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Corona-Newsblog: RKI meldet fast 15.000 Neuinfektionen

Innerhalb eines Tages wurden dem RKI 14.714 neue Corona-Infektionen gemeldet, so viele wie noch nie. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung überschritt am Samstag die Marke von 10.000. Alle Entwicklungen im Newsblog.

  • Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Samstagmorgen 14.714 neue Corona-Infektionen gemeldet, so viele wie noch nie seit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland. Da es allerdings am Donnerstag zeitweise zu Datenlücken bei der Übermittlung von Infektionszahlen gekommen war, könnten in der jüngsten Zahl der Neuinfektionen entsprechende Nachmeldungen enthalten sein. Auch am Samstagmorgen gab es zeitweise Unstimmigkeiten bei den angegebenen Zahlen. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung überschritt am Samstag die Marke von 10.000.
  • Die WHO sieht die Corona-Pandemie in der nördlichen Hemisphäre an einem "kritischen Punkt". Das meldet die Nachrichtenagentur AFP. "Die nächsten Monate werden sehr hart und manche Länder befinden sich auf einem gefährlichen Weg", sagte der Chef der Weltgesundheitsorganisation, Tedros Adhanom Ghebreyesus, demnach bei einer virtuellen Pressekonferenz am Freitag. In zu vielen Ländern gebe es derzeit eine exponentielle Zunahme an neuen Corona-Fällen.

  • In der Corona-Krise richten sich angesichts weiter rasant steigender Infektionszahlen wachsende Erwartungen an einen Impfstoff gegen das Virus. Das Bundesgesundheitsministerium bestätigte am Freitag seine Einschätzung, dass erste Corona-Impfungen voraussichtlich in den ersten Monaten des nächsten Jahres möglich werden. Der "Spiegel" zitiert Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in seiner neuen Ausgabe mit den Worten, es könne Januar sein, vielleicht auch Februar oder März – oder sogar noch später.

  • Der Präsident der Bundespolizei, Dieter Romann, hat angesichts steigender Corona-Infektionszahlen an die Mitarbeiter seiner Behörde appelliert, sich im privaten Bereich besser vor Ansteckung zu schützen. In einer Videobotschaft an die Polizeibeamten sagte er am Freitag, aktuell seien 136 Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet. 1574 Bundespolizisten befinden sich nach seinen Worten derzeit vorsorglich in Quarantäne. Das meldet die Deutsche Presse-Agentur.

  • Der Pharmakonzern AstraZeneca darf einem Zeitungsbericht zufolge seine klinische Impfstoffstudie in den USA fortsetzen. Das hätten die Gesundheitsbehörden entschieden, berichtet das "Wall Street Journal". Die Studie liegt seit dem 6. September auf Eis. Sie musste nach einer ungeklärten Erkrankung bei einem Probanden unterbrochen werden. AstraZeneca gehört zum Kreis der führenden Unternehmen im Rennen um einen Impfstoff gegen das Coronavirus.

  • Die US-Seuchenbehörde CDC meldet einen Anstieg der Coronavirus-Infektionen in den USA um 74.380 auf 8,387 Millionen. Die Zahl der Toten steigt um 1009 auf 222.447. Das meldet die Nachrichtenagentur Reuters. Die Zahlen der US Centers for Disease Control and Prevention (CDC) spiegeln nicht unbedingt die Daten wider, die die einzelnen Bundesstaaten melden.

  • Der Kreis Viersen rechnet damit, dass am Wochenende der Inzidenzwert 50 offiziell überschritten wird. Noch gilt Gefährdungsstufe 1 mit Maskenpflicht in stark frequentierten Innenstadt-Bereichen.

  • Die Regierung in Dänemark hat am Freitag weitere Maßnahmen angekündigt, um den Anstieg der Corona-Neuinfektionen zu bremsen. Von Montag an dürfen sich nicht mehr als zehn Personen an einem Ort versammeln. Außerdem dürfen Kioske und Supermärkte nach 22 Uhr keinen Alkohol mehr verkaufen.

  • In Italien sind der Regierung zufolge in den vergangenen 24 Stunden 19.143 Neuinfektionen registriert worden. Ein solcher Wert wurde seit dem Ausbruch der Krankheit noch nie in Italien erreicht, und er liegt auch deutlich über dem jüngsten Rekord vom Donnerstag (16.079).

  • Schleswig-Holsteins Oberverwaltungsgericht hat das sogenannte Beherbergungsverbot für Touristen aus Corona-Hotspots gekippt. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Das Gericht in Schleswig stufte die Regelung am Freitag als rechtswidrig ein. Es erklärte die Regelung in einem Eilverfahren für außer Vollzug gesetzt, bis eine Entscheidung in der Hauptsache getroffen ist.

  • Ein technischer Fehler im Versandsystem sorgt in Wuppertal für Verunsicherung. Über tausend Personen bekamen in ihren Quarantäne-Bescheiden die falsche Begründung genannt.

  • Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer, bekam es nach seinem öffentlich geäußerten Zweifel an der Wirksamkeit von Alltagsmasken mit einem Sturm der Entrüstung zu tun. Nun rudert er zurück.

  • Die Stadt hat laut Gesundheitsamt einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 100 fast erreicht. Aufgrund der dramatischen Lage appelliert der Krisenstab an das Land, eine neue Risikostufe ab dieser Grenze zu definieren. NRW müsse genauer auf die verschärfte Lage im Ruhrgebiet schauen.

  • Am Freitagvormittag ist der erste Covid-Intensivpatient aus den Niederlanden in Münster angekommen. Durch die Verlegung nach Deutschland soll der Druck von den Intensivstationen in den Niederlanden genommen werden. Dort ist inzwischen jeder zweite Behandelte ein Covid-Patient.

  • Beim RKI hat es am Donnerstag offenbar eine technische Panne gegeben. Dadurch wurden die gemeldeten Corona-Zahlen verfälscht. Vor allem aus Hotspots in NRW fehlten aktuelle Zahlen. Die Statistik soll am Samstagmorgen bereinigt sein.

  • Berlin schwenkt bei seiner Anti-Corona-Strategie um. Aufgrund der pandemischen Lage sei es den Gesundheitsämtern nicht mehr möglich, jeden einzelnen Fall mit viel Aufwand und sehr zügig zu bearbeiten, sagte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Freitag.
    Menschen mit positivem Testergebnis sind in Berlin deshalb nun aufgerufen, sich auch ohne Kontakt zum Gesundheitsamt so schnell wie möglich in häusliche Isolation zu begeben. Zudem sollen sie Kontaktpersonen rasch über die Infektion informieren, damit diese sich in Quarantäne begeben können.
    „Das heißt nicht, dass die anderen Kontakte nicht nachverfolgt werden“, betonte Kalayci. „Dort wird es aber etwas Zeit kosten.“ Amtsärzte hatten einen solchen Strategiewechsel gefordert.

  • Im Rhein-Kreis Neuss steigt die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen rasant. Nun soll die Bundeswehr Amtshilfe leisten.

  • Die Zahl der Corona-Patienten auf deutschen Intensivstationen hat sich innerhalb der vergangenen 14 Tage verdoppelt. Inzwischen befinden sich über 1000 Patienten in intensivmedizinischer Behandlung.

  • Der Inzidenzwert in Köln stieg laut des Gesundheitsamtes auf 120,1. Zusammenkünfte soll es nur im engen familiären Umfeld geben, sagte Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

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