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„Das revolutionäre und moderne Spiel der Deutschen“

Auf die Frage nach einer nun sicherlich anstehenden Titelansage reagierte Julian Nagelsmann mit einem herzhaften und lauten Lachen. Unter Wert verkaufen wollen sich RB Leipzig und sein junger Erfolgstrainer nach der nächsten bestandenen Reifeprüfung auf Europas großer Fußballbühne aber auch nicht mehr. Nach dem 2:1 (0:0) gegen Atlético Madrid scheint für den Bundesligisten plötzlich alles möglich – sogar der Griff nach dem Henkelpott der Königsklasse.

„Eine Titelansage gibt es nicht, aber es ist ja selbstredend und selbsterklärend, dass wir jetzt ins Finale kommen wollen“, sagte Nagelsmann nach dem in beeindruckender Manier vollbrachten Einzug ins Halbfinale beim Blitzturnier der Champions League in Lissabon. Zumindest die spanischen Medien trauen es dem deutschen Trainer und seiner Mannschaft zu.

Die Pressestimmen

Marca: „Nagelsmann demolierte Atlético. Er sah sich das Gebäude an, studierte es und riss es ab. Es gibt keine einfache deutsche Mannschaft. Obwohl dieses Leipzig ein multinationales Team ist, lässt diese ewige Arroganz das Wort Diskretion ignorieren. Deutschland hat eine WM von Cruyff, eine von Messi, eine von Maradona und eine Champions-League-Chance von Atlético weggenommen, von der sie alle zehn Jahre mal eine nutzen kann.“

AS: „RB Leipzig war besser als Atlético. Julian Nagelsmann verpasst Diego Simeone eine taktische Lektion, der in einem entscheidenden Spiel erneut nicht reagierte. Die Champions League muss noch einmal auf Atlético warten.“

El Mundo: „Wieder fiel Atlético in Lissabon von der Klippe – einer verfluchten Stadt, die bereits in der Geschichte des Rojiblanco-Teams stand – und hatte kaum Antworten auf den intensiven Kampf, den die Leipziger Wölfe vorgeschlagen hatten.“

El Periódico: „Leipzig hat Atlético Madrid getreten, es aus Lissabon ausgewiesen und das Halbfinale der Champions League erreicht.“

Sport: „Der Fluch der Champions League ist bei Atlético noch immer in Kraft. Ein freches junges RB Leipzig gewann mit Glück, nach einem unglücklichen Abpraller von Savic. Aber es hat sich durchgesetzt.“

La Vanguardia: „Hier glaubt jeder, dass die Champions League nur einen Steinwurf entfernt ist. PSG glaubt es, Barça glaubt es, sie sind ermutigt, Bayern und City fühlen sich als Favoriten, und sogar Atlético hatte das Gefühl, dass es sein Jahr ist. Das garantiert aber nichts. Dann muss man es im Moment der Wahrheit mit Verdiensten auf dem Feld verdienen. Und wenn es eine mutige Mannschaft gibt, die nichts schenkt und nichts zu verlieren hat, dann ist es Leipzig, das Atlético, Cholo Simeone und João Félix die Flügel gestutzt hat.“

El Pais: „Der frische Atem von Julian Nagelsmann und seinen Leipzigern setzte Atlético unter Druck, das nur dann auf das revolutionäre und moderne Spiel der Deutschen reagieren konnte, als João Félix aktiv wurde. Leipzig hat Ähnlichkeiten mit der Ajax-Revolution und Holland von 1974. Zu diesem präzisen, schnellen Tanz mit dem Ball fügt Nagelsmann ein rasantes Tempo des Spiels ohne Ball hinzu.“

Football news:

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