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Corona in Österreich: Virologin warnt eindringlich vor Kontrollverlust - Lockdown für Kurz „Ultima-Maßnahme“

Als eine „extreme Herausforderung“ bezeichnete Österreichs Kanzler Sebastian Kurz die Corona-Pandemie.

In Österreich stiegen die Neuinfektionen mit dem Coronavirus zuletzt rasant an. Kritischer Wert von 50 ist in fast allen Bundesländern überschritten.

Update vom 26. Oktober, 13.10 Uhr: Die Corona-Fallzahlen in Österreich sorgen auch am Montag für Sorgen. Insgesamt wurden am Montag 2.456 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden registriert. Das entspricht zwar einem Minus von 326 Fällen zum Vortag, am Wochenende werden jedoch auch weniger Testungen durchgeführt, oft fehlen auch Zahlen der Ämter. Seit Donnerstag, 22. Oktober, überschritt die Zahl der Neuinfektionen damit täglich einen Wert von 2400. Die meisten Neuinfektionen verzeichneten Oberösterreich und Wien.

Die neuen Corona-Fälle verteilen sich laut oe24.at folgendermaßen in den österreichischen Bundesländern:

Wie das Gesundheitsministerium via Twitter mitteilte wurden insgesamt bislang 2.111.575 Corona-Tests durchgeführt. Seit Beginn der Pandemie registrierte Österreich 84.130 positive Corona-Fälle. Aktuell werden 188 Menschen aufgrund des Coronavirus auf der Intensivstation betreut, das entspricht einem Plus von 14 im Gegensatz zum Vortag.

Coronavirus in Österreich: „Die Ultima-Maßnahme ist ein zweiter Lockdown“

Indes hat sich Österreichs Kanzler Sebastian Kurz am Montag zu einem zweiten Lockdown geäußert. „Die Ultima-Maßnahme ist ein zweiter Lockdown“, sagte Kurz. Das Kriterium dafür sei die Lage in den Kliniken. „Kein Land der Welt wird es zulassen, dass die Intensivmedizin überfordert wird. Das werden wir nicht zulassen“, betonte der Kanzler. In Österreich ist der drohende Zusammenbruch des Gesundheitssystems gesetzliche Voraussetzung für einen Lockdown.

Erstmeldung vom 26. Oktober, 11 Uhr: Corona in Österreich: „Massiv steigendes Wachstum“ - Virologin warnt eindringlich vor Kontrollverlust

München/Wien - Während sich die Corona-Lage in Deutschland weiter zuspitzt, bleibt auch Österreich von der Krise nicht verschont. Steigende Neuinfektionen, neue Rekorde in ganz Europa. Österreich erreichte am Samstag mit 3614 Corona-Fällen binnen 24 Stunden einen Rekordwert und auch am Sonntag blieben die Coronavirus*-Zahlen mit 2782 neuen Fällen weiterhin auf einem hohen Niveau. Österreich kämpft mit der zweiten Coronavirus-Welle*. Eine Virologin der Medizinischen Universität Wien warnte indes eindringlich.

Corona in Österreich: Neuinfektionen steigen enorm - mehr als 30.000 aktive Corona-Fälle

Wie man dem offiziellen Corona-Dashboard der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) entnehmen kann, verzeichnet Österreich mehr als 30.000 aktive Corona-Fälle (Stand: 25. Oktober, 14 Uhr). Die Sieben-Tage-Inzidenz hat in fast allen Bundesländern den kritischen Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern deutlich überschritten. Der Durchschnittswert für ganz Österreich liegt bei 189,6. Besonders in Oberösterreich (206,7), Salzburg (271,6), Tirol (261), Vorarberg (279) und Wien (217) ist die Corona*-Lage äußerst kritisch.

Coronavirus in Österreich: Virologin warnt - „Kontrolle über das Infektionsgeschehen geht verloren“

Indes warnte die Virologin Elisabeth Puchhammer-Stöckl der Medizinischen Universität Wien angesichts der brisanten Corona-Lage in Österreich vor einem Verlust über die Kontrolle des Infektionsgeschehens. Wie die „Kleine Zeitung“ aus einer Mail von Puchhammer-Stöckl zitiert (Artikel hinter Bezahlschranke), hätten Analysen in Wien veranschaulicht, dass „Infektionen bereits in unklarer Weise im Öffentlichen Raum [...] akquiriert werden.“ Weiter heißt es in der Mail, die an mehrere Personen der Task-Force des Gesundheitsministeriums gesendet worden war: „Es scheint, die Kontrolle über das Infektionsgeschehen geht verloren.“

Bei einer kurzen Pressekonferenz anlässlich des österreichischen Nationalfeiertags am Montag ging Kanzler Sebastian Kurz auf Nachfrage eines Journalisten auf die Aussagen der Virologin, die er sehr schätze, ein. „Ich teile ihre Auffassung“, sagte Kurz, „sie hat immer davor gewarnt, dass ab einem gewissen Zeitpunkt das Contact-Tracing sehr schwierig wird. [...] Wir haben ein massiv steigendes, exponentielles Wachstum und das ist eine extreme Herausforderung. Die Lage ist auch für alle, die es immer noch nicht wahr haben wollen, sehr sehr ernst.“ *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks (mbr)

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