hat es im Oberbergischen Coronafälle an Schulen gegeben. Das berichtet der Kreis. Demnach habe sich eine Betreuungsperson an der Regenbogenschule in der Reichshofer Ortschaft Wildbergerhütte und ein Schüler am Berufskolleg Dieringhausen mit dem Coronavirus infiziert.
An der Regenbogenschule seien 35 Kinder und zwei Mitarbeiter als Kontaktpersonen getestet und unter Quarantäne gestellt worden. Am Berufskolleg sind es 13 Schüler und ein Lehrer. Die Ergebnisse der Tests stehen noch aus.
Seit Mittwoch hat es insgesamt fünf neue bestätigte Infizierungen gegeben. Damit sind im Kreisgebiet aktuell 38 Personen infiziert. Neben den Infizierten befinden sich 219 Menschen in Quarantäne. (ebu)

Wipperfürth sagt alle Karnevalszüge ab

Kein Karnevalszug, kein Prinz, kein Straßenkarneval, kein Zelt auf dem Marktplatz: Die Narrenzunft Neye sagt die fünfte Jahreszeit in der Hansestadt ab. „Unter den aktuellen Bedingungen ist der Karneval, wie wir ihn in Wipperfürth kennen und lieben, nicht durchführbar“, heißt es in einer Pressemitteilung des größten Karnevalsvereins der Stadt. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Dienstag, 9. September: Bielsteiner Rosenmontagszug ist abgesagt

Nun hat auch der Karnevalsverein Bielstein seinen Zug abgesagt. Wie die Denklinger und Ründerother ist  der KVB zu der Auffassung gelangt, dass das närrische Treiben angesichts der unklaren Corona-Entwicklung nicht vernünftig geplant werden kann und in der bevorstehenden Session  komplett gestrichen wird, erläutert Vereinssprecher Wolfgang Wengefeld: „Alles andere wäre Harakiri.“
Er gehe nicht davon aus, dass sich die Situation in zwei oder drei Monaten anders darstelle, dann aber sei es zu spät, Verträge ohne hohe Kosten zu kündigen, sagt Wengefeld.  Der Verein habe aber bereits begonnen, sich für die Session 2021/2022  neu aufzustellen: Bei der  Jahreshauptversammlung  ist Andreas Lenger nach einer zweijährigen Unterbrechung wieder zum Geschäftsführer gewählt worden. Als Vizevorsitzender ist nun Florian Jürges tätig, als zweite  Kassiererin fungiert Margarete Biadatz. Als Prinzenführer wird sich  Nils Becher um die Belange der kommenden Tollitäten kümmern.  Bei der Versammlung wurden zudem treue Vereinsmitglieder geehrt: Helga Belo und Monja Müller gehören  seit 30 Jahren dem KVB an, und Stefan Moog kann auf eine 25-jährige Vereinszugehörigkeit zurückblicken. (tie)

Zwei neue Fälle in Reichshof - 34 Infizierte im Kreis

Die Zahl der aktuell mit dem Coronavirus infizierten Oberberger liegt bei 34 . Das berichtet der Kreis in einer Pressemitteilung.

Zwei neue Fälle hat es demnach in Reichshof gegeben. Damit steigt die Zahl der dort Infizierten auf 15 an und ist kreisweit weiterhin am höchsten. Eine Person aus Gummersbach wurde außerdem gesund aus der Quarantäne entlassen. Dort gibt es jetzt noch sieben infizierte Personen - die zweithöchste Anzahl im Kreisgebiet vor Engelskirchen, wo noch 4 Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet sind. (ebu)

Montag, 7. September: Acht neue Fälle - Reichshof hat die meisten Infizierten

Seit Samstag sind im  Oberbergischen acht weitere  Infizierungen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Damit liegt die Zahl der aktuell Infizierten bei 31. Das berichtet der Kreis. Demnach hat es in Reichshof fünf neue Infizierungen gegeben. Damit hat die Kommune mit 13 Infizierten  die meisten Fälle im Kreisgebiet – vor Gummersbach mit sieben Fällen.
Drei Personen sind außerdem gesund aus der Quarantäne entlassen worden. Von den insgesamt  640  Betroffenen seit Beginn der Pandemie gelten damit   591   Menschen wieder als gesund. Derzeit befinden sich neben den Infizierten 298 Oberberger als Kontaktpersonen ersten und zweiten Grades in einer Form von Quarantäne.

Samstag, 5. September: Zwei neue Infizierungen seit Freitag

Zwei weitere Oberberger haben sich seit vergangenem Freitag mit dem Coronavirus angesteckt. Das hat das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises am Samstag mitgeteilt. Demnach gelten derzeit 26 Oberberger als infiziert, das habe ein Labor bestätigt. Sie befinden sich in angeordneter Quarantäne. Insgesamt sind es derzeit 234. In vorsorglicher, häuslicher Isolation leben zudem 23 Menschen im Kreisgebiet.

Vier Betroffene gelten seit Freitag  als genesen. Als gesund konnten bisher 588 Menschen aus der Quarantäne entlassen werden,  jetzt sind vier weitere hinzugekommen. Die Sieben-Tage-Inzidenz beziffert die Verwaltung auf 4,4.

Seit  Beginn der Pandemie sind es der Statistik des Kreises zufolge 632 Menschen, die sich mit dem Virus infiziert haben, 18 sind gestorben. Die meisten Corona-Infizierungen gibt es den weiteren Angaben des Gesundheitsamt von Samstag zufolge in der Kreisstadt Gummersbach (neun), gefolgt von den Gemeinden Reichshof (acht) und Engelskirchen (vier). (höh)

Freitag, 4. September: Behörden registrieren einen neuen laborbestätigten Fall im Kreis

Das Gummersbacher Gesundheitsamt hat einen weiteren laborbestätigten Corona-Fall. Aktuell sind 28 Personen positiv auf das Virus getestet worden. 584 Personen konnten jedoch mittlerweile gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Wie berichtet, sind im Oberbergischen Kreis 18 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden sind.

Donnerstag, 3. September: Ein neuer Fall - Fünf Kommunen ohne Infizierte

Seit Mittwoch hat es im Oberbergischen Kreis eine neue Infektion mit dem Coronavirus gegeben. Das meldet der Kreis. Mit dem neuen Fall in Reichshof steigt die Zahl der dort Erkrankten auf acht.

Vier Menschen sind außerdem gesund aus der Quarantäne entlassen worden. Zwei davon in Gummersbach. Mit 11 Fällen hat die Kreisstadt, vor Reichshof, weiterhin die meisten Fälle. In Lindlar und Radevormwald wurde jeweils eine Person als genesen gemeldet. In den beiden  Kommunen gibt es damit aktuell keine bestätigten Infizierungen mit dem Virus. Die Gesamtzahl der coronafreien Kommunen steigt damit auf fünf: auch Morsbach, Nümbrecht und Marienheide sind coronafrei.  Die Zahl aller  Coronafälle im Oberbergischen seit Beginn der Pandemie liegt aktuell bei 629. (ebu)

 Mittwoch, 2. September: Neue Fälle in drei Kommunen – Infizierter Schüler in Engelskirchen

Sechs weitere Oberberger haben sich mit dem  Coronavirus infiziert. Das berichtet der Kreis. Demnach sind außerdem vier Personen gesund aus der Quarantäne entlassen worden. Die Gesamtzahl der Infizierten seit Beginn der Pandemie liegt jetzt bei 628.

Neue Fälle gibt es in drei Kommunen – drei davon in Engelskirchen und zwei in Wiehl. Ein Schüler des Engelskirchener Aggertal-Gymnasiums soll sich auf einer privaten Feier mit dem Corona-Virus infiziert haben,  danach aber nicht mehr in der Schule gewesen sein.  Das bestätigte der stellvertretende Schulleiter Christian Baitz auf Anfrage. Er betonte: „Es gibt keinen positiv getesteten Schüler am ATG.“ Einige Pennäler, die Kontakt zu dem besagten Schüler gehabt hätten, befänden sich aber zurzeit vorsorglich in Quarantäne.    (ebu/sül)

Neue Fälle hat es in drei Kommunen gegeben: Davon drei in Engelskirchen und zwei in Wiehl. Erstmals gibt es nun auch wieder einen Coronafall in Bergneustadt. Die Kommune war seit dem 25. August ohne bestätigte Infizierungen gewesen.


Eine genesene Person kam außerdem aus Nümbrecht. Damit gibt es in der Gemeinde nun  keinen Coronafall mehr .

Dienstag, 1. September: Vier neue Fälle im Kreisgebiet

Zu Wochenbeginn hat sich die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen im Oberbergischen Kreis leicht um vier Fälle erhöht. Das teilte das Kreisgesundheitsamt mit. Weil sechs mehr gesund sind, sinkt die Zahl der Infizierten auf 32.  In Quarantäne befinden sich 370 Kontaktpersonen ersten Grades. Damit steigt die Gesamtzahl der Fälle im Kreisgebiet auf 622. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Oberbergischen Kreis bei 6,6. Zum Vergleich: NRW-weit liegt dieser Wert, der die durchschnittliche Infektionszahl der vergangenen Woche bezogen auf 100.000 Einwohner angibt, bei 9,2.

Am Hollenberg-Gymnasium Waldbröl und an der Gesamtschule Waldbröl haben die Behörden zwei Schüler ermittelt, die Kontaktpersonen ersten Grades sind. Sie wurden vorsorglich in Quarantäne geschickt. Frank Bohlscheid, Leiter des Gymnasiums: „Die Information, dass ein Schüler Kontakt zu einer infizierten Person hatte, kam von der Familie.“ In einem offenen Brief an die Eltern, so Bohlscheid weiter, habe er dafür geworben, dass die Kinder und Jugendlichen auch weiterhin im Unterricht die Maske tragen.

Montag, 31. August: Keine neuen Fälle - Mehr als 500 Oberberger in Quarantäne

Seit Samstag hat es im Oberbergischen keine neuen Infizierungen mit dem Coronavirus gegeben. Das berichtet der Kreis. Demnach wurden außerdem drei Personen gesund aus der Quarantäne entlassen - davon zwei in Gummersbach. Mit 15 hat die Kreisstadt weiterhin die höchste Anzahl an Infizierten.

Neben den aktuell Infizierten befinden sich außerdem 433 Menschen als Kontaktpersonen ersten Grades in Quarantäne; weitere 84 als Kontaktpersonen zweiten Grades. Damit befinden sich weiterhin mehr als 500 Oberberger in Quarantäne. (ebu)

Sonntag, 30. August: Weitere fünf Fälle von Corona in Oberberg

Im Oberbergischen sind fünf weitere laborbestätigte Fälle von Corona aufgetreten. Damit beläuft sich die Zahl der aktuell Infizierten auf 37, wie der Oberbergische Kreis am Samstagabend  mitgeteilt hat. Alle Personen befinden sich in angeordneter Quarantäne.
Das gilt auch für die Kontaktpersonen ersten Grades, die sich auf 425 beläuft. Weitere 39  so genannte Kontaktpersonen zweiten Grades sind in vorsorglicher häuslicher Quarantäne.  Die Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter rückläufig und beträgt im Kreis 5,9.

Freitag, 28. August:

Ein Fall an der Bekenntnisschule – 30 Schüler und fünf Lehrer in Quarantäne

Nachdem es an der Realschule der Freien Christlichen Bekenntnisschule in Gummersbach (FCBG) einen positiven Fall von Corona gegeben hat, sind am Mittag alle Schüler einer neunten Klasse sowie fünf Lehrer nach Hause geschickt und unter Quarantäne gestellt worden. Das hat Thomas Sieling, Pressesprecher der FCBG, am Freitag auf Nachfrage dieser Zeitung bestätigt. Rund 30 Schüler seien davon betroffen. Auch an der Sekundarschule Engelskirchen gibt es einen positiven Fall und ca. 90 Personen befinden sich in vorsorglicher Quarantäne.

Derweil können alle Schüler des Lindengymnasiums, die nach Bekanntwerden zweier Fälle von Corona vorsorglich in Quarantäne geschickt worden waren,  kommende Woche wieder zur Schule gehen. Wie Schulleiterin Beatrix Will mitteilt, seien bei den  Tests  keine Erkrankungen festgestellt worden. Die Schüler der sechsten Klassen kommen Montag  zurück, die der siebten Klassen am Mittwoch.  

Auch alle  70 Schüler  der Sekundarschule  Wiehl sind negativ getestet worden und kommen am Montag wieder zum Unterricht, berichtet  Schulleiterin Anita Kallikat. Dort hatte sich  ein Schüler der 8. Klasse mit Corona infiziert. (ar/ebu)

Zwei neue Fälle - Zehn Infizierte in Reichshof


Seit gestern hat es im Oberbergischen zwei weitere bestätigte Infizierungen mit dem Coronavirus gegeben; drei Personen wurden außerdem gesund aus der Quarantäne entlassen. Damit gibt es im Oberbergischen aktuell 41 Infizierte. Das gibt der Kreis in einer Mitteilung bekannt.

Eine der Neuinfektionen hat es in Reichshof gegeben. Damit gibt es dort nun zehn Fälle und die Kommune hat neben Gummersbach mit 16 Fällen die zweithöchste Anzahl Infizierter.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 613 Oberberger mit dem Virus infiziert. Von ihnen sind 554 wieder gesund aus der Quarantäne entlassen. (ebu)

Flugplatzfest wurde abgesagt

Der LSC Dümpel hat das für den 19./20. September geplante Flugplatzfest nach der jüngsten Konferenz der Ministerpräsidenten mit der Bundesregierung am Donnerstag abgesagt. „Wir hatten in den vergangenen Tagen bereits überlegt, wie wir in Anbetracht der wachsenden Infektionszahlen das Flugplatzfest sicher durchführen könnten. Mit dem Beschluss der Ministerpräsidenten, Großveranstaltungen bis zum Jahresende nicht mehr zuzulassen, ist die Entscheidung gegen das diesjährige Flugplatzfest endgültig gefallen“, so Sebasian Besting, neuer erster Vorsitzender des Vereins.

Die gute Nachricht: Bereits jetzt steht der 4./5. September als Termin für das Flugplatzfest im kommenden Jahr fest. (ar)

Donnerstag, 27. August: Drei neue Fälle - Schutzmaßnahmen an Schulen

Seit gestern hat es drei neue bestätigte Coronafälle im Oberbergischen gegeben; drei Personen konnten außerdem gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Das meldet der Kreis. Demnach liegt die Zahl der Infizierten weiterhin bei 42. Seit Beginn der Pandemie hat es 611 bestätigte Infizierungen mit dem Virus gegeben, davon sind 551 Personen bereits wieder gesund.

Nachdem in mehreren Schulen im Oberbergischen Infizierungen mit dem Coronavirus festgestellt wurden, informiert der Kreis außerdem über die geltenden Schutzmaßnahmen in den Bildungseinrichtungen. Diese erfolgen im Rahmen des Infektionsschutzes und damit nach den Vorgaben des Robert-Koch-Institutes, heißt es in der Meldung. Außerdem begleite das Kreisgesundheitsamt die Schulen: "Das Kreisgesundheitsamt geht jedem Verdachtsfall nach, ermittelt die Relevanz des Kontaktesund leitet die davon abhängigen, individuellen Maßnahmen ab (etwa: Tests, Quarantäne,freiwillige häusliche Isolation)." Durch dieses Kontrollverfahren unterstütze das Amt die betroffenen Schulen. (ebu)

Mittwoch, 26. August: Klasse an Wipperfürther Gymnasium in Quarantäne

Eine Sechtsklässlerin des St. Angela-Gymnasiums Wipperfürth ist positiv auf Corona getestet worden. Wie unsere Zeitung aus gut unterrichteten Kreisen erfuhr, hat das Gesundheitsamt  des Oberbergischen Kreises daraufhin für die Schüler dieser Klasse  Quarantäne verhängt. Das Erzbischöfliche Gymnasium hat außerdem die für den Mittwochabend vorgesehenen Elternversammlungen abgesagt. (cor)

Mittwoch, 26. August: 400 Oberberger in Quarantäne - Zwei Kommunen wieder coronafrei

Nach vier neuen Infektionen und acht weiteren Genesenen liegt die Zahl der aktuell mit dem Coronavirus infizierten Oberbergern bei 42. Mit drei genesenen Personen in Bergneustadt und einer in Engelskirchen sind die Kommunen jetzt wieder coronafrei. Damit gibt es nun in neun der 13 Kommunen noch Infizierte. Weiterhin hat Gummersbach mit 16 die meisten Infizierten. In Reichshof hat es außerdem einen weiteren Fall gegeben. Hier liegt die Zahl der Infizierten nun bei 9. Damit hat die Kommune aktuell weiterhin die zweithöchste Anzahl an Coronafällen im Kreis. Lindlar liegt mit unverändert 5 Fällen an dritter Stelle.

Alle aktuell Infizierten befinden sich in angeordneter Quarantäne genau wie 385 Kontaktpersonen ersten Grades. Vorsorglich bleiben weitere  34 Kontaktpersonen zweiten Grades zuhause. (kn)

Dienstag, 25. August: 7-Tage Inzidenz liegt wieder im einstelligen Bereich

Seit gestern hat es im Oberbergischen einen neuen bestätigen Fall mit dem Coronavirus gegeben; sechs Personen konnten außerdem gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Damit liegt die Zahl der aktuell Infizierten bei 46. Das meldet der Kreis.

Seit gestern ist die 7-Tage Inzidenz, also der Wert, der die Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern innerhalb der vergangenen 7 Tage angibt, wieder unter 10 gefallen. Seit dem 19. August, wo der Wert 9,5 betrug, war die 7-Tage Inzidenz angestiegen und lag am 22. August bei 13,6. Gestern betrug sie 11,4 und liegt heute mit 9,9 wieder im einstelligen Bereich.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 604 Menschen mit dem Virus infiziert, 540 sind wieder gesund aus der Quarantäne entlassen. Neben den bestätigten Infizierten befinden sich 400 Menschen als Kontaktpersonen ersten Grades in Quarantäne; vorsorglich bleiben 45 zuhause. (ebu)

Montag, 24. August: Ein weiterer Fall  - 90 Neuinfektionen in einem Monat

Eine neue Infektion mit dem Coronavirus ist seit Samstag im Oberbergischen bestätigt worden. Weiterhin hat Gummersbach mit 19 die höchste Anzahl Infizierter.  Dahinter liegt Reichshof mit acht Infizierten. Insgesamt gibt es somit 51 Fälle im Kreisgebiet. Zum Vergleich: vor etwa einem Monat, am 24. Juli waren es  neun Fälle. Zu dem Zeitpunkt lag die Zahl der insgesamt Infizierten bei 513. Jetzt liegt sie bei 603. Damit hat es innerhalb eines Monats 90  neue Corona-Infizierungen   gegeben. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Juli bei 2,6 und somit um 8,8 niedriger als heute (11,4). (ebu)

Montag, 24. August: Klasse am Berufskolleg Wipperfürth in Quarantäne

Nach dem Corona-Fall am Bergischen Berufskolleg sind nun Teile einer Klasse am Standort Wipperfürth unter Quarantäne gestellt worden. Das berichtet der Oberbergische Kreis auf Nachfrage unserer Zeitung. 

Damit, so der Kreis, haben man entsprechend den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts und dem Gesundheitsministeriums gehandelt, zuvor habe man jeden einzelnen Fall geprüft.

Bereits am Freitag war bekannt geworden, dass sich eine Schülerin der Berufsschule mit dem  Sars-CoV-2-Virus infiziert hatte.  Die Quarantänemaßnahmen gelten bislang nicht für Lehrer des Berufskollegs. 

Der Oberbergische Kreis betont, dass die Hygienemaßnahmen an  dem  Berufskolleg mit Maskenpflicht und Einhaltung der Abstandsregeln sehr gut greifen würden.  In Wipperfürth gibt es aktuell  zwei positiv auf Corona getestete Personen. (cor)

Sonntag, 23. August: Neuer Fall in einem Gummersbacher Kindergarten

Im Kindergarten Janosch Trauminsel in Gummersbach – Bernberg meldet das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises eine positiv getestete Erzieherin. Ihre drei unmittelbaren Kolleginnen und die betroffene Kindergartengruppe mit insgesamt 20 Kindern wurden vorsorglich unter Quarantäne gestellt. Sie werden alle getestet und fachlich beraten. Alle Maßnahmen sind mit der Leitung des Kindergartens abgestimmt und alle entsprechenden Eltern sind durch das Gesundheitsamt informiert wurden. Laut Empfehlungen des Robert-Koch-Institut ist die Schließung des Kindergartens nicht notwendig.

Samstag, 22.August: Aktuell 50 laborbestätigte Fälle

50 Personen aus elf der 13 oberbergischen Kommunen sind aktuell positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Sie befinden sich in angeordneter Quarantäne.

Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 602 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Davon konnten bereits 534 Personen gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Wie berichtet, sind im Oberbergischen Kreis 18 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden sind.

Freitag, 21. August: Corona-Fall an Wipperfürther Schule

Eine Schülerin des Bergischen Berufskollegs in Wipperfürth ist positiv getestet worden. Die Schule hat, nach Rücksprache mit dem Kreisgesundheitsamt, alle Mitschüler der Klasse und die Lehrer, die die Klasse unterrichtet haben, vorläufig nach Hause geschickt. Wie Schulleiter Thilo Mücher erklärt, sind das mindestens zehn Lehrer. Das Gesundheitsamt werde dann über das weitere Verfahren entscheiden.

Open Air-Veranstaltung auf Schloss Homburg abgesagt

Das für den kommenden Samstag, 22. August 2020 um 19:00 Uhr angekündigte Open Air-Erlebnis mit dem Kabarettisten und Jugend-Experten Matthias Jung hat der Oberbergische Kreis vorsorglich abgesagt.

Neun weitere Corona-Fälle im Kreis

49 Personen aus elf der 13 oberbergischen Kommunen sind aktuell positiv
auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Sie befinden sich in angeordneter Quarantäne. Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 596 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Davon konnten bereits 529 Personen gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Wie berichtet, sind im Oberbergischen Kreis 18 Personen verstorben, die zuvor
positiv auf das Virus getestet worden sind.

Donnerstag, 20. August: Corona-Fall an der Bielsteiner Sekundarschule

Die TOB-Sekundarschule in Wiehl-Bielstein hat ihren ersten Corona-Fall: Wie die Schule bereits am Donnerstagmorgen auf ihrer Homepage mitteilte, ist ein Kind aus der Stufe 8 positiv getestet worden. „In enger Absprache mit dem Gesundheitsamt hat die Schulleitung deshalb alle Schülerinnen und Schüler, die in direktem Kontakt mit dem betroffenen Kind standen, in eine häusliche Quarantäne entlassen.“

Betroffen sind nicht nur die Klassenkameraden des Jungen, sondern auch Mitschüler aus Kursen und Kinder, mit denen er im Schulbus Kontakt hatte – 80 von 720 Bielsteiner Sekundarschülern. Die Quarantäne gilt zunächst nur für die Kinder selbst, nicht für die Familienmitglieder. Die Familien werden zu Hause vom Gesundheitsamt kontaktiert, um die weitere Vorgehensweise zu erläutern.

Auch neun der 70 Lehrer hat Schulleiterin Anita Kallikat am Donnerstag vorläufig vom Dienst befreit – darunter sich selbst, weil sie das Kind eine Stunde lang unterrichtet hat.

In ihrem Fall war der Kontakt nach Einschätzung des Kreisgesundheitsamts so intensiv, dass sie sich nun testen lassen muss. Kallikat ist froh, dass der Fall zunächst nicht noch mehr Quarantänen erfordert: „Es ist hilfreich, dass wir sehr streng auf die Maskenpflicht geachtet haben. Das war auch die erste Frage des Gesundheitsamts.“ Die Ansteckung des Jungen geht offenbar auf die Familie zurück. Seine Schwester, die ebenfalls in Bielstein zur Schule geht, war schon zu Schulbeginn nach den Ferien in vorsorglicher Quarantäne. Erst als sie positiv getestet wurde, wurde der Bruder isoliert. Und nun, da auch bei ihm der Test ein positives Ergebnis brachte, ergaben sich die Konsequenzen für die Schule.

Anita Kallikat lobt das konsequente Vorgehen der Beteiligten: Das Gesundheitsamt habe deutliche Vorgaben gemacht und schnell reagiert. Das Amt werde nun zu jedem der 89 Schüler und Lehrer Kontakt aufnehmen. Es werde in jedem Einzelfall prüfen, wie eng der Kontakt zu dem infizierten Schüler war und ob sich die Notwendigkeit zu einem Test ergibt. In den nächsten Tagen werde sich zeigen, ob der Corona-Fall weitere Kreise zieht.

Im Kreiskrankenhaus Gummersbach wird derweil derzeit eine Covid-19-infizierte Patientin behandelt. Sie war aus einer Kölner Klinik nach Gummersbach verlegt worden, wo die Infektion festgestellt wurde. Zur Erhöhung der Sicherheitsvorkehrungen werden ab sofort alle aus anderen Krankenhäusern ins Klinikum Oberberg verlegten Patienten vorsorglich getestet.

Nachdem am Wochenende das positive Testergebnis von vier Krankenhaus-Mitarbeiterinnen bekannt geworden war, sind inzwischen mehr als 400 Klinik-Beschäftigte und Patienten getestet worden, ein weiterer positiver Test sei nicht darunter gewesen, sagt Prof. Franz Blaes, Chefarzt der Neurologie.

Ständige steigende Fall-Zahlen vor allem durch Reiserückkehrer

Die Corona-Fallzahlen im Oberbergischen Kreis steigen seit einigen Tagen kontinuierlich an. Oftmals handelt es sich um Reiserückkehrer. In mehreren Kommunen des Oberbergischen Kreises führt das Gesundheitsamt aktuell umfangreiche Kontaktpersonenermittlungen durch und verfügt die entsprechenden Quarantänen. „Durch die schnelle  Kontaktpersonennachverfolgung durch das Kreisgesundheitsamt und die konsequente Unterbrechung von Infektionsketten konnten die Corona-Fallzahlen im Oberbergischen Kreis bislang auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau gehalten werden.

Zudem haben wir seit Beginn der Pandemie ein besonderes Augenmerk auf den Schutz besonders gefährdeter Gruppen zum Beispiel in Pflegeeinrichtungen gelegt“, sorgt sich Landrat Jochen Hagt nach der Sitzung des Krisenstabes und verweist auf die geltende Coronaeinreiseverordnung für Nordrhein-Westfalen. Diese verpflichtet Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem vom RKI benannten Risikogebiet aufgehalten haben, sich grundsätzlich unverzüglich nach ihrer Wiedereinreise auf direktem Weg in eine 14-tägige häusliche Quarantäne zu begeben.

Die TOB-Sekundarschule in Wiehl-Bielstein hat inzwischen auch ihren ersten Corona-Fall nach den Sommerferien. Wie die Schule auf ihrer Homepage mitteilt, ist am Donnerstag in der Stufe 8 ist ein positiver Coronatest bestätigt worden. „In enger Absprache mit dem Gesundheitsamt hat die Schulleitung deshalb alle Schülerinnen und Schüler, die in direktem Kontakt mit dem betroffenen Kind standen, in eine häusliche Quarantäne entlassen.“

Mittwoch, 19. August: Keine weiteren Fälle an der Realschule - Drei Neuinfektionen 

Die Schüler aus der unter Quarantäne stehende Klasse der Städtischen Realschule Waldbröl sowie ihr Klassenlehrer sind negativ getestet auf das Coronavirus getestet worden.  Das berichtete der Kreis am Mittwoch. Das endgültige Ergebnis habe sich verzögert, weil ein Kind erst später als die anderen getestet werden konnte.
Die meisten Kinder dürfen damit wieder zur Schule gehen. Einige Schüler müssten allerdings weiter vorsorglich noch in Quarantäne zu Hause bleiben, sagt Kreissprecher Philipp Ising. Warum das im Einzelfall notwendig sei, können er nicht sagen.
Von Dienstag auf Mittwoch hat es im Oberbergischen darüber hinaus aber drei neue Fälle einer Ansteckung mit dem Coronavirus gegeben. Damit sind aktuell 39 Personen im Kreisgebiet infiziert. Die meisten gibt es mit inzwischen zwölf Fällen in Gummersbach, zwei mehr als am Vortag. Auf zwei gestiegen ist die Zahl in Hückeswagen, in Radevormwald sank sie auf sechs.
Die Gesamtzahl aller Infizierten seit Pandemiebeginn liegt im Oberbergischen mittlerweile bei 580. (ebu)

Dienstag, 18. August: Weitere fünf laborbestätigte Fälle im
Oberbergischen Kreis

Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 577 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Davon konnten bereits 522 Personen gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Wie berichtet, sind im Oberbergischen Kreis 18 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden sind.

Samstag, 15. August, 19.59 Uhr: Realschüler infiziert - Klasse und Lehrer unter Quarantäne

In einer Klasse der Realschule Waldbröl wurde ein Schüler positiv auf das Corona-Virus getestet. Die Schüler und Lehrer der Klasse wurden vom Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises kontaktiert, unter Quarantäne gesetzt und zu Testungen einbestellt. Hilfreich bei der Beratung der entsprechenden Eltern waren die gute Zusammenarbeit mit der Schulleitung und die gut geführten Kontaktlisten. Nach Empfehlung des Robert-Koch-Instituts kann der Schulbetrieb darüber hinaus weitergeführt werden. (r)

15.54 Uhr: Vier Mitarbeiter im Kreiskrankenhaus positiv getestet

Vier Beschäftigte einer Station im Kreiskrankenhaus Gummersbach sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das gab das Krankenhaus am Samstag in einer Mitteilung bekannt. Demnach sei das Ausbruchsgeschehen "lokal begrenzt". 44 Mitarbeiter der Infizierten seien negativ getestet worden, ebenso  sämtliche der 25 Patienten, die auf der betroffenen Station behandelt werden. Zur Vorsorge werden außerdem auch im weiteren Umfeld der betroffenen Station Mitarbeiter und Patienten getestet.

Man habe die Infizierungen frühzeitig erkannt und die Tests dementsprechend schnell veranlasst. Die positiv getesteten Mitarbeiter befinden sich in häuslicher Quarantäne. Der Krankenhausbetrieb in Gummersbach sei nicht beeinträchtigt. (ebu)

Freitag, 14. August: Vier neue Fälle - Infizierte in neun Kommunen

Aktuell sind 31 Menschen im Oberbergischen positiv auf das Coronavirus getestet. Seit gestern sind vier neue Fälle hinzugekommen. Damit steigt die Zahl der Gesamtfälle auf 561. Neben den Infizierten bleiben 120 Menschen als Kontaktpersonen ersten Grades in Quarantäne. Vorsorglich bleiben zehn Oberberger zuhause. Die meisten Fälle gibt es weiterhin in Radevormwald (10), Gummersbach (7) und Lindlar (4).

Wegen der steigenden Fallzahlen und den damit verbundenen steigenden Anrufzahlen im Bürgertelefon werden die Servicezeiten des Bürgertelefons nun wieder auf das Wochenende ausgeweitet. Die Servicezeiten sind montags bis freitags von  8 bis 13 Uhr sowie samstags und sonntags 10 bis 13 Uhr. (ebu)

Donnerstag, 13. August: Drei weitere Fälle

Drei weitere Personen im Oberbergischen Kreis wurden positiv auf SARSCoV-
2 getestet (laborbestätigte Fälle). Drei Personen konnten zwischenzeitlich als genesen aus
der angeordneten Quarantäne entlassen werden.

Aktuell gibt es 27 laborbestätigte Fälle in neun der 13 oberbergischen Kommunen. Die Personen befinden sich in angeordneter Quarantäne.

Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 557 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Davon konnten bereits 512 Personen gesund aus der Quarantäne entlassen werden. Im Oberbergischen Kreis 18 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden sind.

Mittwoch, 12. August: Sechs neue Fälle seit gestern

Auf 27 ist die Zahl der Infizierten mit dem Coronavirus im Oberbergischen von Dienstag bis Mittwoch gestiegen. Damit gibt es sechs neue bestätigte Infizierungen, vier Personen wurden gesund aus der Quarantäne entlassen. Mehr Fälle als am Tag zuvor gab es in Radevormwald (11 statt 10), Nümbrecht (3 statt 2) und Reichshof, wo nun auch wieder eine Person infiziert ist. Ein Fall weniger als bisher ist in Wipperfürth registriert. 119 Menschen befinden sich außerdem in Quarantäne, davon 99 als Kontaktpersonen ersten Grades und 20 in vorsorglicher häuslicher Isolation. (ebu)

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