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Corona: Merkel plant offenbar „Lockdown Light“ für Deutschland - massive Beschränkungen drohen

Kanzlerin Angela Merkel und Kanzleramtschef Helge Braun sollen sich mit einem Corona-Appell direkt an die CDU-Spitzengremien gewandt haben. Die Lage wird als „bedrohlich“ eingeschätzt: „Es zählt jeder Tag“.

Update vom 26. Oktober, 17.19 Uhr: Am Mittwoch treffen sich Angela Merkel und die 16 Ministerpräsidenten zur Ministerpräsidentenkonferenz. Offenbar plant die Kanzlerin wegen der steigenden Corona-Infektionen einen Lockdown-Ligth. Nach Informationen der Bild sollen mehrere Maßnahmen verschärft werden.

„Es wird zu beraten sein, was getan werden kann, um die Ausbreitung des Virus möglichst bald wieder einzudämmen“, kündigte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montagnachmittag an. „Unser Augenmerk muss darauf liegen, was können Bund, Länder gemeinsam tun, um möglichst schnell diesen Trend zu brechen.“ Der Ernst der Lage sei „denke ich, allen bewusst“. Seibert sagte, er „rechne mit Beschlüssen“.

Update vom 26. Oktober, 16.19 Uhr: Um 18 Uhr wird Angela Merkel bei der Verleihung des Sozialpreises 2020 der
Bundesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege eine virtuelle Rede halten. Ob sie sich dabei auch zu der aktuellen Corona-Lage äußert, ist nicht klar.

Update vom 26. Oktober, 11.30 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel und Kanzleramtschef Helge Braun sollen sich laut Informationen der Bild in einem Appell direkt an die CDU-Spitzengremien gewandt haben. Sie sollen im Rahmen dieses Appells die Lage als „bedrohlich“ bezeichnet und die Dringlichkeit von Maßnahmen betont haben: „Es zählt jeder Tag“.

Da es aktuell eine Verdopplung der Infektionszahlen alle sieben Tage gäbe, komme man zu dem Schluss, dass die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichen würden. Eine Verlangsamung des Infektionsgeschehens sei nicht bemerkbar. Zusätzlich könnten die Gesundheitsämter Infektionsketten nicht mehr nachvollziehen. Die aktuelle Lage sei „hochdynamisch“, was als „dramatisch“ einzuschätzen sei.

Merkel appelliert an CDU-Spitzengremien: Lage ist „bedrohlich“

Eine Folge könnte sein, dass es bald zu Problemen auf den Intensivstationen kommt. Merkel soll gegenüber ihren Parteikollegen von einer „schwierigen Lage“ gesprochen haben. Ihr Appell ist eindeutig: „Der Anstieg muss gestoppt werden“. Der Kanzleramtschef Helge Braun soll laut Bild-Informationen erklärt haben, dass in der Bevölkerung weniger Angst vor Corona bestehe. Die Maßnahmen der Bundesregierung hätten im Sommer gut funktioniert. Nun habe sich die Lage allerdings geändert und wenn die Entwicklung so fortschreitet, wären die Intensivstationen irgendwann überlastet. Daher müsse man unbedingt alle Kontakte herunterfahren. Auf diese Weise könne man die Pandemie wieder kontrollierbar machen.

Bereits am kommenden Freitag (30.10.) ist ein weiterer Gipfel der 16 Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin angesetzt. Merkel mahnte bereits, dass es nun zu härteren und einheitlichen Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie kommen müsse. Entscheidungen hierzu müssten in dieser Woche diskutiert werden.

Update vom 26. Oktober, 9.30 Uhr: Wiederholt hat sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit drastischen Appellen zur Corona-Lage an die Bevölkerung gewandt - intern äußert sich die deutsche Regierungschefin aber offenbar noch klarer. Mittlerweile sind weitere Details zu Äußerungen Merkels in einer virtuellen Besprechung mit den Unions-Fraktionschefs bekannt.

So erklärte die Kanzlerin laut einem Bericht der Bild, sie habe „kein so gutes Gefühl“; sie gehe von weiter stark steigenden Infektionszahlen aus. Den Informationen zufolge rechnet Merkel damit, dass bis mindestens Februar auch unter freiem Himmel keine größeren Veranstaltungen möglich seien. Corona sei „mit einfachen Mitteln“ nicht in den Griff zu bekommen. Aufgrund von Datenschutzbedenken in Deutschland sei auch der koreanische Weg der Nachverfolgung kein Mittel - aus demselben Grund bringe die deutsche Corona-App wenig.

Merkel habe „mehrfach durchblicken lassen“, dass man schon früher hätte auf sie hören können, heißt es in dem Artikel. Als einen Hauptgrund für die steigenden Zahlen machte sie Urlaubsreisen aus. Die Kanzlerin habe allerdings bewusst nicht „rechthaberisch“ klingen wollen. Indirekt machte sie offenbar auch klar, dass sie Kapazitäts-Probleme in den Krankenhäusern einiger Regionen für möglich hält. „Ich glaube nicht, dass jemand in Mecklenburg-Vorpommern, wo es dann noch Kapazitäten gibt, ins Krankenhaus eingeliefert werden möchten, weil es woanders schon voll ist“, zitiert die Bild Merkel.

Auch zum Thema Impfstoff äußerte sich Merkel offenbar. Angeblich erklärte die Kanzlerin, sie rechne mit einer Zulassung des Vakzins des Herstellers Biontech Mitte oder Ende Dezember. Zuletzt war häufig die Rede von einer Impfstoff-Zulassung im Frühjahr 2021. Bereits am Sonntag war berichtet worden, Merkel habe in der Schalte ihre Sorge vor „sehr, sehr schweren Monaten“ erklärt - und in Bezug auf die Corona-Pandemie von einer „Heimsuchung“ und (erneut) „Unheil“ gesprochen.

Merkel gibt Corona-Einschätzung in internem Gespräch - Aussagen durchgesickert

Erstmeldung: Berlin - Die Corona-Lage in Deutschland spitzt sich immer weiter zu. In den vergangenen Tagen lagen die täglichen Neuinfektionen stets im fünfstelligen Bereich und die Reproduktionszahl weit über 1. Außerdem erhöht sich die Zahl der Corona-Hotspots im Land zusehends. Immer mehr der 401 deutschen Stadt- und Landkreise durchbrechen die kritische Inzidenz-Marke* von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern. Während es vor einer Woche noch 97 Kreise waren, sind es aktuell 251. Angesichts dieser besorgniserregenden Entwicklungen ist Bundeskanzlerin Angela Merkel in Alarmbereitschaft.

Am Samstag richtete die CDU-Politikerin* bereits einen Appell an die Bevölkerung und forderte die Menschen erneut dazu auf, auf Reisen und Kontakte zu verzichten. „Das Gebot der Stunde heißt für uns alle: Kontakte reduzieren. Viel weniger Menschen treffen“, sagte sie in ihrem am Samstag veröffentlichten Videopodcast. Merkel erklärte, im Vergleich zur vergangenen Woche habe sich „die Pandemielage noch weiter zugespitzt.“

Corona in Deutschland: Internes Merkel-Gespräch sickert durch - „so kann es nicht weitergehen“

Nach ihren mahnenden Worten am Samstag legte die Kanzlerin tags darauf offenbar nach und warnte erneut vor schwierigen Zeiten. „Es stehen uns sehr, sehr schwere Monate bevor“, sagte die CDU-Politikerin laut bild.de in einer Schaltkonferenz mit den CDU-Fraktionschefs der Bundesländer. An der Runde nahm nach dpa-Informationen auch der Chef der Unionsfraktion, Ralph Brinkhaus (CDU), teil.

Vor der anstehenden Ministerpräsidentenkonferenz, die am 30. Oktober stattfinden soll, habe Merkel aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens „kein so gutes Gefühl“, denn „so kann es nicht weitergehen“, zitiert die Bild weiter aus dem vertraulichen Gespräch. Außerdem soll die Bundeskanzlerin* Corona wörtlich als „Heimsuchung“ und „Unheil“, das sich niemand vorher habe vorstellen können, bezeichnet haben.

Corona in Deutschland: Wie geht es weiter? Merkel gibt offenbar Prognose

Für die kommenden Monate gab sich die CDU-Politikerin demnach auch wenig optimistisch und prognostizierte offenbar, dass mindestens bis Februar auch draußen keine größeren Veranstaltungen mehr möglich seien. Darüber hinaus soll sie die Bevölkerung noch einmal in die Pflicht genommen und klar gestellt haben, was jetzt an den Tag gelegt werden müsste: „Disziplin, Disziplin, Disziplin.“ Zudem könne man der Pandemie „nicht mit einfachen Mitteln“ Herr werden. Das Wort „Lockdown“ soll Merkel explizit nicht benutzt haben. (as) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Olivier Hoslet/dpa

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